Neuer Liberalismus, Prozesse die analysiert werden
•Unterhalb der Differenzierung des Herrschaftssystems untersucht der liberale Ansatz:–Den Entscheidungsfindungsprozess und die konkreten Einflussnahmen–Die Vernetzung der gesellschaftlichen Kräfte mit formalen außenpolitischen Entscheidungsträgern
Wann versuchen Interessengruppen AP zu beeinflussen?
Wenn der Organisationszweck einer Interessengruppe von außenpolitischen Maßnahmen betroffen ist (Kosten/ Nutzen), versuchen sie, Einfluss auf den Ent-scheidungsprozess zu nehmen.
Neuer Liberalismus, Effektivität der Einflussnahme ist abh. von 4
1.Vom Situativen Mobilisierungsgrad (Kosten-Nutzen-Erwartung)2.Von der Organisationsfähigkeit (Größe der Gruppe, Trittbrettfahrer, Homogenität)3.Von der Ressourcenausstattung (Personen, Finanzen, Informationen, Legitimation, öffentliche Interstützung)4.Vom Zugang zum Entscheidungsprozess (in Relation zum Zugang konkurrierender Gruppen)
Almond- Lippamnn-konsensus
•Besagte bis in die 70er Jahre, dass die öffentliche Meinung geringen Einfluss auf die Außenpolitik hat•Mit dem Vietnam-Krieg änderte sich diese Einschätzung:Dezidiertes und stabiles Urteil auch möglich bei:–Geringer direkter Erfahrung–Eingeschränktem Wissen–Auf wenige Fragen konzentriertes (oder gar mangelndes) Interesse an außenpolitischen Fragen
Neuer Liberalismus, Öffentliche Meinung
Da Regierungen das Ziel der Wiederwahl verfolgen, müssen sie versuchen, gesel-lschaftliche Interessen zu realisieren, da Wähler in Kosten-Nutzen-Abwägung die-jenigen mit der Regierung beauftragen, die ihre Interessen besser durchsetzen.
Definition Öffentliche Meinung
"Aggregierte individuelle Meinungen und Einstellungen, die von einem Teil der Bevölkerung vertreten werden, aber nicht notwendigerweise übereinstimmen."
Fehlerquellen für Meinungsforschungsinstitute
•Messergebnis = Resultat aus Vereinfachung und Zuspitzung teils komplexer Sachverhalte•Art der Fragestellung beeinflusst Antworten•Gegebene Antwortmöglichkeiten (dichotom, multipel) beeinflussen Ergebnis•Produkt „Umfrage“ muss sich den Anforderungen der Kunden (Parteien, Medien) anpassen •Hohe Anzahl Unentschlossener erschwert Prognose führt zu Fehlern in der Wahlvorhersage, Bsp. Bundes-tagswahl 2005•Wissensstand: manche Personen wissen nichts über „Darfur“, geben aber trotzdem eine Antwort
Typologien öffentlicher Meinungen nach Entman
Tatsächliche individuelle Präferenzen Gemessene Meinung Individuelle Prioritäten bei der Bewertung von Kandidaten Angenommene/ gefühlte öffentliche Meinung
Rally Effekt Definition
„Ein durch ein internationales Ereignis verursachter Aufschwung in der öffentlichen Meinung zugunsten des US-Präsidenten“
Kriterien für die Relevanz öffentlicher Meinung (Höse/Oppermann)
Inhaltliche Ausrichtung Salienz (Medienberichterstattung, Elitendissenz, Betroffenheit der Bevölkerung) Insitutionalisierte Einflusschancen (Wahlen,Referendum, Elitendissens)
Salienz Definition
Salienz (salience) dient als Fachbegriff, der die Bedeutung, Dringlichkeit, Wichtigkeit oder Intensität eines Themas oder einer Meinung erfasst.
Medienanalysse Vor und Nachteile
Vorteile Medieninhalte sind:•leicht zugänglich•nicht reaktiv•ex post analysierbar- Inhaltsanalyse reduziert Komplexität- Informationsverlust ist steuerbar Nachteile - große Vielfalt der Forschungs-interessen schwierige Vergleichbarkeit der Ergebnisse - unterschiedliche Verfügbarkeit der Quellen- kognitiv-menschliche Codierung unumgänglich hoher Standardisierungsaufwand
Massenmedien Definition
„Träger der Informationsvermittlung, die das Bindeglied zwischen Regierung und Öffentlichkeit bilden.“
Agenda Setting
„Themen, die in den Massenmedien stark hervortreten, werden in der öffentlichen Wahrnehmung als wichtig betrachtet.“ „Agenda Setting wird die Fähigkeit der Massenmedien ge-nannt, das wesentliche Thema des Tages zu bestimmen.“
Framing (entman)
Auswahl und Einsatz von zeitlich überdauernden und sozial verankerten Interpretationsmustern, um Ereignisse aus einer bestimmten Perspektive zugänglich zu machen.
Priming (Iyengar /Simon)
Der Fokus der Medienberichterstattung auf bestimmten Aspekten und die Vernachlässigung anderer Gesichts-punkte beeinflussen die Standards, nach denen politische Akteure von der Öffentlichkeit bewertet werden.
Intelligence nach Kent
Intelligence is…1. „kind of knowledge“2. „type of organization“3. „activity pursued by the intelligence organization“
Intelligence nach Jäger
Intelligence ist der Prozess und das Ergebnis einer bürokratischen Koordination, um a) der politischen Führung (oder den von ihr beauftragten Adressaten) auf der Basis öffentlich zugänglicher oder erst erschlossener Informationen Kenntnis von Vorgängen und den möglichen Folgen eigenen und fremden Verhaltens zu vermitteln, die von Bedeutung für die Realisierung der vorherrschenden gesellschaftlichen Werte und die Erreichung der entsprechend definierten Ziele sind, sowie b) andere Akteure davon abzuhalten, Kenntnis über die eigene Informationsgewinnung und Interessenumsetzung zu erlangen, wo dies nach Willen der politischen Führung verweigert werden soll.
Differenzierung von Intelligenz nach Politikfeld
Politische Intelligence erfasst außen- und innenpolitisch relevante Entwicklungen anderer Staaten und Gruppen.•Militärische Intelligence erkundet die militärischen Fähigkeiten anderer Staaten und Gruppen.•Ökonomische Intelligence erfasst den Zustand und die möglichen Entwicklungen ausländischer Volkswirt-schaften und Märkte. •Wissenschaftlich-technologische Intelligence beobachtet die Entwicklung von Forschung und Technik in anderen Staaten, besonders in militärisch sensitiven Bereichen.•Sozio-kulturelle Intelligence analysiert die Stabilität von Staaten und die Politisierung von Ethnien und Religionen.•Ökologische Intelligence analysiert die Entwicklungen der natürlichen Umwelt.
Kategorisierung Intelligence nach Beschaffungsmethode
•Humint (human intelligence):Von Menschen beschaffte Intelligence.•Techint (technical intelligence):Datenbeschaffung mit technischen Mitteln.•Imint (imagery intelligence):Bildmaterial aus Aufklärungsflügen und Satelliten.•Sigint (signals intelligence):Abfangen von Signalen (Radar, Radio, Funk, Morse u.a.).•Comint (communications intelligence):Unterart von Sigint (Telefon, Email, Fax).
Funktionen der Intelligence-Community
1.Intelligence (andere Akteure erkennen)2.Counterintelligence (Schutz vor der Spionage anderer Akteure)3.Covert Action (andere Akteure heimlich beeinflussen)
Counterintelligence umfasst
1.Defensive Counterintelligence (Spionageabwehr)2.Offensive Counterintelligence (Gegenspionage)
Covert Action
Verdeckte Handlungen sind Aktivitäten von Regierungen, die darauf abzielen, die politischen, ökonomischen und militärischen Bedingungen in anderen Staaten zu be-einflussen und die dann angewandt werden, wenn die Regierung nicht in Erscheinung treten oder dies öffentlich nicht eingestanden werden soll. Verdecktes Handeln lässt sich kategorisieren in Propaganda, politische und ökonomische Aktionen und paramilitärische Aktionen.
2 Denkschulen Intelligence
1.Information for decision makersIntelligence soll politischen Entscheidungsträgern durch Informationsvorsprung bessere Entscheidungsfindung ermöglichen2. Warfare by quieter meansIntelligence als Aktivität; Intelligence Community wird als politisches Instrument genutzt„The divide is over the status of the action“ (Warner 2009)
Merkmale von Intelligence Communities
1.Unterscheidung zwischen Auslands- und Inlandsaufklärung2.Unterscheidung zwischen militärischer und ziviler Intelligence3.Organisatorische Differenzierung von Techint und Humint4.Zentrale Auswertung5.Von verschiedenen Sicherheitsdiensten „gemeinsam“ geführte Zentren zu bestimmten Problemfeldern (Terrorismus, Rechtsextremismus, Cyber, illegale Migration)
Einfluss von Intelligence (Ransom)
1.Ein nationaler Konsens in der Außenpolitik2.Bereitschaft der Nachrichtendienste, ihre Analysen den Zielen der Regierung anzupassen3.Eine gute persönliche Beziehung des Intelligence-Verantwortlichen zum Regierungschef
Ursachen von Intelligence Failures in der Ausrichtung (1. Zyklusphase)
•Fehler in der Übermittlung / Artikulation•Fehler in der Bedrohungseinschätzung
Ursachen von Intelligence Failures in der Beschaffung (2. Zyklusphase)
•Methodische Fehler•z.B. falsche oder unzulängliche Technik•z.B. Mißverhältnis von Humint und Techint•z.B. Mißverhältnis von official cover vs. non official cover
Ursachen von Intelligence Failures in der Aufbereitung von Rohdaten (3. Zyklusphase)
•Falsche / schlechte Filter•Kapazitätsmängel (z.B. zu wenig Übersetzer bzw. falsche Sprachen)•Falsche Interpretation von Rohdaten (z.B. Imint, Comint)
Ursachen von Intelligence Failures in der Analyse (4. Zyklusphase)
•Politisierung•Groupthink•Kognitive Rigidität (Voreinstellungen)•Ungeeignete Analogien•Mirror imaging; fundamentaler Attributionsfehler
Ursachen von Intelligence Failures in der Unterrichtung (5. Zyklusphase)
•Schlechte Artikulation oder mangelnde Vermittlung von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen durch die Dienste•Nichtbeachtung von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen durch die Regierung
Analyseebene 2- Ebene- Theorie
Zwischen Akteur und System
Regierungen als Gatekeeper
•Nationale Regierungen sind als gatekeeper zwischen der internationalen und der innerstaatlichen Ebene die zentralen strategischen Akteure in der Zwei-Ebenen-Analyse. Gatekeeper und Monopolisten in der Außenpolitik•Nationale Regierungen sind rationale Akteure, deren primäres, stets konstantes Ziel ihr innerstaatlicher Machterhalt ist•Aus der Funktion des Gatekeepers und des Monopolisten ergibt sich ein autonomer Handlungsspielraum•Regierungsvertreter sind in Zwei-Ebenen-Konstellationen bestrebt, die Anreize und Zwänge (constraints) beider Ebenen miteinander in Einklang zu bringen. •Gatekeeper, Monopolisten, autonomer Handlungsspielraum Regierungen gewinnen in Zwei-Ebenen-Spielen politische Ressourcen, die sie im Sinne ihrer eigenen Interessen einsetzen können:–Kontrolle der innenpolitischen Agenda (Paketlösungen)–Side-payments–Informationsvorsprung•Zwei-Ebenen-Ansatz ist von liberalen bottom-up-Ansätzen zu unterscheiden, da der gouvernementale außenpolitische Handlungsspielraum lediglich von den Präferenzen innerstaatlicher Akteure beschränkt wird: „Foreign policy in this view is not constituency driven, but it is constituency constrained” (Putnam 1993).
Innerstaatliche Ratifikation
•Jede internationale Vereinbarung, jede außenpolitische Maßnahme muss innerstaatlich ratifiziert werden.•Das Erfordernis der innerstaatlichen Ratifikation markiert die prinzipielle Beschränkung der außenpolitischen Handlungsautonomie nationaler Regierungen.•Entscheidend für die Zwei-Ebenen-Erklärung von Außenpolitik ist die Frage, wie strikt das Ratifikationserfordernis ist? WIN-SET
Win-set
•Das win-set einer Regierung beschreibt die Menge der außenpolitischen Entscheidungen, die innerstaatlich ratifizierbar ist.•win-set = Gesamtheit aller erfolgreich ratifizierbaren außenpolitischen Entscheidungsoptionen•Die Größe des win-sets einer Regierung ist im Zwei-Ebenen-Ansatz der zentrale Erklärungsfaktor für das außenpolitische Handeln dieser Regierung.•Die Größe des win-sets einer Regierung hängt ab von–den institutionellen Regeln der Ratifikation–den Präferenzen der Veto-Spieler–den Rückwirkungen der internationalen Politikebene
Bedinungen zwischenstaatlicher Kooperation
•Das Zustandekommen zwischenstaatlicher Kooperation ist davon abhängig, dass sich die innerstaatlichen win-sets der beteiligten Regierungen überschneiden.•Je größer diese Schnittmenge, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der zwischenstaatlichen Kooperation.•Der Zwei-Ebenen-Ansatz deutet auf die Möglichkeit der nicht-intendierten Verletzung von Kooperationsvereinbarungen hin (involuntary defection).•Die Chancen zwischenstaatlicher Kooperation sind bedingt durch die innerstaatliche Verteilung der Kosten und Nutzen dieser Kooperation.
Verhandlungsmacht auf internationaler Ebene
•Der Zusammenhang zwischen der Größe des win-sets einer Regierung und ihrer internationalen Verhandlungsmacht ist umgekehrt proportional (Schelling-Theorem). Innenpolitische Schwäche, also ein kleines win-set, bedeutet demnach auf internationaler Ebene eine Stärkung der VerhandlungspositionWARUM?…weil die primäre Quelle von Verhandlungsmacht in Zwei-Ebenen-Spielen die Fähigkeit einer Regierung ist, glaubhaft mit der Ablehnung eines Verhandlungsergebnisses zu drohen. •Je kleiner das win-set einer Regierung ist, desto glaubhafter kann sie in den Verhandlungen auf internationaler Ebene Zugeständnisse an ihre intergouvernementalen Verhandlungspartner mit Verweis auf innenpolitische Zwänge ablehnen.•Es ist eine rationale Verhandlungsstrategie nationaler Regierungen, sich innenpolitisch „die Hände zu binden“ (tying hands), d.h. ihr win-set zu verkleinern, mit dem Ziel, ihre internationale Verhandlungsmacht zu stärken
Organisationstheorie, grundlegende Theorieannahme
Die organisatorische Vermittlung außenpolitischer Entscheidungen ist für die inhaltliche Ausgestaltung der Außenpolitik von Bedeutung und zwar hinsichtlich:•der Entscheidungsprozesse•und der Implementation
These der Organisationstheorie
Außenpolitik ist eine Funktion der Charakteristika organisationsinterner Entscheidungs- und Implementationsprozesse (organisatorischer Routinen).
'Abgrenzung Organisationstheorie vs Bürokratietheorie
O: AP erklärt sich aus dem Handeln innerhalb der Organisation Struktureller Ansatz: Die Struktur der Organisation prägt die Ausgestaltung der Entscheiungs- und Implementationsprozesse von AP B: AP erklärt sich aus dem Handeln zwischen Organisationen Akteuszentrierter Ansatz: AP ist das Ergebnis der Aushandlungsprozesse rational handelnder bürokratischer Akteure, die den Nutzen ihrer Organisation maximieren wollen
Organisationstheorie: Annahme: begrenzte Rationalität
•Den außenpolitischen Akteuren stellen sich Aufgaben hoher Komplexität, die sie mit ihren beschränkten kognitiven Fähigkeiten zu bearbeiten versuchen.•Zu Nutzen maximierenden Entscheidungen, die dieser äußeren Komplexität korrespondieren, sind die Akteure kaum in der Lage.
Organisationstheorie Begrenzte Rationalität: Reduktion + Abstrahierung
•Deshalb streben begrenzt rationale Akteure danach, die an sie gestellten Herausforderungen so zu definieren, dass sie diese mit ihren Fähigkeiten bewältigen können.•Begrenzt rationale Akteure entwerfen deshalb Modelle der Realität, die weniger komplex sind als die objektive Wirklichkeit und bilden diese in Organisationen als einer neuen Handlungsressource ab. •Die Rationalität ihres Handelns bezieht sich anschließend auf das reduzierte Modell von Wirklichkeit, indem außenpolitische Herausforderungen mittels der Struktur der Organisation bearbeitet werden.
Funktionen von Organisationen
Organisationen sind ein Mittel•zur Erweiterung der Handlungsressourcen und gleichzeitig auf die Realisierung bestimmter Organisationszwecke gerichtet.•um Komplexität zu reduzieren und dadurch Entscheidungslagen zu vereinfachen und zu standardisieren.•um Pfade für Entscheidungen und Handlungen zu legen, und auf diese Weise Handlungen in einer komplexen Umwelt zu ermöglichen.
Strukturen von Organisationen
Organisationen unterscheiden sich von der Umwelt durch einen hohen Verregelungsgrad der in ihnen ablaufenden Interaktionsprozesse.
Strukturen von Organisationen
Zentrale Merkmale dieser Interaktionsprozesse sind:a)Arbeitsteilung: Organisationen bilden die Komplexität ihrer externen Umwelt entsprechend ihrer begrenzten Rationalität und der in ihr verfolgten Interessen in ihrer internen Struktur der funktionalen Differenzierung ab. b)und die hierarchische Über- und Unterordnung Durch Über- und Unterordnung definieren Organisationen für ihre Mitglieder feste Tätigkeitsbereiche und Aufgabenbeschreibungen. Die hierarchische Ordnung von Organisationen soll u. a. dazu dienen:•die Ausrichtung der Handlungen am Organisations-zweck steuern zu können•die Transaktionskosten für die Interaktion zu senken•die an die Mitglieder der Organisation gestellten Anforderungen zentral neu ausrichten zu können Die Struktur der Organisation bedingt die Handlungen der Mitglieder, die handlungsleitenden Interessen der Mitglieder selbst scheiden als erklärende Variable dabei aus (Unterschied zum bürokratietheoretischen Ansatz).
Organisationtheorie:Forschungsleitende Fragen:
•Welche Organisationen der Exekutive sind in die Prozesse der Entscheidungs-findung bzw. der Implementation außenpolitischer Entscheidungen involviert?•Welche Prozesse sind innerhalb der zuständigen Organisationen zu beobachten?
Organisatorische Routinen
Das zentrale Handlungsinstrument von Organisationen sind Routinen, also vorab festgelegte Handlungsweisen, die durch externe Reize ausgelöst werden.
Drei Typen organisatorischer Routinen:
1.Standard Operation Procedures (SOPs) zur Durchführung einfacher Routinen2.Standardisierte Handlungssequenzen als Koordination mehrere SOPs3.das Handlungsrepertoire einer Organisation, das alternative Handlungsmöglichkeiten bereitstellt
Routinen: Funktionen
Funktionen organisationsinterner Entscheidungsprozesse:1.Reduktion von Komplexität2.Koordination der Arbeitsabläufe innerhalb der Organisation3.Hierarchische Kontrolle einzelner Arbeitsabläufe4.Legitimation durch etablierte Regeln