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Psychologie (Subject) / Klinische 2 3 (Lesson)

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  • Welche Kosten bringen Erkrankungen mit sich? ·       direkte Kosten für das Gesundheitswesen ·       direkte nicht medizinische Kosten: Sozialarbeit, Beratungsstellen ·       indirekte Kosten: Produktivitätseinbußen, Frühverrentung
  • Was kennzeichnet genetische Ursachenforschung? Nachweis genetischer Faktoren: Familienstudien  Adoptionsstudien Zwillingsuntersuchungen Identifikation genetischer Faktoren: Kopplungsstudien: untersuchen gemeinsames Auftreten eines Merkmals in Stammbäumen -       keine Kontrollgruppe Ø  Assoziationsstudien: untersucht, ob bestimmte Genvariationen bei Trägern eines Merkmals häufiger o. seltener vorkommen als bei Kontrollen
  • Was kennzeichnet genetische Ursachenforschung? Nachweis genetischer Faktoren: Familienstudien  Adoptionsstudien Zwillingsuntersuchungen Identifikation genetischer Faktoren: Kopplungsstudien:untersuchen gemeinsames Auftreten eines Merkmals in Stammbäumenkeine Kontrollgruppe Assoziationsstudien: untersucht, ob bestimmte Genvariationen bei Trägern eines Merkmals häufiger o. seltener vorkommen als bei Kontrollen
  • Was besagt das Konzept des Endophänotyps? ·       Welche Krankheitsaspekte sind stabil? ·       Welche Krankheitsaspekte sind vererbt? ·       Bsp. Schizophrenie: Störungen des Arbeitsgedächtnis werden assoziiert mit bestimmten Genorten
  • Was besagt das Konzept der Neuroanatomie? spezifische Regionen bzw. verschaltete Regionen sind für psychische & physische Funktionen verantwortlich bekanntestes Beispiel: motorische & sensorische Areale im Kortex relevant z.B. bei Phantomschmerzen
  • Welche ZNS-Gebiete inkl. psychopathologischen Auswirkungen gibt es? Rückenmark: 1. Kontrolle v. Schmerzreizen Formatio reticularis: beteiligt an Prozessen wie Schlaf, Aufmerksamkeit, Bewusstsein, Bewegung, HK-Funktionen + Atemfunktionen Mittelhirn: vermittelt schmerzdämpfende (analgetische) Wirkung v. Opiaten Thalamus: reguliert Schlaf + Wachheit Hypothalamus:steuert Stressreaktionenerhält Homöostase des Organismus Basalganglien: relevant bei Zwangsstörungen, Schizophrenie (Striatum), M. Parkinson (zerstörte dopaminerge Bahnen) + Sucht Limbisches System: relevant bei Gedächtnisstörungen, PTBS, Autismus, Depression, Phobien Amygdala: relevant bei Angststörungen + affektiven Störungen Hippocampus: evtl. Konditionierungsprozesse zur Entstehung der PTBS zerebraler Kortex: entscheidend  f. Denken, Problemlösen + Zuordnen v. Assoziationen präfrontaler Kortex: kontrolliert + reguliert emotionales + impulsives Verhalten
  • Neurotransmitter und funktion cholinerges System: Gedächtnis, Schlaf, vegetative Prozesse bei Dysfunktion relevant für Alzeihmer fördernd: Cholinesterasehemmer, Nikotin hemmend: Anticholinergika    
  • Neurotransmitter und Funktionen serotonerges System: Schlaf, Angst, affektive Störungen (Depression), Zwänge, Impulskontrolle, Schmerzhemmung fördernd: trizyklische Antidepressiva, selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer, MAO-Hemmer hemmend: Rezeptorenblocker, Tryptophanentzug    
  • Neurotransmitter und Funktionen dopaminerges System: Motorik, Belohnung, Prolaktinausschüttung, psychotische Symptomatik fördernd: L-Dopa, Kokain, Amphetamine, MAO-Hemmer hemmend: Neuroleptika nigrostriatales: Dysfunktion → Parkinson mesokortikales: relevant bei Schizophrenie mesolimbisches: relevant bei Sucht (Suchtgedächtnis) + psychotischen Symptomen    
  • Neurotransmitter und Funktionen noradrenerges System: Aktivierung, Angst, affektive Störungen, vegetative Prozesse fördernd: Kokain, Amphetamine, MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva hemmend: Neuroleptika, Betablocker    
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  • Neurotransmitter und Funktionen opioderges System: Schmerzhemmung, Euphorisierung fördernd: Endorphine, exogene Opioide (z.B. Morphin, Heroin) hemmend: Opiatantagonisten    
  • Psychopharmakatypen und dazugehörige Störungen klassische Neuroleptika: Positivsymptomatik d. Schizophrenie, Manie atypische Neuroleptika: Schizophrenie, Manie trizyklische Antidepressiva: Depressionen, evtl. Ängste Serotoninwiederaufnahme-hemmer: Depressionen, evtl. Ängste, Zwänge MAO-Hemmer: Depressionen, evtl. Ängste, soz. Phobie Lithium (Antimanikum): Prophylaxe v. uni- u. bipolaren affektiven Störungen, Manie Benzos (Sedativa): Angststörungen
  • Wie lauten psychodynamische Erklärungsansätze für Angststörungen? Freud: Angst = Grundphänomen + Hauptproblem der Neurose bewusst wahrgenommene äußere Bedrohung soll in Wahrheit symbolisch für (unbewusste) innerpsychische Bedrohung (Konflikt) stehen
  • Welche Gehirnstrukturen sind an Furchtreaktionen beteiligt? Thalamus, insb. Corpus geniculatum mediale→ ohne Thalamus keine Furchtreaktion Aufgabe der Amygdala: Bewertung der emotionalen Bedeutung der Info aufgrund vorheriger Erfahrungen Identifikation komplexer Stimuli als Gefahrenreize nur bei Einbindung von auditorischem Cortex + dessen Verbindung zur Amygdala direkte Verbindung zw. Thalamus + Amygdala→ Furchtreaktion auch ohne auditorischen Cortex möglich→ Furchtreaktionen können auch ohne vertiefte/bewusste Verarbeitung ausgelöst werden