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Marketing (Subject) / 1.Semester (Lesson)

Das Konzept des Marketing Marketing-Support Marketingstrategie Marketing-Mix

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  • Erläutern Sie die wichtigsten Phasen der Marketingforschung. 1. Problemdefinition (und Design) Ableitung von Inhalten & Anforderungen für den zu erhebenden Informationsbedarf Definition des Marketing/Entscheidungsproblems 2. Informationsgewinnung Festlegung der Untersuchungsobjekte bzw. Zielgruppen Erstellung des Untersuchungsdesigns (Mess-/Auswahlverfahren) Durchführung der Informationsgewinnung 3. Informationsverarbeitung Prüfung, Analyse und Auswertung der Ergebnisse im Hinblick auf das Marketingproblem 4. Ergebniskommunikation Zielgruppengerechte & Entscheidungsorientierte Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse. (zum Beispiel dem Vorstand im Unternehmen)
  • Worin unterscheiden sich Marketingforschung und Marktforschung? Marktforschung Teilgebiet der Marketingforschung Deren Aufgabe die Informationsgewinnung für Marketingentscheidungen ist. Hat den Markt als Bezugsobjekt für die Informationsgewinnung  Und sammelt Informationen über die jeweiligen Marktteilnehmer, insbesondere indem sie das Kaufverhalten untersucht Marketingforschung Ist weitaus umfassender angelegt Dient der Gewinnung und Analyse von Informationen über jetzige und zukünftige Marketingsituation, sowie deren Interpretation z.B. Informationen über die Marktentwicklung, das Verhalten der Marktteilnehmer und Informationen über die Beziehung zu relevanten Stakeholdern oder der Wirkung von Marketinginstrumenten Hilft Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen
  • Nennen Sie je zwei Beispiele interner und externer Informationen zum Absatzmarkt, die nicht zur Marktforschung gehören. Intern: Marketingbudget Absatzvolumen (Maximal mögliche Produktionsmenge) Kosten der Vertriebsabteilung Extern: eigener Marktanteil Konkurrenzanalyse 
  • Geben Sie vier selbst gewählte Beispiele dafür, wie interpersonelle Determinanten das Kaufverhalten beeinflussen. Kultur/Subkultur (Präferenz für bestimmte Nahrungsmittel, z.B. Kartoffeln in Deutschland / Moslems essen kein Schweinefleisch) Soziale Schicht (Kauf von Statussymbolen (Porsche, S-Klasse Mercedes) um Zugehörigkeit zur Oberschicht zu zeigen. Soziale Gruppe (Kauf von Kleidung oder Gegenständen, die im Freundeskreis IN sind /ein Teenager hat eine bestimmte Tasche, andere Gruppenmitglieder kaufen diese dann auch)  Familie (Kinder kaufen häufig die Produkte, die ihre Eltern auch kaufen z.B. Lebensmittel, oder von denselben Marken, da sie es so gewohnt sind)  
  • Erläutern Sie den Unterschied zwischen High- und Low-Involvement-Produkten und stellen Sie ihn anhand zwei konkreter selbst gewählter Beispiele dar. High-Involvement Da der Erwerb ein hohes (finanzielles, psychologisches oder gesundheitliches) Risiko beinhaltet, investiert der Konsument viel Zeit und Energie in die Auswahl von Produktalternativen  z.B. der Kauf einer Luxusuhr oder Auto beinhaltet ein finanzielles Risiko, deswegen investiert der Konsument viel Zeit und Energie in die Auswahl von Produktalternativen / Weiteres Beispiel: Lebensmittel für Allergiker Low-Involvement Der Erwerb des Produkts beinhaltet ein geringes Risiko z.B. der Kauf von Toilettenpapier, Lebensmitteln beinhaltet ein geringes finanzielles Risiko und ist durch verfestigte Verhaltensmuster bestimmt.  
  • Erläutern Sie das Konzept der Bedürfnispyramide nach Maslow. stellt die menschlichen Bedürfnisse hierarchisch da Auf der untersten Stufe befinden sich die physiologischen Bedürfnisse (Nahrung, Schlaf, atmen – das was ein Mensch zum Überleben benötigt) Auf der nächsten Ebene die Sicherheitsbedürfnisse (z.B. ein Dach über dem Kopf, Erhaltung der Erwerbsfähigkeit) Es folgen soziale Bedürfnisse (z.B. Kommunikation, Kontakte, Geselligkeit, Liebe) Die vorletzte Ebene ist das Prestigebedürfnis (z.B. Image, Anerkennung, Ruf) Und auf der höchsten Ebene das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Jedoch kann jede Bedürfnisstufe nur erreich werden, wenn die darunter liegende befriedigt ist. Die ersten 4 Stufen sind Defizitbedürfnisse (Mangelbedürfnisse) das letzte ein Wachstumsbedürfnis (können nie wirklich befriedigt werden) Idealtypische Betrachtung  Ergänzung zu Folie 17 zum lernen: Intrinsische Motive: (geht von mir aus) zielen auf Handeln, dass zu einer Belohnung durch den Handelnden selbst führt Extrinsische Motive: zielen auf Handeln, das zu einer Belohnung durch die Umwelt führt. Z.B. Chef sagt etwas was ich machen soll und dafür bekomme ich eine Gehaltserhöhung. Primäre Motive: angeborene Sekundäre Motive: gelernt  => Im Marketing hilft die Pyramide zu verstehen, wie wir Marketing gestalten müssen um Konsument/Zielgruppe zu erreichen. Welche Botschaften Bedürfnisse lassen sich strukturieren. 
  • Erläutern Sie anhand je eines selbst gewählten Beispiels zwei Besonderheiten unternehmerischer Kaufentscheidungen. Eine Besonderheit ist der hohe Formalisierungsgrad, denn es gibt fixierte Verhaltensregeln & Zuständigkeitsbereiche für die an der Kaufentscheidung beteiligten. => So sind z.B. die Beschaffungsvorgänge von öffentlichen Institutionen gesetzlich geregelt! Eine weitere Besonderheit ist die Fremddeterminiertheit  => So werden zahlreiche Beschaffungsvorgänge durch die Vorgaben der Kunden bestimmt, z.B. schreibt der Kunde dem Anbieter vor, aus welchen Komponenten das Produkt bestehen soll. Ergänzung: Kollektive Entscheidungsfindung ist meistens beim Erstkauf höher. Es wird gemeinsam entschieden, da weniger Erfahrungen vorliegen.
  • Nennen Sie vier Beteiligte an unternehmerischen Kaufentscheidungen und erläutern Sie die Rolle von zweien. werden Kollektiv im Buying Center getroffen Benutzer: wenden das gekaufte Produkt an, ihre Erfahrungen bestimmen über den Erfolg oder Misserfolg des Einkaufs Einkäufer: ist autorisiert und verantwortlich für den Vertragsabschluss, nimmt Einfluss auf die Auswahl des Lieferanten (deshalb besondere Rolle im Buying Center) Gatekeeper: Entscheidungsträger, kontrolliert den Informationsfluss, recherchiert aktiv nach Infos für den Entscheidungsprozess, beschafft Informationen. (eher niedrige Position im Unternehmen) Einflussagent: Er ist nicht formell im Entscheidungsprozess eingebunden. Kann z.B. der Sohn sein, der zu seinem Vater sagt, wieso kaufst du deinen Mitarbeitern einen Skoda als Firmenwagen. Oder der Buchhalter sagt etwas beim Mittagessen zum Chef zu einem Entscheidungsprozess. Die Einflussagenten haben einen persönlichen Kontakt zum Entscheidungsträger. Entscheidungsträger: Er trifft die Entscheidungen und übernimmt dafür die Verantwortung für alle Personen.
  • Erläutern Sie den Unterschied zwischen Primärforschung und Sekundärforschung anhand selbst gewählter Beispiele. Primärforschung: Man erhebt selber Daten zur Deckung des Informationsbedarfs z.B. durch Befragung ausgewählter Personen zu einem Bestimmten Sachverhalt Sekundärforschung: Man greift auf bereits bestehende Daten zurück und nutzt diese zur Deckung des Informationsbedarfs z.B. bereits erhobene Daten, interne Quellen (Kundendatenbank, Reklamationsstatistiken, Lieferantendatenbank), externe Quellen (Fachzeitschriften, Branchenverzeichnis) schneller und Kostengünstiger
  • Nennen Sie den Hauptvorteil des Haushaltspanels und erläutern Sie, wie er entsteht. Hauptvorteil: Kenntnis der Teilnehmer erlaubt Verknüpfung des Kaufverhaltens auf Warengruppenbasis (bei Schnelldrehern auch auf Artikelbasis) mit dem Käuferprofil Entsteht durch:(S.165 im Buch) -> periodisch, wiederholenden Befragungen derselben Personen zu gleichen Sachverhalten. Ich erhalte Infos darüber WER meine Produkte kauft, Einkäufe werden gescannt und Daten werden per Computer weitergegeben. Schließe einen Stichprobenfehler aus, da ich immer die gleichen Personen habe.
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  • Nennen Sie den Hauptvorteil des Handelspanels und erläutern Sie, wie er entsteht. Hauptvorteil: Erfasst über kurze Zeiträume (< 1 Jahr) Marktanteilszahlen auf Artikelbasis Entsteht durch:  Informationen werden hauptsächlich durch Beobachtung gewonnen Untersuchungseinheiten setzen sich auch aus GH LEH-Betrieben zusammen? Ergänzung: Mein Marktanteil interessiert mich, Ich bekomme durch einen POS Stand heraus, wie viel gekauft wird. Z.B. wie viel Redbull sind zum Zeitpunkt xy verkauft wurden, nachdem ich eine Marketingaktion gestartet habe, kann dadurch erkennen innerhalb von 2 Wochen ob die Marketingkampagne erfolgreich war. Man erhält Daten in kurzen Zeitabständen und erhält ein Feedback zur Wirkung der Werbung. Allgemein eine Aussage von Herrn Roeb zum merken: Mich interessiert der TREND im Marketing. Ich mache Werbung und schaue ob diese wirkt und Veränderungen im Markt bringt.
  • Was ist Marktsegmentierung und wozu dient sie? Aufteilung eines Gesamtmarktes in Gruppen von Nachfragern mit ähnlichen Kaufverhalten (Marktsegmente) und die gezielte Bearbeitung der entstanden Marktsegmente Dient dazu eine möglichst große Übereinstimmung zwischen den Bedürfnissen einer Käufergruppe und den Bedürfnissen die ein Produzent befriedigen kann zu erreichen
  • Bilden Sie drei beliebige Marktsegmente mit je drei selbst gewählten Kriterien und erläutern sie deren jeweiliges Kaufverhalten bezogen auf Autos 1. Preisverhalten:Kauf in bestimmten Preisklassen z.B. Kaufen Gutverdiener eher die Mittelklasse und Oberklasse der Preisklasse 40.000 aufwärts während z.B. Studenten und Geringverdiener eher einen Kleinwagen in einer Preisklasse bis 10.000 € kaufen. 2. Produktwahl:Markentreue und Markenwechsel z.B. kaufen ältere Menschen häufig Autos der Marke, von der sie schon ihr Leben lang gekauft haben (vertrauen), wogegen jüngere Menschen ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Marken noch machen müssen und neigen eher zum Markenwechsel. 3. Demografie:Geschlecht z.B. legen Männer meistens viel Wert auf eine starke Motorisierung und Sportlichkeit des Autos, wogegen für Frauen eher der praktische Aspekt wichtig ist, wie z.B. passt in jede Parklücke, ist praktisch beim Einkaufen, im Vordergrund steht. Marktsegmente: z.B. Kombi, Kleinwagen, Sportwagen Kriterien: Preisklasse, Geschlecht, Lebenstil Kombi: Mittlere Preisklasse, meist Familienväter Kleinwagen: Untere Preisklasse, männlich/weiblich meist jungen Alters und Single Sportwagen: Obere Preisklasse, männlich, aktiver Lebensstil
  • Nennen Sie für einen selbst gewählten Markenartikel je 3 Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken Beispiel: MC Donalds Stärken: -> Hoher Bekanntheitsgrad -> starke Marke -> Dichtes Filialnetz Schwächen: -> Produktimage „ungesund“ -> Gleiches Standardsortiment kaum Veränderungen Chancen: -> neue Märkte erschließen -> bereits teilerschlossene Märkte vollständig abdecken -> Produktsortiment gezielt ausbauen Risiken: -> direkte Konkurrenten (Burger King) -> Gesellschaftlicher Wandel bei Ernährung (gesund)
  • Nennen und erläutern Sie die vier strategischen Stoßrichtungen der Expansion nach Ansoff 1. Marktdurchdringung (Intensivierungsstrategie) Ausschöpfung des Marktpotentials vorhandener Produkte in bestehenden Märkten. Intensivierung der Produktverwendung bei bestehenden Kunden (Light zu heavy Usern) Gewinnung von Nachfragern, die bisher bei der Konkurrenz gekauft haben (User abwerben) Gewinnung bisheriger Nichtverwender des Produkts (Neue User) 2. Marktentwicklung Für aktuelle Produkte einen neuen oder mehrere neue Märkte finden, z.B. geografisch, Apfelsaft nach Amerika bringen 3. Produktentwicklung Für bestehende Märkte Produkte entwickeln oder das Produktprogramm durch zusätzliche Produktvarianten erweitern. 4. Diversifikation  Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten auf neue Produkte für neue Märkte. Ergänzung: Lateral: Das eine Produkt eines Unternehmens hat nichts mit dem anderen zu tun. Z.B. Autohersteller und man produziert Kleidung. BMW stellt Koffer her. Vertikal: Ich bin Röstcafe Hersteller und zu meiner Produktion lege ich Plantagen an um meine Rohstoffe selbst zu produzieren. Vorgelagert. Horizontal: es gibt einen diversen Zusammenhang zwischen einem und dem anderen Produkt. Erst Handy zum Beispiel iPhone und dann noch eine Uhr iWatch. Beides sind elektronische Produkte.
  • Erläutern Sie anhand konkreter selbst gewählter Beispiele den Unterschied zwischen lateraler, horizontaler und vertikaler Diversifikation 1. Lateral Vorstoß in völlig neue Produkte und Marktgebiete kein sachlicher Zusammenhang zum bisherigen Geschäft z.B. Automobilhersteller stellt Tennisschläger her 2. Horizontale Erweiterung des bestehenden Produktprogramms, um Produkte die mit diesem noch in sachlichem Zusammenhang stehen (gleiche Wertschöpfungsstufe) z.B. PKW-Hersteller stellt kleine LKWs her/ Hersteller von Sportbekleidung nimmt Schuhe ins Sortiment auf 3. Vertikale Erweiterung des Produktprogramms mit Produkten aus vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungsstufen z.B. Automobilhersteller produziert Reifen selbst / übernimmt nun auch den Betrieb
  • Was ist das Ziel der Portfolio-Analyse und wie geht man bei ihrer Durchführung vor? Ziel: Chancen & Risiken der strategischen Geschäftseinheiten sollen durch ein System von Bestimmungsfaktoren zum Ausdruck gebracht werden Festlegung von nicht mehr als zwei Faktoren, die den Erfolg eines Produktes bestimmen => Ein Faktor sollte die unternehmensinternen Determinanten repräsentieren, der andere die unternehmensexternen Bewertung der zu untersuchenden Produkte auf Basis der beiden Faktoren Grafische Darstellung der bewerteten Produkte in einem Koordinatensystem, indem jede Dimension für einen Faktor steht. Zusammenfassung der bewerteten Produkte zu Gruppen, durch Einteilung des Koordinatensystems in Felder. Alle in einem Feld liegenden Produkte werden als Gruppe betrachtet. Entwerfen einer einheitlichen Grundstrategie für jede Gruppe (Feld)
  • Erläutern Sie die Bewertungskriterien der Portfolio-Analyse nach BCG sowie die möglichen Basisstrategien, die sich aus ihr ableiten lassen Bei der Portfolio-Analyse nach BCG werden die Produkte nach den Kriterien Marktwachstum und relativer Marktanteil, mit den Ausprägungen Niedrig und Hoch, bewertet Bei Produkten mit hohem Marktwachstum sowie hohem Marktanteil, den sogenannten „Stars“, ist investieren die Basisstrategie Produkten mit hohem Marktwachstum, jedoch niedrigen Marktanteil, sog. „Question Marks“, sollte man beobachten und vorsichtig investieren Produkte mit niedrigen Marktwachstum, jedoch hohem Marktanteil, den sog. „Cash Cows“ ist Abschöpfen die Basisstrategie, und man sollte die Produkte erhalten.
  • Was bildet der Marktlebenszyklus graphisch ab und welche Aussagen lassen sich von ihm ableiten? In welchem Verhältnis stehen Marktlebenszyklus und Produktlebenszyklus was bedeutet das graphisch? Bildet die dynamische Marktentwicklung in idealtypischer Form ab Die These ist, dass ein Markt wie ein Produkt durch eine Innovation geschaffen wird, also wächst, ausreift und schließlich sogar schrumpft Marktlebenszyklus besteht aus der Gesamtheit der Produktlebenszyklen. Es gibt viele Produktlebenszyklen in einem Marktlebenszyklus  
  • Nennen Sie je ein konkretes selbst gewähltes Beispiel für drei verschiedene abnehmergerichtete Strategien. 1. Innovationsorientierung -> Durch Forschung neue, innovative Produkte auf den Markt bringen z.B. Apple -> iPhone & iPod z.B. Toyota mit Einführung des Hybrid-Motors 2. Qualitätsorientierung -> Bosch (Ideenmanagement: Mitarbeiter & Kunden profitieren von hohem Qualitätsmanagement 3. Preisaggresivität (Kostenorientierung) -> Preissenkung (z.B. bei Milch) -> Aldi
  • Nennen und erläutern Sie anhand je eines selbst gewählten Beispiels die beiden grundsätzlichen absatzmittlergerichteten Strategien 1. Push Strategie Hersteller drückt mittels entsprechender händlergerichteter Anreize über die Absatzkanäle in den Markt z.B. Rabatte, Exklusivitätszusagen, Finanzhilfen 2. Pull-Strategie Durch ein effektives Endverbraucher Marketing soll die Pull-Strategie zu einem Nachfragesog der Konsumenten gegenüber dem Handel führen Hersteller setzt auf Konsumgerichtete Maßnahmen z.B. Verbraucher gerichtete Werbung, oder Maßnahmen zur Markenprofilierung (Events, Promotions) um so einen Nachfragesog der Konsumenten gegenüber dem Handel zu erzeugen Ergänzung: Push und Pull wird von vielen Unternehmen kombiniert eingesetzt außer z.B. Marken wie Coca Cola oder Nutella die nur die Push Strategie verfolgen
  • Nennen und erläutern Sie anhand konkreter Beispiele sechs unterschiedliche Leistungen 1. Konsumgüter: -> Verbrauchsgüter wie Seife oder Lebensmittel, die primär dem privaten Konsum dienen -> oder Gebrauchsgüter wie z.B. Möbel 2. Investitionsgüter -> Gebrauchsgüter, die der Produktion oder Weiterverarbeitung von Güter dienen wie z.B. Produktionsanlage Dienstleistungen -> Leistung die direkt am Kunden erbracht wird, wie das Haareschneiden beim Friseur Non-Profit-Organisation -> Erbringen unentgeltlich Leistungen für die Gesellschaft wie z.B. das Kinderhilfswerk UNICEF, Kinder in Notsituation hilft Gesellschaftliche Organisation -> z.B. Gewerkschaft treten aktiv für Mitglieder ein und erbringen Leistungen für diese wie das Aushandeln von Verträgen Die eigene Person „Self-Marketing“ -> Man erbringt sozusagen an sich selbst eine Leistung, indem man versucht sich selber zu vermarkten zum Beispiel bei einem Bewerbungsgespräch              
  • Diversifikation Im Rahmen der Diversifikation (Diversifizierung) weicht das Unternehmen auf ganz andere Bereiche (neue Produkte auf neuen Märkten) aus. Diversifikation kann...... horizontal betrieben werden, also auf der gleichen Produktions-/Leistungsstufe, vertikal betrieben werden, also auf einer vor- oder nachgelagerten Produktions-/Leistungsstufe, lateral betrieben werden, also in einem ganz anderen Bereich.
  • Distributionspolitik Aufgabe der Distribution ist es, die richtigen Produkte in der richtigen Qualität zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten und bereitzustellen. Damit sind also die Absatzwege gemeint, und viele Unternehmen haben hier die Alternative zwischen zwei Möglichkeiten Über die Absatzwege können die Unternehmen in vertikaler Ausrichtung direkt oder indirekt zum Kunden gelangen.
  • Was bildet der Produktlebenszyklus graphisch ab und welche Aussagen lassen sich aus ihm ableiten? stellt die Lebensdauer eines Produktes dar Gibt die Veränderung des Umsatzes eines Produktes in Abhängigkeit von der Zeit an Es wird die Lebensdauer eines Produkts in die Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Verfall unterteilt Aussagen: Jedes Produkt durchläuft ganz bestimmte Phasen unabhängig von der Lebensdauer Jedes Produkt erzielt zunächst steigende Umsätze und später sinkende Umsätze Es kann abgeschätzt werden welchen Erfolg ein Produkt/Produktgruppe haben wird
  • Erläutern Sie Vorgehensweise und Aussage der Positionierungsanalyse Aussage: Konkurrierende Marken sollen auf möglichst wenigen Image-Dimensionen abgebildet werden Man möchte die Merkmalsdimensionen herausfinden anhand derer Konsumenten Produkte wahrnehmen und beurteilen Die Produktposition bildet ab, wie das Produkt nach wichtigen Eigenschaften im Vergleich zu Konkurrenzprodukten von Zielkunden wahrgenommen wird Die Produkte sollen möglichst nah am Ideal der Konsumenten positioniert werden, umso die Präferenz für diese Marke zu erhöhen. Produkteigenschaften festlegen, die die Produkt-Wettbewerbsstärke bestimmen. Die Faktoren sollen die Konsumentensicht widerspiegeln (am sinnvollsten => mathematisch/statistische Verfahren) Produkte werden nach Konsumentenbefragung auf Basis der beiden Faktoren bewertet Grafische Darstellung der bewerteten Produkte Je nach Modell: Position des Idealprodukts aus Kundensicht 
  • Nennen und erläutern Sie die vier Gestaltungsmöglichkeiten der Produkt-/Leistungspolitik Produktinnovation => Produkte die von den Kunden als neu wahrgenommen werden Produktvariation => Veränderung von Produkten, die bereits im Markt eingeführt sind  =>  Produktpflege (Kontinuierliche Verbesserung) => Produktmodifikation (Umfassende Veränderung von Produkteigenschaften) Meine Ergänzung: Beispiel iPhone 5 weiterentwicklung iPhone 5s (Anzahl der Produkte im Programm bleibt konstant) 3. Produktdifferenzierung -> Paralleles Angebot von zusätzlichen Varianten eines Produkts, bei denen einzelne Produktmerkmale verändert werden (z.B. die Ausstattung) Meine Ergänzung: Beispiel -> Persil als Pulver, Tab oder Flüssigwaschmittel oder iPhone 5 auf iPhone 6 4.Produktelimination -> Herausnahme einzelner Produkte aus dem Angebotsprogramm manchmal auch kompletter Produktlinien  
  • Nennen und erläutern Sie die Phasen der Produktinnovation 1. Ideengewinnung  • Entwicklung möglichst vieler Ideen  • Kann systematisch (gezielte Suche) und unsystematisch erfolgen (Brainstorming o. Marktforschungsanalysen) 2. Ideenprüfung  • Auswahl weniger, erfolgsversprechender Ideen 3. Ideenrealisation • Technische Umsetzung der Ideen durch schnellen, kostengünstigen Bau und Test von Prototypen 4. Markteinführung  •  Wahl der passenden Marketingstrategie und schnelle Einführung der Produktidee im relevanten Markt, um möglichst schnell Bekanntheit bei den Kunden zu erreichen
  • Erläutern Sie die Begriffe Benchmarking und Lead User sowie deren Aussagekraft für die Produktinnovation Benchmarking: Branchenübergreifender Vergleich ausgewählter Teilbereiche, ganzer Funktionsbereiche, Prozesse oder Produkte des eigenen Unternehmens mit anderen als führend geltenden Unternehmen! Aussagekraft Benchmarking: Beim Benchmarking wird das beste Produkt herausgefunden, dieses dient als mögliches „Vorbild“ bei Produktinnovationen Lead User (Leitkunden): Trendsetter, die ein hohes Produktinteresse und Produktwissen haben → Formulieren ihre Bedürfnisse früher als die Masse Aussagekraft Lead User: Können in den Innovationsprozess mit einbezogen werden um mit ihnen neue Produktideen zu generieren/entwickeln
  • Erläutern Sie das Konzept des Brainstormings und seinen Stellenwert für die Produktinnovation Aktivierung der vollen Leistung des menschlichen Gehirns Es sollen möglichst viele Ideen, die nicht im Zusammenhang stehen müssen, entwickelt werden Es werden kleine Gruppen gebildet in denen die freie und Kommentarlose Äußerung von Ideen gilt, umso einen Enthemmungseffekt zu erzielen Hilft ausgefallene und innovative Produktideen zu finden
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  • Erläutern Sie das Konzept der Break-Even-Analyse und seinen Aussagewert für die Produktinnovation Berechnung der Gewinnschwelle, ab der die Absatzmenge alle Kosten deckt und das Produkt Gewinn macht, auch als Break-Even Menge bezeichnet Break-Even-Menge: Umsatz = Gesamtkosten Produktinnovation zielt auf Erlössteigerung ab Hilft die notwendige Absatzmenge für das neue Produkt herauszufinden
  • Erläutern Sie die Phasen des Labortests Anwerbung von Versuchspersonen Erhebung soziodemografischer Merkmale und Kaufverhalten der Probanden z.B. im Rahmen eines Verkaufsinterviews Konfrontation der Probanden mit Produktwerbung (Werbesimulation) Kaufsimulation -> Probanden kaufen in künstlich angelegten Supermarkt ein → Ermittlung der Kaufhäufigkeit Produktverwendung zu Haus Befragung (persönlich, telefonisch) der Probanden nach Ende der Nutzungsdauer Prognose des voraussichtlichen Marktanteils
  • Was beschreibt die Diffusionsanalyse? Erläutern Sie den Aussagewert für das Marketing Ausbreitung von Innovationen im Markt im Zeitablauf, also von der Kreation bis zur vollständigen Annahme durch den Markt Ziele des Marketings sind dann: - effektive Werbung (für Innovatoren) - effektive Ansprache der Absatzmittler - Hohe Produktqualität - Niedrig wahrgenommener Preis
  • Was ist das im Hintergrund stehende Ziel der Produktinnovation? Nennen Sie drei Möglichkeiten, es zu erreichen  Veränderung eines neuen Produkts durch Variation oder Differenzierung  Änderung der technischen Funktionen (z.B. Einbau zusätzlicher Eigenschaften) Änderung der Farbe (Ästhetische Eigenschaft) Verlängerung der Garantie (Value Added Services)