24
Entwicklungspsychologie (Subject) / Moralische Entwicklung (Lesson)
Advertisement
- Definition Moral Unterscheidung "gut" und "böse" individuell, kulturell, gesellschaftlich, universell Normen, Pflichen, Verbote, Gebote, Rechte
- Universalismus allgemeine, universelle Normen
- Utilitarismus Normen zur Maximierung des Gemeinwohls
- Diskurs Normen basieren auf allgemeinem Konsens
- Worin äußert sich Moral einer Person? ( 4 Punkte) Wissen über moralische Normen der Norm entsprechendes Verhalten Urteile über Verhalten moralische Gefühle als Folge der Einhaltung bzw. Übertretung von Normen
- Piagets Ansatz 4-5 Jährige noch keine verpflichtenden Regeln
- Piagets Ansatz Heteronomie Beginn: Vorschul-/Grundschulalter unveränderbare Regeln, kommen von Autoritäten
- Piagets Ansatz Autonomie Ende Grundschulzeit Regelns als Konsens, veränderbar Infragestellen von Autoritäten Hinterfragen der Legitimität und Gerechtigkeit von Normen
- Piagets Ansatz Handlungsausgang und Intention jüngere Kinder vernachlässigen Tatmotive, beachten nur Handlungsausgang neuere Studien: Intention von Vorschulkindern ebenfalls geachtet, nur geringer gewichtet
- Salienz Reiz wird aus seinem Kontext hervorgehoben und wird dem Bewusstsein leichter zugängig
- Advertisement
- Unterscheidung Normen moralisch universell, unabänderlich (z.B. andere nicht verletzen)
- Unterscheidung Normen konventionell in Gesellschaft üblich (z.B. Fremde siezen)
- Unterscheidung Normen Differenzierung 4-5jährige unmoralisches Verhalten wird als negativ angesehen, auch wenn Autorität es erlaubt Konventionsverstöße hingegen nicht (z.B. nicht grüßen)
- Verteilungsgerechtigkeit und Fairness 4 Stufen nach Damon (1980, 1988) 1.) 4 Jahre an eigenen Wünschen orientiert, egozentrisch
- Verteilungsgerechtigkeit und Fairness 4 Stufen nach Damon (1980, 1988) 2) 5 bis 6 Jahre Gleichverteilung und Gleichbehandlung
- Verteilungsgerechtigkeit und Fairness 4 Stufen nach Damon (1980, 1988) 3) 6 bis 7 Jahre Verteilung nach Leistung und Fähigkeiten; Reziprozität
- Verteilungsgerechtigkeit und Fairness 4 Stufen nach Damon (1980, 1988) 4.) ab 8 Jahren Erkennen von Konflikten zwischen verschiedenen Verteilungsmöglichkeiten -> Kompromisse
- Kohlbergs Entwicklungsstufen (1963) nicht: welche moralischen Normen, sondern welche Begründungen in bestimmten Alter vorliegen Untersuchung an moralischen Dilemmata ( Konflikt zw. zwei Normen) z.B. Heinz-Dilemma
- Kohlbergs Entwicklungsstufen (1963) I) Vorkonventionelles Niveau Orientierung an drohenden Strafen/Autoriäten Orientierung an eigenen Interessen (bzw. der handelnden Person; z.B. Reziprozität) -> Autoritäten (1) bzw Egoismus (2)
- Kohlebergs Entwicklungsstufen (1963) II) Konventionelle Moral 3) Erhaltung wichtiger Sozialbeziehungen (Familie, Primärgruppen) 4) Erhaltung wichtiger Sozialbeziehungen (Staat, Religionsgemeinschaften) -> Perspektive der In-Group
- Kohlebergs Entwicklungsstufen (1963) III) Postkonventionelle Moral 5) System als veränderbarer Gesellschaftsvertrag Gesetze sind veränderbar Maximierung des Gewinns für möglichst viele Gerechtigkeit basiert auf demokratischer Entscheidung 6) Suche nach allgemeinen ethischen Prinzipien Perspektive aller am moralischen Diskurs beteiligten wird einbezogen
- Moralentwicklung im Erwachsenenanlter Weiterentwicklung durch Relativierung moralischer Urteile in spezifischen Kontexten und Situationen
- Konsitenz/Inkonsistenz von Einstellung, Überzeugungen und Handlung allgemeim häufige Diskrepanz zw. Einstellung, Überzeugung und Handlung niedrige Kosistenz von moralischen Stufen (Kohlberg) und tatsächlichem Handeln
- Internalisierung moralischer Normen Auf welchem Weg werden allgemein geltender Normen einer Gesellschaft als eigene, verpflichtende Normen akzeptiert? Belohnung und Bestrafung (Konditionierung) Modelllernen; Basis positive zbd negative Beispiele, durch familiäre Sozialisation (Erziehungsstil) Erfahrung und Auseinandersetzungen mit Dilemmata