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Biologie (Subject) / fachdidaktik (Lesson)
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- Grobzielklassen wissen (kenntnis, Einblick, überBlick) können (Fähigkeit, Fertigkeit) Erkennen (Problemlösen, Bewusstsein, Einsicht, Verständnis) Werten (Offenheit, Achtung, Bereitschaft, Freude)
- Feinziel Kriterien Endverhalten (Operatoren) Sozialform Unterrichtsmittel Inhalt
- Definition Lernen Lernen ist eine Verhaltensänderung aufgrund von vielen Erfahrungen. Dadurch verändert sich neurobiologisch die Stärke der Synapsen von Nervenzellen (Spitzer, 2005)
- Lernzielhierarchie Leitziele (allg. Bildungs und Erziehungsziele): Bayerische Verfass. §131 Fachspezifische Richtziele: Fachprofil/Killermann Grobziele: Selbstständige Formulierung aus Inhalten des Lehrplans Feinziele: Mehrere pro Stunde (Kognitiv. affektiv, instrumentell, sozial)
- Richtziele nach Killermann 1) Der BU soll grundlegende Kenntnisse und Einsichten über die Natur vermitteln. 2) Der BU soll das Wahrnehmungs-, Denk- und Urteilsvermögen schulen sowie mit fachgemäßen Arbeitsweisen vertraut machen. 3) Der BU soll Freude und Interesse an der Natur wecken und mit der Förderung von Formen- und Artenkenntnissen den Naturschutzgedanken unterstützen. 4) Der BU soll Kenntnisse über den menschlichen Körper vermitteln sowie mit Grundlagen der Gesunderhaltung und der Sexualität vertraut machen. 5) Der BU soll zur Achtung gegenüber dem Lebendigen führen und zu einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber Natur und Organismen beitragen.
- Kompetenzbereiche Fachwissen (System, Strutkur und Funktion, Entwicklung): Lebewesen, Phänomene, Begriffe, Prinzipien, Fakten kennen und den Basiskonzepten zuordnen Erkenntnisgewinnung: Beobachten, Vergleichen, Experimentieren, Modelle nutzen und Arbeitstechniken anwenden Kommunikation: Informationen sach- und fachbezogen erschließen und austauschen Bewertung: Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erkennen und bewerten Kompetenzen: „Bei Individuen verfügbare oder durch sie erlernbare Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“. (Weinert, 2001).
- 3 Anforderungsbereiche der Kompetenzbereiche Reproduktion (Wiedergabe von Fachwissen und Wiederverwendung von Methoden/Fertigkeiten) Reorganisation (Sachverhalte in neuem Zusammenhang benutzen) Transfer und Problemlösen (Sachverhalte neu erarbeiten und reflektieren, Nutzung des Vorwissens, von Konzeptwissen und Kompetenzen)
- 3 Basiskonzepte gehören zum Fachwissen der Kompetenzbereiche System: Betrachtung lebendiger Systeme (Biosysteme) auf unterschiedlichen Systemebenen (z.B.: Zelle, Organismus, Ökosystem, Biosphäre) Struktur und Funktion: Erfassen, ordnen und wiedererkennen von Strukturen eines Systems. Verstehen und erklären von Funktionen. Entwicklung: Lebendige Systeme durchlaufen Veränderungen. Unterscheidung von Individualentwicklung und evolutionärer Entwicklung
- Erkundungsformen Betrachten Beobachten Untersuchen Experimentieren =zentrale Erkundungsformen Vergleichen Modellbildung = weitere Arbeitsweisen Arbeitsweisen dienen im BU dem Erkenntnisgewinn und gliedern sich in die 4 zentralen Erkundungsformung sowie Modellbildung und Vergleichen.
- Definiton Kompetenzen Kompetenzen sind die bei Individuen verfügbaren oder durch die erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, (...) um Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können (Weinert, 2001).
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- Gründe für Berücksichtigung der Basiskonzepte Basiskonzepte begünstigen kumulatives, kontextbezogenes, strukturiertes, systematisch Lernen und führt zu grundlegendem, vernetzem Wissen. Fördern multiperspektivisches Denken, sowie Beschränkung auf das Wesentliche. Bilden die Inhaltsdimension ab (Im Gegensatz zu Erkenntisgewinn, Kommunikation und Bewertung --> Handlungsdimension)
- Biologische Lehrplanthemen 1. Klasse 1.2.2 Sinnesleistungen Verschiedene Sinnesbereiche erfahren und erproben Verschiedene Sinne gezielt einsetzen. Die Sinne schärfen 1.2.4 Körperpflege Körperteile bennen Waschregeln erarbeiten Zähne unterscheiden und richtig putzen 1.5.1 Die Wiese im jahreszeitlichen Wandel Die Vielfalt und Schönheit der Wiese erfahren Achtung und Verantwortung gegenüber Tieren und Pflanzen entwickeln 1.5.2 Tiere der Wiese Einige Tiere nach ihrem Aussehen unterscheiden und benennen Den bevorzugten Lebensbereich feststellen Einzelne Phasen der Entwicklug zum Schmetterling beobachten 1.5.3 Pflanzen der Wiese Einige Wiesenpflanzen nach den Merkmalen Blatt, Blüte und Größe unterscheiden und benennen Den Pflanzenaufbau kennen: Wurzel, Stängel, Blatt, Blüte Die Ausbreitung von Pflanzen durch Samen und Früchte beobachten
- Biologische Lehrplaninhalte 2. Klasse 2.2.4 Obst und Gemüse Das Marktangebot an Obst und Gemüse erkunden Heimisches Obst und Früchte aus anderen klimatischen Regionen unterscheiden und benennen Gemüse nach essbaren Teilen sortieren: Wurzel, Blatt, Stängel, Frucht 2.5.1 Die Hecke im Jahresverlauf Jahreszeitliche Veränderungen beobachten und festhalten Achtung und Verantwortung gegenüber Tieren und Pflanzen entwickeln 2.5.2 Tier der Hecke Einige Tiere der Hecke nach ihrem Aussehen unterscheiden und benennen Die Lebensweise eines Tieres in der Hecke beobachten (Igel, Mäuse, Vögel, Insekten) 2.5.3 Pflanzen der Hecke Einige Blütenpflanzen nach der Blüte unterscheiden und benennen Einige Sträucher nach Größe, Blatt, Blüte und Frucht unterscheiden und benennen Entwicklung von der Blüte zur Frucht beschreiben Ungenießbare oder giftige Früchte kennen und um die Gefahren beim Verzehr von Früchten wissen
- Biologische Lehrplanthemen 3. Klasse 3.2.2 Sinnesleistungen (Entweder Auge oder Ohr) Bedeutung des Auges/Ohres erfahren: Seh-/Hörerlebnisse, Leistung und Aufbau des Auges/Ohres, Schutz Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen begegnen 3.5.1 Der Wald im Jahresverlauf Jahreszeitliche Veränderungen beobachten und festhalten 3.5.2 Tiere des Waldes Einige Tiere durch ihr Erscheinungsbild unterscheiden und benennen Nahrungsbeziehungen an einem Beispiel darstellen 3.5.3 Pflanzen und Pilze des Waldes Laub- und Nadelbäume nach Blatt und Frucht unterscheiden und benennen. Weitere Pflanzen unterscheiden und benennen Pilze nach äußeren Merkmalen unterscheiden und nach essbar, ungenießbar, giftig einteilen 3.5.4 Bedeutung des Waldes Funktion und Gefährung des Waldes in ihrer Bedeutung für Menschen, Tiere und Pflanzen erfassen Achtung und Verantwortung gegenüber Tieren und Pflanzen entwickeln
- Biologische Lehrplanthemen 4. Klasse 4.2.1 Die Entwicklung des Menschen Körperliche Veränderungen in der Pupertät und erweiterte Regeln der Körperhygiene kennen Kenntnisse über Entstehung und Entwicklung des menschlichen Lebens gewinnen 4.5.2 Wasser als Lebensraum für Tiere und Pflanzen Tiere/Pflanzen am und im Gewässer unterscheiden und benennen Angepasstheit eines Tieres an das Leben am und im Wasser beobachten Achtung und Veranwortung gegenüber Tieren und Pflanzen entwickeln. Gewässer schützen
- 3 Unterrichtsverfahren -problemlösend-entdeckendes Verfahren -orientierendes Verfahren -vergleichendes Verfahren
- Begründungslinie §131 bayerische Verfassung: nicht nur Wissen und Können sondern auch Herz und Charakter bilden Bildungs- und Erziehungsziele im LP. z.B. Werteerziehung Richtziele (nach Killermann) z.B. Achtung gegenüber dem Lebendigen Didaktische Begründung: Prinzipien, Arbeitsweisen, Formen+Artenkenntnis Pädagogische Begründung: soziale Wesen, Konzentration, Ausdauer, Ordnung und Sauberkeit Lernpsychologische Begründung: Motivation, Interessenbildung
- Prinzipien des BU (Definition, Einteilung) Prinzipien sind formale Grundsätze zur inhaltlichen, strukturierten, organisatorisch-methodischen Unterrichtsgestaltung, die eng mit den Zielvorstellungen von Unterrricht verbunden sind (Schröder, 2012) Grundlegende Unterrichtsprinzipien: Schülerorientierung Sachorientierung (Naturwissenschaftliche Grundbildung ist die Fähigkeit naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenshaftliche Fragen zu erkennen und aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen und Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, die die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen) Handlungsorientierung (Konstruktivismus, produkt- und prozessorientiert) fachspezifische Prinzipien des BU: P. des Exemplarischen P. des Orientierungswissen P. der didaktischen Reduktion P. der didaktischen Rekonstruktion Wissenschaftlichkeit, Anschaulichkeit, originale Naturbegegbung, Selbsttägigkeit, Lebens- und Zeitnähe, Motivierung, Ganzheit
- Wichtige Prinzipien des BU P. des Exemplarischen P. des Orientierungswissens P. der didaktischen Reduktion P. der didaktischen Rekonstruktion P. der Wissenschaftlichkeit P. der Anschaulichkeit P. der originalen Naturbegegnung P. der Selbsttätigkeit P. der Lebensnähe P der Motivierung P. der Ganzheit P. der Differenzierung ...
- Prinzip des Exemplarischen (Grund, Definition, Merkmale, Auswahlkriterien, Ausgangspunkte) Grund: Wirtschaftswunder nach WW II --> Wissensexplosion Definition: Wagenschein, 1959: Es geht um das Gewinnen allgemeingültiger Gesetzmäßigkeiten im Bereich eines Faches, um grundlegene Begriffe, Einsichten, typische Methoden, die anhand besonders ausgewählter Stoffe erarbeitet werden sollen. Merkmale: Das Elementare (Grundlegene Aussagen, beispielhafte Stellvertreter). Das Gentische (Problemlösend-entdeckend, Konstruktivismus, Selbsttätigkeit, Arbeitsweisen). Die Begegnung mit Phänomenen (Anschaulichkeit, Realobjekte, Lebensweltbezug). Das Fundamentale (Weltverständnis erschüttern, Grenzen der Erkenntnis, unsere Stellung innerhalb der Lebewesen, unsere Verpflichtungen und Freiheiten) Auswahlkriterien:... Ausgangspunkte: 2 Möglichkeiten: allgemeines Lernziel (Obstarten kennen) --> Auswahl eines geeigneten Exemplums (Apfel) einzelne Art (Hund) --> allgemeine Ziele, die daran gut darstellbar sind (Haltung eines Haustieres, Säugergebiss)
- Induktion Vom einzelnen zum allgemeinen Sammeln und ordnen verschiedener Blüten. Zusammenfassen der gemeinsamen BlütenMerkmale
- Deduktion Vom allgemeinen zum einzelnen Anwenden der allgemeinen Blütenformel auf neue Pflanze. Überprüfen obs passt
- Arbeitstechniken Umgang mit optischen Hilfsmitteln Umgang mit Bestimmungsschlüssel Sammeln Halten und pflegen
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