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23.2 Schizophrenie (Subject) / Schizophrenie ICD-10 (Lesson)

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  • Allgemein- Unterteilung der Schizophrenie nach Tim Crow (1980) Typ I und II; Positiv- und Negativsymptomatik Typ I Schizophrenie: Vorherrschen von positiven Symptomen bessere prämorbide Anpassung einen akuten Verlauf ein beseres Ansprechen auf Antipsychotika größere Wahrscheinlichkeit einer Remission als Typ II Patienten Typ II Schizophrenie: Vorherrschen von negativen Symptomen Positivsymptome:  Wahnvorstellungen Zerfahrendes Denken und Sprechen (positive formale Denkstörung) Halluzination Bizarres Verhalten Katatone Symptome Negativsymptome (die 6 A nach Andreasen, 1987) Affektverflachung Alogie (Sprachverarmung) Apathie, Antriebsverlust Asozialität (sozialer Rückzug) Anhedonie Aufmerksamkeitsstörung
  • Allgemein- Emil Kraeplin: Dementia praecox Eugen Bleuler: Grundsymptome (Die 4 A´s) und Akzessorische Symptome Kurt Schneider: Symptome ersten und zweiten Ranges Schizophrenien bei Kindern und Jugendlichen 1883: Emil Kraeplins Einfühung des Begriffes "dementia praecox" (Differenzierung zwischen affektiven Störungen und Schizophrenien) 1911: Eugen Bleulers Einführung der "Schizophrenie" als Spaltung zwischen Denken, Emotionen und Verhalten. Er unterscheidet a. ) Grundsymptome (die 4 A´s) Störung der Affektivität Störung der Assoziation (Zerfahrenheit) Autismus Ambivalenz Ich-Störungen Störungen des Willens und des Handelsn b.) Akzessorische Symptome Wahn Halluzination Katatone Erscheinungen Neologismen Mutismus Echophänomene  1931: Kurt Schneider unterscheidet zwischen Erstrang- und Zweitrangsymptomen Symptome ersten Ranges:  Gedankenlautwerden (echoartiges Hören der eigenen Gedanken) Gedankenausbreitung (andere können an den eigenen Gedanken teilhaben) Gedankenentzug (subjektiv fremdbeeinflussten Fehlen von Gedanken, "Abriss") Akustische Hallzunationen Wahnwarnehmung (Bedeutungswahn, Beziehungswahn) Symptome zweiten Ranges Ratlosigkeit Wahneinfälle Depressive oder frohe Verstimmung Sinnestäuschungen, einschließlich Coenästhesien (Leibempfindung) Erlebte Gefühlsverarmung Kinder- und Jugendliche Early onset Schizophrenia: Beginn vor dem 18.Lebensjahr Very Early onset Schizophrenia: Beginn vor dem 13. Lebensjahr
  • ICD-Formen der Schizophrenie (Repititorium) - Paranoide - Hebephrene - Katatone - Postschizophrene Depression - Schizoaffektive Störung - Schizotype Störung - Anhaltend wahnhafte Störung - akute vorübergehende Störung - induzierte wahnhafte Störung Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie (F 20.0): Halluzination und Wahn Hebephrene Schizophrenie (F20.1): im Jugendalter, ausgeprägte Negativsymptomatik Katatone Schizophrenie (F20.2): Psychomotorische Symptome (Stupor, Katalepsie) Postschizophrene Depression (F20.4) tritt im Anschluss an eine schizophrene Erkrankung auf WENN IN DEN LETZTEN 12 MONATEN SCH.KRITERIEN ERFÜLLT WURDEN MINDESTENS NOCH 1 SCH.SYMPTOM FORTBESETEHT AKTUELL DIE KRITERIEN FÜR EINE DEPRESSIVE EPISODE ERFÜLLT SIND Schizoaffektive Störung (F25) von F20.4 abzugrenzen es bestehen deutliche(re) Smptome einer Schizophrenie und einer affektiven Störung gleichzeitig während einer Krankheitsepisode Schizotypen Störung (F21) NIEMALS DIE KRITERIEN EINER SCHIZOPHRENIE ERFÜLLT HABEN Anhaltend wahnhaften Störung (F22) KEINE ERFÜLUNG DER SCH.KRITERIEN  MINDESTENS 3 MONATE: einzig auffälliges Kriterium: lang andauernder nicht bizarrer Wahn Akute vorübergehende psychotische Störung (F23) typische schizophrene Symptome sind vorhanden INNERHALB VON 2 WOCHEN: akuter Beginn der Positivsymptomatik  Induzierte wahnhafte Störung (F24) folie ´s deux / psychotische Infektion  zwei sozial isoliert lebende Menschen, teilen sich in einer außergewöhnlich engen Beziehung ein Wahnsystem Ein infizierter und induzierter Partner kann ausgemacht werden 
  • ICD. Ausschlusskriterien für Schizophrenie bei ausgeprägten depressiven und manischen Symptomen (es sei denn, schizophrene Symptome wären einer affektiven Störung vorausgegangen) bei eindeutiger Gehirnerkrankung Intoxikation Enzugssyndrom Ähnliche Störungen bei Epilepsie oder Hirnerkrankungen sollen unter  F06.2 unter psychotrophen Substanzen mit psychotischen Störungen unter F1x.5 Ausschluss:  aktute schizophrenieforme Störung (F23.2) zyklische (schizoaffektive) Psychose (F25.2) schizophrene Reaktion (F23.3.) schizotype Störung (F21)
  • ICD: Allgemeine Kriterien (G1 und G2) und Verlaufsbilder Allgemeine Kriterien für die paranoide, hebephrene, katatone und undifferenzierte Schizophrenie (F 20.0 bis F20.3) G1: Entweder mindestens 1 der unter 1) aufgeführten oder zwei der unter 2) aufgeführten Symptome VON 1 MONAT DAUER (oder während einiger Zeit an den meisten Tagen) 1. Mindestens 1 von Folgenden Gedankenlautwerden, -eingebung, -entuzug, -ausbreitung Kontrollwahn, Beeinflussungswahn, Gefühl des Gemachten, deutlich bezogen auf den Körper oder die Gliederbewegungen oder bestimmte Gedanken, Tätigkeiten oder Emfpindungen, Wahnwahrnehmungen kommentierende oder dialogische Stimmen, die über das eigene Verhalten redne, Stimmen die aus bestimmten Körperteilen kommen  anhaltend kulturell unangemessene, bizarrer und völlig unrealistischer Wahn (Wetter kontrollieren zu können, Außerirdische Verbindung) 2. Oder zwei der Folgenden:  TÄGLICH IN EINEM MONAT: anhaltende Halluzination jeder Sinnesmodaltiät, begleitet von Wahngedanken oder überwertigen Ideen Neologismen, Gedankenabreißen, Einschiebungen, Zerfahrenheit, Danebenreden Katatone Symptome wie Erregung, Haltungsstereotypien, wächserne Biegsamekeit, Negativismus, Mutismus, Stupor "negative" Symtpome  G2: Ausschussvorbehalt:  1. Wenn ebenfalls die Kriterien für eine manische (F30) oder eine depressive Episode (F32) erfüllt werden, müssen G1-Kriterien vor der affektiven Störung aufgetreten sein.  2. Störung kann keiner der folgenden Störungen zugeordnet werden:  organische Störung (F00-09) Alkohol- oder Substanzintoxikation (F1x.0) einem Abhängigkeitssyndrom (F1x.2) oder Entzugssyndrom (F1x.3/4) Verlaufsbilder: Der Verlauf an der 5.Stelle sollte nur nach einem Beobachtungszeitraum von MINDESTENS 1 JAHR kodiert werden  Kontinuierlich (F20.x0): keinen Symptomremission im Beobachtungszeitraum Episodisch (F20.x1): mit zunehmend "negativer" Symptomatik während der Intervalle  (Residuum) Episodisch mit stabilen Residiuum (F20.02): anhaltend aber nicht zunehmende negative Symptomatik in den Intervallen Episodisch remittierend (F20.x3): praktisch vollständige Remission zwischen den psychotischen Episoden Unvollständige Remission (F20.x4) Vollständige Remission (F20.x5) Sonstige Verlaufsform (F20.x8) Verlauf unsicher, Beobachtungsezeitraum zu kurz (F20.x9)
  • ICD: F 20.0 Paranoide Schizophrenie 1.G1 oder G2 müssen erfüllt sein 2. Wahnphänomene oder Hallzinationen müssen vorherrschen  3. NICHT VORHANDEN/ DOMINIEREND: verflachter oder inadäquater Affekt katatone Smyptome Zerfahrenheit 4. Dazugehörige Begriffe paraphrene Schizophrenie Paraphrenie 5. Ausschluss paranoide Involutionszustand (F22.8) Paranoia (F22.0) 
  • ICD: F 20.1 hebephrene Schizophrenie A. G1 und G2 erfüllt  B. 1 von 2 Kriterien erfüllt:  a. ) eindeutige und anhaltende Verflachung oder Oberflächlichkeit des Affekts b.) eindeutige und anhaltende Inadäquatheit oder Unangebrachtheit des Affekts C. 1 von 2 Kriterien erfüll:  a.) zielloses und unzusammenhängenden Verhalten statt Zielstrebigkeit b.) Eindeutige Denkstörung, die sich als unzusammenhänge, weitschweifige oder zerfahrene Sprache äußert D. NICHT DAS BILD BESTIMMEND: Hallzuniationen und Wahnphänomene  Dazugehörige Begriffe: Desintegrative Schizophrenie, Hebephrenie
  • ICD: F 20.2 Katatone Schizophrenie A. G1 und G2 müssen erfüllt sein (auch wenn dies zu Beginn der Störung bei nicht kommunikationfähigen Personen nicht feststellbar ist) B. MINDESTENS 2 WOCHEN: 1 oder mehrere der folgenden im Vordergrund gestanden STUPOR: Eindeutige Verminderung der Reaktion auf die Umgebung sowie Verminderung spontaner Bewegungen und Aktivität) oder Mutismus ERREGUNG:  anscheinend sinnlose motorische Aktivität, diebnicht durch äußere Reize beeinfluss ist HALTUNGSSTEREOTYPIEN: freiwiliges Einnehmen und Beibehalten unsinnier und bizarrer Haltungen NEGATIVSMUS: anscheinden unmotiivierter Widerstand gegenüber allen Aufforderungen oder Versuchungen, bewegt zu werden; oder stattdessen Bewegungen in gegensinniger Richtung KATALEPTISCHE STARRE: Beihehaltung einer rigiden Haltung gegenüber Versuchen, bewegt zu werden WÄCHSERNE BIEGSAMKEIT: Verharren der Glieder oder des Körpers in Haltungen, die von außen auferlegt sind BEFEHLSAUTOMATISMUS: autmotische Befolgung von Anweisungen Katatone Phänomene können mi teinem traumähnlichen (oneiroiden) Zustand mit lebhaften szenischen Halluzinationen verbunden sein.  Dazugehörige Begriffe: katatoner Stupor, schizophrene Katalepsie, schizophrene Katatonie, schizophrene Flexibilitas cerea
  • ICD: F 20.3 Undifferenzierte Schizophrenie A. G1 und G2 müssen erfüllt sein B. 1 von 2 Kriterien:  NICHTERFÜLLEN Symptome der Untergruppen paranoid, hebephren, kataton, postschizophrene Depression und schizophrenes Residuum  Symptome sind so zahlreich, dass sie für mehr als eine der Untergruppen in Frage kommt Dazugehörige Begriffe: atypische Schizophrenie Ausschluss:  aktue schizophrenieforme psychotische Störung (F23.2) chronische undifferenzierte Schizophrenie (F20.5) postschizophrene Depression (F20.4)
  • ICD: F 20.4 Postschizophrene Depression Eine unter Umständen länger anhaltende depressive Episode, die im Anschluss an eine schizophrene Erkrankung auftritt.  Einige "positive" und "negative" schizophrene Symptome müssen noch vorhanden sein, beherrschen aber nicht mehr das klinische Bild.  Diese depressiven Zustände sind mit einem erhöhten Suizidrisiko verbunden.  Falls keine schizophrenen Symtpoem => depressive Episode (F 32.x) Wenn floride schizophrene Symptome noch im Vorderung => F 20.0 bis 20.3 Kriterien:  G1 udn G2 in den letzten 12 Monaten erfüllt , aber z.Zt. nicht nachweisbar Erfüllen der Kritierien von F 32.0 (leichte depressive Episode)
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  • ICD: F 20.5 Postschizophrenes Residuum A. G1 und G2 müssen in der Vergangenheit erfüllt, aber zur Zeit nicht nachweisbar sein B. Mindestens 4 der Folgenden "negativen" Symptome  während der lezten 12 Monaten psychomotorische Verlangsamung deutliche Affektverflachung Passivität und Initiativmangel Verarmung hinsichtlich Menge/Inhalt des Gesprochenen geringe nonverbale Kommunikation, Blickkontakt, Stimmmodulation, Körperhaltung Verminderung sozialer Leistungsfähigkeit, Vernachlässigung Köperpflege Dazugehörige Begriffe: chronisch undifferenzierte Schizophrenie, schizophrener Rest- oder Residualzustand
  • ICD: F 20.6 Schizophrenia Simplex Störung mit schleichender Progredienz von merkwürdigen Verhalten, mit einer Einschränkung gesellschaftlicher Anforderung zu erfüllen und mit Verschlechterung der allgemeinen Leistungsfähigkeit.  Negativsymptomatik entwickelt sich ohne vorherige produktive psychotische Symptomatik  Die Stellung dieser Diagnose wird in der Praxis nicht empfohlen, da die Diagnosekriterien den sozialen Folgen einer Schizophrnie entsprechen. 
  • ICD: F 20.8 Sonstige Schizophrenie Dazugehörige Begriffe:  - zönästhetische (zönästhopathische) Schizophrenie - nicht näher bezeichnete schizophrenieforme Störung - nicht näher bezeichnete schizophrenieforme Psychose Ausschluss: akute schizophrenieforme Störung (F23.2)
  • ICD: F 21 Schizotype Störung A.  IN EINEM ZEITRAUM VOM MINDETSENS ZWEI JAHREN MINDESTENS VIER DER FOLGENDEN MERKSMALE  Unangepasster und eingeengter Effekt, so dass die Betroffenen kalt und unnahbar wirken seltsames, exzentrisches oder eigentümliches Verhalten oder Erscheinung wenige soziale Bezüge und Tendenzu zu sozialem Rückzug sonderbare Ansichten oder magisches Denken, das Verhalten beeinflusst oder nicht mit subkulturellen Normen übereinstimmt Misstrauen oder parannoide Vorstellungen Grübeln ohne inneren Widerstand oft mit dysmorphophoben, sexuellen oder aggressiven Inhalten ungwöhnlich Wahrnehmung, einschließlich Körpergefühlsstörungen oder anderen Illusionen, Depersonalisations- udn Derealisationserleben vages, umständliches, metaphorisches, gekünsteltes und oft auch stereotypes Denken, dass sich in einer seltsamen Sprache oder auf andere Weise äußert, ohne deutliche Zerfahrenheit gelegentliche, vorübergehende, quasi-psychomotorische Episoden mit intensiven Illusionen, aktustischen oder anderen Halluzinationen und wahnähnlichen Inhalten; diese Episoden treten im Allgemeinen ohne äußere Veranlassung auf.  B. BETROFFENEN HABEN NIEMALS DIE KRITERIEN FÜR EINE SCHIZOPRHENIE ERFÜLLT Dazugehörige Begriffe:  Borderline-Schizophrenie latente schizophrene Reaktion latente Schizophrenie präpsychotische Schizophrenie prodromale Schizophrenie präpsychotische Schizophrenie pseudoneurotische Schizophrenie pseudopathologische Schizophrenie schizotype Persönlichkeitsstörung Schizotypie Ausschluss:  Aspberger-Syndrom schizoide Persönlichkeitsstörung
  • ICD: F 22 Anhaltend wahnhafte Störungen A. Ein Wahn(-stystem) mit anderen (nicht völlig unmöglichen) Inhalten, z.B. Verfolgungs-, Größen-, Eifersuchts-, Liebes- oder hypochondrischem Wahn B. FÜR MINDESTENS DREI MONATE C. ALLG. KRITERIEN FÜR SCHIZOPHRENIE NICHT  ERFÜLLT D. KEINE SINNESHALLUZINATION   E. Affekte Symptome können vorkommen, vorausgesetzt die Wahngedanken bestehen nach Abklingen der Symptome weiter.  F. Ausschussvorbehalt: Kein F0 oder F1 Spezifizierung:  Verfolgungswahn Querulantenwahn Beziehungswahn Größenwahn hypochondrischer Wahn Eifersuchtswahn Liebeswahn
  • ICD: F 22.8 sonstige anhaltend wahnhafte Störung F 22.0 + "begleitende Stimmen"
  • ICD: F 23.0 akute vorübergehende Störung G1. Akuter Beginn und Ausbildung von Wahngedanken, Halluzination und/oder zerfahrender Sprache. ZEITKRITERIUM: INNERHALB VON 2 WOCHEN  G2. Bei Ratlosigkeit, illusionärer Verkennung, Konzentrationsschwierigkeiten: AUSSCHLUSS VON  F 05A (organisch bedingte Bewusstseinstrübung) G3. AUSSCHLUSS VON MANISCHER, DEPRESSIVER ODER REZ. DERP. EFPISODE G4. AUSSCHLUSS VON GRAVIERENDEM DROGENKONSUM G4. AUSSCHLUSS VON  F 0  5. Stelle: mit oder ohne aktue Belastung in den letzten 2 Wochen  abrupt (innerhalb von 48 Stunden) oder akut (> 48 Std. < 2 Wochen)
  • ICD: F 23.0 akute polymorphe psychotische Störung ohne Symptome einer Schizophrenie A. Erfüllung von F 23 (akute vorübergehende Psychose) B. Symptomatologie wechselt rasch von Art und Schwere von Tag zu Tag und während desselben Tages C. Jede Art von Wahn besteht mehrer Stunden lang D. Gleichzeitiges Auftreten von mind. 2 Symptomen:  emotionale Aufgewühltheit mit intensiven Glücksgefühlen/Ekastase oder überwältigende Angst  oder deutlich Reizbarkeit Ratslosigkeit oder Verkennung von Personen und Orten Steigerung oder Verminderung der Motilität von deutlichem Ausmaß E. Schizophrene Symptome nur kurz zu Beginn F. ZEITKRITERIUM: Störung nicht länger asl drei Monate Dazugehörige Begriffe:  Bofffée délirante ohne Sch. zykloide Psychose ohne Sch. Angst-Glückspsychose 
  • ICD: F 23.1 akute polymorphe psychotische Störung mit Symptomen einer Schizophrenie wie F23.0 nur "schizophreniger" (typische Symptome müssen während des größten Teils der Zeit seit Beginn vorhanden sein) ZEITKRITERIUM: DARF NICHT LÄNGER ALS EINEN MONAT ANDAUERN
  • ICD: F 23.2 Akute schizophrenieforme psychotische Störung Aktue psychotische Störung  Vergleichsweise stabile psychotische Symptome, die jedoch... ... weniger als einen Monat bestand haben Die unbeständigen Merkmale (F23.0) fehlen (Wenn schizophrene Symptome andauern => F20) Dazugehörige Begriffe:  akute undifferenzierte Schizophrenie kurze schizophrenieforme Störung Oneirophrenie schizophrene Reaktion Ausschluss:  organisch wahnhafte Störung (F06.2) nicht näher zu bezeichnende schizophrenieforme Störung (F20.8)
  • ICD: F 23.3 andere vorwiegend wahnhafte psychotische Störung aktute psychotische Störung verhältnismäßig stabile Wahnphänomene, die klinische Merkmale darstellen, aber anicht die Kriterien einer Schizophrenie erfüllen  Gesamtdauer nicht länger als drei Monate Dazugehörige Begriffe: Paranoide Reaktion, psychogene paranoide Psychose
  • ICD: F 24 induzierte wahnhafte Störung wahnhafte Störung, die von 2 Personen mit einer engen emotionalen Bindung geteilt wird  nur eine der beiden leidet unter einen echten Psychose, die andere ist indziert und wird nach Trennung bald aufgegeben Dazugehörige Begriffe:  Folie à deux induzierte paranoide Störung symbiotische Psychose Ausschluss: Folie simulantée
  • ICD: F 25 Schizoaffektive Psychose Episodische Störung bei der sowohl affektive als auch schizophrene Symptome auftreten  andere Zustandsbilder, bei der die affektiven Zustände eine vorherbestehende Schizophrenie überlagen, sind unter F20- F29 zu kodieren G1. Die Kriterien für affekive Störung (F30,31,32) vom Schweregrad mittelgradig oder schwer sind erfüllt G2. Mindestens einer der u.a. Symptome müssen während des größten Teils der Zeitspanne VON MINDESTENS 2 WOCHEN vorhanden sein Gedanken: -lautwerden, -eingebung, -entzug, -ausbreitung Wahn: Kontroll-, Beeinflussungs-, bezogen auf Körper oder Gliederbewegungen oder bestimmte Gedanken, Tätigkeiten oder Emfpindungen Stimmen: kommentierende, dialogische  Kulturell unangemessener Wahn: nicht nur Verfolgungs- oder Größenwahn, sondern auch Überzeugung, andere Welten besucht zu haben... Sprache: Danebenreden, zerfahrene Sprache, Neologismen Katatone Symptome: Haltungsstereotypien, wächsende Biesamkeit, Negativismus G3. Zeitliche Parallelität von G1 und G2 G4. Ausschussvorbehhalt: F0 und F1
  • ICD: F 25.0 schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch ICD: F 25.1 schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv ICD: F 25.2 gemischte schizoaffektive Störung ICD: F 25.8 schizoaffektive Störung, nicht näher bezeichnet ICD: F 25.0 schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch (F25 + Manie o. Bipolar/ Manie)ICD: F 25.1 schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv (F25 + depressiv, mittelgradig)ICD: F 25.2 gemischte schizoaffektive Störung (F25 + Bipolar)ICD: F 25.8 schizoaffektive Störung, nicht näher bezeichnet
  • ICD: F28 sonstige nichtorganische psychotische Störungen Halluzinatorische Störungen, die nicht den Kriterien für Schizophrenie für anhaltend wahnhafte Störung für vorübergehende akute psychotische Störung für psychotische Formen der Manischen oder schwere Depressiven Episode (F32,3( erfüllen  Dazugehörige Begriffe:  zykloide Psychose (länger asl drei Monate) Hierzu gehören auch: schizophrenietypische Wahngedanken + Katatonie
  • ICD: F 29 nicht näher bezeichnete nichtorganische Psychose (unkommentiert)