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Psychologie (Subject) / Approbationsprüfung (Lesson)

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  • Aufgabenfolge „Patientin mit Tumoroperation“ – Teil 1 (Einfachwahlaufgabe) Eine 40-jährige Patientin sucht einige Wochen nach Diagnostizierung und Behandlung einer bösartigen Tumorerkrankung (operative Entfernung einer Niere, anschließende Chemotherapie) die psychotherapeutische Praxis auf. Die behandelnde Onkologin habe ihr eine Psychotherapie empfohlen, da sie seit dem Wissen um die Erkrankung unter Depressionen und Angstzuständen leide. Sie fühle sich erschöpft und traurig, möchte am liebsten allein sein und grübele viel. Sie habe Angst vor Metastasen und befürchte, bald sterben zu müssen. Welche Diagnose sollte für die beschriebene psychische Problematik der Patientin am ehesten gestellt werden? (A) Anpassungsstörung (B) Hypochondrie (C) Persönlichkeitsänderung (D) Posttraumatische Belastungsstörung (E) Somatisierungsstörung Richtig ist: (A) Anpassungsstörung
  • Eine 40-jährige Patientin sucht einige Wochen nach Diagnostizierung und Behandlung einer bösartigen Tumorerkrankung (operative Entfernung einer Niere, anschließende Chemotherapie) die psychotherapeutische Praxis auf. Die behandelnde Onkologin habe ihr eine Psychotherapie empfohlen, da sie seit dem Wissen um die Erkrankung unter Depressionen und Angstzuständen leide. Sie fühle sich erschöpft und traurig, möchte am liebsten allein sein und grübele viel. Sie habe Angst vor Metastasen und befürchte, bald sterben zu müssen. Aufgabenfolge „Patientin nach Tumoroperation“ – Teil 2 (Einfachauswahlaufgabe) Die Patientin äußert, sie fühle sich der Tumorerkrankung und den notwendigen Behandlungsmaßnahmen hilflos ausgeliefert, ohne Kontrolle und Einflussnahme. Deshalb baue sie auf die Kompetenz ihrer Onkologin. In der Sprechstunde weine sie oft, um der Ärztin deutlich zu machen, wie sehr sie ihre Hilfe brauche. Welche Abwehr- oder Anpassungsform wird bei der Patientin deutlich? (A) Konversion (B) Projektion (C) Reaktionsbildung (D) Regression (E) Sublimierung Richtig ist: (D) Regression
  • Eine 40-jährige Patientin sucht einige Wochen nach Diagnostizierung und Behandlung einer bösartigen Tumorerkrankung (operative Entfernung einer Niere, anschließende Chemotherapie) die psychotherapeutische Praxis auf. Die behandelnde Onkologin habe ihr eine Psychotherapie empfohlen, da sie seit dem Wissen um die Erkrankung unter Depressionen und Angstzuständen leide. Sie fühle sich erschöpft und traurig, möchte am liebsten allein sein und grübele viel. Sie habe Angst vor Metastasen und befürchte, bald sterben zu müssen. Aufgabenfolge „Patientin mit Tumoroperation“ – Teil 3 (Ende) (Einfachwahlaufgabe Im therapeutischen Gespräch wird die elementare Erschütterung des Sicherheitsgefühls und des Selbstwerterlebens der Patientin deutlich. Welche therapeutische Grundeinstellung sollte in einem tiefenpsychologisch orientierten Therapiekonzept unter diesen Gegebenheiten den Zugang zur Kranken vorrangig bestimmen? (A) Aufklärung und Rationalisierung (B) Aufnehmen und Halten (C) Bagatellisieren und Beschwichtigen (D) Fokussierung auf die motivationalen Hintergründe der Erkrankung (E) Überzeugung von Heilung Richtig ist: (B) Aufnehmen und Halten
  • Obwohl anfangs sehr motiviert zu einer Therapie, beginnt ein Patient im weiteren Verlauf zunehmend Widerwillen gegen die Sitzungen zu entwickeln. Er kommt zu spät, vergisst Termine und sperrt sich gegen die Deutungen seines Therapeuten. Aus Sicht der psychoanalytischen Theorie lässt sich dieses Verhalten am besten beschreiben als (A) Gegenübertragung (B) Reaktionsbildung (C) Therapeutische Ich-Spaltung (D) Verdrängung (E) Widerstand Richtig ist: (E) Widerstand
  • Welche der nachstehenden Aussagen charakterisiert das kognitive Paradigma psychischer Störungen am besten? (A) Einstellungen und Informationsverarbeitungsprozesse sind entscheidend und dominieren das Erleben und Verhalten sowie die Ätiologie psychischer Störungen. (B) Emotionen und affektive Erfahrungen sind entscheidend bei der Entwicklung psychischer Störungen. (C) Offenes, beobachtbares Verhalten und dessen Konsequenzen sind die entscheidenden Mechanismen für psychische Störungen. (D) Psychische Störungen entwickeln sich nur auf der Grundlage einer biologischen Diathese. (E) Triebhafte, motivationale und dem Bewusstsein nicht zugängliche Mechanismen bereiten die Grundlage für psychische Störungen. Richtig ist: (A)   Einstellungen und Informationsverarbeitungsprozesse sind entscheidend und         dominieren das Erleben und Verhalten sowie die Ätiologie psychischer Störungen.
  • Unter Habituation versteht man (A) Das Erlernen der Gegebenheiten im eigenen Lebensraum (Habit). (B) Die Abnahme der Reaktionsstärke auf einen wiederholten Reiz. (C) Die Bildung einer sog. „Gewohnheit“ (habit), wie sie für prozedurales Lernen typisch ist. (D) Die Zunahme der Reaktionsstärke bei sich steigernder Stimmungsstärke. Richtig ist: (B) Die Abnahme der Reaktionsstärke auf einen wiederholten Reiz.
  • Zwei zentrale Paradigmen der Lernpsychologie sind die klassische Konditionierung und die operante Konditionierung. Bei der operanten Konditionierung geht es darum, dass sich die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens aufgrund der Konsequenzen erhöht oder verringert. In diesem Zusammenhang versteht man in der Lernpsychologie unter negativer Verstärkung: (A) Ein angenehmer Reiz wird entfernt und damit das Verhalten gefördert (B) Ein angenehmer Reiz wird hinzugefügt und damit das Verhalten unterdrückt (C) Ein unangenehmer Reiz wird entfernt und das Verhalten damit unterdrückt (D) Ein unangenehmer Reiz wird entfernt und das Verhalten somit gefördert (E) Ein unangenehmer Reiz wird hinzugefügt und damit das Verhalten unterdrückt Richtig ist: (D) Ein unangenehmer Reiz wird entfernt und das Verhalten somit gefördert
  • Transmitter (Überträgerstoff) sowohl der präganglionären als auch der postganglionären parasympathischen Axone des peripheren autonomen Nervensystems ist (A) Acetylcholin (B) Adrenalin (C) Dopamin (D) Noradrenalin (E) Serotonin Richtig ist: (A) Acetylcholin
  • Die deskriptive Epidemiologie befasst sich mit (A) Kosten-Nutzen-Berechnungen im Gesundheitswesen (B) Maßnahmen zur Qualitätskontrolle und zum Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (C) Methoden in der immunologischen Forschung zur Ausbreitung von bakteriellen und viralen Erkrankungen (z. B. HIV) (D) Methoden zur Erfassung von Kausalzusammenhängen (z. B. genetische Studien) (E) Untersuchungen der Verbreitung von Störungen in einer Population (z. B. Bestimmung von Prävalenzen) Richtig ist: (E)   Untersuchungen der Verbreitung von Störungen in einer Population (z. B.         Bestimmung von Prävalenzen)
  • Durch sein extrem misstrauisches Verhalten bringt ein Patient andere immer wieder dazu, sich genauso zu verhalten, wie er es erwartet und befürchtet: sie ziehen sich von ihm zurück. Das bestätigt ihn wiederum in seinem Misstrauen. Wenn diesem Verhalten ein Abwehrmechanismus zugrunde liegt, welcher kommt aus Sicht der psychoanalytischen Theorie am ehesten in Betracht? (A) projektive Identifizierung (B) Spaltung (C) Verdrängung (D) Verleugnung (E) Verschiebung Richtig ist: (A) projektive Identifizierung
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  • Welche Funktion kommt dem psychodynamischen Konstrukt der Abwehr vorrangig zu? (A) Katharsis (B) Schutz des Es vor Überflutung mit Triebimpulsen (C) Schutz des Ich vor unlustvollen Empfindungen (D) Verhinderung der Dominanz des Über-Ich (E) Verhinderung unerwünschter Reaktionsbildung Richtig ist: (C) Schutz des Ich vor unlustvollen Empfindungen
  • Bei welchem in der Psychoanalyse beschriebenen Abwehrmechanismus wird der Triebimpuls durch sein praktisches Gegenteil ersetzt? (A) Identifikation mit dem Angreifer (B) Reaktionsbildung (C) Ungeschehenmachen (D) Verleugnung (E) Wendung gegen das Selbst Richtig ist: (B) Reaktionsbildung
  • Eine heftig in ihren Analytiker verliebte junge Frau hat Träume, in denen sie Sex mit ihm hat. Gleichzeitig bekommt sie immer mehr Angst, mit ihm allein in der Praxis zu sein. Sie befürchtet, er könne zudringlich werden. Welcher der nachstehenden Abwehrmechanismen kommt in diesem Beispiel am ehesten zum Ausdruck? (A) Isolierung (B) Projektion (C) Rationalisierung (D) Spaltung (E) Verschiebung Richtig ist: (B) Projektion
  • Innerhalb der Psychotherapie von Borderline-Patienten kommt es nicht selten zum agierenden Rückgriff auf auto- und beziehungsdestruktive Verhaltensmuster. Wie sollte zu Beginn einer psychoanalytischen Therapie am ehesten mit diesen bereits aus der Biografie bekannten Verhaltensweisen umgegangen werden? (A) Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen ausdrücklich nicht angesprochen werden, obwohl sie im therapeutischen Setting zu erwarten sind. (B) Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen exploriert werden. Dem Patienten wird zugleich das Agieren dieses Verhaltens in der Phase der Therapie untersagt. (C) Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen exploriert werden. Ihr Auftreten in kritischen Situationen wird mit dem Patienten antizipiert und es werden klare Regeln für den Umgang mit diesem Verhalten getroffen. (D) Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen nicht exploriert werden, da von einer verringerten Introspektionsfähigkeit auszugehen ist. (E) Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen nicht unbedingt angesprochen werden, da sie im therapeutischen Setting keine Rolle spielen werden. Richtig ist: (C)   Bei der Anamneseerhebung sollen diese Verhaltensweisen exploriert werden. Ihr         Auftreten in kritischen Situationen wird mit dem Patienten antizipiert und es werden         klare Regeln für den Umgang mit diesem Verhalten getroffen.
  • Ein Patient mit einer depressiven Störung erhält im Beck-Depressions-Inventar (BDI) einen hohen Score. Was gilt für diesen Wert? (A) Er erlaubt eine Differenzierung zwischen endogener und neurotischer Depression. (B) Er ermöglicht eine Bestimmung der somatischen Depressions-Anteile. (C) Er ermöglicht Rückschlüsse auf den prämorbiden Zustand. (D) Er bezeichnet die depressionsbezogene Vulnerabilität der Person. (E) Er kennzeichnet die Schwere des depressiven Zustands. Richtig ist: (E) Er kennzeichnet die Schwere des depressiven Zustands.
  • Die Asperger-Form des Autismus unterscheidet sich von der Kanner-Form des Autismus nach ICD-10 im Wesentlichen durch: (A) Das Fehlen einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung (B) Das stereotype Verhalten (C) Die eingeschränkten Interessen (D) Die Störung der sozialen Funktionen (E) Die Veränderungsangst Richtig ist: (A) Das Fehlen einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung
  • Ein 52-jähriger Patient mit starkem Alkoholmissbrauch möchte bei Ihnen eine ambulante psychotherapeutische Behandlung beginnen. Eine stationäre Behandlung lehnt er ab, da er seinen Arbeitsplatz nicht gefährden möchte. Wichtig sei für ihn, dass er mit der Therapeutin über seine ehelichen Probleme sprechen könne. Der Patient gibt zwar an, seit einigen Wochen keinen Alkohol mehr zu trinken, sie bemerken aber in der zweiten probatorischen Sitzung einen Alkoholgeruch. Welches weitere Vorgehen ist am ehesten indiziert? (A) Aufgrund der klaren Therapiemotivation beantragen sie in jedem Fall eine ambulante Psychotherapie. (B) Sie behandeln zunächst die Eheproblematik und gehen danach auf den Alkoholmissbrauch ein. (C) Sie beschränken ihre Intervention auf die Motivationsarbeit für einen stationären Therapieaufenthalt des Pat. (D) Sie machen eine ambulante Therapie von bestimmten Rahmenbedingungen abhängig wie z.B. Abstinenz von Alkohol einschließlich entsprechender Kontrollen. (E) Sie sprechen zunächst den Alkoholmissbrauch nicht an, um die therapeutische Beziehung nicht zu gefährden Richtig ist: (D)   Sie machen eine ambulante Therapie von bestimmten Rahmenbedingungen         abhängig wie z.B. Abstinenz von Alkohol einschließlich entsprechender Kontrollen.
  • Eine Patient berichtet über „Schmerzen beim Verkehr“ (genitale Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs). Sofern eine primär organische Ursache auszuschließen ist, wird die Störung am zutreffendsten klassifiziert als (A) Anhedonie (B) Dysparennie (C) Störung der sexuellen Erregung (D) Störung mit verminderter Appetenz (E) Vaginismus Richtig ist: (B) Dysparennie
  • Ein stark übergewichtiger Patient berichtet über Mattigkeit am Tage, auch exzessive Schläfrigkeit. Die Frau ergänzt, dass ihr Mann während der Nacht häufig schnarcht und dann plötzlich kurzfristig Ruhe herrscht. Danach scheint der Mann wieder plötzlich zusammenzuschrecken. Diagnostisch ist hier am ehesten folgende Störung in Betracht zu ziehen: (A) Depression mit Adipositas gravis (B) Narkolepsie (C) Nichtorganische Insomnie (D) Restless-legs-Syndrom (E) Schlafapnoe Richtig ist: (E) Schlafapnoe
  • Die Diagnose Trichotillomanie gehört nach ICD-10 in das Spektrum folgender Störungen: (A) affektive Psychosen (B) Aufmerksamkeitsstörung (C) Depressive Episoden (D) Exogene Psychosen (E) Störungen der Impulskontrolle Richtig ist: (E) Störungen der Impulskontrolle
  • Bei einem Patienten mit beidseitiger Taubheit wird eine psychogene Ursache vermutet. Welche der nachstehenden Untersuchungen ist am ehesten geeignet, diesen Verdacht zu bestätigen? (A) Hirnwindungenaudionetrie (Cortical evoked response audiometry) (B) Hörweitenbestimmung (C) Prüfung des Richtungshörens (D) Stimmgabelprüfung (E) Tonschwellenaudiometrie Richtig ist: (A) Hirnwindungenaudionetrie (Cortical evoked response audiometry)
  • Nach Ergebnissen der Bindungsforschung lässt sich das Bindungsverhalten (attachment) des Säuglings und Kleinkindes als sicher gebunden, unsicher-vermeidend und ambivalent-unsicher klassifizieren und im Fremde-Situations-Test ermitteln. Bei diesem Test wird das Bindungsverhalten in experimentellen Trennungs- und Rückkehrsituationen betrachtet. Sicher gebundene Kinder zeigen am Ende des ersten Lebensjahres folgendes Verhalten: (A) Sie ignorieren die Mutter bei der Rückkehr. (B) Sie sind während der Trennung sehr verunsichert und lassen sich nur langsam von der zurückkehrenden Mutter beruhigen. (C) Sie verhalten sich gegenüber einer fremden Person nicht anders als gegenüber der Mutter. (D) Sie wenden sich der Mutter unmittelbar nach der Rückkehr zu und halten sich zunächst in ihrer Nähe auf. (E) Sie zeigen auch bei wiederholter Trennung keine Zeichen der Beunruhigung Richtig ist: (D)   Sie wenden sich der Mutter unmittelbar nach der Rückkehr zu und halten sich         zunächst in ihrer Nähe auf.
  • Welches Merkmal trifft für den Albtraum zu? (A) Das EEG ist rhythmisch aktiviert. (B) Dem Aufwachen aus dem Albtraum folgt eine ausgeprägte Phase der Desorientierung. (C) Er tritt kurz nach dem Einschlafen ein. (D) Er tritt typischerweise aus dem Non-REM-Schlaf heraus auf. (E) Inhalte werden lebhaft erinnert. Richtig ist: (E) Inhalte werden lebhaft erinnert.
  • Bei der Behandlung von aggressiven Verhaltensstörungen bei Kindern wendet man gelegentlich die Methode des „time-out“ an. Welcher verhaltenstherapeutischen Verfahrensgruppe ist deren Methode am ehesten zuzuordnen? (A) kognitive Verfahren (B) Modelllernen (C) Operante Verfahren (D) Techniken der Selbstkontrolle (E) Techniken der Stimuluskontrolle Richtig ist: (C) Operante Verfahren
  • Welches der nachstehenden Verfahren kann am ehesten erfolgreich zur Bestimmung des kognitiven Entwicklungsstandes im Säuglingsalter angewendet werden? (A) Frostig-Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung (B) Griffith-Skala (C) Grundintelligenztest CFT-1 (D) Kaufmann ABC (E) Psycholinguistischer Entwicklungstest Richtig ist: (B) Griffith-Skala
  • Ein Paar hatte in der letzten verhaltenstherapeutisch orientierten Paartherapiesitzung für einen länger andauernden Konflikt Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. In der Sitzung berichtet das Paar, dass es nichts umgesetzt habe. Wie sollte sich im Rahmen eines Kommunikations- und Problemlösetrainings zunächst vorgegangen werden? A) Sie analysieren gemeinsam, ob die Aufgaben zu wenig konkret formuliert waren. B) Sie melden das Scheitern der Problemlösung als weiteren Hinweis für die Zerrüttung der Ehe an die Ehepartner zurück. C) Sie regen die Partner an, über die Gründe des anderen zu reflektieren, warum die Lösung nicht umgesetzt wurde. D) Sie stellen die Arbeit an diesem Konflikt zurück und wenden sich einem anderen Problem zu. E) Sie versuchen den „Schuldigen“ am Scheitern zu finden Richtig ist: A) Sie analysieren gemeinsam, ob die Aufgaben zu wenig konkret formuliert waren.
  • Welche Aussage zu Rückfällen nach der Behandlung von Substanzabhängigkeit trifft zu? A) Alkoholabhängige werden zu 90 % innerhalb von 2 Jahren rückfällig. B) Bei Alkoholabhängigkeit ist die Rückfallwahrscheinlichkeit höher als bei Kokainabhängigkeit. C) Bei Alkoholabhängigkeit ist die Rückfallwahrscheinlichkeit höher als bei Nikotinabhängigkeit. D) In den ersten 3 Monaten nach Therapieende ist die Rückfallwahrscheinlichkeit am geringsten. E) Selbst über längere Zeit abstinente Personen können gelegentlich kurzzeitige Rückfälle haben. Richtig ist: E)    Selbst über längere Zeit abstinente Personen können gelegentlich kurzzeitige         Rückfälle haben.
  • Ein 10-jähriges Mädchen kommt wegen seit 4 Monaten bestehender frontal betonter Kopfschmerzen in die Behandlung. Sie klagt über häufige Übelkeit, Erschöpfung bei geringer Anstrengung und zunehmender Vergesslichkeit. Sie berichtet über ihre Beschwerden differenziert und hat einen hohen Leidensdruck. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten? A) Exogene Psychose B) Hyperkinetisches Syndrom C) Ticstörung D) Verdacht auf Erkrankung des zentralen Nervensystems E) Zwangsstörung Richtig ist: D) Verdacht auf Erkrankung des zentralen Nervensystems
  • Ein 35-jähriger Mann stellt sich in ihrer ambulanten Praxiswegen depressiver Verstimmungen und Partnerschaftsproblemen vor. Im Erstgespräch können sie die Belastungen seiner Partnerschaft und seine Stimmungsbeeinträchtigungen mit auftretenden Erektionsstörungen beim Geschlechtsverkehr in Verbindung bringen. Darüber hinaus berichtet er über eine Reihe weiterer körperlicher Probleme. Welche der nachfolgend genannten körperlichen Erkrankungen sollte beim Verdacht auf eine sexuelle Funktionsstörung bei diesem Patienten vordringlich medizinisch abgeklärt werden? A) Asthma bronchiale B) Diabetes mellitus C) Neurodermitis atopica D) Spannungskopfschmerz E) Ulcus ventriculi Richtig ist: B) Diabetes mellitus
  • Welches der folgenden gastrointestinalen Symptome bei einem Patienten mit Somatisierungsstörung bedarf einer vordringlichen organmedizinischen Abklärung? A) Bauchschmerzen B) Blähungen/Meteorismus C) Blut im Stuhl D) Diarrhoe E) Erbrechen und Regurgitation von Speisen Richtig ist: C) Blut im Stuhl
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  • Was gilt für den Einsatz von Monoaminoaxidasehemmern (MAO-A-Hemmern)? A) Bei längerer Behandlung ist mit einer Parkinsonartigen Symptomatik zu rechnen. B) Eine Kombination mit Psychotherapie ist abzulehnen. C) Sie haben sich bei der Behandlung von Depressionen als unwirksam erwiesen. D) Sie sollten nicht mit selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmern (SSRI) kombiniert werden. E) Sie werden typischerweise bei der Behandlung von Somatisierungsstörungen eingesetzt. Richtig ist: D)    Sie sollten nicht mit selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmern (SSRI)         kombiniert werden.
  • Ein Patient berichtet im Erstgespräch über eine Vorbehandlung mit einem Lithium-Präparat. Was könnte dies für eine geplante Psychotherapie bedeuten? A) Am wahrscheinlichsten ist das Vorliegen einer somatoformen Störung. B) Diese Vorbehandlung ist irrelevant für die geplante Psychotherapie. C) Hier ist vorrangig an die Diagnose „Anpassungsstörung/reaktive Depression“ zu denken. D) Hier ist vorrangig an die Diagnose „Schizophrenie“ zu denken. E) Hier könnte die Vordiagnose „rezidivierende depressive Episode“ (vielleicht …??? leider auf der Kopie nicht zu lesen!!) Richtig ist: E) Hier könnte die Vordiagnose „rezidivierende depressive Episode“ (vielleicht …???leider auf der Kopie nicht zu lesen!!)
  • Im Rahmen der Verhaltensdiagnostik ist zu klären, von welchen Bedingungen ein Problem funktional abhängt. Dies kann in Form einer sog. "horizontalen Verhaltensanalyse" erfolgen. Durch welche der nachfolgenden Beschreibungen wird die horizontale Verhaltensanalyse am besten charakterisiert? A) Das Verhalten wird als Funktion von zielen und Plänen des Individuums erklärt. B) Das Verhalten wird anhand kategorialer Diagnosesysteme analysiert. C) Das Verhalten wird im Kontext des Erlebens subjektiver Beeinträchtigungen analysiert. D) Das Verhalten wird in Abhängigkeit von vorausgehenden und nachfolgenden Reizbedingungen analysiert. E) Das Verhalten wird in Bezug auf vorhandenen Ressourcen analysiert Richtig ist: D)    Das Verhalten wird in Abhängigkeit von vorausgehenden und nachfolgenden         Reizbedingungen analysiert.
  • Eine 45-jährige Pat. ist bei ihnen wegen einer Agoraphobie in Behandlung. Die Patientin leidet außerdem seit einigen Jahren unter Kopfschmerzen, die mehrmals im Monat aufträten, ihr Hausarzt habe diese als Spannungskopfschmerzen diagnostiziert. Die Therapie geht nur langsam voran, da die Patientin ein sehr starkes Vermeidungsverhalten zeigt, das von ihrem Ehemann verstärkt wird. Bereits mehrmals hat die Patientin ihre Kopfschmerzen erneut thematisiert, als sie begannen, mit ihr die Exposition vorzubereiten, so auch in der letzten Therapiesitzung. Die Patientin berichtet zu Beginn der nächsten Stunde, dass sich ihre Kopfschmerzen plötzlich deutlich verändert hätten, intensiver und stechender seien, sowie mit Schwindel und Erbrechen einhergingen. Wie reagieren sie auf diese veränderten Kopfschmerzen? A) Sie deuten die Kopfschmerzen der Patientin als Vermeidungsverhalten. B) Sie erläutern nochmals das therapeutische Vorgehen sowie das Störungs- und Therapiemodell. C) Sie setzen ein Entspannungsverfahren ein. D) Sie thematisieren den Widerstand der Patientin E) Sie veranlassen umgehend eine ärztliche Untersuchung Richtig ist: E) Sie veranlassen umgehend eine ärztliche Untersuchung.
  • Die psychologische Rückfallprophylaxe im Behandlungskonzept von Abhängigen zielt u.a. auf den Erwerb von Bewältigungsfähigkeiten und sozialer Kompetenz ab. Welchem Ansatz kommt im Rahmen dieser Zielsetzung besondere Bedeutung zu? A) Ablehnungstraining B) Aversionstherapie C) Biofeedback D) Entspannungstraining E) Habituationstraining Richtig ist: A) Ablehnungstraining
  • Ein junger Mann berichtet ihnen im Erstgespräch, dass er immer wieder in Auseinandersetzungen mit seiner Umwelt gerate. So habe er sich mit seinen bisherigen Freundinnen eigentlich immer nur gestritten: „ Ich kann es einfach nicht haben, dass sie mir immer vorschreiben wollen, wie ich etwas zu machen habe, z.B. wie ich Geschirr spüle, Staub sauge, auf dem Klo pinkele oder Auto fahre.“ Auch mit seinem Vorgesetzten habe er „oft Zoff“. „Das ist so einer, der weiß alles besser. Da ist er bei mir aber an den Richtigen geraten. Ich lasse mir nichts gefallen.“ Welcher Konflikt liegt bei diesem Verhalten aus Sicht der operationalistischen psychodynamsichen Diagnostik (OPD) am wahrscheinlichsten zugrunde? A) Abhängigkeits-Autonomie-Konflikt B) Identitäts-Konflikt C) Ödipaler Konflikt D) Unterwerfungs-Kontrolle-Konflikt E) Versorgungs-Autarkie-Konflikt Richtig ist: D) Unterwerfungs-Kontrolle-Konflikt
  • Ein Kennzeichen tiefenpsychologisch fundierter Gruppentherapie ist: A) Die Therapie ist störungs- und lösungsorientiert; die spezifisch ätiologie- theoretische Therapieplanung ist möglichst auf den Einzelfall bezogen. B) Im Unterschied zu psychoanalytischen Gruppentherapie werden weitreichende Regressionen weitgehend vermieden. C) Mittels spez. Übungen (leerer Stuhl, Körperdarstellung) soll die Einsichtsfähigkeit des Patienten in überdauernde, verfestigte und routiniert ablaufende Handlungsmuster verdeutlicht werden. D) Neue Einsichten in die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Gruppen Mitglieder werden vor allem durch empathisches Verstehen ermöglicht. E) Patienten dürfen, therapeutisch gestützt, andere mit Absicht scharf konfrontieren. Richtig ist: B)    Im Unterschied zu psychoanalytischen Gruppentherapie werden weitreichende         Regressionen weitgehend vermieden.
  • Biofeedback ist bei einigen Störungen ein wirksames Verfahren, das psychotherapeutische Ansätze ergänzt und erweitert. Welcher der nachfolgenden Mechanismen ist als Wirkvariable des Biofeedback am wahrscheinlichsten? A) Antriebssteigerung B) Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit C) Stimmungsaufhellung D) Umstrukturierung dysfunktionaler Kognitionen E) Veranschaulichung psychophysiologischer Zusammenhänge Richtig ist: E) Veranschaulichung psychophysiologischer Zusammenhänge
  • An der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Psychologische Psychotherapeuten sind verpflichtet, jede Behandlung zu dokumentieren. Wie sollte entsprechend der Regelung der ärztlichen Berufsordnung mit den Aufzeichnungen nach Abschluss der Behandlung verfahren werden? A) Die Aufzeichnungen sind in der Regel 10 Jahre sicher aufzubewahren. B) Die Aufzeichnungen sind sofort zu vernichten, um den Erfordernissen der Schweigepflicht gerecht zu werden. C) Die Unterlagen sind mindestens 20 Jahre in dafür vorgesehenen Archiven aufzubewahren. D) Die Unterlagen, insbesondere die Abrechnungsbelege, sind in der Regel 15 Jahre aufzubewahren. E) Sämtliche Unterlagen sind 5 Jahre aufzubewahren Richtig ist: A) Die Aufzeichnungen sind in der Regel 10 Jahre sicher aufzubewahren.
  • Welches Verfahren eignet sich besonders für die Veränderungsmessung konkreter Patientenprobleme? A) Abschließende Einschätzung der Behandlung insgesamt B) Beurteilung der Stunden C) Persönlichkeitsfragebogen D) Störungsspezifischer, standardisierter Fragebogen E) Zielerreichungsskalierung Richtig ist: E) Zielerreichungsskalierung
  • Im Rahmen der Evaluation von Leistungen des Gesundheitswesens können verschiedene Ebenen unterschieden werden. Bei einem Konzept geht es darum, inwieweit sich die expliziten Leitlinien und Standards mit den konkreten Durchführungsmodalitäten im gesamten Bereich der diagnostischen und therapeutisch rehabilitativen Maßnahmen decken. Welche Ebene der Qualitätssicherung ist damit angesprochen? A) Beziehungsqualität B) Ergebnisqualität C) Prozessqualität D) Strukturqualität E) Technische Qualität Richtig ist: C) Prozessqualität
  • Respekt vor der Autonomie des Patienten ist ein wichtiges ethisches Prinzip in der Psychotherapie. In welchem der nachfolgend aufgeführten Punkte konkretisiert sich dieses Prinzip? A) Förderung der Trennung aus einer problematischen Partnerschaft B) Fürsorge und Hilfeleistung C) Informierte Zustimmung (informed consent) D) Verhaltensmodifikation E) Vorwegnahme von Widerstand in der Therapie Richtig ist: C) Informierte Zustimmung (informed consent)
  • Unter juristischen Gesichtspunkten kann psychotherapeutisches Handeln als Rechtbeziehung zwischen Psychotherapeut und Patient zwischen Psychotherapeut und Krankenkasse und zwischen Psychotherapeut und Staat und Gesellschaft definiert werden. Welches der nachstehenden Beispiele beinhaltet einen möglichen juristischen Konflikt, der vorrangig die Rechtsbeziehung zwischen Psychotherapeut und Krankenkasse betrifft? A) Ablehnung eines Patientenwunsches bzgl. eines unkonventionellen Verfahrens. B) Anwendung von Höchstsätzen bei Privatliquidation psychotherapeutischer Leistungen. C) Verletzung der Schweigepflicht, Geheimnisbruch. D) Verletzung ethischer Grundsätze. E) Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot gemäß Sozialgesetzbuch Richtig ist: E) Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot gemäß Sozialgesetzbuch
  • Welcher der nachfolgenden Bereiche wird bei der Erhebung des psychopathologischen Befundes nicht berücksichtigt? A) Bewusstsein B) Familiendynamik C) Formales Denken D) Gedächtnis E) Orientierung Richtig ist: B) Familiendynamik
  • Selbsthilfegruppen haben im Bereich der psychosozialen Versorgung große Bedeutung. Welche der nachfolgenden Aussagen trifft für Selbsthilfegruppen nicht zu? A) Die Mitglieder von SG treffen sich typischerweise nur unregelmäßig bei Bedarf. B) SG können Betroffenen bei der Verarbeitung schwerer Erkrankungen und Behinderungen helfen. C) SG können die Auseinandersetzung mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen erleichtern. D) SG können helfen, Expertendominanz und Klientenabhängigkeit von professioneller Hilfe ab….??? E) SG nehmen Aufgaben im Rahmenden der sekundärem und tertiären Prävention wahr Richtig ist: A) Die Mitglieder von SG treffen sich typischerweise nur unregelmäßig bei Bedarf.
  • Welches der folgenden Merkmale ist für die katatone Schizophrenie am wenigsten charakteristisch? A) Befehlsautomatismus B) Erregung C) Größenideen D) Haltungsstereotypien E) Negativismus Richtig ist: C) Größenideen
  • Die männliche und weibliche sexuelle Reaktion wurde von Masters und Johnson in vier Phasen unterteilt. Welche gehört nicht dazu? A) Entspannungs-/Rückbildungsphase B) Erregungsphase C) Latenzphase D) Orgasmusphase E) Plateauphase Richtig ist: C) Latenzphase
  • Etwa 75 % aller Borderline-Patienten berichten über selbstschädigendes Verhalten (z.B. Schnittverletzungen, „head-banging“, Brennen mit Zigaretten, Verätzungen). Welches Gefühl ist als unmittelbare Reaktion auf solches Verhalten am wenigsten wahrscheinlich zu erwarten? A) Angstreduktion B) Derealisationsgefühle C) Entlastung D) Entspannung E) Ruhe Richtig ist: B) Derealisationsgefühle
  • Welches der folgenden Symptome ist bei einer akuten intrakraniellen Druckerhöhung des Erwachsenen (durch eine Hirnblutung) am wenigsten wahrscheinlich zu erwarten? A) Erbrechen B) Grobschlägiger Tremor (bei Willkürbewegungen nachlassend) C) Kopfschmerz D) Progrediente Vigilanzbeeinträchtigung E) Schwindel Richtig ist: B) Grobschlägiger Tremor (bei Willkürbewegungen nachlassend)
  • Depressionen im mittleren Kindesalter (5-9 Jahre) weisen im Vergleich mit Erkrankungen von Jugendlichen und Erwachsenen Unterschiede in der Symptomatik auf. Welches Depressionsmerkmal ist bei Kindern dieser Alterklasse eher selten zu finden? A) Klagen über psychische Beschwerden B) Leistungsdefizite C) Schlafstörungen und Appetitlosigkeit D) Sozialer Rückzug E) Weinen Richtig ist: A) Klagen über psychische Beschwerden