871

Psychologie (Subject) / Approbationsprüfung (Lesson)

Prüfungssammlung

This lesson was created by RiverWolff.

Learn lesson

Advertisement
  • Ein Patient macht sich erhebliche Selbstvorwürfe wegen seiner Prüfungsangst und findet es „krankhaft“, dass er vor wichtigen Prüfungen wenig Appetit hat. Welche der folgenden therapeutischen Reaktionen wäre im Sinne der verhaltenstherapeutischen, sokratischen Gesprächsführung am ehesten als Entpathologisieren zu bezeichnen? (A) „Ist es nicht verständlich und normal, dass Sie besonders aufgeregt sind, wenn für Sie von dieser Prüfung viel abhängt?“ (B) „Krankhaft ist der falsche Ausdruck!“ (C) „Wenig Appetit zu haben, ist doch gesund! Sie sollten das auf keinen Fall als ein Zeichen von Krankheit ansehen!“ (D) „Könnte es sein, dass Ihre Selbstvorwürfe das Problem sind und nicht so sehr Ihre Prüfungsangst?“ (E) „Ihre Selbstvorwürfe können Ihnen helfen, sich in Zukunft besser vorzubereiten. Können Sie Ihre positive Funktion nachvollziehen?“ Richtig ist: (A)  „Ist es nicht verständlich und normal, dass Sie besonders aufgeregt sind, wenn       für Sie von dieser Prüfung viel abhängt?“
  • Welche der folgenden Kennzeichnungen trifft auf das Konfrontationsverfahren der sog. Implosionstherapie am ehesten zu? (A) graduiert und real (in vivo) (B) graduiert und imaginativ (in sensu) (C) massiert und real (in vivo) (D) massiert und imaginativ (in sensu) (E) imaginative Übersteigerung während einer realen Situation Richtig ist: (D)  massiert und imaginativ (in sensu)
  • Übertragung und Gegenübertragung sind grundlegende Konzepte in der analytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapie. Was wird (nach Burchartz) am ehesten mit dem Begriff der konkordanten Gegenübertragung bezeichnet? (A) Alle Empfindungen und Reaktionen im Therapeuten, die durch das Übertragungsangebot des Patienten hervorgerufen, aber vom Therapeuten nicht bewusst wahrgenommen werden, sondern unbewusst auf die Therapeuten Patient-Beziehung wirken, werden als konkordante Gegenübertragung bezeichnet. (B) Mit konkordanter Gegenübertragung wird bezeichnet, wenn im Therapeuten die Gefühle spürbar werden, die nach der Wahrnehmung des Patienten in seinem Gegenüber vorkommen bzw. die er früher bei seinen Eltern als Gegenüber erlebt hat. (C) In der konkordanten Gegenübertragung tauchen im Therapeuten die Gefühle auf, die auch der Patient erlebt. Er ist quasi mit einem Aspekt der Persönlichkeit des Patienten identifiziert. (D) Mit konkordanter Gegenübertragung ist die analysierte und mit dem Übertragungsangebot des Patienten in Verbindung gebrachte Gegenübertragung gemeint, die für den therapeutischen Prozess nutzbar gemacht wird. Richtig ist: (C)  In der konkordanten Gegenübertragung tauchen im Therapeuten die Gefühle auf,       die auch der Patient erlebt. Er ist quasi mit einem Aspekt der Persönlichkeit des       Patienten identifiziert.
  • Was wird in der Gesprächspsychotherapie nach Rogers am ehesten unter der Aktualisierungstendenz verstanden? (A) Die Tendenz, in der Übertragungssituation frühere Objektbeziehungserfahrungen zu wiederholen. (B) Die dem Organismus innewohnende Tendenz, alle seine Möglichkeiten in einer Art und Weise zu entwickeln, dass sie den Organismus als Ganzen erhalten und fordern. (C) Die Aktualisierung des unbewussten Grundkonfliktes in den aktuellen Beziehungen außerhalb der Therapie. (D) Die Aktualisierung von Angst in bestimmten, angstauslösenden Situationen, die durch Konfrontation und Reaktionsverhinderung gelöscht werden kann. (E) Das Sichtbarwerden von verdichteten Interaktion rund um Themen, die in einem System zum Problem geworden sind, so dass ihnen ein Störungswert zugeschrieben wird. Richtig ist: (B)  Die dem Organismus innewohnende Tendenz, alle seine Möglichkeiten in einer       Art und Weise zu entwickeln, dass sie den Organismus als Ganzen erhalten und       fordern.
  • Ein Jahr nach einem schweren Autounfall mit mehrwöchiger Bewusstlosigkeit und ärztlicher Diagnose eines schweren Schädelhirntraumas kommt ein Patient zur neuropsychologischen Diagnostik. Es wird u. a. festgestellt, dass der Patient bestimmte Gegenstände zwar beschreiben kann, aber nicht in der Lage ist, sie visuell zu erkennen und dabei zu benennen, obwohl seine Sinnesorgane (Augen) intakt sind. Wie nennt man dieses Symptom am zutreffendsten? (A) Agnosie (B) Amnesie (C) Konfabulation (D) motorische Aphasie (E) Perseveration Richtig ist: (A)  Agnosie
  • Welche der folgenden Aussagen zu den Einflussgrößen auf die Effektstärke (ES) Cohen d trifft am ehesten zu? (A) Je mehr Vergleichsgruppen gewählt werden, desto höher ist die ES. (B) Je größer die untersuchte Stichprobe, desto höher ist die ES. (C) Niedrigere Mittelwerte in den verglichenen Gruppen bei der Postmessung sorgen für eine geringere ES. (D) Je homogener die Behandlungsgruppe bezüglich des Effektmaßes ist, desto höher fällt die ES aus. (E) Je kürzer der Katamnesezeitraum ist, desto geringer fällt ES aus. Richtig ist: (D)  Je homogener die Behandlungsgruppe bezüglich des Effektmaßes ist, desto       höher fällt die ES aus.
  • In welchem der folgenden Gesetze oder Regelwerke ist die rechtliche Verpflichtung zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erbrachte Leistung, auch in der ambulanten Versorgung, festgelegt? (A) Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) (B) Musterfortbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer (C) Psychotherapeutengesetz (PsychThG) (D) Psychotherapie-Richtlinie (E) Psychotherapie-Vereinbarungen Richtig ist: (A)  Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)
  • Qualitätsmanagement ist verbindlicher Bestandteil in der Richtlinienpsychotherapie. Dabei kann die Unterscheidung in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nach Donabedian auf die psychotherapeutische Versorgung angewendet werden. Welcher der folgenden Maßnahmen gehört demnach am ehesten in den Bereich der Strukturqualität? (A) Der Therapeut beobachtet während der Behandlungsphase die Passung von Patienten und Therapeut, welche ggf. eine neue Behandlungsplanung erfordert. (B) Gemeinsam mit dem Patienten bewertet der Therapeut am Ende der Therapie den Erfolg der Therapie sowie die Patientenzufriedenheit. (C) Auf der Basis der diagnostischen Ergebnisse erstellt der Therapeut einen Behandlungsplan. (D) Der Therapeut dokumentiert den situativen, biografischen und psychodynamischen Befund des Patienten. (E) In der psychotherapeutischen Praxis liegen im Wartebereich Informationsbroschüren über das angebotenen Therapieverfahren aus. Richtig ist: (E)  In der psychotherapeutischen Praxis liegen im Wartebereich       Informationsbroschüren über das angebotenen Therapieverfahren aus.
  • Strafgesetzbuch (StGB) und Strafprozessordnung (StOP) regeln die „Verletzung von Privatgeheimnissen“ (auch: Schweigepflicht, Verpflichtung zur Verschwiegenheit; § 203 StGB) bzw. die „Verweigerung des Zeugnisses“ (auch: Zeugnisverweigerungsrecht; § 53 StOP) von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. Welche Aussage zur Schweigepflicht bzw. zum Zeugnisverweigerungsrecht trifft demnach am ehesten zu? (A) Für die Verletzung der Schweigepflicht kann eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren verhängt werden. (B) Psychotherapeuten haben im Strafprozess ein Zeugnisverweigerungsrecht, soweit sie nicht von ihrer Schweigepflicht entbunden sind. (C) Eine Verletzung der Schweigepflicht ist dann gerechtfertigt, wenn der Patient/die Patientin in der Vergangenheit Straftaten begangen hat. (D) Verstöße gegen die Schweigepflicht können strafrechtlich, jedoch nicht zivilrechtlich geltend gemacht werden. (E) Verstöße gegen die Schweigepflicht können zivilrechtlich, jedoch nicht strafrechtlich geltend gemacht werden. Richtig ist: (B)  Psychotherapeuten haben im Strafprozess ein Zeugnisverweigerungsrecht,       soweit sie nicht von ihrer Schweigepflicht entbunden sind.
  • Ein Maurer stürzt bei einer gesetzlich versicherten Berufstätigkeit vom Gerüst und zieht sich schwere körperliche Verletzungen zu. Zudem leidet er in der Folge des Unfalls an einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie an einer Höhenphobie, für welche er eine psychotherapeutische Behandlung aufsucht. Wer kommt am ehesten für die Übernahme der Kosten für die psychotherapeutische Be-handlung in Frage? (A) die private Haftpflichtversicherung (B) die gesetzliche Rentenversicherung (C) die gesetzliche Krankenversicherung (D) der Arbeitgeber (E) die gesetzliche Unfallversicherung Richtig ist: (E)  die gesetzliche Unfallversicherung
  • Advertisement
  • Welche Komponente ist im Kommunikationsmodell der vier Ebenen nach Schulz von Thun nicht vorhanden? (A) Appell (B) Beziehungsbotschaft (C) Sachbotschaft (Sachinhalt) (D) Selbstkundgabe (Selbstoffenbarung) (E) Verleugnung Richtig ist: (E)  Verleugnung
  • Körperlich und/oder psychische Erschöpfung kann ein Symptom psychischer Störung sein. Bei welchem der folgenden Störungsbilder ist Erschöpfung, Müdigkeit oder erhöhter Energieverlust kein Symptom nach ICD-10? (A) rezidivierende depressive Störung (B) depressive Episode (C) Neurasthenie (D) Dysthymia (E) dissoziative Fugue Richtig ist: (E)  dissoziative Fugue
  • Das zyklisch-maladaptive Muster (nach Strupp & Binder) ist ein Modell des Zusammenhangs zwischen innerpsychische Komponenten und interpersonellem Verhalten. Welche der folgenden Komponenten gehört nicht zu diesem Modell? (A) Abwehr (B) Introjekt (C) Verhalten des Patienten (D) Erwartung an andere (E) Verhalten der anderen Richtig ist: (A)  Abwehr
  • Welches der nachfolgenden Symptome ist für die Alzheimer-Demenz am wenigsten kennzeichnend? (A) Amnesie (B) Sopor (C) Agnosie (D) Apraxie (E) Aphasie Richtig ist: (B)  Sopor
  • Welche der nachfolgenden Substanzgruppen wird am ehesten nicht zu Behandlung von Depressionen eingesetzt? (A) Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (B) Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (C) Barbiturate (D) Monoaminoxidase-Hemmer (E) Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Richtig ist: (C)  Barbiturate
  • Welches der folgenden Prinzipien zählt nicht zu den vier Prinzipien im Modell der Medizinethik nach Beauchamp und Childress? (A) Nichtschädigung (B) Gleichheit (C) Respekt der Autonomie (D) Nützlichkeit (E) Fürsorge Richtig ist: (D)  Nützlichkeit
  • Es gibt eine Reihe biologischer Funktionen, Befindlichkeiten und Verhaltensweisen, die regelhaften Schwankungen in einer 24-Stunden-Periodik infolge exogener Zeitgeber (z. B. Hell-Dunkel-Wechsel, soziale Faktoren) und der endogenen biologischen Periodik unterliegen. Dazu werden z. B. die Körpertemperatur, die Vigilanz und Affekte gezählt. Wie bezeichnet man diese regelhaften Schwankungen in der 24-Stunden-Peri¬ode? Circadianer Rhythmus
  • Bei somatoformen Störungen wird nach Barsky et al. ein Vorgang beschrieben, der durch verstärkte und selektive Aufmerksamkeit für körpereigene Vorgänge und Dysfunktionen und deren Wahrnehmung sowie deren katastrophisierende Bewertung gekennzeichnet ist, wodurch es zu einer Intensivierung von Beschwerden kommen kann. Welcher Begriff wurde von Barsky et al. für diesen Vorgang verwendet? somatosensorische Verstärkung
  • Eine 19-jährige Patientin war nach vielen familiären Gewalterfahrungen in eine betreute Wohneinrichtung gezogen. Dort hatte sie eine bulimische Anorexie entwickelt und musste aufgrund der Schwere ihrer Symptomatik wiederholt stationär behandelt werden. Während der Klinikaufenthalte erfährt sie erstmalig Sorge und Fürsorge durch ihre Eltern. Diese erkundigen sich regelmäßig danach, wie es ihr geht. Die junge Frau genießt diese neue Haltung der Eltern und hat Angst, dass sie bei einer Gewichtszunahme diese Zuwendung der Eltern wieder verlieren könnte. Die erfahrene Zuwendung durch die Eltern kann als Faktor betrachtet werden, der maßgeblich zur Aufrechterhaltung der Symptomatik beiträgt. Welcher Begriff wird zurückgehend auf die psychoanalytische bzw. psychodynamische Theoriebildung für eine derartigen wie den beschriebenen aufrechterhalten Faktor am ehesten verwendet? Sekundärer Krankheitsgewinn
  • Ein Kind hat sich ganz in den Dienst der Affektregulierung seiner Mutter gestellt. Es übernimmt ihre Aufgaben und Pflichten und fühlt sich für ihr Wohlergehen verantwortlich. Es kann eine eindeutige Rolle als Kind nicht einnehmen. Bei dieser Rollenzuschreibung oder –zuweisung des Kindes, welche man als besondere Form der Delegation auffassen kann, kommt es zu einer Rollenumkehr in Form der Übernahme von Elternfunktion (wie hier beschrieben) oder auch von Partnerfunktion für die Eltern. Welcher Begriff beschreibt diese Rollenzuschreibung oder –zuweisung am besten? Parentifizierung
  • Eine 43-jährige Frau, die aufgrund einer Hypertonie und Tachykardie jahrelang mit einem Betablock behandelt wurde, setzte diesen abrupt ab. Nun klagt sie über Herzrasen. Bei der körperlichen Untersuchung stellt sich heraus, dass sie tachykard ist und einen zu hohen Blutdruck hat. Wie wird im Allgemeinen die überschießende, der Wirkung entgegengesetzte Reaktion nach plötzlichem Absetzen eines Medikaments (hier des Betablockers) nach länger dauernder Therapie pharmakologisch am besten bezeichnet? Rebound
  • Wie bezeichnet man nach der ICD-10 willkürlich, wiederholte, nicht funktionale und oft rhythmische Bewegungen, die z. B. bei Kindern mit geistiger Behinderung auftreten können und mindestens einen Monat andauern? stereotype Bewegungsstörung
  • Im Rahmen der verhaltenstherapeutischen Diagnostik und einer umfassenden Problemanalyse gibt es unterschiedliche Analysemöglichkeiten (wie z. B. die Bedingungsanalyse oder die Verhaltensanalyse). Bei einer bestimmten Form der Bedingungs- bzw. Verhaltensanalyse werden das Problemverhalten, die Symptomatik und die psychische Störung im Gesamtkontext des Patienten und seiner Lebensgeschichte betrachtet. Zudem beinhaltet sie die Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung und des Verhaltens hinsichtlich größerer Zeiträume, die Faktoren und Ereignisse in der Lebensgeschichte, die verschiedenen Lernformen, Überlebensregeln und typische Denk- und Verhaltensmuster (im Sinne der vertikalen Verhaltensanalyse/Plananalyse). Wie wird diese Form der Bedingungs- bzw. Verhaltensanalyse am zutreffendsten bezeichnet? Makroanalyse
  • Welche der nachfolgenden Gedächtnisinhalte sind am deutlichsten dem sogenannten expliziten (deklarativen) Gedächtnis zuzuordnen (abzugrenzen von Inhalten des impliziten [nicht-deklarativen] Gedächtnisses)? Wählen Sie 3 Antworten! (A) klassisch konditionierte emotionale Reaktionen (B) Fakten (C) Motorische Fähigkeiten (D) Allgemeinwissen (E) Persönlich erlebte Ereignisse (F) Bahnung von Reizen Richtig sind: (B) Fakten (D) Allgemeinwissen(E) Persönlich erlebte Ereignisse
  • Welche der folgenden Darstellungen geben am ehesten theoretische Modellvorstellungen wieder, mit denen das kognitive Modell von Clark und Wells (1995) die Aufrechterhaltung der sozialen Angststörung erklärt? Wählen Sie 2 Antworten! (A) Aufgrund von Sicherheitsverhalten können die Betroffenen im Nachhinein nicht feststellen, ob sie damit nur die befürchtete Blamage verhindert haben oder ob die Befürchtungen tatsächlich grundlos sind. (B) Durch die Konfrontation mit den angstauslösenden Situationen erleben die Betroffenen eine Steigerung ihrer Selbstwirksamkeitserwartung. (C) Erhöhte Selbstaufmerksamkeit verhindert, dass die Betroffenen korrigierende Informationen über die tatsächliche Bewertung durch andere Personen auf nehmen können. (D) Erhöhte Selbstaufmerksamkeit verhindert, dass andere Personen ihre eigenen negativen Bewertungen des peinlichen Verhaltens korrigieren. (E) Die sozialen Ängste treten in den unterschiedlichsten Situationen für die Betroffenen spontan und unerwartet auf. Richtig sind: (A) Aufgrund von Sicherheitsverhalten können die Betroffenen im Nachhinein nicht feststellen, ob sie damit nur die befürchtete Blamage verhindert haben oder ob die Befürchtungen tatsächlich grundlos sind. (C) Erhöhte Selbstaufmerksamkeit verhindert, dass die Betroffenen korrigierende Informationen über die tatsächliche Bewertung durch andere Personen auf nehmen können. 
  • Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann sich nach dem Erleben eines Traumas entwickeln. Welche der nachfolgend angeführten Faktoren begünstigen aus Sicht kognitiv-verhaltenstherapeutischer Modelle und dazugehöriger empirischer Untersuchungen am ehesten die Entwicklung einer PTBS? Wählen Sie 3 Antworten! (A) eine enge Bindung an Familienmitglieder (B) Enkodierung und Elaboration der Kontextbedingungen des Traumas im expliziten autobiografischen Gedächtnis (C) Negative Sicht über die Konsequenzen und sich selbst im Anschluss an das Trauma (D) hoher sozioökonomischer Status (E) Grübeln über das, was während des Traumas passiert ist (F) hohe emotionale Erregung während des Traumas (G) Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz Richtig sind: (C) Negative Sicht über die Konsequenzen und sich selbst im Anschluss an das Trauma (E) Grübeln über das, was während des Traumas passiert ist (F) hohe emotionale Erregung während des Traumas
  • In der ICD-10 wird zwischen Abhängigkeitssyndrom und schädlichem Gebrauch unterschieden; entsprechend bisher im DSM-IV-TR zwischen Substanzabhängigkeit und Substanzmissbrauch. Welche der folgenden Aspekte gehören nach der ICD-10 am ehesten zu den diagnostischen Kriterien des schädlichen Gebrauchs? Wählen Sie 2 Antworten! (A) körperliche Entzugssymptome (B) tatsächliche Schädigung der Gesundheit (C) Craving (D) Nachweis einer Toleranz (E) Mögliche negative soziale Folgen des Konsums (F) Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Mengen des Konsums (G) Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen Richtig sind: (B) tatsächliche Schädigung der Gesundheit (E) Mögliche negative soziale Folgen des Konsums
  • Für die Prüfungs- oder Examensangst können verschiedene Diagnosen in Frage kommen (vgl. auch die Unterschiede in der kategorialen Diagnostik nach der ICD-10 und dem DSM-IV-TR/DSM-5). Welche der folgenden Diagnosen kommen demnach für eine Prüfungs- oder Examensangst am ehesten in Frage? Wählen Sie 2 Antworten! (A) akute Belastungsreaktion (B) spezifische Phobie (C) Neurasthenie (D) Zwangsstörung (E) Soziale Phobie (F) Panikstörung Richtig sind: (B) spezifische Phobie (E) Soziale Phobie
  • Das Circumplex-Modell von Olson verwendet zur Beschreibung und Typologisierung von Familien zwei grundlegende Dimensionen. Welche der folgenden Bezeichnungen werden für die Dimensionen am ehesten verwendet? Wählen Sie 2 Antworten! (A) Kohäsion (B) Äquifinalität (C) Kollusion (D) Multifinalität (E) Loslösung (F) Adaptabilität Richtig sind: (A) Kohäsion(F) Adaptabilität
  • Die systemischen Therapieansätze lassen sich durch einige charakteristische therapeutische Grundorientierungen beschreiben. Welche der im Folgenden genannten Orientierungen sind für die systemischen Therapieansätze am ehesten charakteristisch? Wählen Sie 3 Antworten! (A) Lösungsorientierung (B) Traumaorientierung (C) Normorientierung (D) Übertragungsorientierung (E) Ressourcenorientierung (F) Kundenorientierung Richtig sind: (A) Lösungsorientierung (E) Ressourcenorientierung (F) Kundenorientierung
  • Advertisement
  • Bei welchen der folgenden Störungen liegt am ehesten eine Indikation für den Einsatz von Psychostimulanzien (z. B. Methylphenidat) vor? Wählen Sie 2 Antworten! (A) ADHS (B) Depressive Episode (C) Narkolepsie (D) Pavor nocturnus (E) Zwangsstörung Richtig sind: (A) ADHS(C) Narkolepsie
  • Die Variablen S, R und C des SORKC-Modells werden in der Verhaltensanalyse in drei unterschiedliche Ebenen unterteilt. Wie werden die Ebenen der Variablen des Verhaltens (R) am zutreffendsten benannt? Wählen Sie 3 Antworten! (A) emotionale Verknüpfungen () (B) Funktionen des Neurotransmittersystems () (C) motorisch-beobachtbares Verhalten () (D) somatisch-physiologische Prozesse () (E) subjektiv-kognitive Prozesse () (F) unbewusstes automatisiertes Verhalten () Richtig sind: (C) motorisch-beobachtbares Verhalten (alpha)(D) somatisch-physiologische Prozesse (gamma)(E) subjektiv-kognitive Prozesse (beta)
  • Zur Erklärung der Wirksamkeit der verhaltenstherapeutischen Konfrontationstechniken wurde u. a. die Theorie der emotionalen Verarbeitung (Emotional Processing Theory, 1986, gemäß Foa und Kozak) formuliert. Welche der nachfolgend aufgeführten Bedingungen werden in dieser Theorie am ehesten als entscheidend dafür betrachtet, dass es durch eine Konfrontationsbehandlung zu einer bleibenden Angstreduktion kommt? Wählen Sie 2 Antworten! (A) Die Konfrontation muss mit Ablenkung kombiniert werden. Es darf also keine „fokussierte“, reine Konfrontation durchgeführt werden. (B) Die Furchtstruktur muss möglichst vollständig aktiviert werden. (C) Jede einzelne Konfrontationssituation muss so lange fortgeführt werden, bis eine vollständige Habituation erreicht ist. (D) Es müssen Informationen verarbeitet werden, die mit bisherigen Elemen-ten der Furchtstruktur inkompatibel sind. (E) Die erste Reaktion auf den jeweiligen angstauslösenden Stimulus darf über die Sitzung hinweg nicht abnehmen. (F) Der Entspannungszustand muss während der Konfrontation beibehalten werden. Es darf zu keiner gravierenden physiologischen Aktivierung kommen. Richtig sind: (B) Die Furchtstruktur muss möglichst vollständig aktiviert werden. (D) Es müssen Informationen verarbeitet werden, die mit bisherigen Elementen der      Furchtstruktur inkompatibel sind.
  • Welche der folgenden Dimensionen gehören zur Achse „Struktur“ der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik OPD-2? Wählen Sie 3 Antworten! (A) Selbstwahrnehmung und Objektwahrnehmung (B) Kohäsion und Individuation (C) Konfrontation und Affiliation (D) Regression und Progression (E) Innere Bindung und äußere Beziehung (F) Emotionale Kommunikation nach innen und nach außen (G) Symptomauslösung und Reaktualisierung Richtig sind: (A) Selbstwahrnehmung und Objektwahrnehmung (E) Innere Bindung und äußere Beziehung (F) Emotionale Kommunikation nach innen und nach außen
  • Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-2) hat u. a. das Ziel, psychoanalytische Konstrukte zu operationalisieren. Deshalb folgen die Achsen der ODP-2 einem psychodynamischen Verständnis. Dabei gehen die Autoren der OPD-2 davon aus, dass die ersten vier Achsen jeweils mit bestimmten psychoanalytischen Teilkonzepten übereinstimmen. Welche der folgenden Konzepte stimmen dabei jeweils gemäß den Annahmen und der Konzeptualisierung der OPD-2 am ehesten mit jeweils einer der ersten vier Achsen überein? Wählen Sie 2 Antworten! (A) Triebdynamik (B) Normorientierung (C) Innere Konflikte (D) Coping (E) Beziehungsmuster (F) Interpersonelle Probleme Richtig sind: (C) Innere Konflikte (E) Beziehungsmuster
  • Herr M. vorsitzender Richter am Oberlandtagsgericht, wird auf Bitten seiner Frau in der psychotherapeutischen Ambulanz vorstellig. Er wirkt sehr selbstbewusst, überdreht und mitteilungsbedürftig. Er redet schnell, viel und unstrukturiert und lässt dem Therapeuten kaum Gelegenheit für Zwischenfragen. Er springt im Gespräch von einem Thema zum anderen und ist leicht ablenkbar. Er betont, eigentlich gehe es ihm gut, er fühle sich sogar sehr gesund, „höchstleistungsfähig“ und voller Tatendrang. In letzter Zeit wisse er gar nicht mehr, was er zuerst in Angriff nehmen solle, und bedauere es, dass der Tag nur 24 Stunden hat. In den letzten zwei Wochen komme er allerdings kaum noch zum Schlafen oder zu regelmäßigem Essen. Seine Frau mache sich mittlerweile wachsende Sorgen um seine Gesundheit. Außerdem gebe es eheliche Konflikte, weil er seiner Frau in den letzten Wochen einige Male untreu geworden sei, immer im Kontext von „etwas viel Alkohol“. Er sei bislang nicht in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung gewesen, er fühle sich psychisch absolut gesund und gut gelaunt. Als „typischer Rheinländer“ seien ihm Zustände von Niedergeschlagenheit und schlechter Stimmung „nahezu wesensfremd“. Welche der folgenden Diagnosen kommt auf Grundlage dieser Informationen nach der ICD-10 am ehesten in Frage? (A) Rapid Cycling (B) Bipolare Störung, gegenwärtig manisch Episode (C) Manie ohne psychotische Symptome (D) Bipolare II Störung (E) Zyklothymia Richtig ist: (C) Manie ohne psychotische Symptome
  • Zur Behandlung bipolarer Störungen existiert eine gültige sogenannte S3-Leitlinie. Für die (einzelne) manische Episode oder die Zyklothymia, die in der ICD-10 von der bipolaren affektiven Störung abgegrenzt werden, existieren derzeit dagegen keine eigenständigen S3-Leitlinien. (Deshalb hier eine Fragestellung zur Behandlung der bipolaren Störung, unabhängig davon, welche Diagnose auf den Patienten in Teil 1 der Aufgaben-folge tatsächlich zutrifft!) Welcher Wirkstoff ist nach der S3-Leitlinie für die Rezidivprophylaxe und Langzeitbehandlung der bipolaren Störung am ehesten als 1. Wahl zu bezeichnen? Lithium
  • Ein Patient sucht wegen eines akut aufgetretenen Taubheitsgefühls mit teilweisem Verlust der üblichen Tast- und Berührungsempfindungen im Bereich der rechten Körperhälfte zunächst ärztliche Hilfe und, nachdem eine organ-medizinische Abklärung keinen somatischen bzw. neurologischen Befund erbracht hat, einen Psychotherapeuten auf. Im diagnostischen Gespräch gibt der zumeist freundlich lächelnde Patient an, dass er sich abgesehen von der Beschwerdesymptomatik gut fühle. Nennenswerte Probleme gebe es nicht. Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass die Symptomatik aufgetreten war, nachdem der Patient beschlossen hatte, in einigen Wochen mit seiner Partnerin in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Einen Zusammenhang zwischen der Symptomatik und dem Beschluss zusammenzuziehen sieht der Patient nicht. Wie ist das geschilderte Störungsbild diagnostisch nach der ICD-10 am ehesten einzuordnen? (A) Somatisierungsstörung (B) zoenästhetische Form der Schizophrenie (C) Konversionsstörung (D) somatoforme autonome Funktionsstörung (E) Angststörung Richtig ist: (C) Konversionsstörung
  • Im Laufe der psychotherapeutischen Sitzung fällt auf, dass der Patient mit der Konversionsströung sich immer dann, wenn es inhaltlich um die Beziehung zu seiner Partnerin und das bevorstehende Zusammenleben geht, unklar und vage ausdrückt und schnell das Thema wechselt. Des Weiteren kommt er häufig zu den Sitzungen zu spät und kann sich meist nicht erinnern, worüber in der vorhergehenden Sitzung gesprochen worden war. Nach Sandler et al. behindern diese sich in der therapeutischen Interaktion zeigenden Phänomene das Fortschreiten der Therapie. Welcher Begriff trifft für diese hier u. a. als Abwehr bzw. Abwehrmechanismen in Erscheinung tretenden Phänomene gemäß der psychoanalytisch orientierten Theorie zusammenfassen am ehesten zu? Widerstand
  • Welche der folgenden therapeutischen Interventionen sind nach den vorliegenden Informationen (Konversionsstörung / Widerstand) im Rahmen der psychodynamischen Therapie im Umgang mit den Verhaltensweisen des Patienten differenziell am ehesten indiziert und vordringlich? Wählen Sie 3 Antworten! (A) Klarifikation der auffälligen Verhaltensweisen aus Teil 2 der Aufgabenfolge (B) Edukation bezüglich der Aufgaben und Pflichten eines Patienten in der Psychotherapie (C) Konfrontation mit den beschriebenen Verhaltensweisen aus Teil 2 der Aufgabenfolge (D) Deutung eines unbewussten Konflikts im Zusammenspiel mit Klarifikation und Konfrontation (E) Strukturbezogene Arbeit an den Ich-Defiziten des Patienten Richtig sind: (A) Klarifikation der auffälligen Verhaltensweisen aus Teil 2 der Aufgabenfolge(C) Konfrontation mit den beschriebenen Verhaltensweisen aus Teil 2 der Aufgabenfolge (D) Deutung eines unbewussten Konflikts im Zusammenspiel mit Klarifikation und   Konfrontation
  • Was wird in der Psychotherapieforschung am ehesten unter einer Komponentenstudie verstanden (der Begriff Dismantling-Studie wird gelegentlich dazu gleichbedeutend verwendet)? (A) Vergleich einer lege artis durchgeführten Therapie mit einer Variante, die eine bestimmte Komponente weglässt oder hinzufügt (B) Ermittlung der Korrelation des Ausprägungsgrades bestimmter Behandlungskomponenten mit der Höhe des Behandlungserfolges (C) Untersuchung unterschiedlicher Behandlungsformen oder Therapieprogramme hinsichtlich gemeinsamer Behandlungskomponenten (D) Analyse der differenziellen Wirksamkeit unterschiedlicher Behandlungskomponenten bei unterschiedlichen Störungen (E) Untersuchung der Unterschiede in der Wirksamkeit bestimmter Behandlungskomponenten in verschiedenen zeitlichen oder inhaltlichen Stadien einer Therapie Richtig ist: (A) Vergleich einer lege artis durchgeführten Therapie mit einer Variante, die eine bestimmte Komponente weglässt oder hinzufügt.
  • In der Psychotherapieforschung ist mit dem Äquivalenz-Paradox(-on) (auch: Äquivalenz-Hypothese) am ehesten gemeint, dass… (A) sehr ähnlich durchgeführte Behandlungen sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen können. (B) sehr unterschiedliche Störungen mit der gleichen Therapiestrategie behandelt werden können. (C) Therapie von Patienten, welche die gleichen Störungen aufweisen und welche mit dem gleichen Verfahren behandelt werden, dennoch sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen können. (D) unterschiedliche Therapiekonzepte zu sehr ähnlichen Effekten führen und kein Konzept den anderen generell überlegen ist. (E) die gleichen Therapeuten bei Patienten mit der gleichen Störung sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen können. Richtig ist: (D) unterschiedliche Therapiekonzepte zu sehr ähnlichen Effekten führen und kein Konzept den anderen generell überlegen ist.
  • Bildgebende Verfahren vermitteln Hinweise auf das Aktivitätsniveau von Hirnstrukturen im Sinne neurobiologischer Korrelate einzelner Störungsbilder. Welche der folgenden Funktionsveränderungen neuronaler Strukturen ist bei depressiven Störungen insbesondere festzustellen? (A) Hyperaktivität des Hippocampus (B) Okzipitale Dysfunktion (C) Präfrontale Dysfunktion (D) zerebelläre Dysfunktion (E) parietale Dysfunktion Richtig ist: (C) Präfrontale Dysfunktion
  • Bei der Ableitung des EEG wird die hirnelektrische Aktivität gemessen. Welche der folgenden EEG-Wellenformen ist/sind am ehesten typisch für den entspannten oder aktivierten Wachzustand beim gesunden erwachsenen Menschen (nicht gemeint sind damit besondere oder extremere Formen der Wachheit wie tiefere Entspannung, veränderte Bewusstseinszustände, extreme hohe Konzentration, extremere emotionale Zustände)? (1 Antwort!) (A) Gamma-Wellen (B) Delta-Wellen (C) Spikes und Waves (D) Alpha- und Beta-Wellen (E) Theta-Wellen Richtig ist: (D) Alpha- und Beta-Wellen
  • Die Prozesse der Bildung von Assoziationen zwischen mehreren einzelnen Sinneseindrücke und Einzelerfahrungen bei der Enkodierung in Gedächtnisinhalte des deklarativen Gedächtnisses werden auch als Konsolidierungsvorgänge bezeichnet. Für diese Konsolidierungsvorgänge gilt eine bestimmte Hirnregion als wesentlich, während davon Hirnstrukturen abzugrenzen sind, die für die Speicherung der gebildeten Gedächtnisinhalte im Langzeitgedächtnis zuständig sind. Welche der folgenden Hirnregionen gilt am ehesten als die für die genannten Konsolidierungsvorgänge wesentliche Hirnregion? (A) Gyrus postcentralis (B) Frontalcortex (C) Kleinhirn (D) Hippocampus (E) Hinterhauptlappen Richtig ist: (D) Hippocampus
  • Wie nennt man ehesten die Wahrnehmung von Vorgängen im Körperinneren wie z. B. die Wahrnehmung des Herzschlages? (A) Intrusion (B) Introversion (C) Introspektion (D) Introjektion (E) Interozeption Richtig ist: (E) Interozeption
  • In einer epidemiologischen Studie wird die Anzahl der während eines bestimmten Zeitraums neu aufgetretenen Fälle einer Krankheit innerhalb einer Population bestimmt. Um welchen der folgenden Kennwerte handelt es sich dabei? (A) attributables Risiko (B) Inzidenz (C) Prävalenz (D) Relatives Risiko (E) Sensitivität Richtig ist: (B) Inzidenz
  • Die Rational-Emotive-Therapy wurde von A. Ellis entwickelt. Sie beinhaltet das sog. ABC-Schema (Activating Event, Belief, Consequences). Welche der folgenden Begrifflichkeiten spielt im Belief-System nach Ellis am ehesten eine zentrale Rolle? (A) Volition (B) Selbstregulationsmechanismen (C) Irrationale Annahme (D) zentrale Beziehungskonflikte (E) Meta-Sorgen Richtig ist: (C) Irrationale Annahme
  • In der Psychoanalyse befasst sich das oftmals als Strukturmodell bezeichnete 2. Topische Modell nach S. Freud im Wesentlichen mit… (A) der Systematik der neurosenstrukturellen Persönlichkeitsstruktur auf der Basis der Dominanz bestimmter Abwehrmechanismen. (B) der Systematik der Einteilung in Strukturniveaus auf der Basis der Verfügbarkeit von Ich-Funktionen. (C) der modellhaften Beschreibung des „psychischen Apparats“ mit den Systemen/ Instanzen „Ich“, „Es“ und „Über-Ich“. (D) der Systematik der Einteilung in neurotische, Borderline- und psychotische Persönlichkeitsorganisationen. (E) der modellhaften Beschreibung der Psyche mit den Systemen „Bewusst“, „Vorbewusst“ und „Unbewusst“. Richtig ist: (C) der modellhaften Beschreibung des „psychischen Apparats“ mit den Systemen/ Instanzen „Ich“, „Es“ und „Über-Ich“.
  • Persönlichkeitsstörungen lassen sich aus psychodynamischer Sicht z. B. in die zwei folgenden Formen oder „Typen“ unterteilen: 1) einen neurotischen Typus auf meist mäßigem Strukturniveau, bei dem Persönlichkeitsstörung als neurotischer Charakter / Charakterneurose gesehen werden kann 2) einen strukturellen Typus mit ausgeprägter struktureller Störung, bei dem Persönlichkeitsstörung einen Ausdruck und die Bewältigung ich-struktureller Störungen darstellt. Welche der nachfolgend genannten Persönlichkeitsstörungen ist nach dieser Einteilung am ehesten dem neurotischen Typus zuzuordnen? (A) Broderien-Persönlichkeitsstörung (B) schizoide Persönlichkeitsstörung (C) dissoziale Persönlichkeitsstörung (D) paranoide Persönlichkeitsstörung (E) zwanghafte Persönlichkeitsstörung Richtig ist: (E) zwanghafte Persönlichkeitsstörung