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Ertragsmanagement (Subject) / Ertragsmanagement (Lesson)
Ertragsmanagement
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- Rentabilität des Eigenkapital JAHRESÜBERSCHUSS : EK = Rendite EK NACH Steuern Operatives Ergebnis : EK = Rendite VOR Steuern
- Mindestrendite des EK risikoloser Zins + Marktrisikoprämie (allg.Marktrisiko, unternehmensindividuelles Risiko) 1) langfristige risikolose Verzinsung ( zB. 30 Jahre Bundesanleihe, oder alles vergleichbare ab einer LZ von 10 Jahren) = 1,5% 2) Marktrisikoprämie (empirisch* betrachteter Mehrertrag einer Aktienanalyse im Vergleich zur Rentenanalyse mind. 30 Jahre zurück). *empirisch = wenn man noch weiter in die Vergangenheit schaut ändern sich die Werte nicht mehr wesentlich. durchschnittliche Rendite Aktienmarkt (zB.10%) - durchschnittliche Rendite Rentenmarkt (zB.4%) = 6,0% 3) unternehmensindividuelles Risiko gemessen am Betafaktor: = 1 : risikogleich > 1 : höheres Risiko Zum Markt < 1 : geringeres Risiko 1,5 % + (6% x 1,1) = 8,1% Die Mindestrendite ist immer das Ergebnis NACH Steuern !!!! jahresüberschuss = Ergebnis NACH Steuern
- Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer Körperschaftssteuer = immer 15% Gewerbesteuer je nach Gemeinde zwischen 14% und 15% Daher wird betriebswirtschaftlich immer pauschal 30% Steuern berechnet.
- Mindestrendite VOR Steuern Mindestrendite = 8,1% 8,1% : 0,7 (30%) Steuerlast = 11,57 %
- Kurzfassung der GuV Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (wird auch operatives Geschäft genannt) = Ergebnis VOR Steuern +/- außerordentliches Ergebnis - Steuern = Jahresüberschuss ( Ergebnis NACH Steuern) +/- Gewinn bzw Verlustvortrag - Ausschüttungen = Bilanzgewinn (für die Mindestrendite keine relevante Kennzahl)
- Warum ist der Bilanzgewinn für die Mindestrendite des EK keine relevante Kennzahl? Der Bilanzgewinn kann nicht als Kennzahl herangezogen werden, weil dort schon Ausschüttungen erfolgt sind und auch der Gewinn oder Verlustvortrag getätigt werden konnte. Das bedeutet, dass dann unterschiedliche Zeitperioden (Verlust-/Gewinnvorträge) vermischt werden. Aus diesem Grund ist der Bilanzgewinn nicht als Kennzahl genutzt werden.
- Shareholder und Stakeholder, das Problem der UN Ein Unternehmen ist umzingelt von: - Staat - Öffentlichkeit - Lieferanten - Kunden - Gläubiger (Stakeholder) - Management - Arbeitnehmer - Anteilseigner (Shareholder)
- Der Shareholder / Stakeholder Konflikt Ein reines Shareholder Value System lässt sich mit dem Renditegedanken nicht vereinbaren, da die Renditeschaffer, die Stakeholder, auch bei Laune gehalten werden müssen, um am Ende auch Renditen zu erwirtschaften. Langfristig besteht zwischen dem Shareholder und Stakeholder Value Ansatz kein Widerspruch. Es muss zur Steigerung des Shareholder Values der langfristige Unternehmenserfolg gesichert bzw. erhöht werden, hierfür ist die Erfüllung sämtlicher, vorrangiger Ansprüche aller Stakeholder die Voraussetzung.
- Ein Instrument für die Integration von Shareholder und Stakeholder Interessen: Das Führungsinstrument der Balanced Scorecard (BSC) Finanzwirtschaftliche Perspektive: Messgrößen, zb. EVA, ROI Lern- und Entwicklungsperspektiven: Messgrößen, zb. Mitarbeiterproduktivität, Zufriedenheit, Mitarbeiterbindung, Anteil neuer Produkte, Verbesserungsvorschläge Interne Prozessperspektive: Messgrößen, zb. Durchlaufzeiten, Fehlerquoten, Aufwandsrentabilität Kundenperspektive: Messgrößen, zb. Marktanteil, Anteil Neukunden, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, Anzahl der Reklamationen
- Die Kette der Wertorientierung Wertorientierte Ziele setzen Wertorientiert planen wertorientiert steuern / entscheiden Wertschaffung kontrollieren / belohnen > Insgesamt: Wertorientierung und Wertschaffung kommunizieren Ergebnis: Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes Das Bankcontrolling koordiniert die im Hinblick auf auf die Wertorientierung des KI notwendigen Handlungen der Planung, Steuerung und Kontrolle.
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- Phasen des generellen Managementprozesses 1) Zielbindung und Problemanalyse im Rahmen der Planung: Zielvorschläge, werdern von der Bankleitung nach unter weitergegeben (topdown), fließen meist auch wieder zurück (bottom up), Zielsystem ist auf Konsistenz und Realisierbarkeit zu prüfen, in periodischen Abständen fortzuschreiben und zu modifizieren. 2) Erarbeitung von Entscheidungsvorlagen und Verdichtung zur Gesamtplanung: Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten/erarbeiten, Prognosen für die Zukunft und Handlungsmöglichkeiten, Gewichtung der Handlungsalternativen 3) Durchsetzung und Realisation (=Steuerung): Festlegung welche Organisationseinheit, in welchem Zeitraum und in welchem Umfang, welche Alternativen 4) Kontrolle und Abweichungsanalyse: Kern der Controllingaktivität, Soll-Ist-Vergleich, Analysierung der Abweichungsursachen > Es erfolgt ebenso eine Unterscheidung in operatives und strategisches Controlling
- Unterscheidung des operativen und strategischen Controllings strategisches = Koordination von Planung, Steuerung und Kontrolle der Grundsatzausrichtung von Geschäftsstrategie, Portfolio, etc. operatives = Koordination des Herunterbrechens der grundsätzlichen Planung, Steuerung, Kontrolle auf Marktleistungen, Orga Einheiten, Kundengruppen, (..), in kurzfristigen Perspektiven
- Eigenmittel Unter Solvabilität versteht man die Ausstattung eines FinanzUN mit EK. Hierzu werden die Risiken einer Bank bewertet. Die Eigenmittel müssen mind. 8% dieser bewerteten Risiken tragen.
- Bestandteile der Eigenmittel Hartes Kernkapital + Zusätzliches Kernkapital = Kernkapital + Ergänzungskapital = Eigenmittel
- Hartes Kernkapital von verschiedenen Rechtsformen: - Personengesellschaften - AG - Genossenschaftsbanken - Sparkassen - sowie für alle Rechtsformen - Personengesellschaften ( Eingezahltes Geschäftskapital + Rücklagen - Entnahmen und Kredite an persönlich haftende Gesellschafter) - AG (Gezeichnetes Kapital + Rücklagen - Vorzugsaktien mit Nachzahlungspflicht - eigene Aktien im Bestand) - Genossenschaftsbanken ( Geschäftsguthaben + Rücklagen - Geschäftsguthaben ausscheidener Mitglieder) - Sparkassen (Sicherheitsrücklagen + Rücklagen) - sowie für alle Rechtsformen ( + Sonderposten für allg.Bankrisiken (§340g HGB), + Bilanzgewinn, sofern Thesaurierung beschlossen, + Zwischengewinne, soweit festgestellt wird und nicht für Ausschüttungen bestimmt ist, -Verluste des laufenden Geschäftsjahres, - Immaterielle Vermögensgegenstände, - von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, - künftige Abzusgposten
- Die Mindesteigenkapitalquote 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Hartes KK 2,00% 4,00% 4,50% 4,50% 4,50% 4,50% Zusätzliches KK 2,00% 1,50% 1,50% 1,50% 1,50% 1,50%
- Die Marktzinsmethode : Formeln Kundenkonditionsbeitrag aktiv = Summe aus (Aktivposition x (Zins aktiv - GKM)) Kundenkonditionsbeitrag passiv = Summe aus (Passivposition x (GKM - Zins passiv)) Fristentransfortmationsbeitrag = (Summe der Aktivpositionen x GKM-Zins) - (Summe der Passivpositionen x GKM-Zins) oder: ZÜ = Zinseinnahmen (aktiv) - Zinsaufwendungen (passiv) FTB = ZÜ - KKB aktiv - KKB passiv
- Der Leverage Effekt = Formeln Return on Equity (Roe) = Gewinn : EK x 100 Leverage Ratio = EK : (EK+FK) x 100 Formel Leverage Ratio: Wenn eine Kapitalerhöhung anstehen soll (im Beispiel um 5%): Steigerung der Leverage Ratio um 5% durch Kapitalerhöhung EK = LR Plan : (1- LR Plan) x FK = 5% : 95% x 9500 = 500
- Leverage Ratio Falls die Gesamtkapitalrentabilität rGK (Interner Zinsfuß der Investition) höher ist als der Fremdkapitalzinssatz rFK, erhöht sich mit zunehmendem Verschuldungsgrad V (Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital) die Rendite rEK des eingesetzten Eigenkapitals (auch Eigenkapitalrentabilität genannt). Das bedeutet, dass - vorausgesetzt, Fremdkapital verlangt weniger Zinsen als die Gesamtkapitalrentabilität erbringt - ein höherer Verschuldungsgrad eine höhere Rendite auf das Eigenkapital liefert.
- Expected Loss Berechnung Formel: Expected Loss = Probability of Default x Exposure at Default x Loss Given Default Ausfallwahrscheinlichkeit x Inanspruchnahme der Summe x Sicherheit Beispiel: 20 Mio Kredit, 40% Risiko trägt die Kfw, Ausfallwahrscheinlichkeit nach Rating A (hier = 1,29%) EL = 1,29% x 20 Mio x (1-40%) = 0,1548 Mio
- Beurteilen Sie das Konzept der Wertorientierung. Wann wird Wertschöpfung und wann Wertvernichtung betrieben? Während traditionell bereits bei Vorliegen von Gewinn Erfolg erzielt wurde, ist investitionstheoretisch eine Mindestrenditedes in der Investition gebundenen EK erforderlich. Grundlage bildet die Kapitalwertmethode. Bei Erreichen der Mindestrendite ist der Kapitalwert = 0. Erst ab diesem Punkt ist die Investition lohnenswert. Daher kann auch erst ab Überschreitung der Mindestrendite von Erfolg bzw. Wertschöpfung gesprochen werden. Die Mindestrendite stellt betriebswirtschaftlich folglich Kosten des EK dar. Diesen Kosten wird die erzielte EK-Rendite gegenübergestellt. Die EK-Kosten ermitteln sich objektiv auf Basis von Kapitalmarktrenditen, zb. über ein CAPM-Model.
- Grundlage der investitionstheoretischen Systematik der Unternehmenswertermittlung. Der Unternehmenswert zum heutigen Betrachtungszeitpunkt ermittelt sich als Barwert der künftigen Periodenerfolge. Die Vorgehensweise geht grundsätzlich auf die Kapitalwertmethode als dynamisches Investitionsverfahren zurück. Man unterscheide grundsätzlich in 2 Phasen. In der Phase 1 werden die voraussichtlichen Periodenerfolge, zb. in Form von freien Cash Flows auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die Phase 1 umfasst in der Regel 3-5 künftige Perioden. Aufgrund der abnehmenden Prognosesicherheit sollte eher auf 3 Perioden fokussiert werden. Die Phase 2 umfasst die Perioden ab Ende der Phase 1 bis unendlich, da das Investitionsobjekt "Unternehmen" grundsätzlich eine unbegrenzte Lebensdauer besitzt. Der angenommene künftige Periodenerfolg in der Phase 2 wird als Kapitalwert der ewigen Rente ermittelt. Dieser wird anschließend ebenfalls auf den Bewertungsstichtag über die jeweilige Dauer der Phase 1 abgezinst. Als Kapitalisierungszinssatz dient bspw. ein auf Kapitalmarktrenditen beruhender Zinssatz, z.b. auf Basis des CAPM-Models. Die Summe der Barwerte aus der Phase 1 und dem Barwert der Phase 2 bilden dann den Unternehmenswert zum Betrachtungszeitpunkt.
- Als Grundlage für die Umsetzung einer wertorientierten Banksteuerung ist eine grenznutzenorientierte Ergebnisermittlung unerlässlich. Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Annahme der grenznutzenorientierten Einzelbewertung bei der Ergebnisermittlung. - Das Gesamtergebnis ist die Summe der Einzelgeschäftserfolge - Damit bei jedem Geschäftsabschluss wertorientiert entschieden werden kann, muss jedem Einzelgeschäft ein konkreter Wertbeitrag als zusätzlicher Wertbeitrag (=Grenznutzen) zugeordnet werden - Im Idealfall lässt sich bei jedem Geschäftsabschluss ermitteln, ob Wertschöpfung oder Wertvernichtung begünstigt wird. - Die Ergenisermittlung muss insofern grenznutzenorientiert angelegt sein. Bei Zinsergebnisermittlungen wird dies nur von Marktzinsmethodik erfüllt, da traditionelle Verfahren nie das zu beurteilende Geschäft allein betrachten. Die Marktzinsmethodik zieht nicht das entsprechende Gegengeschäft heran, sondern orientiert sich an Marktzinsopportunitäten. - Die Marktzinsmethode splittet den Gesamterfolg in Konditionenbeiträge des Kundengeschäftes und Fristentransformationsbeiträge, die ursächlich nicht dem Kundengeschäft zugeordnet werden - Die Marktzinsmethode im Grundmodell ermittelt als Einperiodenmodell eine Marge als Grenz-Erfolgsbeitrag (Margenkalkül) - Die Marktzinsmethode im Barwertmodell ermittel einen Barwert als Grenz-Erfolgsbeitrag (Barwertkalkül)
- Was ist unter einem negativen Produktivitätsergebnis zu verstehen? Bitte nennen Sie auch Gründe für ein negatives Produktivitätsergebnis. negatives Produktivitätsergebnis: tatsächliche Betriebskosten liegen über den zu Beginn derPeriode kalkulierten Betriebskosten (Standard-Betriebskosten) Gründe: Kalkulationsfehler, geringe Auslastung der Kapazitäten sowie ineffizientes Arbeiten
- Beschreiben Sie die grundsätzliche Methodik bei der Ermittlung von StandardBetriebskostenverrechnungssätzen anforderungsgerechte Kalkulation erforderlich, klassische Voll- und Teilkostenrechnung führenaufgrund der überwiegenden Gemein- bzw. Fixkosten nicht zu anforderungsgerechten Werten;ggf. kurz Gründe erläutern Lösung der Praxis: prozessorientierte Standard-Einzelkostenrechnung. Durch Verbreiterungdes Kostenträgers in Form des Erstellungsprozesses als Kostenträger, können mehr Kostendirekt verrechnet werden und es lassen sich aussagefähige Kostenverrechnungssätze bilden;Beispiel sollte angeführt werden, z.B. Standard-Einzelkostenverrechnungssatz für dieAbwicklung einer WP-Order o.ä.
- Bei der Ergebnisanalyse der Gesamtbank lassen sich Betriebsergebnis „Nichtkundengeschäft“ und Betriebsergebnis „Kundengeschäft“ unterscheiden. Bitte grenzen Sie beide Ergebnisdimensionen voneinander ab und erläutern Sie die Differenzierung des Betriebsergebnisses „Kundengeschäft“ in Markt-, Risiko- und Produktivitätsergebnis. Das Betriebsergebnis „Nichtkundengeschäft“ repräsentiert die eigenen Tätigkeitsbereiche derBank, z.B. Eigenhandel, Treasury, etc. Das Betriebsergebnis „Kundengeschäft“ beinhaltet die Erfolge aus den mit Kunden getätigtenTransaktionen Die Ermittlung des Betriebsergebnisses „Kundengeschäft“ erfolgt auf Basis der aggregiertenErfolge der Einzeltransaktionen (grenznutzenorientierten Einzelbewertung). Aggregationsstufenbzw. Auswertungsstufen können Produktgruppen, Kundengruppen, Geschäftsstellen,Vertriebswege, etc. sein. Das Betriebsergebnis „Kundengeschäft“ errechnet sich durch Addition von Marktergebnis,Risikoergebnis und Produktivitätsergebnis, folglich:Ergebnis Kundengeschäft = Marktergebnis + Risikoergebnis + Produktivitätsergebnis Marktergebnis: aktive bzw. passive Konditionenbeiträge + Provisionsüberschüsse – StandardRisikokosten– Standard-Betriebskosten Risikoergebnis: Standard-Risikokosten – Ist-Risikokosten Da bei der Ermittlung der Marktergebnisse Standard-Kosten verrechnet wurden, erfolgt eineAnpassung durch die Addition von Risiko- und Produktivitätsergebnis, die positiv als auchnegativ sein können. Übersteigen die Ist-Risikokosten beispielsweise die StandardRisikokosten,ermittelt sich ein negatives Risikoergebnis. Durch die Addition des negativenRisikoergebnisses wird das Marktergebnis, bei dessen Ermittlung bislang nur die StandardRisikolosenberücksichtigt wurden, entsprechend angepasst. Die gleiche Systematik gilt für dasProduktivitätsergebnis.
- Eine zu betrachtende Filiale weist in der abgelaufenen Periode folgende Daten auf: Marktergebnis: 50 Mio. € Standard-Risikokosten: 5 Mio € Ist-Risikokosten: 4 Mio. € Standard-Bearbeitungskosten: 40 Mio. € Ist-Bearbeitungskosten: 45 Mio. € Bitte berechnen Sie das Risikoergebnis, das Produktivitätsergebnis sowie das Betriebsergebnis „Kundengeschäft“. Risikoergebnis = Standard-Risikokosten – Ist-Risikokosten = 5 Mio. – 4 Mio = 1 Mio. € Produktivitätsergebnis = Standard-Bearbeitungskosten – Ist-Bearbeitungskosten = 40 Mio. – 45Mio. = -5 Mio. € Betriebsergebnis „Kundengeschäft“ = Marktergebnis + Risikoergebnis + Produktivitätsergebnis= 50 Mio. + 1 Mio + -5 Mio. = 46 Mio
- RORAC = Return on Risk Adjusted Capital RORAC steht für Return on Risk-Adjusted Capital. Die Ergebnisgröße (Return) im Zähler wirdfolglich nicht risikoadjustiert. Lediglich die zu verzinsende Kapitalbasis im Nenner weist eineRisikoadjustierung auf. Hier kommt ein ökonomisches Kapital auf Basis einer Value-at-RiskAnalysezum Tragen. Das ökonomische Kapital repräsentiert das erforderlicheRisikodeckungspotential, welches über erwartetet Risiken (abgedeckt durch Risikoprämien)hinaus zur Verfügung gestellt werden muss, um die Risiken der zu betrachtenden Positionadäquat abzudecken, z.B. eines Einzelgeschäftes, einer aggregierten Teilgröße(Produktgruppe, Filiale, etc.) oder auf der Ebene der Gesamtbank Berechnung: Aktiver KKB : Ökonomischer Kapitalbedarf x 100
- RAROC steht für Risk-Adjusted Return on Capital. RAROC steht für Risk-Adjusted Return on Capital. Die Ergebnisgröße (Return) im Zähler wirdfolglich risikoadjustiert, indem von dem Ergebnis die Standard-Risikokosten abgezogen werden.Die zu verzinsende Kapitalbasis im Nenner in Form des gebundenen Eigenkapitals wirdhingegen nicht risikoadjustiert. Berechnung: (Aktiver KKB - Standard-Risikoprämie) : gebundenes Kapital x 100
- RARORAC steht für Risk-Adjusted Return on Risik-Adjusted Capital RARORAC steht für Risk-Adjusted Return on Risik-Adjusted Capital. Die Begrifflichkeit deutetschon an, dass sowohl Zähler und Nenner risikoadjustiert betrachtet werden. Im Zähler stehtfolglich das Ergebnis abzüglich der Standard-Risikokosten. Im Nenner anstatt des Eigenkapitalsdas ökonomische Kapital. Berechnung: (Aktiver KKB - Standard-Risikoprämie) : Gebundenes ökonomisches Kapital x 100