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20. VT-Modelle zur Symptomentstehung (Subject) / 20.2 Operantes Lernen - OPERANTE KONDITIONIERUNG (Lesson)

s.o.

This lesson was created by KristinaStuntebeck.

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  • Operantes Konditionieren (Lernen am Erfolg / Belohnung) Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten wird durch dessen Konsequenzen erhöht Burrhus Frederick Skinner (1951)
  • Übersicht der Verstärker (4 mögliche Konsequenzen von Verhalten) Positiver Stimulus:  Darbierung: Positive Verstärkung  Entfernung: Bestrafung Tpy II oder indirekte Bestrafung  Negativer Stimulus:  Darbietung: Bestrafung Typ I oder direkte Bestrafung Entfernung: Negative Verstärkung ("Wenn ich ein Verhalten zeige, fällt eine unangenehme Konsequenz weg", z.B. Rauchen, um unangenehmes Gefühl abzustellen.  Psychische Störungen entstehen oft durch negative Verstärkung oder werden dadurch aufrechterhalten. 
  • Bedingungen für operante Kondition Kontiguität: geringer räulich-zeitlicher Abstand Kontingenz: Struktur, Regelmäßigkeit und Vorhersagbarkeit (K-Variable)
  • Verstärkerpläne Kontinuierliche Verstärkung (nach dem erwünschten Verhalten wird verstärkt) = hohe Kontingenz      => schneller Verhaltensaufbau Intermittierende Verstärkung (Das Verhalten wird nur teilweise verstärkt, z.b. erst nachdem es vier mal aufgetreten ist) = Niedrige Kontingenz        => Hohe Löschungsresistenz und Stabilität Quotenplan: Nachdem das Verhalten in einer gewissen Häufigkeit gezeigt wrude, erfolge eine Konsequenz (fest: immer nach 5x, variabel: erst nach 4, dann nach 6, etc) Internvallplan: Nachdem das Verhaltens gezeigt wurde, erfolgt in einem neuen bestimmten Zeitraum, z.b. alle 3 Minuten, die Konsequenz (fest: immer nach 3 Minuten, variabel: im Durchschnitt alle 3 Minuten)
  • Verstärkerpläne in der Therapie zum Verhaltensaufbau: kontinuierliche Verstärkung zur Verhaltensetablierung: intermittierende Verstärkung (da löschungsresistener) Kurzfristige Verhaltenskonequenzen sind verhaltenswirksamer als langfristige => Zwischenziele
  • Unterschiedliche Arten von Verstärker Primäre Verstärker: physiologische Grundbedürfnisse (Wärme, Nahrung, Körperkontakt) Sekundäre Verstärker: durch Kopplung an einen primären Verstärker (Geld, gute Noten, Prestige) Soziale Verstärker: angenehmer zwischenmenschlicher Kontakt Materielle Verstärker: Süßigkeiten, Spielsachen
  • Premack-Prinzip Premack-Prinzip: "du darfst erst im Bett liegen, wenn du einen 30 min. Spaziergang gemacht hast " (eine beliebte Aktivität für eine weniger beliebte einzusetzen)
  • Diskriminativer Hinweisreiz erhalten Reize dadurch, dass sei einer Reaktions-Konsequenz-Abfolge regemäßig vorausgehen (Hinweisfunktion)
  • Löschung findet statt, wenn eine erwartete Konsequenz auf ein Verhalten ausbleibt
  • Zwei Faktoren Theorie der Angst (Mowrer, 1960) = Kombination von klassischer und operanter Konditionierung Lerntheoretisches Modell zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten Angstenstehung wird über klassische Konditionierung erklärt:  - Kopplung der Panikattacke mit dem zunächst neutralen Stimulus "Kaufhaus" Störungsaufrechterhaltung erklärt sich über operanter Konditionierung:  - Kaufhaus wird vermieden, keine gegenteiligen Erfahrungen möglich (negative Verstärkung, Vermeidungslernen)
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  • Erlernte Hilflosigkeit (Seligmann, 1967) Versuchstieren wird wdh. unkontrolliert und unvermeidbar elektrische Schläge verabreiht, die völlig unabhängig vom Verhalten erfolgen.  Erlernte Hilfslogigkeit = Zustand, wenn in einer Situation weder Flucht noch Vermeidung gegenüber dem aversiven Reiz möglich ist.  Unkontrollierbarkeit => Kausalattributionen als entscheidende Variable für die Erklärung dieses Phänomens.  Seligmann: ein bestimmter Attributionsstil fördert die Entstehung von Depressionen (negative Erlebniss weren als intern, stabil und generell verusacht angesehen).