53

Biologie (Subject) / Anthropologie Steop1 (Lesson)

UniWien Ws15/16 AnthroSteop ergänzung

This lesson was created by GibbsonvZ.

Learn lesson

Advertisement
  • Ursprünge der Anatomie Altes Agypten - mumifizierung Antikes Griechenland - Hippokrates Antikes Rom - "Galen" Kenntnisse in Skeletanatomie, Gladiatoren Chirurg, sektion v Tieren
  • Konstitutionsforschung =Gesamtheit der überdauernden, genetisch vermittelten Eigenschaften z.B. Zuordnung eines Temperamentes zu einem Körperbau, Säftelehre etc.
  • Ordo Primates umfasst laut Linnè? Menschen, Affen, Lemuren, Fledermäuse
  • Taxonomie (einzelnen Taxone) Reich - Stamm - Klasse - Ordnung - Familie - Gattung - Art
  • Tendenz zu Vergrößerung des Gehirns (bei Primaten) -progressive Entwicklung des Großhirns, speziell der Rinde -spezialisierter Kehlkopf -hochentwickelte mimische Muskulatur
  • Evolution der Primaten (Zeitalter) Paläozän - Vorläufer erster Primaten Eozän - Auspaltung Strepsirrhini und Haplorrihni Oligozän - Aufspaltung Cercopithecoidea und Hominoidea Miozän - Radiation Hominoidea Pliozän - Radiation Hominini Pleistozön - Aussterben vieler Hominini, Entstehung homo sapiens
  • Lokomotion Klettern - arboricol terrestrisch quadruped Brachiation Hangeln Habituell biped
  • Welche Wissenschaftler glaubten an Evolution und welche nicht NICHT: Carl von Linnè - Georges Cuvie SCHON: Etienne Geoffroy Saint-Hilaire - Jean-Baptiste de Lamarck
  • Reihenfolge der Australopithecinen anamnensis - afarensis - bahrelghazali - garhi - sediba - africanus -robustus - boisei -aethiopithecus
  • Reihenfolge des Genus Homo habilis - rudolfensis - ergaster - erectus - antecessor - neanderthalensis - florensis - sapiens
  • Advertisement
  • Arten von Bindegewebe Lockeres faserarmes Bindegewebe: verbindet spezifische Gewebsteile in Organen, fixiert Nerven und Gefäße, Wasserspeicher Straffes faserreiches Bindegewebe: Kollagenfasern verlaufen in Bündeln, bilden filzartiges Geflecht Organkapseln, Lederhaut, Harte Augenhaut (Sklera), harte Hirnhaut (dura mater), sehnen retikuläres Bindegewebe: besteht aus speziellen Bindegewebszellen, retikulum Zellen Knochenmark, lymphatische Organe (Milz, Lymphknoten) Fettgewebe: Spezialisierte Form des retikulären Gewebes, funktionelle Einheit - Adipozyten, Speicherfunktion, Baufett (Fußsohlen), Kalte/Wärmeschutz
  • Aufbau der Hand Carpalis (Handwurzelknochen): 8 Metacarpalis (Mittelhandknochen): 5 Phalanges (Fingerknochen): 14
  • Aufbau des Fußes Tarsals (Fußwurzelknochen): 7 Matatarsals (Mittelfußknochen): 5 Phalanges (Zehenknochen): 14
  • Einflussfaktoren der Knochendichte genetische Faktoren, hormonelle Faktoren, Ernährung (Kalzium, Phospor, Vit D), Belastung
  • Wie viele Knochen besitzt der Mensch 206 Einzelknochen Kranial - 29 Einzelknochen Postkranial - 177 Achsenskellet - 51 Appenicularskelett - 126
  • Viscerocranium Gesichtsskelett
  • Schädelveränderungen größerer Gehirnschädel durch Encephalisation Steilere Stirn, kleinerer Gesichtsschädel Verschwinden von Supraorbitalbögen Verringerung Kauapparat, Verkleierung der Zähne Verschwinden einer Cristasaggitalis Foramen magnum wandert nach vorne
  • Wirbelsäule (Wirbel) 7 Halwirben 12 Brustwirbel 5 Lendenwirbel Kreuz- und Steißbein
  • S-Form der Wirbelsäule Halslordose nach vorne Konvex Brustkyphose nach vorne Konkax Lendenlordose nach vorne Konvex
  • Aufbau eines Wirbels Wirbelkörper, Wirbelbogen, Dornfortsatz, 2 Querfortsätze, 4 Gelenksforsätze
  • Brustkorb besteht aus Sternum, Rippen, Brustwirbel 12 Rippenpaare: 1-7 echte Rippen, 8-12 unechte Rippen. 1-10 über Rippenknorpel verbunden, 11 und 12 freie Rippen
  • (Ante-)brachium Unter- und Oberarm
  • Evolutionstrends von Primaten die einhergehen Bipedie, Enkephalisation, Reduktion des Haarkleides, Spracherwerb
  • erster Nachweis der Bipedie Australopithecus anamnesis, Funde aus Kanapoi, Alia Bay ca. 4.2 Mil Jahre
  • Haararten Terminalhaar (Haupthaar): Kopf, Bart, Nasen, Ohren, Achseln und Schamhaar, Brauen  Vellus oder Wollhaar: Haare auf übriger Körperfläche Lanugohaar: bei Föten und Frühgeburten, pigmentlose Haare
  • Encephalisation Vergrößerung des Schädels, Änderung der Schädelform und Schädelkapazität.
  • Gehirn besteht aus: Großhirn, Zwischenhirn, Mittelhirn, Kleinhirn
  • Großhirn (Aufbau) 2 Hemisphären Stirnlappen (Frontallappen)
  • Großhirn (Aufbau) 2 Hemisphären Stirnlappen (Frontallappen) Scheitellappen (Parietalllappen) Schläfenlappen (Temporallappen) Hinterhauptslappen (Occipitallappen) Cortex cerebri (Großhirnrinde) graue Rindenschicht: 2-5mm dick weiße Marksschicht: Nervenfasern
  • Probleme eines größeren Gehirnes hoher Energiebedarf durch Gehirn -Änderung der Nahrungspräferenz (Fleisch, Aas, gekochte Nahrung) -Reduktion energetisch kostspieliger Organsysteme (Darm)
  • Advertisement
  • .Was ist "Human Life History" Definierte Lebensabschnitte eines ORganismus in Abhängigkeit von Wachstums-, Reifungs- und Reproduktionsprozess.
  • Unterschied Ontogenese und Phylogenese Ontogenese ist der Entwicklungsverlauf eines Organismus Phylogenese ist die Stammesgeschichtliche Entwicklung einer Organismengruppe
  • Parameter für Life History Analysen Analyse ontogenetischer Variablen Größe und Reife bei der Geburt, Wachstumsverlauf und Wachstumsgeschwindigkeit Alter und Größe bei erreichen der Reproduktionsfähigkeit Anzahl der Nachkommen, Intensität elterlichen Investments Reproduktive seneszens im weiblichen Geschlecht
  • Primaten Merkmale bezüglich Life History Hohe Lebenserwartung Stätes Erreichen der Geschlechtsreife Geringe Wurfgröße Intensives elterliches Investment Reproduktive seneszenz im weiblichen Geschlecht
  • Hormondrüsen im menschlichen Körper Gehirn: Hypothalamus, Hypophyse, Epiphyse Schilddrüse, Nebenschilddrüse Keimdrüsen Plazenta Nebennieren Pankreas (Bauchspeicheldrüse) Thalamus Darm Leber Fettgewebe
  • Exocytose Hormonmoleküle werden in Membranbegenzten Vesikel eingeschlossen, Vesikel verschmelzen mit der Zellmembran und geben Inhalt nach außen ab (Peptidhormone)
  • Diakrine Hormone Hormone durchdringen die Zellmembran selbst (Steroidhormone)
  • Beispiele für Peptidhormone Hypothalamische RH und ICH Gonadotropine (LH, FSH) Insulin, Lepin Somatotropin (Growth Hormon) Prolaktin, Okytocin, Neuropeptid Y
  • Beispiele für Steroidhormone Androgene (männl.) Gestagene  Östrogene Mineralkortikosteroide Cortisol
  • Aminosäurederivate Leiten sich von Aminosäuren ab: -Schilddrüsenhormone (Tyrosin Derivat) -Katecholamine z.B. Andrenalin, Noradrenalin, Dopamin (Tyrosin Derivate) -Indolamine (Melatonin, Seratonin) Tryptophan Derivate
  • Abfolge der Hormonausschüttung Reiz trifft auf Neurosekretorische Zellen des Hypothalamus Hormonausschüttung im Hypothalamus Hormone gelangen zur Hypophyse Freisetzung von Hormonen, die auf nachgeordnete Drüsen wirken
  • Für das Längenwachstum essentielle Hormone Growth hormone (Wachstumshormone oder Somatotropin) Insuline like growth factors (IGF I, II) Schilddrüsenhormone Sexualhormone (Androgene, Östrogene)
  • Für die Reproduktion essentielle Hormone Sexualhormone (Androgene, östrogene, Progesteron) Prolaktin, Oxytocin
  • Androgene Testosteron, Dihydrotestosteron, Androstendion, DHEA Bildungsorte: Testes, Ovar, Nebennierenrinde,Peripher, Fettgewebe
  • Östrogene Östradiol, Östriol, Östron Bildungsorte: Ovar, Plazenta, testes, Peripher im Fettgewebe, Östradiol aus Testosteron aromatisiert, Östron aus Androstendion aromatisiert (mittels Aromatase)
  • corpus luteum Gelbkörper, produziert in der zweiten Zyklushälfte Östrogene und Progesteron
  • sekundäre Altrizität Geburt von kleinen, wenig entwickelten Jungen, typisch für Carnivoren
  • Östrogene Östradiol, Östriol, Östron Bildungsorte: Ovar, Plazenta, testes, Peripher im Fettgewebe, Östradiol aus Testosteron aromatisiert, Östron aus Androstendion aromatisiert (mittels Aromatase)
  • Phasen der Human Life History Infans I, Infans II, Juvenile Phase, Adoleszenz, Maturita, Seneszenz
  • Geschlechtsreife bei Frauen Anstieg der Östradiol und Progesteron Konzentration, Einsetzen des zyklischen Auf- und Abbaus des Endometriums. Menarche
Advertisement