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BeMa (Subject) / BeMa (Lesson)

BeMa

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  • Was sind die Ziele einer Reduzierung der Fertigungstiefe? (4) - Höhere Flexibilität, dadurch Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit - Einsparen von Investitionen und somit Reduzieren der Abschreibungen - Zugewinn an Know-How - Reduzieren von hohen Fixkosten
  • Was muss berücksichtigt werden, wenn wir die Fertigungstiefe erhöhen? (2) - Commodities müssen gekauft werden - Betroffene Lieferanten gehen möglicherweise pleite oder möchten nicht mehr mit uns zusammenarbeiten
  • Definieren Sie das Qualitätsmanagement (1), ab wann sollte der Einkauf mit dem QM zusammenarbeiten (1) und wie werden TÜV-Zertifizierungen z.B. erhalten im Einkauf? (2) - Das Qualitätsmanagement bezeichnet alle Maßnahmen, die der Verbesserung der Prozessqualität, der Leistungen und damit den Produkten jeglicher Art dienen. - Zusammenarbeit mit QM von Anfang an, um zertifizierte Teile einzukaufen, die evlt. sogar zertifiziert sein müssen, um Vorgaben einzuhalten. - Im Einkauf überprüft der TÜV häufig, ob er auch nur von zertifizierten Lieferanten einkauft, bevor Zertifizierungen an den Einkauf vergeben werden. - Insbesonderen, wie managed und bewahrt der Einkauf Verträge auf? Wird auch alles schriftlich festgehalten?
  • Beschreiben Sie TQM (1) und seine Pflichten. (3) TQM überprüft, ob Prozesse angemessen und nachvollziehbar durchgeführt werden, es bedeutet nicht, dass hochwertige Produkte hergestellt werden. Es versucht Qualität als Systemziel einzuführen. Pflichten: - Qualität ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der nie zu Ende geht. Deswegen sollten Prozesse rückverfolgbar sein, um Gründe für Qualitätsmängel aufzudecken. - Qualität bezieht sich zwar auf Produkte und Dienstleistung, aber hauptsächlich auf die Prozesse - Qualität orientiert sich am Kunden. Umweltgesetze in Indien =! D, Kunden in Indien empfinden niedrige CO2-Emissionen evtl. nicht als Qualität.
  • Was bedeuten die Buchstaben in TQM? (1+1+2) Total: - Bereichs- und funktionsübergreifend Quality: - Arbeits-, Prozess-, Produktqualität Management: - Führungsqualität - Qualitätsziele
  • Beschreiben Sie die Norm ISO/TS 16949 (4) - Die Norm ISO/TS 16949 vereint existierende allgemeine Forderungen an Qualitätsmanagementsysteme der Automobilindustrie. - Sie kann in der gesamten Lieferkette angewndet werden und ist 3 Jahre gültig, muss aber jährlich von Zertifizierungsgesellschaften wie TÜV bestätigt werden, danach erfolgt die Re-Zertifizierung für weitere drei Jahre mit erneuter jährlicher Bestätigung - Die großen asiatischen Autohersteller haben differenzierte, eigene Forderungen an die Qualitätsmanagementsysteme ihres Konzerns und ihrer Lieferanten - Das Zertifikat soll das Vertrauen des potenziellen Kunden in die System- und Prozessqualität begründen. (FLAV)
  • Was ist ein Lieferantenaudit, welche unterschiedlichen Audits gibt es? (2+1+1+1) - Instrument zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit eines Lieferanten im Rahmen der Lieferantenbewertung - Wird häufig als Instrument zur Sicherstellung vom Einhalten von Zertifikaten für Lieferanten durchgeführt Produktaudit: - Erzeugnisse werden auf Übereinstimmung mit den vom Besteller vorgegebenen Qualitätsmerkmalen geprüft Verfahrensaudit: - Betriebliche Verfahren und Arbeitsabläufe werden auf ihre Zweckmäßigkeit untersucht und die Einhaltung festgestellt - Führen oft Premiumhersteller durch, da sie hohe Anforderungen an die Arbeitsabläufe haben Systemaudit: - Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens wird Untersucht, darunter Beschaffung, Disposition, Fertigung, Versand - Sehr aufwendig, deswegen häufig nur bei A-Teilen zu Beginn der Zusammenarbeit durchgeführt
  • Beschreiben Sie das Einkaufscontrolling, welche Daten hält es fesst (4)? Unterscheiden sie es vom Manager. Das Einkaufscontrolling ist eine Teildisziplin des Unternehmenscontrolling. Deren Hauptaufgabe ist die Planung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmensfunktion Beschaffung, es laufen: - die Daten des Einkaufs - des Rechnungswesens - der Materialwirtschaft - externe Beschaffungsmarktdaten Während der Manager das Geschäft betreibt und das Ergebnis zu verantworten hat, hat der Controller die wirtschaftliche Aussagekraft und die Ergebnistransparenz zu verantworten. (DRME)
  • Welche wichtigen Einkaufskennzahlen gibt es (4) und was ist Maverick-Buying (1)? - Einsparungen, sollten langfristig und dynamisch dargestellt werden - Preise und deren Entwicklung - Mengen - Zahlungsziele, insbesondere wenn der Zins hoch ist, sollten lange Zahlungsziele mit Lieferanten vereinbart werden Man spricht vom Maverick Buying, wenn Abteilungen eigenmächtig Materialien oder Dienstleistungen kaufen, ohne den Einkauf einzubeziehen.
  • Wozu dient das Einkaufscontrolling? (3) - Vertrieb stellt Prognose auf, um dem Einkauf mitzuteilen wie viele Materialien voraussichtlich benötigt werden - Einkauf stellt Prognose auf, um den Vertrieb bei der Erstellung der Preisliste zu unterstützen - Kennzahlen als Hilfe, um Verhandlungspotenziale auszuschöpfen. Wenn ich z.B. ein hohes Volumen über einen langen Zeitraum von einem Lieferanten abnehme, kann ich darstellen, dass ein Rabatt angemessen wäre.
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  • Beschreiben Sie absolute (2) und relative Kennzahlen (3) Absolute Kennzahlen: - Werden entweder direkt aus den Datenquellen entnommen oder als Summe oder Differenz errechnet - Beispiele: Umsatz, EBIT, Cash-Flow Relative Kennzahlen: Werden aus dem Verhältnis von mindestens zwei meist absoluten Kennzahlen ermittelt - Beziehungskennzahlen, ermitteln das Verhältnis von zwei verschiedenartigen Größen (z.B. Umsatz pro MA). - Indexkennzahlen, setzen zweich gleichartige Größen in ein meist zeitliches Verhältnis. Eine andere, zu einem späteren Zeitpunkt erfasste Größe, stellt deren Entwicklung als relativen Verglicheswert dar (z.B. Indizierung der Personalkosten) - Gliederungskennzahlen: Teilmenge wird zur Gesamtmenge ins Verhältnis gesetzt, z.B. Anteil des EK am GK. (WBBIG)
  • Beschreiben Sie den Wiederholungskauf (3) bzw. die einmalige Anschaffung (3) bzgl. Einsparungen im Einkauf Einmalige Anschaffung: - Üblich bei Produkten mit niedriger Wertigkeit, die nur 1 Mal gebraucht werden, - Eine Orientierung wird üblicherweise nur über Warenbörsen für Rohstoffe abgeleitet, - Meist wird nur ein Preisvergleich zwischen den Angeboten hergestellt, was nichts über das Preisniveau aussagt Wiederholungskauf: - Üblich bei A-Artikeln, da eine umfangreiche Analyse durchgeführt wird - Problem, jährliche Preisreduzierungen  werden oftmals schon vor Auftragsvergabe einkalkuliert - Durch die umfangreiche Analyse lässt sich der Preisverlauf darstellen (WOP, UPP)
  • Beschreiben Sie die Linear Price Performance (2) und dessen Vor- (2) und Nachteile (2) - Linear Price Performance beschreibt einen Ansatzpunkt, um Diskrepanzen graphisch darzustellen. Häufig wird Sie nur bei A-Artikeln durchgeführt, da relativ aufwendig. - Dank der graphischen Darstellung können leichter Verhandlugnsargumente formuliert werden Vorteile: - Preise sind übersichtlich dargestellt - Geringer Aufwand verglichen mit anderen Darstellungsmöglichkeiten Nachteile: - Nur ein Vergleich von 2 (3) Parametern möglich - Keine Aussage über technische Unterschiede (AVÜAPT)
  • Was ist ein kaufmännisches und ein technisches Gap? (2) Kaufmännisches Gap: Diskrepanz zwischen bestmöglichem potenziellem Preis und tatsächlichem Preis wegen schlechter Verhandlung z.B. Technisches Gap: Diskrepanz hat eine technische Ursache, unser Unternehmen kann eine bestimmte Komponente nicht so kostengünstig herstellen wie ein anderes Unternehmen z.B.
  • Welche Gründe bewegt den Einkauf Waren international zu beschaffen (1 + 3 & 1 + 3)? Technologie/Waren - Material (Öl, seltene Erden) - Rohstoffe (Kaffe, Obst) - High-Tech Preisvorteile: - Niedrige Lohkosten - Günstigere Rahmenbedingungen (Energie, Steuern, Sozialabgaben) - Produktion näher am Kunden
  • Nachteile des Global Sourcing (5), wieso tun es Unternehmen trotzdem (1)? Nachteile: - Längere Lieferzeiten - Unterschiedliche Kultueren - Wechselkursschwankungen - Qualitätsunterschiede - Versorgungsunsicherheit Alle Nachteile werden mit möglichen Einsparungen ausgeglichen (LUWQV)
  • Welche 2 Möglichkeiten gibt es, um die richtigen globalen Lieferanten zu finden? (1 + 2) Indiriekter globaler Einkauf: - Waren und Dienstleistungen werden über Handelspartner bezogen Direkter globaler Einkauf: - Eigene Aktivitäten, Internetrechereche, Messen, Handelskammer, Lieferanten müssen besucht und vom eigenen Unternehmen auditiert werden. Jegliche Zertifikate sind nicht der sichere Beweis für Qualitätslieferungen - Mitarbeiter im Ausland, durch Niederlassungen die Möglichkeit haben im Ausland einzukaufen
  • Stellen Sie das hauptsächliche Problem des Global Sourcing hinsichtlich des Beschaffungs- und Lagerrisikos graphisch dar. S. 79
  • Preisbestandteile eines Produkts (6) Materialkosten + Fertigungskosten + F & E-Kosten + Verwaltungs- und Vertriebskosten + Gewinnaufschlag = Preis MFFVGP