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Zoologie (Subject) / VL6: Fortpflanzung II (Lesson)
Verständnisfragen zur rechten Vorlesung
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- Was ist eine Larve? eigenständig lebensfähige Entwicklungsstadion (mit spezifische Kennzeichen (Larvalmerkmale, welche bei der Metamorphose verloren gehen.)bei jeder Larvalverbindung hat man eine indirekte Entwicklung und die Larve macht eine Metamorphose durchLarve sieht meist anders aus als der erwachsenen Organismus und ernährt sich meist auch andersfür festsitzende Organismen ist die Larvalphase in der Regel eine Verbreitungsphase
- Welche zwei Metamorphosenformen gibt es bei Insekten? Geben sie jeweils 3 Insektenordnungen als Beispiel an. Hemimetabolie: kein Puppenstadium, Larven werden den Imago (adulten Tieren) mit jeder Häutung ähnlicher, schritweise Ausbildung der Adultmerkmale --> Wanzen, Heuschrecken, Libellen Homometabolie: Puppenstadium mit Ruhephase, Entwicklungsstadien=Ei-sich häutende Larve-Puppe-Imago, radikaler Gestaltwechsel--> Schmetterlinge, Hautflügler, Käfer
- Was ist ein Pheromon? ein Sexuallocktstoff
- Was versteht man unter äußerer und innerer Befruchtung? äußere: Spermien und Eizellen werden ins Wasser gegeben - Befruchtung erfolgt außerhalb des Tieres innere: Befruchtung der Eizelle findet im Weibchen statt (steigert den Fortpflanzungserfolg)
- Welche Möglichkeiten der Spermienübertragung gibt es bei der inneren Befruchtung? Welche morphologischen Strukturen sind jeweils erforderlich? Geben sie je ein Beispiel an. direkte Spermienübertragung: Spermien werden durch ein Kopulationsorgan direkt vom Männchen auf das Weibchen übertragen (Webspinne) indirekte Spermienübertragung: innere Befruchtung ohne Kopulation: Männchen setzt Spermatophore ab, die das Weibchen aufnimmt. Spermatophore löst sich dann im Weibchen auf und die freigesetzten Spermien befruchten die Eizellen (Molch)
- Geben Sie ein Beispiel für einen Hermaphroditen, der zunächst Weiblich und dann Männlich ist und umgekehrt. W -> M: Protogyne Zwitter: Papageienfische, Lippfisch (selten, da Aubildung von Eizellen mehr Energie benötigt, als von Spermien?M->W: Protandrische Zwitter: Meeresborstenwurm
- Geben Sie die Lebensphasen eines Organismus mit indirekter und eines Organismus mit direkter Entwicklung in der richtigen Reihenfolge Wieder, indirekte Entwicklung: Embryonalentwicklung -> Larvalentwicklung -> Juvenilentwicklung (Metamorphose) -> Adultphasedirekte Entwicklung: Embryonalentwicklung -> Juveniletnwicklung (Schlupf/Geburt) -> Adultphase
- Welchen Vorgang bezeichnet man als Furchung? Teilung der Zygote
- Welchen Vor- und Nachteil hat die Jungernzeugung bei Wasserflöhen? Vorteil: 100% Portpflanzung (Kein Sexualpartner benötigt) in kurzer Zeit Nachteil: eingeschränkte genetische Variabilität
- Was ist der Unterschied zwischen Spermatogenese und Spermiogenese? Die Spermiogenese ist ein Teil der Spermatogenese (Spermienreifung) bei der Spermatogenese werden aus großen runden Spermatogonien kleine bewegliche Spermien
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- Wie unterscheiden sich Oogenese und der Spermatogenese des Menschen? S: Meiose (Spermienbildung) schon bei der Pubertät abgeschlossen O: Meiose wird erst während der Befruchtung vollendet. Oozyte --> Ovum Nur eine der 4 haploiden Eizellen wird genutzt
- Das Akrosom.. gibt es nur bei Spermien enthält Enzyme dient der Auffindung der Oozyte (Ovum= fertige Eizelle)
- Embryonalentwicklung Teilung der Zygote bis zu OrganogeneseMensch:1-8 Schwangerschaftswoche
- Fötalentwicklung im Anschluss an die Embryonalentwicklung - Wachstum und Organdifferenzierung Mensch: ab 9. Schwangerschaftwoche bis zur Geburt
- Brutfürsorge + Beispiel Elterntiere überlassen Jungtiere nach richtiger Eiablage (inkl. erste Speisen) sich selbstBsp. Große Sandwespe
- Brutpflege auch nach Eiablage bleibt immer ein Kontakt zwischen Adulttieren und Jungtiere, um das Überleben der Nackkommen zu sichernBsp. Honigbiene
- Nesthocker ist angewiesen auf das Nest und die Pflege (nackt, blind)
- Nestflüchter kommen mit Gefieder und offenen Augen zur Welt verlassen das Nest i.d.R. mit dem Adulttier
- Mimese Visuelle Anpassung an die Umgebung durch Färbung, Körpergestelt und ggf. Verhalten
- Mimikry Nachahmung wehrhafter, giftiger Arten durch harmlose, nicht näher verwandte Arten, die sich so schützen