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Psychologie (Subject) / Approbationsprüfung (Lesson)

Prüfungssammlung

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  • In der neuropsychologischen Therapie kann das Ziel verfolgt werden, lauf neuronaler Ebene eine Funktionsverbesserung dadurch zu ermöglichen, dass intakt gebliebene Systeme dazu gebracht werden, Aufgaben geschädigter Systeme zu übernehmen. Mit welchem der nachstehenden Begriffe wird dieser Behandlungsansatz am zutreffendsten bezeichnet? a) Kompensation b) Modifikation c) Partizipation d) Regeneration e) Restitution Richtig ist: a)  Kompensation
  • Wie wird in der Psychotherapie die systematische Erhebung grundlegender patientenbezogener Status- und Strukturdaten, welche zur statistischen Auswertung genutzt werden, am zutreffendsten bezeichnet? a) Anamnese b) Basisdokumentation c) Evaluation d) Katamnese e) psychopathologischer Befund Richtig ist: b) Basisdokumentation
  • Welche der nachfolgenden Alternativen beschreibt am besten das systematisch durchgeführte Qualitätsmonitoring im Rahmen der Psychotherapie? a) Beurteilung des Therapieverlaufs durch erfahrene Therapeuten bzw. Supervisoren anhand eines standardisierten Katalogs von Qualitätskriterien im Rahmen der Supervision / Intervision b) routinemäßige Erfassung der Prozess- und Ergebnisqualität einer Therapie mittels standardisierter Verfahren und deren Rückmeldung an den behandelnden Therapeuten. c) ständige, systematische Selbstbeobachtung eines Psychotherapeuten während des therapeutischen Prozesses mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung (im Sinne der Qualitätsmanagement-Philosophie) d) systematische Analyse von Videoaufzeichnungen der Therapiesitzungen anhand eines standardisierten Katalogs von Qualitätskriterien e) systematische Beobachtung und Beurteilung des Therapieverlaufs durch speziell geschulte Experten, die sich hinter einer Einwegscheibe befinden. Richtig ist: b)     routinemäßige Erfassung der Prozess- und Ergebnisqualität einer Therapie mittels        standardisierter Verfahren und deren Rückmeldung an den behandelnden         Therapeuten.
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und Psychologische Psychotherapeuten sind verpflichtet, sich bei ihrer beruflichen Tätigkeit entsprechend den Regeln ihrer Berufsordnung zu verhalten. Welche Institution ist für die Formulierung der entsprechenden Berufsordnung rechtlich zuständig? a) der beratende Fachausschuss Psychotherapie der Kassenärztlichen Bundes- vereinigung b) der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz c) die Bundesärztekammer d) die Bundespsychotherapeutenkammer e) die jeweils zuständige Landespsychotherapeutenkammer Richtig ist: e) die jeweils zuständige Landespsychotherapeutenkammer
  • Selbsterfahrung wird von den Ausbildungsordnungen der verschiedenen Psychotherapierichtungen und in den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten verpflichtend verlangt. Welches Ziel wird mit der Selbsterfahrung im Rahmen der Ausbildung in Psychologischer Psychotherapie / Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie am ehesten verfolgt? a) Förderung psychischer Gesundheit b) Förderung therapeutischer, interpersonaler und persönlicher Kompetenzen c) Reduktion psychischer Probleme d) Regression und Katharsis e) Supervision und Kontrolle durch Lehrtherapeuten Richtig ist: b) Förderung therapeutischer, interpersonaler und persönlicher Kompetenzen
  • Welche der folgenden Methoden wird nicht zu den bildgebenden Verfahren gezählt? a) Computertomographie b) Elektromyographie c) funktionelle Magnetresonanztomographie d) konventionelle Röntgenaufnahme e) Magnetresonanztomographie Richtig ist: b) Elektromyographie
  • Leitlinien für Diagnostik und Therapie werden in Deutschland z. B. von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) veröffentlicht. Welche Aussage zu solchen Leitlinien der Behandlung trifft nicht zu? a) Leitlinien helfen bei der Auswahl einer geeigneten Behandlung. b) Leitlinien können sich hinsichtlich des Grades ihrer Absicherung (Evidenzbasierung) unterscheiden. c) Leitlinien sollen die Qualität der Behandlung verbessern. d) Leitlinien stellen einen Konsens von Fachleuten dar. e) Leitlinien werden in erster Linie erstellt, um die Abrechnung zu erleichtern. Richtig ist: e) Leitlinien werden in erster Linie erstellt, um die Abrechnung zu erleichtern.
  • Das Fünf-Faktoren-Inventar zur Persönlichkeitsdiagnostik basiert auf dem Fünf-Faktoren-Modell („Big-Five“-Modell). Welcher der nachfolgenden Faktoren gehört nicht dazu? a) Extraversion b) Neurotizismus c) Offenheit für Erfahrung d) Psychotizismus e) Verträglichkeit Richtig ist: d) Psychotizismus
  • Welches der folgenden Kriterien gehört nicht zu den diagnostischen Kriterien einer Bulimia nervosa nach ICD-10? a) andauernde Beschäftigung mit dem Essen b) Erkrankungsbeginn nach dem 20. Lebensjahr c) Heißhungerattacken, bei denen große Mengen in kurzer Zeit konsumiert werden d) Selbstwahrnehmung als „zu fett“ e) Versuche, dem dickmachenden Effekt des Essens durch verschiedene Verhaltensweisen entgegenzusteuern Richtig ist: b) Erkrankungsbeginn nach dem 20. Lebensjahr
  • Welche Aussage zum elektiven Mutismus ist am wenigsten zutreffend? a) Der Beginn liegt meist in der frühen Kindheit. b) Die sprachliche Kompetenz ist für die soziale Kommunikation ausreichend. c) Die Störung ist verbunden mit erhöhter Empfindsamkeit bis zu sozialer Ängstlichkeit. d) Die Störung manifestiert sich meist außerhalb der Familie. e) Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Richtig ist: e) Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen.
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  • Welche der folgenden Strukturen wird nicht zum limbischen System gezählt? a) Amygdala b) Cerebellum c) Gyrus cinguli d) Gyrus parahippocampalis e) Hippocampus Richtig ist: b)  Cerebellum
  • Eine verhaltenstherapeutische Depressionsbehandlung umfasst verschiedene Elemente. Was ist kein typisches Element der Depressionsbehandlung? a) Aktivitätsaufbau b) Rückfallprophylaxe c) systematische Desensibilisierung d) Tagesstrukturierung e) Vermittlung eines Krankheitsmodells Richtig ist: c) systematische Desensibilisierung
  • Zwischen Psychotherapeut und Patient besteht im Behandlungsfall nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch ein Behandlungsvertrag, aus dem sich Haupt- und Neben-pflichten des Psychotherapeuten ergeben. Zu diesen gehört nicht die Pflicht a) zum Behandlungserfolg b) zur Aufklärung über die Behandlung c) zur Berücksichtigung des aktuellen Fachwissens d) zur Diagnostik und Indikationsstellung e) zur ordnungsgemäßen Dokumentation der Behandlung Richtig ist: a)  zum Behandlungserfolg
  • Mit welchem psychopathologischen Begriff wird nach Freud die symbolhafte Umsetzung intrapsychischer Konflikte in körperliche Symptome bezeichnet? Konversion
  • Eine Patientin berichtet, ihr Stiefvater sei ihr schon immer ein Buch mit sieben Siegeln gewesen. Zeit seines Lebens sei er argwöhnisch, misstrauisch und übertrieben empfindlich gegenüber anderen verhalten und immer unterstellt, dass sie nichts anderes im Sinn hätten, als ihm zu schaden und sich ihm gegenüber böswillig zu verhalten. Dabei sei er ein schrecklicher Egoist mit einem völlig überzogenen Bild von sich selbst. Um welche Persönlichkeitsstörung handelt es sich vermutlich? Paranoide PS
  • Ein 16-jähriger Patient, der sich bei Ihnen in psychotherapeutischer Behandlung befindet, berichtet nach dem Jahreswechsel, dass am Silvesterabend ein Feuerwerkskörper in unmittelbarere Nähe seines linken Ohres explodiert sei. Seither hat er ein ständiges Pfeifen im linken Ohr. Wie nennt man die vom Patienten beschriebenen pfeifenden Ohrgeräusche ohne akustische Stimulation von außen? Tinnitus
  • Bei einem 12-jährigen Mädchen mit einem ausgeprägten Sauberkeitszwang führen Sie Therapiestunden in ihrer häuslichen Umgebung durch, um das Zwangsverhalten des Mädchens in angstauslösenden Situationen zu behandeln. Sie achten darauf, dass das Mädchen in diesen Situationen seinen Zwangsimpulsen nicht folgt und die Zwangshandlungen nicht durchführt. Wie heißt diese Intervention? Exposition / Konfrontation mit Reaktionsverhinderung
  • In der kognitiven Verhaltenstherapie gibt es verschiedene konzeptionelle Ansätze. Ein von Albert Ellis stammender Beitrag betont die Rolle irrationaler Überzeugungen für die Bewertung von Situationen und für die Entwicklung von psychischen Störungen. Wie wird das von ihm entwickelte kognitiver Therapieverfahren genannt? RET (rational-emotive VT)
  • Wie nennt man das Lernprinzip, bei dem Aktivitäten mit hoher Auftretenswahrscheinlichkeit durch zeitlich-räumliche Koppelung als Verstärker für Verhaltensweisen mit niedriger Auftretenswahrscheinlichkeit eingesetzt werden? Premack-Prinzip
  • Durch Auffrischungssitzungen, zu denen Patienten einer Klinik für Abhängigkeitsstörungen zweimal im Jahr eingeladen werden, konnte die Rückfallrate der teilnehmenden Personen erheblich gesenkt werden. Welcher der in Qualitätsmanagementansätzen üblicherweise unterschiedenen drei Ebenen der Qualitätssicherung ist die beschriebene Absenkung der Rückfallrate zuzuordnen? Ergebnisqualität INFO: Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Strukturqualität Strukturqualität definiert sich ganz wesentlich über die Kompetenz und fachliche Qualifikation des Arztes und der Praxismitarbeiter. Sie umfasst darüber hinaus Anforderungen an die apparative und räumliche Ausstattung der Praxis sowie gegebenenfalls auch Vorgaben an die Organisation und Hygiene. Eine gute Struktur garantiert nicht automatisch gute Ergebnisse, ist aber die Basis dafür. Die Anforderungen sind in bundesweit geltenden Richtlinien und Vereinbarungen, sowie in Verträgen, welche die KVen mit den Krankenkassen abgeschlossen haben, festgelegt. Sie bestimmen beispielsweise, welche Ausbildung und Erfahrung ein Arzt und sein Praxisteam besitzen müssen, um ambulant operieren zu dürfen. Prozessqualität Die Qualität der Abläufe in der Praxis wird als Prozessqualität bezeichnet. Hierbei geht es um die Art und Weise der Diagnostik und Therapie. Dazu zählen unter anderem die Medikamentenverordnung, die Anamneseerhebung, die ärztliche Dokumentation sowie die Beachtung von empfohlenen Behandlungspfaden und Vorgaben zur Indikationsstellung. Ein Urteil über das Wie der Behandlung ist oft schwieriger als die Bewertung der Struktur, wo Zeugnisse, Qualifikationsnachweise und Gewährleistungserklärungen zur apparativen Ausstattung ein klares Urteil erlauben. Ergebnisqualität Am schwierigsten ist die Beurteilung der Ergebnisqualität, also der Güte der Behandlung. Sie umfasst die Ergebnisse eines Behandlungsprozesses und kann an den unterschiedlichsten Indikatoren wie an der Verbesserung des Gesundheitszustandes, der Heilung von Erkrankungen, der Patientenzufriedenheit oder der Beeinflussung der Morbidität beurteilt werden. Die Prozessqualität und gewisse Aspekte der Ergebnisqualität sind jeweils im Einzelfall zu überprüfen. Dies geschieht in der Regel im Rahmen von Stichproben, deren Verfahren und Beurteilungskriterien leistungsspezifisch ebenfalls in Richtlinien geregelt sind. Zur umfassenden Bewertung der Ergebnisqualität helfen Auswertungs- und Evaluationsverfahren anhand von Daten der Qualitätssicherungsmaßnahmen.
  • In der Lerntheorie wird ein spezieller Begriff verwendet, wenn es um die zuverlässige Verknüpfung von Reaktionen (R) und auf sie folgende Konsequenzen (C) geht. Wie lautet die Bezeichnung für den Verknüpfungsmodus zwischen Reaktionen und den auf sie folgenden Konsequenzen? Kontingenz
  • Herr M. leidet schon seit vielen Jahren unter phasenweise auftretenden Rückenschmerzen unklarer Ursache im Bereich der Lendenwirbelsäule, die immer wieder zu kürzeren Krankschreibungen geführt haben. Der Patient hat sich in einer Handelskette für Herrenbekleidung ohne eigentliche Berufsausbildung hochgearbeitet und ist stellvertretender Abteilungsleiter. Nachdem ihm vor einem Jahr einige gravierende Fehler unterlaufen waren, erhielt er von seinem Vorgesetzten eine Abmahnung. Zehn Tage später erlitt er beim Aufhängen eines schweren Kleidersacks einen „Hexenschuss“ (Lumbago). Seitdem ist er ununterbrochenen 8 Monate krankgeschrieben. Er berichtet, die Behandlung seiner Schmerzen mit Schmerztabletten und Spritzen habe nicht zum Erfolg geführt. Er habe große Angst, „falsche Bewegungen“ zu machen und schone sich sehr. Die orthopädischen Befunde zeigen die altersüblichen Verschleißerscheinungen und mehrerer Protrusionen (Vorwölbungen) der Bandscheiben im gesamten Bereich der Wirbelsäule, ohne dass es positive oder negative neurologische Symptome gäbe. Welche der folgenden Aussagen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Schmerzen auf diesen Patienten am ehesten zu? Wählen Sie 2 Antworten! a) Das Heben des schweren Kleidersacks ist der bedingte Reiz, auf Grund dessen der Patient sein operant konditioniertes Schonverhalten entwickelte. b) Das Schonverhalten verstärkt die Schmerzen. c) Die Schmerzen werden durch operante Konditionierung aufrechterhalten. d) Die Ursachen der Schmerzen liegen in den Verschleißerscheinungen seiner Wirbelsäule und den Protrusionen der Bandscheiben, die aufgrund eines dysfunktionalen Gesundheitsverhaltens entstanden sind. e) Versagensängste sind der aversive Reiz, durch dessen Wegfall die Schmerzen klassisch konditioniert sind. Richtig sind: b) Das Schonverhalten verstärkt die Schmerzen.c) Die Schmerzen werden durch operante Konditionierung aufrechterhalten.
  • Hinsichtlich der Abwehr werden aus psychodynamischer Sicht mehrere Funktionsniveaus unterschieden. Einige Abwehrmechanismen werden dabei typischerweise dem desintegrierten oder gering integrierten Niveau (unreife Abwehrmechanismen), andere dem gut integrierten Niveau (reife Abwehrmechanismen) zugerechnet. Welche unter den genannten zählen zu den eher unreifen Abwehrmechanismen (geringe Integration)? Wählen Sie 2 Antworten! a) projektive Identifizierung b) Rationalisierung c) Reaktionsbildung d) Spaltung e) Verdrängung f) Verschiebung Richtig sind: a) projektive Identifizierungd) Spaltung
  • Zum psychoanalytischen Konflikt- und Krankheitsverständnis existieren die Modelle des Triebkonflikt-Modells, des Entwicklungsdefizit-Modells und des Beziehungs-konflikt-Modells. Welche der folgenden Annahmen sind am ehesten dem Beziehungskonflikt-Modell zuzuordnen? Wählen Sie 2 Antworten! a) Konflikte bestehen vor allem zwischen Es und Über-Ich bzw. zwischen der Triebnatur des Menschen und den Anforderungen der Gesellschaft. b) Konflikte entstehen aus der Erfahrung konflikthafter Beziehungsdynamiken und dem Bedürfnis, vertraute Konstellationen mit den dazugehörigen Gefühlen zu reaktivieren. c) Konflikte entstehen durch aktive Selbstorganisation der Menschen, die dabei unbewusst alte und ihnen bekannte Beziehungsmuster mit ihrem Gegenüber wieder neu gestalten. d) Konflikte entstehen durch Defizite der Bezugspersonen (Eltern), die dadurch die Bedürfnisse nach Selbstkohärenz nicht befriedigen konnten. e) Konflikte entstehen durch die erneute Nichterfüllung eigener Bedürfnisse und der Hinwendung zu Ersatzbefriedigungen wie z.B. Drogen, exzessivem Sport, übermäßiger Arbeit. Richtig sind: b)     Konflikte entstehen aus der Erfahrung konflikthafter Beziehungsdynamiken und         dem Bedürfnis, vertraute Konstellationen mit den dazugehörigen Gefühlen zu         reaktivieren.c)     Konflikte entstehen durch aktive Selbstorganisation der Menschen, die dabei         unbewusst alte und ihnen bekannte Beziehungsmuster mit ihrem Gegenüber         wieder neu gestalten.
  • Welche der folgenden Merkmale gehören zu den Kriterien eines Abhängigkeitssyndroms nach ICD-10? Wählen Sie 3 Antworten! a) anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutig schädlicher Folgen b) Auftreten substanzinduzierter psychotischer Zustände c) fortschreitende Vernachlässigung wichtiger Interessensbereiche wegen des Substanzgebrauches d) subjektive Einschätzung, den Substanzgebrauch kontrollieren zu können e) Substanzgebrauch mit dem Ziel, Entzugssymptome zu mildern. f) Verbindung des Substanzgebrauches mit bestimmten Zeiten und/ oder Ritualen (z.B. Alkohol in Gesellschaft oder am Abend) Richtig sind: a) anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutig schädlicher Folgen c) fortschreitende Vernachlässigung wichtiger Interessensbereiche wegen des     Substanzgebrauchese) Substanzgebrauch mit dem Ziel, Entzugssymptome zu mildern.
  • Der Fremde-Situations-Test ist ein standardisiertes Beobachtungsverfahren zur Untersuchung des Bindungsverhaltens von Kindern. Dieses lässt sich in verschiedene Bindungstypen einteilen. Durch welche der genannten Kriterien lässt sich am ehesten eine sichere Bindung (Typ B) beschreiben? Wählen Sie 2 Antworten! a) ängstlich auch bei Anwesenheit der Bezugsperson. b) ausgewogenen Balance zwischen der Suche nach Nähe und Explorationsverhalten. c) besondere Anhänglichkeit zur Bezugsperson. d) nach Rückkehr der Bezugsperson Kind leicht zu beruhigen. e) Verbergen negativer Gefühle. Richtig sind: b)     ausgewogenen Balance zwischen der Suche  nach Nähe und         Explorationsverhalten.d)     nach Rückkehr der Bezugsperson Kind leicht zu beruhigen.
  • Zu den familiendiagnostischen Methoden zählt das Genogramm. Auf welche der folgenden Informationen zielt sein Einsatz dabei am ehesten ab? Wählen Sie 3 Antworten! a) Angaben zur Familienstruktur b) Beziehungen / Beziehungsmuster in der Familie c) funktionale Bedingungsanalysen d) generationenübergreifende Familienmuster e) klinische Störungsbilder der Beteiligten f) Plananalysen Richtig sind: a) Angaben zur Familienstruktur b) Beziehungen / Beziehungsmuster in der Familied) generationenübergreifende Familienmuster
  • Personen mit einer Geschlechtsidentitätsstörung haben ein starkes, bereits früh beginnendes und andauerndes Zugehörigkeitsgefühl zu dem von ihrem biologischen Geschlecht abweichenden Geschlecht. Bei diesen Personen kann der Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung bestehen und eine hormonelle bzw. chirurgische Behandlung indiziert sein. Welche der folgenden Maßnahmen sollen im Vorfeld hormoneller bzw. chirurgischer Behandlungen zur besseren Anpassung an die Geschlechtsumwandlung entsprechend den in Deutschland geltenden Standards durchgeführt werden? Wählen Sie 2 Antworten! a) Alltagstest der angestrebten Geschlechtsrolle b) Arbeitsplatzwechsel c) Aufbau eines neuen sozialen Netzes d) psychotherapeutische Begleitung e) Sexualtherapie f) Umzug an einen anderen Ort Richtig sind: a) Alltagstest der angestrebten Geschlechtsrolle d) psychotherapeutische Begleitung 
  • Eine 50-jährige Patientin berichtet, dass sie eine große innere Unruhe und Anspannung verspüre, wenn sie alleine unterwegs sei. Sie könne dann darauf warten, dass starke Kopfschmerzen auftreten. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Kaufhäusern würde Zittern und Herzrasen einsetzen sowie ein starkes Schwitzen. Bleibe sie zu Hause, werde sie ebenfalls unruhig, habe Angst vor jedem Telefonklingeln. Ständig erwarte sie, dass etwas Schlimmes passiert sein könnte – die Eltern im Krankenhaus, Verkehrsunfall des Sohnes oder Ehemann mit Herzinfarkt. Auch über das leben der Kinder, ihre finanzielle Situation, die arbeitsmäßige Belastung des Ehemannes mache sie sich ständig Sorgen. Nie sei der Kopf frei, nachts schlafe sie deshalb oft unruhig und nur wenige Stunden. Welche Diagnose ist am ehesten zu vergeben? a) Agoraphobie mit Panikstörung b) akute Belastungsreaktion c) Anpassungsstörung d) generalisierte Angststörung e) Somatisierungsstörung Richtig ist: d) generalisierte Angststörung
  • Eine 50-jährige Patientin berichtet, dass sie eine große innere Unruhe und Anspannung verspüre, wenn sie alleine unterwegs sei. Sie könne dann darauf warten, dass starke Kopfschmerzen auftreten. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Kaufhäusern würde Zittern und Herzrasen einsetzen sowie ein starkes Schwitzen. Bleibe sie zu Hause, werde sie ebenfalls unruhig, habe Angst vor jedem Telefonklingeln. Ständig erwarte sie, dass etwas Schlimmes passiert sein könnte – die Eltern im Krankenhaus, Verkehrsunfall des Sohnes oder Ehemann mit Herzinfarkt. Auch über das leben der Kinder, ihre finanzielle Situation, die arbeitsmäßige Belastung des Ehemannes mache sie sich ständig Sorgen. Nie sei der Kopf frei, nachts schlafe sie deshalb oft unruhig und nur wenige Stunden. --------------- Die Patientin berichtet weiterhin, dass in ihr gelegentlich Bilder von potentiellen Bedrohungen oder schrecklichen Ereignissen vor dem inneren Auge aufsteigen, die zu extremer Angst und unangenehmen körperlichen Erregungszuständen führen. Durch die Beschäftigung mit den verschiedenen sorgenvollen Gedanken, Sich-Sorgen, „worrying“) würden die Bilder verschwinden und die Angst und Erregung nachlassen. Deshalb könne sie die Sorgen nicht abstellen. Die Vermeidungsstrategie, die durch Reduzierung von Angst und Erregungszuständen die Aufrechterhaltung des „worrying “begünstigt, lässt sich am zutreffendsten mit folgendem Lernprinzip erklären: a) Desensibilisierung b) Habituation c) Löschung d) negative Verstärkung e) positive Verstärkung Richtg ist: d) negative Verstärkung
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  • Ein Patient (43 Jahre, männlich) berichtet über zahlreiche Beschwerden: Schwitzen, Kälteschauer, Druck auf der Brust, Herzschmerzen, Sodbrennen, Kloßgefühl, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Erschöpfung. Ärztliche Untersuchungen hätten keinerlei Befunde erbracht. Besonders macht ihm Sorgen, dass ihm bei Arbeitsbesprechungen in letzter Zeit gehäuft Worte nicht einfallen. Der Patient hat sich völlig zurückgezogen, er vermeidet Kontakte, hat keine Freizeitaktivitäten mehr. Er weist keine formalem Denkstörungen, keine kognitiven Einschränkungen, keine psychotischen Symptome auf. Er gibt an, Alkohol nur in geringen Mengen und höchstens einmal pro Woche zu konsumieren. Welche der folgenden Diagnosen kommt in Frage und ist differentialdiagnostisch abzuklären? a) dissoziative Störung b) generalisierte Angststörung c) Panikstörung d) somatoforme Störung e) soziale Phobie Richtig ist: d) somatoforme Störung
  • Die 48-jährige Patientin berichtet, dass es ihr seit einigen Monaten nicht gut gehe, sie fühle sich innerlich leer und die einfachsten Tätigkeiten fielen ihr schwer. Aufgrund weiterer berichteter Symptome diagnostizieren Sie eine depressive Episode. Welche der folgenden Symptome können nach ICD-10 am ehesten darauf hinweisen, dass dabei ein „somatisches Syndrom“ besteht? Wählen Sie 2 Antworten! a) Die Patientin berichtet von chronischen Rückenschmerzen. b) Die Patientin berichtet, dass sie morgens drei Stunden vor der gewohnten zeit aufwache. c) Die Patientin beschreibt Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen. d) Die Patientin sagt, dass sie sich nichts mehr zutraue. e) Die Psychomotorik ist gehemmt, Mimik und Gestik sind deutlich eingeschränkt. Richtig sind: b)     Die Patientin berichtet, dass sie morgens drei Stunden vor der gewohnten zeit         aufwache. e) Die Psychomotorik ist gehemmt, Mimik und Gestik sind deutlich eingeschränkt.
  • Sie diagnostizieren bei der Patientin eine rezidivierende, derzeit schwere Depression. Die Patientin ist in Sorge, dass sie ihren Arbeitsplatz verliert, wenn sie noch länger krankgeschrieben wird. Sie erhalte auch wenig Unterstützung durch ihren Ehemann, Konflikte mit ihm bestünden schon seit vielen Jahren. Die Patientin fragt Sie, ob sie mit einem Medikament die depressive Phase schneller überwinden würde als mit Psychotherapie. Wählen Sie 2 Antworten! a) Antidepressiva (z.B. trizyklische Antidepressiva) zeigen ihre volle Wirksamkeit meist nach 1 bis drei Wochen. b) Antidepressiva dürfen nur kurzfristig zur Verhütung von Angst- und Spannungszuständen eingesetzt werden. c) Bei bestehender Neigung zu Rückfällen sollte nicht medikamentös behandelt werden. d) Im vorliegenden Fall ist eine Akuttherapie mit Neuroleptika angezeigt. e) Medikamente sollten bei schweren Formen der Depression nur zur Verhütung von Rückfällen eingesetzt werden. Richtig sind: a)     Antidepressiva (z.B. trizyklische Antidepressiva) zeigen ihre volle Wirksamkeit         meist nach 1 bis drei Wochen.e)     Medikamente sollten bei schweren Formen der Depression nur zur Verhütung von         Rückfällen eingesetzt werden.
  • Ein 35-jähriger Patient ist seit einem halben Jahr wegen einer rezidivierenden depressiven Störung in ambulanter tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie. In den Therapiestunden erschien er bisher bemüht und verlässlich. Seit einem Urlaub der Therapeutin vor drei Wochen fällt jedoch auf, dass der Patient wiederholt zu spät zu den vereinbarten Therapiestunden erschienen ist. Solche Verspätungen des Patienten können in psychodynamischer Sichtweise als unerwünschtes Agieren bezeichnet werden, welches sich als eine Form der Übertragung und die beobachtbare Seite von Abwehrprozessen auffassen lässt. Ein solches Agieren, das gegen die Fortsetzung der therapeutischen Arbeit gerichtet ist, wird in psychoanalytischer bzw., tiefenpsychologischer Terminologie bezeichnet als: (unbewusster) Widerstand
  • Welche der folgenden therapeutischen Interventionen können am ehesten dazu dienen, das Verhalten des Patienten (Zuspätkommen) für den therapeutischen Prozess nutzbar machen? Wählen Sie 2 Antworten! a) Containing b) Deuten c) Holding d) Konfrontieren e) paradoxe Intervention Richtig sind: b) Deutend) Konfrontieren
  • Eine Patientin, 42 Jahre, Flugbegleiterin, berichtet, dass sie unter heftigen Migräneattacken leidet, seitdem sie auf Fernflügen arbeitet. Bei diesen müsse sie jeweils mehrere Zeitzonen überfliegen und sich am Zielort einige tage aufhalten, ehe sie zum Heimatflughafen zurückkehren könne. Aufgrund des Schmerzleidens wurde ihr inzwischen vom Arbeitgeber zugestanden, dass sie überwiegend bei Inlandsflügen eingesetzt wird, auch wenn im Notfall auf sie weiterhin auch für Fernflüge zurückgreift. Trotz dieser Veränderung der Arbeitsbedingungen gibt die Patientin an, bereits dann Migräneattacken zu bekommen, wenn sie den Flieger betritt, unabhängig davon, ob für Inlands- oder Fernflüge. Welche der folgenden Aussagen trifft aus lerntheoretischer Sicht am ehesten zu? a) Das Betreten eines Flugzeuges ist ein konditionierter Reiz (CS) für Migräneattacken. b) Das betreten eines Flugzeugs ist ein unkonditionierter Stimulus (UCS) für Migräneattacken. c) Der durch die Fernflüge erzwungene unregelmäßige Schlaf-Wach-Rhythmus. d) Die Flugbegleitung bei Fernflügen ist ein konditionierter Reiz (CS) für Migräneattacken. e) Die Flugbegleitung bei Fernflügen ist ein operanter Strafreiz (C-) für Migräneattacken. Richtig ist: a)     Das Betreten eines Flugzeuges ist ein konditionierter Reiz (CS) für         Migräneattacken.
  • In der Psychotherapieforschung gelten bei Vergleichen zwischen Behandlungs- und Kontrollgruppen Effektstärken nach Cohen als hoch ab einem d-Wert von mindestens a) 0,2 b) 0,4 c) 0,8 d) 1,6 e) 3,2 Richtig ist: c) 0,8
  • In der Persönlichkeitsforschung wurden zur Untersuchung von grundlegenden Persönlichkeitsdimensionen Faktorenanalysen durchgeführt, die auf Listen von Eigenschaftswörtern basierten (lexikalischer Ansatz). Dabei wurden wiederholt fünf Faktoren extrahiert (sog. Big Five). Welcher der nachfolgenden Begriffe kennzeichnet einen dieser fünf Faktoren? a) Passivität b) Pessimismus c) Rigidität d) Verträglichkeit e) Vigilanz Richtig ist: d) Verträglichkeit
  • Unter „Interozeption“ ist am ehesten zu verstehen: a) Selbstwahrnehmung von Erlebnisreizen und emotionalem Erleben b) Tiefensensibilität c) Wahrnehmung von Informationen aus den Gelenken, Sehnen und quergestreifter Muskulatur d) Wahrnehmung von Umgebungsreizen e) Vermeidung der Konfundierung von Störvariablen mit den Wirkfaktoren einer Behandlung Die Interozeption ist der Teil der Sensibilität, der Vorgänge aus dem Körperinneren erfasst. Die Wahrnehmung der Außenwelt bezeichnet man davon abgesetzt als Exterozeption. Als Lösung wird e) gegeben??????????????????????????
  • Bei der Anwendung von Entspannungsverfahren kommt es zu psychophysiologischen Veränderungen, die sich positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirken können. Welche der genannten psychophysiologischen Veränderungen ist typisch für den entspannten Wachzustand bei erwachsenen Personen? a) Abnahme des Hautwiderstands b) Abnahme des Tonus der Skelettmuskulatur c) Zunahme der Delta-Wellen-Aktivität im EEG d) Zunahme der Herzfrequenz e) Zunahme des Sauerstoffverbrauchs Richtig ist: b) Abnahme des Tonus der Skelettmuskulatur
  • In welchem Bereich des Gehirns ist der primäre visuelle Cortex? a) Frontallappen b) Okzipitallappen c) Parietallappen d) präfrontaler Kortex e) Temporallappen Richtig ist: b) Okzipitallappen
  • In welchem Lebensabschnitt liegt nach epidemiologischen Studien der Ersterkrankungssgipfel für depressive Störungen? a) in der späten Kindheit b) ca. 15. Bis 30. Lebensjahr c) ca. 35.-45. Lebensjahr d) ca. 50-60. Lebensjahr e) nach dem 60. Lebensjahr Richtig ist: b)  ca. 15. Bis 30. Lebensjahr
  • Welche der folgenden Aussagen ist am ehesten kennzeichnend für Pavor nocturnus? a) Die einzelnen Episoden dauern durchschnittlich mehr als 15 Minuten. b) Die Kinder lassen sich von den Eltern schnell beruhigen. c) Er tritt bevorzugt in den frühen Morgenstunden auf. d) Es besteht ein ursächlicher Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen. e) Nach dem Erwachen besteht meist eine Amnesie für die Episode. Richtig ist: e)  Nach dem Erwachen besteht meist eine Amnesie für die Episode.
  • In der analytischen und tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie stellt der Objektbegriff ein zentrales Konzept dar. Welche der nachstehenden Aussagen kennzeichnet dieses Konzept am zutreffendsten? a) Bei der Analyse von familiären Beziehungsstrukturen werden die Kinder generell als Objekte bezeichnet. bei der Analyse von familiären Beziehungsstrukturen werden die Kinder generell als Objekte bezeichnet. b) Damit ist die Gesamtheit der Wahrnehmungen gemeint, die das ich als zentraler Organisator des Psychischen von sich selbst verarbeitet. c) Im begriff des Objekts sind die objektiven Daten, welche im rahmen von fremdanamnestischen Erhebungen über eine Person erfasst werden, repräsentiert. d) Mit „Objekt“ werden Menschen und auch Gegenstände bezeichnet, sofern die betreffende Person zu ihnen eine gefühlsmäßige Beziehung hat oder ihr eine solche zumindest möglich ist. e) Mit dem Begriff Objekt sind die Personen und Dinge gemeint, auf die sich der aktuelle äußere Konflikt einer Person bezieht. Richtig ist: d)     Mit „Objekt“ werden Menschen und auch Gegenstände bezeichnet, sofern die         betreffende Person zu ihnen eine gefühlsmäßige Beziehung hat oder ihr eine         solche zumindest möglich ist.
  • Das psychodynamische Konfliktmodell beschreibt die eine Symptomatik auslösende Situation bei Patienten mit neurotischer Struktur als Situation, in der unbewusste Wünsche, Affekte und Impulse des Patienten geweckt werden, deren Realisierung und Bewusstwerdung aus intrapsychischen oder interpersonellen Gründen nicht möglich ist. Welche der nachfolgenden Alternativen charakterisiert die in diesem Modell beschriebene symptomauslösende Situation am zutreffendsten? a) Abhängigkeits- vs. Autonomiekonflikt b) Kompromissbildung c) Realangst d) traumatische Schädigung e) Versuchung und Versagung Richtig ist: e) Versuchung und Versagung
  • Das theoretische Modell der Salutogenese setzt sich damit auseinander, auf welche Weise Menschen auch unter schwierigen Bedingungen ihre Gesundheit erhalten können. Das Modell postuliert eine Grundorientierung, welche die Fähigkeit beschreibt, Lebensereignisse als verstehbar, bewältigbar und sinnhaft zu erleben. Wie lautet die Bezeichnung für dieses Konstrukt? a) dispositioneller Optimismus b) Hardiness c) Introspektionsfähigkeit d) Kohärenzsinn e) Selbstüberzeugung Richtig ist: d)  Kohärenzsinn
  • Ein schizophrener Patient klagt über ein eigenartiges, für ihn schwer zu beschreibendes wechselnd ausgeprägtes Druckgefühl im Kopf, so dass er den Eindruck hat, „dass sich das Gehirn langsam im Schädel hin- und herdreht und dabei am Schädelknochen reibt.“ Psychopathologisch ist dieses Phänomen am zutreffendsten zu bezeichnen als: a) Derealisation b) Illusion c) Wahneinfall d) Wahnwahrnehmung e) Zönästhesie Richtig ist: e) Zönästhesie INFO: Unter Zönästhesie werden abnorme, den eigenen Körper betreffende Wahrnehmungen (Propriozeption) verstanden. 
  • Bei den Teilnehmern einer Früherkennungsmaßnahme deckte der eingesetzte Filtertest ca. 95 % aller tatsächlich kranken Personen auf. Auf welches epidemiologische Maß bezieht sich dieser Sachverhalt? a) attributables Risiko b) Inzidenz c) relatives Risiko d) Sensitivität e) Spezifität Richtig ist: d)  Sensitivität
  • Was versteht man unter dem Phänomen einer sog. Doppeldepression (double depression)? a) das gleichzeitige Vorliegen einer Dysthymie und einer depressiven Episode b) die Erkrankung zweier Familienangehöriger an einer Depression c) eine Depression bei gleichzeitig bestehender somatischer Erkrankung d) eine Dysthymie mit somatischen Symptomen e) zwei aufeinander folgende depressive Episoden innerhalb eines Einjahreszeitraums RIchtig ist: a)  das gleichzeitige Vorliegen einer Dysthymie und einer depressiven Episode
  • Welche affektiven Störungen werden durch die diagnostische Kodierung „rapid cycling“ zusätzlich charakterisiert? a) bipolare Störungen b) Dysthymien c) Hypomanien d) saisonale depressive Störungen e) Zyklothymien Richtig ist: a)  bipolare Störungen