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BeMa (Subject) / BeMa (Lesson)

BeMa

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  • Aufgaben des Einkaufs beschreiben. (4) 1. Beschaffungsmarktforschung & -analyse: Unterschiede bzgl. Qualität, Risiken und Markt (internationale oder nationale Beschaffung).2. Vertragsverhandlung & -ausgestaltung: Rahmenverträge und Bestellabwicklung planen.3. Lieferantenauswahl & -bewertung4. Verhandlung der Zahlungs- und Lieferbedingungen: Zahlungsziel (14T z.B.) und ab Werk oder frei Haus? (BVVL)
  • Aufgaben der Beschaffungslogistik bzw. Disposition beschreiben. (4) 1. Organisation der Anliefertransporte 2. Warenannahme und - Eingangskontrolle 3. Lagerlogistik des Eingangslagers 4. Innerbetriebliche Transportlogistik (OWLI)
  • Unterscheiden Sie den Einkauf und die Beschaffungslogistik bzw. Disposition. (3) Häufig in Unternehmen getrennt. Beschaffungslogistik bzw. Disposition: Was brauchen wir und wie viel? Einkauf: Verträge, Verhandlungen & Zahlungsbedingungen bestimmen.
  • Bei welchen Lieferanten wäre Eingangskontrolle sinnvoll? (1) Bei neuen Lieferanten zumindest eine stichprobenmäßige Eingangskonstrolle durchführen, bei zuverlässigen älteren Lieferanten ist eine Eingangskontrolle evtl. nicht notwendig.
  • Vergabeentscheidungen im Unternehmen: Welche Abteilungen arbeiten eng mit dem Einkauf zusammen, um die besten Vergabeentscheidungen zu treffen? Hauptsächlich arbeiten Einkauf, Qualitätssicherung & Konstruktion eng zusammen. Häufig werden aber auch weitere Abteilungen eingebunden, wie Produktion, Logistik, Geschäftsführung etc., Entscheidungen werden im Team getroffen.
  • Welche Aufgaben hat der strategische und der operative Einkauf zu verantworten? (4+4) Strategische Einkauf: Planung und Steuerung der Materialkostenentwicklung Gestaltung der Einkauffstrategie (Global oder Dual-Sourcing? Economies of Scale ausnutzen?) Verhandlung von Preisen und Zahlungs- sowie Lieferbedingungen Lieferantenentwicklung (PELL) Operativer Einkauf: Verwaltung von Preisen und Konditionen Ausschreibungen von Neuvergaben Prüfung und Vergleich von Angeboten Gestaltung und Abschluss von Verträgen mit Lieferanten (VAPG)
  • Beschreiben und unterscheiden Sie TCO und LCC. TCO: Abrechnungsverfahren, um alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern abschätzen zu können. Nicht nur Anschaffungskosten werden berücksichtigt, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur, Wartung usw.). LCC: Ähnlich wie TCO, aber die Transaktionskosten werden vernachlässigt, da sie von untergeordneter Bedeutung sind, weil die Betriebs- und Anschaffungskosten um ein vielfaches höher sind
  • Strategische Bedeutung des Einkaufs. (4) Trend der sinkenden Fertigungstiefe in Industrieunternehmen → höherer Zukauf von Material und fertigen Komponenten Materialversorgung, Bandstillstände in der Automobilindustrie können bis zu € 100.000 / Std. kosten. Prüfen von Lieferanten bzgl. Liquidität, Insolvente Lieferanten können unser Geschäft negativ beeinflussen Ermöglichen eines internationalen Einkaufs, Globalisierung
  • Definition: Aufgaben des Einkaufs (1+5) Sicherstellung der Versorgung mit Material, Komponenten und Dienstleistung zum richtigen: Ort Termin Menge Qualität Optimierung des Preis-Leistungsverhältnisses
  • Definieren Sie die ABC-Analyse (2). - Graphisches Tool für das Feststellen der Wertigkeiten/Häufigkeiten in Bezug auf Mengen von Produkten oder Produktgruppen. - Mengenanteil und Wertanteil wird auf einer Ordinate und Abzisse eingetragen.
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  • Vorteile & Nachteile der ABC-Analyse (2+1) Vorteil: Einfache Darstellung der Wichtigkeit von Artikeln (10% der Artikel machen 60% der Kosten aus). Einfache Bestimmung des Schwerpunkts der Arbeit Nachteil: Vernachlässung von C-Artikeln, dadurch das "Verschenken" von Geld, weil nur auf A- oder B-Artikel geachtet wird.
  • Definieren Sie die XYZ-Analyse (1) und die Klassifizierung (3). - Betrachtung der Bedarfsvorhersage von Material und Rohstoffen im Unternehmen, indem Werte aus der Vergangenheit oder Stücklisten verwendet werden. Konstantere Verbräuche können besser geplant werden. - X-Artikel: Konstanter Verbrauch (hohe Vorhersagegenauigkeit) - Y-Artikel: Schwankender Verbrauch (mittlere Vorhersagegenauigkeit) - Z-Artikel: Unregelmäßiger Verbrauch (niedrige Vorhersagegenaugigkeit)
  • Zeichnen Sie die Kombination der ABC- und XYZ-Analyse. Wieso ist so eine Kombination hilfreich? (1) S. 11 (Skript) Hilfreich zum feststellen der optimalen Lagerungsmöglichkeiten. A-Z-Artikel benötigen z.B. Lieferanten mit schnellen Liefermöglichkeiten oder Zwischenlagerung, da hohe Wertigkeit bei geringer Vorhersagegenauigkeit und geringem Verbrauch.
  • Definieren (3) und zeichnen Sie die Portfolio-Analyse (1). - Beschreibt die Marktmacht-Konstellationen, die Martkmacht ist meist abhängig von der Anzahl der Marktteilnehmer. - Angebot und Nachfrage regeln den Preis, - der Einkäufer muss wissen in welchem Umfeld er sich befindet, um die Verhandlungs-Strategie zu bestimmen. S. 12 (Skript)
  • Beschreiben Sie die Beschaffungsmarktforschung. (3) - Beschäftigt sich mit den Beschaffungsmärkte für Rohstoffe und Vorprodukte usw. - Ist notwendig, um eine Portfolio-Analyse-Matrix zu erstellen (S.12). - Grundlage für den Einkäufer, um Verhandlungspotenziale zu bestimmen. (BPG)
  • Unterscheiden Sie die Marktanalyse von der Marktforschung. (3+3) Marktanalyse: Momentaufnahme des aktuellen Marktes Zahl der Anbiete Aufteilung der Marktanteile Marktforschung: Dynamische Betrachtungsweise (Entwicklung hin zum Oligopol oder doch eher Polypol?) Neue Trends Veränderung der Marktaufteilung
  • Wieso spielt der Materialanteil am Endprodukt eine wesentliche Rolle für den Einkäufer? ↑Rohstoffpreise bei Produkten mit hohem Materialanteil am Endprodukt = ↑ Kosten für Lieferanten, eine Erhöhung der Preise kann erwartet werden, der Einkäufer kann sich dementsprechend vorbereiten (analog dazu das Gegenteil, bessere Preise können dann erzielt werden).
  • Welche Chancen ergeben sich durch eine Materialsubstitution? Durch eine Materialsubstition können sich nicht nur Verbesserungen hinsichtlich des Designs oder Gewichts eines Endprodukts ergeben, sondern auch von Lieferanten gekauft werden, die sich in einem für uns besseren Markt befinden (S.12).
  • Welchen Einfluss hat die Konjunktur auf die Einkaufs-Preise? gute Konjunktur = ↓ freien Kapazitäten der Lieferanten = ↑ Preis, es ergibt sich also mehr Verhandlungsmacht für Einkäufer bei schlechter Konjunktur.
  • Welche Informationsquellen gibt es für eine Beschaffungsmarktuntersuchung? Messen und Ausstellungen Kontakte mit anderen Verkäufern Innerbetriebliche Quellen Publikationen Veröffentlichungen im Internet Lieferantenbesuche und Betriebsbesichtigungen Auskünfte über IHK, Botschaften und Marktforschungsinstituten
  • Gibt es eine perfekte Anzahl von Lieferanten? (2) Eine perfekte genaue Anzahl gibt es nicht, jedoch sollten so wenige Lieferanten wie notwendig gewählt werden, da neue Lieferanten mit zusätzlichen Kosten für die Lieferantenentwicklung, Lieferantensuche usw. verbunden sind. Außerdem kann der Kauf von wenigeren Lieferanten dazu führen, dass höhere Mengenrabatte gewährt werden.
  • Beschreiben Sie die 4 Hauptdatenblöcke für die Auswahl von geeigneten und potenziellen Lieferanten. (4) Allgemeine Unternehmensdaten: Unternehmensgröße Umsatzentwicklung Finanzielle Lage (Liquidität?) Betriebsklima, Fluktuation Spezielle produktbezogene Daten: Fertigungskapazitäten (kann mein Lieferanten mit meinen Schwankungn zurechtkommen?) Qualität der Produkte Produktionsverfahren (Stand der Technik) Wichtigkeit meines Produktes für den Lieferanten (Kernkompetenz?) Konditionen und Serviceleistungen: Lieferbedingungen Zahlungsbedingungen Rabatte und Boni Garantiezeitraum Beziehungen der eigenen Unternehmung zum Lieferanten: Zeitliche Dauer der Geschäftsbeziehung Wechselseitige Abhängigkeit Räumliche Entfernung Abhängigkeiten von anderen Unternehmen, insbesondere der Konkurrenz (KASB)
  • Was sind die Ziele der Beschaffungsmarktforschung? (3) Suche nach neuen günstigen Lieferanten Materialsubstitution Beschaffungs- und Unternehmensplanung
  • Wieso wird eine Preisstrukturanalyse durchgeführt? (5) Gewinnmarge der Lieferanten meist geheim, Informationen diesbezüglich helfen beim durchführen von fundierten Preisverhandlungen Eigene Kalkulation der Preise auf Grundlage von konkreten Informationen Abschätzen der Fertigungszeiten Überprüfung, ob der Preis angemessen ist Realistischer Orientierungspunkt für Preisverhandlungen
  • Wie hoch darf der Gewinn des Lieferanten sein? Grundsätzlich regelt Angebot und Nachfrage den Preis und auch den Gewinn. Wichtig ist, dass in Monopolstellungen die Lieferanten einen Gewinn erzielen können, der hoch genug ist um zu überleben. Das Verschwinden des Lieferanten vom Markt wegen langfristigen Gewinnproblemen ist oftmals nicht erwünscht.
  • Was ist eine Wertanalyse und wie wird sie am besten durchgeführt? (3) Wertanalyse wird eingesetzt, um Kosten für ein Produkt zu reduzieren, indem es verändert wird. Dabei werden unnötige Funktionen verändert oder weggelassen. Hierbei steht das Produkt im Mittelpunkt, nicht der Lieferant. Anwendung meist auf A-Produkte, das Ziel ist eine maximale Gewinnverbesserung Durch Brainstorming können Alternativen ermittelt werden, der Ist-Zustand wird dabei zuerst kritisiert, um dann die Alternativen zu ermitteln, prüfen und schließlich auszuwählen.
  • Eigenschaften von Wertanalysen (4) Meist sehr technisch orientiert Fundierte Kenntnisse notwendig Fachkompetenzen aus allen Bereichen am Tisch, um erhebliche Einsparungen zu generieren Kleine Änderungen mit großen Einsparungen im Idealfall (KTFF)
  • Beschreiben Sie den Beschaffungsprozess. (4) Die Komplexität des Einkaufsprozesses hängt davon ab, ob die Teile und Komponenten technisch anspruchsvoll sind und von der Transparenz der Märkte. Der Einkäufer kauft, im Idealfall, Produkte in der richtigen Qualität, in der bestellten Menge, in der angefragten Lieferzeit und zum weltbesten Preis ein. Des Weiteren muss sich der Einkäufer stets mit unterschiedlichen Abteilungen abstimmen, die andere Hauptkriterien haben, wie das Qualitätsmanagement (Qualität und Sicherheit), die Konstrukteure (Funktionalität) Der Einkauf konzentriert sich hauptsächlich auf die Reduzierung der TCO (KQAT)
  • Wie bestimme ich das optimale Einkaufsvolumen? Was sind die Voraussetzungen für den Einkauf? (4) Genaue Beschreibung für die Ware oder Dienstleistung (Zeichnung, Lastenheft, Skizze) Mengen und Stückzahlen der zu beschaffenen Ware (Markterwartungen des Marketing berücksichtigen!) Anliefertermine (Lieferung über einen Zeitraum, Anlaufkurve etc.) Rechtliche Vorgaben (Liefer- und Zahlungsbedingung müssen vom Geschäftsführer im Vorfeld festgelegt werden) Ramb
  • Unterscheiden Sie Pflichtenheft, Lastenheft und Zeichnungen. (2+2+2) Lastenheft: Gibt der Kunde an das Unternehmen Grobe Anforderungen, mehr Spielräume Pflichtenheft: Gibt das Unternehmen dem Kunden Welche Anforderungen kann das Unternehmen erfüllen? Zeichnungen: Genaue Vorgaben, sehr präzise und ohne Abweichungen Anders als zwischen Pflichten- und Lastenheft sind bei Zeichnungen keine Abweichungen möglich!
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  • Beschreiben Sie den Anfrageablauf (2) und die Angebotsbearbeitung. (2) Anfrageablauf: Zeichnungen oder Lastenheft mit Lieferzeiten und benötigten Mengen werden an einen Bieterkrei mit Angabe der Bearbeitungsfrist gesendet. Alle Rückfragen werden beantwortet, benötigte Unterlagen werden dem Lieferantenset zur Verfügung gestellt (Normen, Qualitätsanforderungen usw.) Angebotsbearbeitung: Die Angebote werden auf Vollständigkeit geprüft Falls kein Angebot abgegeben wird, sind die Gründe zu dokumentieren, egal ob technisch oder keine Kapazität oder sonstige, um zukünftig ein präziseres Lieferantenset auszuwählen (ZRVD)
  • Wie verläuft normalerweise der Einkauf einer Komponente bzgl. Angebotsvergleich und Vergabeverhandlung? (2) Der Angebotsvergleich ist eine Zusammenfassung aller erhaltenen Angebote. Teilepreis, Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie Qualität und Sonderkosten sind anzuführen. Die technischen Unterschiede sind ebenfalls darzulegen. Vergabeverhandlungen werden geführt, um bessere Konditionen zu erhalten. Lieferanten geben selten einen finalen Preis ab, es können Zahlungsbedingungen, Preisnachlässe, Boni usw. zugunsten des Kunden verhandelt werden. Dafür ist eine gute und perfekte Vorbereitung des Einkäufers notwendig.
  • Beschreiben Sie die Auftragsbestätigung. (5) - Nach DIN 69905 ist die AB die Mitteilung über die Annahme eines Aftrages, sie ist die Mitteilung des Anbietenden an den Auftraggeber, dass er den vereinbarten Vertrag verpflichtend eingeht. - Die AB ist im deutschen Recht keine eigene Rechtsfigur, sondern eine im allgemeinen Geschäftsverkehr übliche, meist schriftliche, Form der Willenserklärung - Weicht die AB vom Antrag bzw. Angebot ab, so ist die Ab nicht als Annahme zu verstehen, sondern als Ablehnung verbunden mit einem neuen Vertragsangebot (§150 II BGB) - Ein Schweigen auf eine abweichende Auftragsbestätigung kann nicht, selbst unter Kaufleuten, als stillschweigende Annahme des veränderten Vertragsangebots interpretiert werden. - Die Auftragsbestätigung muss von dem Bestätigungsschreiben unterschieden werden. Beim Bestätigungsschreiben kann das Schweigen des Kaufmanns als Zustimmung gelten.  (MWASB)
  • Wie kommt ein Vertrag zustande? (5) - Durch übereinstimmende Willenserklärungen, die im Gesetz als Antrag und Annahme bezeichnet werden - Um einen Vertragsschluss festzustellen ist es nicht nötig, die Vertragserklärungen als Angebot und Annahme zu identifizieren, die Vertragspartner müssen sich nur über den Vertragsinhalt einig sein - §§ 145 - 153 BGB Vertragsschluss durch Angebot und Annahme - §§ 154 - 156 Vertragsschluss durch Einigung - Die Willenserklärung muss nicht immer ausdrücklich ausgesprochen oder niedergeschrieben werden. Konkludentes Handeln kann erfolgen, z.B. Stammgast hebt wortlos die Hand, Kellner bringt das Bier
  • Beschreiben Sie die wichtigsten Einkaufsverträge (6) - Abrufaufträge (Gestaltung ist normalerweise Auftrag der Beschaffung): Bestimmen Liefertermin und -menge, kurzfristig und flexibel - Konsignationslagerveträge: Lager zwar beim OEM, Eigentum der Ware geht aber erst über, wenn sie entnommen wird (dies auch entsprechend bilanzieren!) - Partnerschaftsverträge: Strategische Verträge, um Know-How zu gewinnen. Interessenskonflikte, Risiken. - Vertrag über Preisgleitklausel: Bei Rohstoffpreisschwankungen z.B., insbesondere wenn Produkt hoher Rohstoffanteil sinnvoll. - Verträge über die Regelung von Garantie und Kulanz: Lieferanten möchten so wenig Garantie/Kulanz wie möglich anbieten - Rahmenvertrag (Gestaltung ist normalerweise Aufgabe der Einkaufsleitung): Bestimmt lediglich Zahlungs- und Lieferbedingungen, nicht Liefertermin und -menge, langfristig (AKPPGR)
  • Was versteht man unter Lieferantenpolitik? Gesamtheit der Maßnahmen, die darauf gerichtet ist genügend existenzfähige und lieferwillige Lieferanten für das Unternehmen aufzubauen, um strategische Wettbewerbsvorteile zu eröffnen.
  • Was sind Systemlieferanten? Modular Sourcing z.B., Lieferanten ganzer Systeme
  • Wichtiges zum Systemlieferanten im SMART Werk in Hambach - Lieferanten direkt vor Ort - Versorgung garantiert - Lieferanten integriert
  • Single-Sourcing Vor- und Nachteile (3+3) Vorteile: - Enge Zusammenarbeit möglich - Günstige Preise durch Abnahme großer Mengen - Geringerer administrativer Aufwand (ZPA) Nachteile: - Hohe Abhängigkeit - Hohes Risiko von Fertigungsstörungen bei Lieferschwierigkeiten - Mangelnder Wettbewerbsdruck auf den Lieferanten (ARW)
  • Double-Sourcing Vor- (3) und Nachteile (3) Vorteile: - Hohe Flexibilität bei Auftrags- und Bedarfsschwankungen - Hoher Wettbewerbsdruck zwischen den Lieferanten - Keine Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten Nachteile: - Höherer administrativer Aufwand durch mehrer Lieferanten (Kommunikationsaufwand, Lieferantenauswahl etc.) - Höhere Logistikkosten durch mehrere einzelne Bestellungen - Ggf. höhere Einkaufspreise wegen kleinere Bestellmengen
  • Vorteile großer/kleiner Lieferanten (4+4) Vorteile großer Lieferanten: - Kann große Mengen liefern - Zertifiziert - Niedrige Einkaufspreise - Unterschiedliche Produkte Vorteile kleiner Lieferanten: - Schnell, flexibel - Unbürokratisch - Oftmals Technologieführer - Persönlicher Kontakt in allen Hierarchieebenen
  • Definieren Sie den Zentraleinkauf (1), welche Vorteile kann man sich durch den Zentraleinkauf verschaffen (4)? - Eine Einakufsabteilung für das ganze Unternehmen Vorteile: - Qualität des Einkaufs steigern  - Höhere Wirtschaftlichkeit, Durch Sammelbestellungen werden die Volumina größer und Mengenrabatte möglich - Vermeidet Dopplungen von Arbeitsvorgängen - Lagerbestände lassen sich besser steuern
  • Wichtiges zur Zusammenarbeit mit Lieferanten (3) - Kurzfristige Zusammenarbeit bei C-Teilen, keine hohe Wertigkeit, lange Partnerschaft und die damit verbundenen Aufwände nicht notwendig, Lieferantenwechsel kann als Hebel verwendet werden ,um den Preis zu drücken - Traditionelle Partnerschaften bei A-Teilen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen, indem das Unternehmen sich auf die Kernkompetenz konzentriert, dafür werden Änderungen auf dem Beschaffungsmarkt evtl. nicht identifiziert, da dieser nicht erforscht wird (wir haben ja schon "unseren Lieferanten"). - Liefer-Abnehmer-Verhältnis gilt es zu identifizieren, ist der OEM viel mächtiger oder mein Lieferant? Wer ist mächtiger?
  • Welche 2 grundsätzlichen Möglichkeiten gibt es, um Lieferanten zu bewerten, was muss dabei beachtet werden? - Langfr. bestehene Lieferantenbwertung über einen längeren Zeitraum, um Entwicklungspotenziale zu identifizieren - Kurzfr. Lieferantenbewertung als Unterstützung bei der Lieferantenauswahl - Alle Ereignisse bei der Bewertung sollten schriftlich belegt werden, um sie über einen Zeitraum nachvollziehen und messen zu können und Mängel aufzudecken.
  • Welche Bereiche müssen berücksichtigt werden bei der Lieferantenbewertung? Arbeitsschutz/Umweltschutz Qualität: - Leistung (ppm), Dokumentation, Zertifizierungen Logistik: - Termin- und Mengentreue Technologie und Innovation (spielen bei Schrauben eine untergeordnete Rolle, bei Prozesseren eine übergeordnete): - Innovationskraft, Produkt Know-How Kommerzielle Aspekte: - Preis, Kooperation, Vertrag, Angebotsverhalten Risiko: - Finanzielle Stabilität (Bilanzen überprüfen) - Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit (besonders wichtig bei seltenen Erden z.B.9 TAKRQL
  • Welche Fragen sollten bzgl. der Eigenfertigung oder Fremdbezug gestellt werden? Welche Kosten und Risiken gilt es besonders zu berücksichtigen. (3) - Welches Angebot ist am günstigste, die Eigen- Fremd- oder Mischfertigung? - Sind meine Kapazitäten ausgelastet? Wenn nein, dann ist möglicherweise eine Eigenfertigung günstiger. - Eine Arbeitsteilung ist generell möglich, jedoch gilt es immer die erforderliche Koordination, die Transaktionskosten und das erhöhte Risiko zu berücksichtigen, bevor eine Entscheidung getroffen wird
  • Zeichnen Sie einen Graphen, der die Kosten der Eigenfertigung oder Fremdfertigung grundsätzlich darstellt. S. 57
  • Vor- und Nachteile Fremdbezug (3+3) Vorteile: - Verringerung der Fertigungstiefe - Abwälzen eines Teils des Risikos auf den Lieferanten - Fokussierung der Aktivitäten und Ressourcen auf das Kerngeschäft Nachteile: - Einschnitte in bestehende Strukturen und Unruhe (Probleme mit Betriebsrat) - Verlust von Know-How und Personal - Steigender Koordinationsaufwand, insbesondere in der Logistik
  • Unterscheiden sie strategische und operative Make-or-Buy-Entscheidungen (5 Unterscheidungen) Zielorientierung: Langfristig, existenzsichernd. vs. kurzfristig, kostenorientiert. Hauptinhalt: Dauerhafte Übernahme vs. zeitweillige Übernahme. Komplexität: Hoch bis mittel vs. mittel bis gering Know-How und Kompetenzen: Aufbau notwendig oder Know-How Verlust vs. keine Veränderung Korrigierbarkeit der Entscheidung: Relativ schwierig (Auslagerung rückgängig = schwierig) vs. relativ leicht (einfacher Lieferantenaustausch) (KKKHZ)
  • Definieren Sie das Kerngeschäft eines Unternehmens, welche besonderen Werte beschreiben es? (1 + 3) Das Kerngeschäft eines unternehmens ist das Herzstück dessen, was dieses Unternehmen von anderen unterscheidet.  Der Hauptgrund für den bestehenden Wettbewerbvorteil. Das Kerngeschäft kann sein: - Immaterielle Werte wie Marken (Coca Cola) - Geistiges Eigentum und Talent - Fähigkeiten in Form spezieller Produktionssysteme oder Technologien