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Tierpfleger (Subject) / Allgemeines (Lesson)

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This lesson was created by Lissy1994.

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  • Arten der Silagebeurteilung * Sinnesprüfung:    -> Geruch: frei von Buttersäure, angenehm säuerlich und aromatisch   -> Gefüge: wie beim Ausgangsmaterial   -> Farbe: oliv bis bräunlich, bei Klee dunkelgrün * Gärsäuregehalt   -> an Hand von Punktesystem 
  • Silagearten * Silomais: guter NS-Ausgleich zu Rotklee und Luzerne, gehöhrt zu eiweißärmeren Silagen * Rotklee und Luzerne: eiweißreiches Konservat* Rübenblatt: hochwertiges, eiweißreicheres Saftfutter, Gefahr von Fehlgärungen auf Grund des hohen Verschmutzungsgrades besonders hoch* Kartoffel: als Futter für Schweine, als Mischsilage mit Nassschnitteln
  • Tiernahrung für Klein- und Heimtiere unterliegen der Kennzeichnungspflicht, diese soll sicherstellen, dass der Verbraucher korrekte Informationen erhält. Die Deklaration muss ... ... klar von anderen Texten getrennt sein (Linie, Kasten)... in den Sprachen der Länder verfasst sein, in der das FM verkauft wird 
  • FM-Deklaration: notwendige Angaben * Chargenummer* Fütterungsempfehlung* MHD* Gewichtsangabe (Nettomasse oder -volumen, Stückzahl)* Verwendungszweck (AFM oder Ergänzungs-FM)* Kontaktdaten des Herstellers* Merkmale des FM    -> Inhaltsstoffe und Zusammensetzung der Rohstoffe (Einzel- oder Gruppendeklaration)   -> analytische Rohstoffe (Fett, Protein, Rohfaser, Rohasche) in Prozentangaben   -> Zusatzstoffe -->> es dürfen nur Angaben zu Wirkung oder Eigenschaften gemacht werden, die das FM besitzt. -->> es ist nicht wirksam, einem FM besondere Eigenschaften zuzuschreiben, die alle vergleichbaren FM ebenso besitzen 
  • Bezeichnung des FM - Einteilung nach Anzahl der FM-Komponente * EFM: einzelne Stoffe (mit oder ohne Zusatzstoffe), die dazu bestimmt sind, in unverändertem / zubereitetem / bearbeitetem oder verarbeitetem Zustand an Tiere zum Zweck der Tierernährung verfüttert zu werden z.B. Gras, Silage, Weizen* MFM: besteht aus mindestens zwei EFM 
  • Bezeichnung des FM - Einteilung nach Verwendungszweck * Alleinfuttermittel: MFM, die dazu bestimmt sind, bei aussließlicher Verwendung den Nahrungsbedarf der Tiere zu decken (zusätzlich kann angegeben sein, für welche Lebensphase das FM ist "AFM für ausgewachsene Hunde bis 10kg")* Ergänzungsfuttermittel: MFM, die einen (gegenüber Alleinfuttermitteln) für die Tierart höheren Gehalt an bestimmten Stoffen ausweisen und die auf Grund ihrer Zusammensetzung dazu bestimmt sind, in Ergänzung anderer FM zur Deckung des Nahrungsbedarfs der Tiere beizutragen z.B. Mineralfuttermittel 
  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: "xy-Aroma" * genannte Substanz ist überhaupt nicht enthalten* Geschmack stammt von entsprechenden Aromastoffen
  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: " xy-Geschmack" * weniger als vier Prozent xy sind enthalten
  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: " mit xy" * mind. vier Prozent sind enthaltenz.B. müssen bei der Angabe "mit Karotten" mind. vier Prozent frische Karotten oder deren Gegenwert getrockneter Karotten enthalten sein
  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: "reich an xy" * mind 14% sind enthalten
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  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: "xy-Mahlzeit/-Menü/-Dinner" * mind. 26% sind enthalten
  • zusätzliche freiwillige Angaben bei der FM-Deklaration: "100% xy" * ausschließlich xy, sowie erlaubte Zusatzstoffe, Nahrungsergänzungsstoffe und Wasser (zur Produktion) dürfen enthalten sein 
  • Zusammensetzung der FM 100% = ... ... Wasser + Rohasche + Rohfaser + Rohprotein + Rohfett + Stickstofffreie Extraktstoffe (NfE)
  • Definition "Rohfasern" * KH, die nicht oder nur schwer verdaulich sind
  • Definition "NfE" = KH, die leicht verdaulich sind 
  • NS in der Tierernährung - Wasser * Körperwasser wird im Allgemeinen konstant gehalten: Hund und Katze -> 70% des KG* Regulierung der Wassermenge und -verteilung durch Wasser-Elektrolyt-Haushalt* Aufnahme muss über Futter- und Trinkwasseraufnahme gewährleistet sein Bedeutung für den Körper:  wichtigster Lebensfaktor Lösungsmittel z.B. für NS Transportmittel zu allen Zellen Mittel zum Abtransport der Stoffwechselschlacken sorgt über Blutflüssigkeit für Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Körpertemperatur 
  • Stickstoffhaltige Verbindungen (Rohprotein) * wichtigster Bestandteil des Tierkörpers = Stickstoff (N)Stickstoff kommt in eiweißartigen Stoffen (Proteine, Polypeptide, Aminosäuren) und nichteiweißartigen Stoffen (Amide, Alkaloide, Ammoniumsalze) vor 
  • Eiweiß * kann über tierische (Milch, Eier.. )oder pflanzliche (Getreide, Soja...) Produkte aufgenommen werden * besteht aus Aminosäuren 
  • Aminosäuren * werden für den Aufbau aller Körperzellen, Blut und Hormone benötigt Essentielle AS müssen in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden, sind lebensnotwendig/unentbehrlich und werden vom Körper nicht synthetisiert 
  • NS in der Tierernährung - Rohfett * Aufteilung in eigentliche Fette und fettähnliche Stoffe eigentliche Fette bestehen aus Glycerien und drei Fettsäuren Bedeutung für den Körper: wichtig für Zellaufbau Energielieferant können als körpereigene Fettreserven deponiert werden versorgt den Körper mit den fettlöslichen Vitaminen A, D, E, K Schutzstoff vor Kälte Schutzstoff für innere Organe 
  • Fettsäuren (gesättigte und ungesättigte) * gesättigte FS: tierisches Fett, Butter, Sahne, Palmöl, Buttersäure, Palmitinsäure * ungesättigte FS:    -> haben eine Doppelbindung   -> ein Teil davon ist essentiel, d.h. kann im Körper nicht hergestellt werden und muss mit der Nahrung aufgenommen werden    -> entzündungshemmend, Senkung der Blutfettwerte   -> Ölsäure, Avocados, Oliven
  • NS in der Tierernährung - Rohfaser * werden häufig als Ballaststoffe bezeichnet* Rohfaser sind die strukturierten Bestandteile pflanzlicher Nahrungsmittel, die durch Verdauungsenzyme nicht oder nur in einem ganz geringen Maße aufgeschlossen und vom Körper verwertet werden können Bedeutung für den Körper: größeres Nahrungsvolumen -> vermehrte Abgabe von Verdauungssäften Verweildauer im Magen wird verlängert -> Erhöhung des Sättigungsgefühls  absorbiert schädliche, toxische und unerwünschte Stoffe 
  • NS in der Tierernährung - Kohlenhydrate * machen größten Teil der NS aus* wichtigste Vertreter: Stärke, Glykogen, Glukose* bestehen aus Zuckermolekülen: Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatome
  • Zucker * gehört zu den KH* wasserlöslich (temperaturabhängig)* süßlich* Erhitzung: Caramell * bestehen aus einer Ketter von Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen  Bedeutung für den Körper: wichtigste Energiequelle 
  • Einfachzucker/Monosacharide * Glucose und Fructose: wichtigste Zucker des Stoffwechsels, Energieträger und Zellbausteine
  • Zweifachzucker/Disacharide * können nicht direkt abgebaut werden: müssen zuerst m.H.v. Wasser zu Monosachariden gespalten werden z.B. Sacharose (Rohrzucker), Lactose (Milchzucker), Maltose (Malzzucker)
  • Mehrfachzucker/Polysacharide * langkettig* nicht mehr süß* nicht mehr löslichz.B. Cellulose (Heu, Stroh), Stärke (Nudeln, Kartoffeln), Glykogen (Reservestoff im Körper)
  • Unterschied Futter- und Zuckerrübe Futterrübe: gelb bis orange, wächst zum Teil auch oberirdisch Zuckerrübe: weiß, wächst komplett unter der Erde     -> Blatt: Silage     -> Rübe: Zuckerindustrie 
  • Vitamine: Stressfaktoren und Bedeutung für den Körper Stressfaktoren: Feuchtigkeit Druck Licht Wärme Chemikalien Spurenelemente pH Bedeutung für den Körper:  lebensnotwendig haben wichtige Steuerungsfunktionen im Stoffwechsel  -> Ausreichende Versorgung über die Ernährung muss gewährleistet werden, vor allem von den Vitaminen, die im Körper nicht synthetisiert werden können (Vitamin C kann von Menschen, Primaten und Meerschweinchen nicht selbst gebildet werden)
  • Mineralstoffe * anorganisch (nicht zum belebten Teil der Umwelt gehörend)* können nicht vom Körper hergestellt werden: Aufnahme durch Nahrung* Aufteilung in Mengen- und Spurenelemente Bedeutung für den Körper: lebensnotwendig  wichtig für Stoffwechsel: Mindestbedarf an Mineralstoffen muss daher im Futter gedeckt sein Abwehr von Krankheitserregern
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  • Mineralstoffe - Mengenelemente * Mineralien, von denen der Körper einen hohen Gehalt benötigt* sind in größeren Mengen vorhanden: Elemente mit einem Anteil von über 50mg/kg* Groteil wird über die Wasseraufnahme aufgenommen z.B. Chlor - Regulierung des Wassergehaltes, Bildung von MagensäureKalium - Regulierung des BlutdrucksKalzium - Bestandteil der Knochen, Einfluss auf Muskeltätigkeiten, Wachstum Magnesium - Einfluss auf MuskeltätigkeitenNatriumPhosphor - Knochenaufbau, Wachstum 
  • Mineralstoffe - Spurenelemente * sind im Körper nur in geringen Mengen vorhanden: Elemente mit einem Anteil von weniger als 50mg/kg* in kleinsten Mengen vorhanden* wichtige Bausteine im Stoffwechselgeschehen z.B.Zink - Einfluss auf KH-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel, wichtig für Wachstum des Organismus`Jod - benötigt für SchilddrüsenhormoneFluor - Bestandteil von ZahnschmelzEisen - lebensnotwendig für Sauerstofftransport 
  • Aufzählung Zusatzstoffe * Konservierungsstoffe* Farbstoffe* Aromastoffe* Süßungsmittel Zusatzstoffe: oft mit E-Nummern gekennzeichnet 
  • Zuckerproduktion anpflanzen: März/April Ernte: Beginn September transport  waschen Zerkleinerung zu Rübenschnitzel Saftgewinnung: Zucker löst sich in 70°C heißem Wasser als Rohsaft (extrahierte Rübenschnitzel -> FM) Saftreinigung: Zucker und Nichtzuckerstoffe werden getrennt -> Dünnsaft Verdampfung: Dünnsaft wird zu Dicksaft (Zuckergehalt ~70%) Kochen: Dicksaft wird weiter eingedampft -> Kristallbildung Trennung des Sirups von den Kristallen (Melasse -> FM) Trocknung Lagerung/Verpackung  -> 7kg Rüben -> 1 kg Zucker 
  • FM-Beurteilung: Grundsätze für die Sinnesbeurteilung - nicht im Stall oder direkt im Silo (Fremdgerüche)- ausreichende Lichtverhältnisse- möglichst bei Raumtemperatur 
  • FM-Beurteilung: Grassilage - Geruch - angenehm säuerlich (aromatisch, würzig)- frei von Buttersäure (Schweiß, ranziger Butter)- frei von Essigsäure (stechender, beißender Geruch, Essig)- frei von Fremdgerüchen (Stall etc.)- kein Röstgeruch (Hinweis auf Erwärmung)- kein mostartiger, gäriger Geruch (Hinweis auf Hefen)- kein muffiger Geruch (Hinweis auf Schimmel)
  • FM-Beurteilung: Grassilage - Farbe - nicht bräunlich, schwarz- nicht vergilbt, verblasst- kein sichtbarer Schimmelbefall- nicht giftgrün (Buttersäuregärung)
  • FM-Beurteilung: Grassilage - Gefüge Prüfung auf? SOLL? -> Prüfung auf mikrobielle Zersetzung der Pflanzenteile und Schimmel - Pflanzenteile nicht angegriffen 
  • FM-Beurteilung: Grassilage - Verschmutzung - Handflächen nach der Wringprobe nicht/kaum verschmutzt
  • Die Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes erfolgt durch... ... die Wringprobe.
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: starker Saftaustrifft schon nach leichtem Händedruck < 20% 
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: starker Saftaustritt bei kräftigem Händedruck 25%
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: beim Wringen Saftaustritt zwischen den Fingern, Hände werden nass 30%
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: beim Wringen kein Saftaustritt zwischen den Fingern, Hände werden noch feucht 35%
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: nach dem Wringen glänzen die Hände noch 40%
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: nach dem Wringen nur noch schwaches Feuchtigkeitsgefühl auf den Händen 45%
  • Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes: Hände bleiben vollständig trocken > 45%
  • FM-Beurteilung: Heu - Farbe - hellgrün bis dunkelgrün- nicht ausgeblichen oder gebräunt- kein sichtbarer Schimmelbefall
  • FM-Beurteilung: Heu - Anzeichen für bestes Heu - hellgrün bis dunkelgrün- aromatischer Geruch- Blattanteile (entsprechend dem Ausgangsmaterial)
  • FM-Beurteilung: Heu - Geruch - einwandfreier, aromatischer Heugeruch- kein Fremdgeruch- nicht muffig