Osteoporose
= generalisierte Skeletterkrankung mit Knochensubstanzverlust und erhöhter Frakturgefahr
Osteoplasten
- aktiviert durch Östrogen - Aufbau der Knochengrundsubstanz - scheiden Knochengrundsubstanz (u.a. Ca-verbindungen) in Interzellularraum aus, solange bis sie vollkommen von der Knochengrundsubst. eingeschlossen sind - dann sind sie nicht mehr Teilungsfähig --› Osteozyten
Osteoklasten
- gehemmt durch Östrogen - aktiviert durch Parathormon (PTH; gebildet in Nebenschilddrüse) - Abbau Knochen(z.B. nötig: bei Knochenumbau im Wachstum bei veränderter mechan. Kn.Beanspruchung zur Frakturheilung
Epidemiologie O.
= Verteilung, Häufigkeit, Vorkommen.. - 7 Mio. in Dtl. - "weiße, schlanke, rauchende und drinkende ( genussmittelkonsumierende) Frauen" mehr betroffen
Ätiologie&Pathogenese O.
Ursachen & Verlauf der KH - Östrogenmangel -› durch Wechseljahre Östr. ↓ - häufiger Genussmittelkonsum - Immobili./Bew.mangel - Biomorphose: ab ca. 40. Lj. -› N(O.kl.) ≠ N(O.pl.) → N(O.kl.) > N(O.pl.)
Postmenopausal
Alter: 50-60 Urs.: unbekannt Zus.h. Östrogenkonz. und Wechseljahren (weniger Ca-Aufnahme aus Nahrung (Darm) → Ca-Freisetzung aus Knochen) Lokalisation: ->hptsl. Stammskelett: ventrale Abschnitte der (Brust-)Wirbelsäule knöcherner Thorax und kn. Becken
Lokalisation der Postmenopausalen O.
Lokalisation: ->hptsl. Stammskelett: ventrale Abschnitte der (Brust-)Wirbelsäule knöcherner Thorax und kn. Becken ->statisch wenig belastete Knochenbälkchen (Trebakelperforation)
4 Komplikas der pmp. O.
- irreversibler Knochenverlust (Knochen nur an bereits existierenden angebaut!) - Umbauaktivität in Spongiosa > als in Kortikalis -> spongiöse Knochen erhöhte Frakturgefahr (z.B. Wirbelkörper) - Ausdünnung Kortikalis von innen - Bildung Keilwirbel -> Verstärkung Kyphose BWS -> Gibbusbildung ('Witwenbuckel")
Therap. pmp O.
Gabe von: Östrogen Natriumfluorid
Prognose pmp. O.
INFAUST
Senile Osteoporose
Alter: >70 Urs.: Biomorphorse ->erhöhte O.kl.s-Aktivität Ca & Vit. D Mangel Bewegungsmangel Lokali.: häufig Oberschenkelhalsfrakturen Therap.: vorrangig Frakturbehandlung & -versorgung ergänzend Ca & Vit.D
Sekundäre Osteos
entstehen auf Grund bestimmter Vorerkrankungen! -> Hyperthyreose -> Immobilitätsosteoporose -> Pankreas-/Chronerkrankungen; langj. Nierenerkrankung
Hyperthyreose & Osteoporose
= Schilddrüsenüberfunktion - überwiegende Stimulation Osteoklasten - Entstehung negativer Ca-Bilanz (Resorption aus Darm↓ & Ausscheidung über Dram und Nieren↑)....mehr Ca ausgeschieden, als aufgenommen wird Glandula Thyreoidea Glandula = Drüse tyros = griech. Schild ideus = lat. ähnlich
Immobilisationosteoporose
- KEINE Bewegung <-- durch nötige Ruhigstellung, Biomorphose (z.B. nach OP Λ / V Gipsbehandlung; Lähmung bspw. nach Apoplex) => Knochenatrophie (Rückbildg. Knochengewebe) (Muskulatur verkümmert --> Knochen weniger bewegt) - Therap. durch ET,PT mittels passiver Bewegung
Langjährige Nierenerkrankung
-> führt u.U. zu Osteoporose - Niere: filtert Blut und scheidet Giftstoffe aus z.B.: Ca-Verlustsyndrom -> zuviel Ca aus Blut gefiltert
Pankreas-/Chronerkrankungen
-> führen dazu, dass über Darm kein Ca aufegnommen werden kann - z.B.: Morbus Chron, Colitis Ulcerosa
Therapiemgl.s Osteoporose
--> Basisarzneimittel --> Arzneimittel, die in Knochenstoffwechsel eingreifen --> Unterstützende Maßnahmen
Basisarzneimittel zur O.therapie
-> Ca2+ Tabl.s (1000-1500mg/TAG zum Erhalt der Knochendichte!!) -> Vit. D: Förderung Ca-Resorption aus Darm (insb. bei Immobilisation) -> Östrogen (!Rückspr. mit Arzt, da NB bei langfr. ENM!: Herz-/Hirninfarkt-, Mammakarzinomrisiko ↑)
Arzneimittel für Knochenstoffwechsel
-> Bisphosphonate KNOCHENABBAU HEMMENDE SUBSTANZEN (ANTIRESORPTIVA) Hemmung Knochenabbau & Förderung K.aufbau Erhöhung & Erhalt Knochendichte ideal in Kombi. mit Ca & Vit. D -> Kalzitonin KNOCHENABBAU HEMMENDE SUBSTANZEN (ANTIRESORPTIVA) Förderung Ca-Einbau in Knochen Aufhalten Knochensubstanzverlust schmerzstillend bei osteo.mangel-bedingter Frakt.s -> Fluorid KNOCHENAUFBAU FÖRDERNDE SUBSTANZEN (OSTEOBLASTENSTIMULATION) in Kochsalz wirkt in Verbindung mit Ca und fördert Knochenbildung
unterstützende Maßnahmen in der O.therapie
-> viel Bewegung, draußen (Vit. D zusätzl.↑) -> gesunde Ernährung: viel Grün (viel Ca enthalten) Milchprod.s Meidung phosphatreicher LMs
Prognose Osteoporose
- schlecht im Alter, bei zu später Erkennung und Behandlung - Prophylaxe mgl. bei: postmenopausaler O./ primärer O. durch Bew. & ges. Ernährung