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Soziologie (Subject) / - (Lesson)
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- Immigration Die Einwanderung von Personen eines anderen Landes in ein bestimmtes Land, in dem sie sich permanent niederlassen wollen.
- Institutioneller Rassismus Muster der Diskriminierung, die auf ethnische Merkmale Bezug nimmt und in bestehenden sozialen Institutionen ihren Ausdruck findet.
- kultureller Pluralismus Ethnische Gruppen leben gleichberechtigt innerhalb einer Gesellschaft und bilden in ihr Subkulturen
- Minderheitengruppe oder etnische Minderheit Eine Gruppe von Menschen, die in einer bestimmten Gesellschaft eine Minderheit darstellt und die sich aufgrund ihrer spezifischen physischen oder kulturellen Merkmale gegenüber anderen Mitgliedern dieser Gesellschaft benachteiligt findet.
- Neuer Rassismus Rassistische Weltanschauung, die kulturelle und religiöse Differenzen stärker betont als biologische.
- Rasse Biologische Unterschiede zwischen Menschen, die als Grundlage der Zusammenfassung großer Zahlen von Individuen wahrgenommen werden.
- Rassenzuschreibunge Der Prozess, aufgrund dessen wie immer verstandeneVorstellungen von „Rasse“ verwendet werden, um Individuen oder Gruppen zu klassifizieren. Die dabei verwendeten „rassischen“ Unterschiede beschreiben nicht nur Differenzen, sondern sind wichtige Faktoren bei der Reproduktion von Machtunterschieden und Ungleichheiten
- Rassismus Die Zuschreibung der Überlegenheit oder der Minderwertigkeit an eine Bevölkerungsgruppe, deren Mitglieder bestimmte vererbte Körpermerkmale gemeinsam haben. Der Rassismus ist eine spezifische Form des Vorurteils, das an die physischen Unterschiede zwischen Personen anknüpft. Rassistische Einstellungen fassten vor allem während der Kolonialisierung durch den Westen Fuß, doch scheinen sie auch auf Mechanismen des Vorurteils und der Diskriminierung zu beruhen, die man in sehr vielen Kontexten des Lebens verschiedener menschlicher Gesellschaften findet.
- Ressourcenverteilung Die Verwendung verschiedener sozialer und materieller Ressourcen durch soziale Gruppen oder soziale Bewegungen.
- Schließung von Gruppen Der Prozess, durch den Gruppen für sich selbst eine deutliche Grenze schaffen und sich so von anderen Gruppen absetzen
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- Schmelztiegel Idee, dass ethnische Unterschiede miteinander kombiniert werden können, um neue Verhaltensmuster hervorzubringen, die sich aus verschiedenen kulturellen Quellen herleiten
- Schub oder Sogfaktoren Bezeichnung der internen und externen Kräfte, die Migration beeinflussen. Schub-Faktoren sind jene Kräfte, die Personen zum Verlassen ihres Landes drängen, wie Krieg, Hunger, Arbeitslosigkeit, Verfolgung. Sog-Faktoren sind jene Kräfte, die ein anderes Land attraktiv erscheinen lassen, um dorthin zu übersiedeln, wie z.B. Arbeitsmarktlage, Aufstiegsmöglichkeiten, geringere Bevölkerungsdichte, höherer Lebensstandard.
- Stereotyp Starre und unveränderliche Charakterisierung einer Gruppe von Personen
- verschiebung Verlagerung von Ideen oder Emotionen von ihrer wahren Quelle fort auf ein anderes Objekt.
- Vorurteil Vorgefasste Meinung über ein Individuum oder eine Gruppe, die sich der Veränderung auch angesichts neuer Informationen widersetzen. Vorurteile können positiv oder negativ sein.
- Abwärtsmobilität Soziale Mobilität, bei der sich Personen in schlechteren Jobs oder ökonomischen Lebensumständen vorfinden als ihre Eltern sie einst hatten.
- Arbeiterklasse soziale Klasse, die sich allgemein gesprochen aus Menschen zusammensetzt, die blue-collar-Positionen einnehmen oder Handarbeit verrichten
- Dienstklasse zur Bezeichnung jener Berufe, die auf Dienstleistungsverträgen beruhen. Im Gegensatz zu den Arbeitsverträgen, die auf dem Tausch von Lohn gegen Arbeitskraft beruhen, erfordern sie ein höheres Maß an Vertrauen und bieten mehr Autonomie. Dazu gehörenhöhere Beamte, professionals und leitende Angestellte, Manager und Inhaber großer Unternehmen (Klasse I).
- Horizontale Mobilität Mobilität von Individuen aus einer Region in eine andere oder zwischen verschiedenen Ländern
- Intergenerationenmobilität Aufwärts- oder Abwärtsbewegung im System der sozialen Schichtung von einer Generation zur anderen.
- Intragenerationenmobilität Aufwärts- oder Abwärtsbewegung im System der sozialen Schichtung innerhalb des Verlaufs einer persönlichen Karriere.
- Kaste Form der Schichtung, bei der die soziale Position eines Individuums bei der Geburt festgelegt ist und nicht verändert werden kann. Es gibt praktisch keine Ehe zwischen Angehörigen verschiedener Kastengruppen
- Lebensschancen Die Möglichkeiten und Gefahren, die aufgrund der gesellschaftlichen Struktur, einen Menschen in seinem Handeln beschränken oder unterstützen
- Lebensstil Werthaltungen, Mentalitäten, Konsumpräferenzen, die sich auf gemeinsame Beziehungen von Menschen einer sozialen Schicht gründen.
- Meritokratie Ein System, in dem soziale Positionen auf der Grundlage persönlicher Anstrengungen und Leistungen eingenommen werden und nicht aufgrund zugeschriebener Kriterien wie vererbter Wohlstand, Geschlecht oder sozialer Herkunft.
- Mittelschicht Eine soziale Klasse, die sich – allgemein gesprochen – aus jenen zusammensetzt, die in white-collar-Berufen und im niedrigen Management arbeiten. Wegen der Zunahme dieser Berufe kann heute in entwickelten Gesellschaften die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zur Mittelschicht gehören.
- Oberschicht soziale Klasse, die sich allgemein gesprochen aus den wohlhabenderen Mitgliedern einer Gesellschaft zusammensetzt, vor allem aus jenen, die ein Vermögen geerbt haben, Unternehmen besitzen oder Aktienpakete halten
- (Politische Partei Eine Organisation, die zum Ziel hat, an die Regierungsmacht zu gelangen und diese Macht dazu zu verwenden, ein spezifisches Programm zu verfolgen.
- Professionen Berufe, die man nur ausüben kann, wenn man eine anerkannte Ausbildung absolviert hat. Die Aufnahme der Ausbildung setzt zumeist den Erwerb eines Abiturs (Matura) voraus.
- Professionals Sammelbezeichnung für die Mitglieder von Professionen.
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- Proletariat Arbeiterklasse, die im Kapitalismus von der herrschenden Klasse (die „Kapitalisten“) ausgebeutet wird
- Slaverei Eine Form der sozialen Schichtung, bei der bestimmte Individuen ganz buchstäblich im Eigentum anderer stehen.
- Stände Form der Schichtung, bei der Ungleichheiten zwischen Gruppen von Individuen rechtlich verankert sind
- Status gesellschaftliche Anerkennung oder das Prestige, das einer bestimmten Gruppe seitens anderer Gesellschaftsmitglieder gezollt wird. Statusgruppen verfügen im Allgemeinen über einen eigenen Lebensstil, über Verhaltensmuster, die für die Mitglieder der Gruppe spezifisch sind. Statusprivilegien können positiv oder negativ sein. „Paria“– Gruppen werden von der Bevölkerungsmehrheit verachtet oder als Ausgestoßene behandelt.
- soziale Mobiltät Die Bewegung von Individuen oder Gruppen zwischen verschiedenen sozialen Positionen. Vertikale Mobilität führt in der Hierarchie eines Schichtungssystems auf- oder abwärts. Horizontale Mobilität ist die physische Bewegung von Individuen oder Gruppen von einer Region zur anderen.
- Unterschicht Klasse von Individuen, die am unteren Ende des Klassensystems angesiedelt ist und sich im Allgemeinen aus Leuten zusammensetzt, die ethnischen Minderheiten entstammen
- Verbürgerlichungthese Der Prozess der Übernahme eines bürgerlichen Lebensstils durch Mitglieder der Arbeiterklasse. Marxisten meinen, dass dadurch das Klassenbewusstsein der Arbeiter und ihre Kampfkraft untergraben werden
- Verelendung Von Marx vertretene Auffassung, wonach im Kapitalismus die Arbeiterklasse inzunehmenden Maße gegenüber den Kapitalisten verarmt
- Versorgungesklasse der darauf aufmerksam machen will, dass in modernen Gesellschaften mit entwickelter wohlfahrtsstaatlicher Versorgung eine zunehmend größere Zahl der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt aus Transferleistungen bezieht. Beispielsweise: Rentner, Stipendienbezieher.
- Absolute Armut Armut wird hier durch die physiologischen Minimalerfordernisse definiert, die notwendig sind, um ein Leben ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu führen
- Armutsgrenze Eine offizielle Grenze, die von Regierungen benutzt wird, um Armut zu definieren – jene, die mit einem Einkommen unter der Armutsgrenze leben müssen. Die Weltbank, die EU oder auch die OECD haben eigene Definitionen von Armutsgrenzen, die entweder bei 40% oder bei 60% des Medianeinkommens eines Landes liegen.
- Dekommodifizierung Das Ausmaß, in dem soziale Dienste außerhalb des Marktes angeboten werden. In der Typologie der Wohlfahrtsstaaten von Gösta Esping-Andersen spielt der Begriff eine zentrale Rolle. In einem weitgehend dekommodifizierten System stehen Sozialleistungen wie Gesundheitsversorgung oder Bildung allen Bürgern zur Verfügung und sind nicht an Marktprozesse geknüpft, sie werden als soziale Rechte und nicht als Waren verteilt. In einem kommodifizierten Wohlfahrtsstaat werden soziale Dienste (z.B. Kinderbetreuung) auf dem Markt gehandelt; d.h. wer kein Geld für diese Leistungen hat, erhält sie auch nich
- Kultur der Abhängigkeit Ein Begriff, der von Charles Murray bekannt gemacht wurde, um Menschen zu beschreiben, die sich lieber auf die Sozialleistungen des Staates verlassen als in den Arbeitsmarkt einzutreten. Die Kultur der Abhängigkeit wird als ein Ergebnis des überfürsorglichen Staates betrachtet, der individuellen Ehrgeiz und die Fähigkeit zur Selbsthilfe unterminiere.
- Medianeinkommen Der Median ist ein statistisches Maß, das besonders bei Einkommensverteilungen zur Anwendung kommt, da es im Gegensatz zum Durchschnitt weniger durch „Ausreißer“ am oberen oder unteren Ende beeinflusst wird. Der Median ist jener Wert der nach Größe geordneten Datenreihe, bei dem 50% der Fälle darüber bzw. darunter liegen.
- Medianes Äquialenzeinkomen wird auf Basis der OECD-Empfehlungen folgendermaßen ermittelt: Das Einkommen eines Haushaltes wird dividiert durch die Zahl der Mitglieder, wobei die 1. erwachsene Person mit 1 und alle weiteren mit 0,5 gewichtet werden. Kinder unter 14 Jahren werden mit 0,3 gewichtet.
- relative armut Armut, die in Bezug auf den Lebensstandard der Mehrheit einer gegebenen Gesellschaft definiert wird.
- soziale Ausgrenzung Das Ergebnis vielfältiger Formen der Entbehrung (Deprivation), die Menschen an der vollen Teilhabe am sozialen, politischen und ökonomischen Leben der Gesellschaft, in der sie leben, hindert
- Wohlfahrtsabhängigkeit Eine Situation, wo Personen, die Unterstützungsleistungen beziehen, wie z.B. das Arbeitslosengeld, dies als „Lebensform“ betrachten, statt zu versuchen, einen bezahlten Job zu ergattern
- Wohlfartsstaat Ein politisches System, das eine große Bandbreite an Sozialleistungen und Unterstützungen für seine Bürger bereitstellt
- Animismus Der Glaube, dass die Ereignisse der Welt von den Tätigkeiten von Geistern bewirkt werden.