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Biologie (Subject) / Bio2 Stadler (Lesson)

Fach Bio 2 Stadler

This lesson was created by LisaBio93.

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  • Was ist die Biodiversitätskonvention, wann wurde sie abgeschlossen und welche Ziele hatte sie? Biodiversitätskonvention: Übereinkommen über Biologische Vielfalt Wann? 1992 von 190 Vertragspartein Ziele: 1. Erhaltung biologischer Vielfalt           2. nachhaltige Nutzung          3. gerechte Aufteilung der Vorteile aus Nutzung biologischer Ressourcen
  • Wann wurde die Nomenklatur der Pflanzen eingeführt? Was wurde beachtet ? Womit früher bestimmt? Wann? : 1753 eingeführt Was: Geschlechtsverteilung in Blüten            Zahl der Verwachsungen und Anordnung der Staubblätter Früher Bestimmung nach vegitativen Merkmalen
  • Was ist Apomorphie und Plesiomorphie? Warum sind die Begriffe Relativ? Beispiel zu Plesiomorhie im bezug auf Magnoliopsida als Untersuchungsgruppe. Apomorphie: Merkmale die nur innerhalb der Untersuchungsgruppe vorkommen und nicht                         in der nächste verwandten Gruppe Plesiomorphie: Merkmale die Auch in anderen Gruppen vorkommen Begriffe sind Relativ da es Schwierig ist in "ursprüngliche" und "neue" Merkmale zu kategorisieren. Hängt stets von betrachteten Linien (Taxa) ab. z.B. Taubnessel (Laminales) und Vogel-Nestwurz (Asparagales) fehlen von Chlorophyll
  • Was versteht man unter Distanzmessung, was unter Charakter-basierten Methoden in der Molekularen Phylogenie? (Bsp, Vor und Nachteile) Distanzmessung: Aufstellen der Unterschiede (paarweise) Neigbour Joining: Paarweise Clustern zur minimierung der Gesamtlänge des Baums.                                     Abstände müssen additiv sein. Vorteil: Korrektur der mutiplen Substitionsereignisse Nachteil: Ähnlichkeit ist nicht gleich Verwandtschaft , denn Reversionen, Konvergenzen ec.                täuschen falsche Verwandtschaftsverhältnisse vor
  • Maximum Likehoodmethode: Beruht auf dem Prinzip der wahrscheinlichkeit einer Basensubstitution die je nach Position im Gen unterschiedlich ist. Diese "Erfahrungswerte" werden einbezogen Liefert stabilen Rahmen für die erstellung eines Stammbaums
  • In welche drei Großgruppen lassen sich Angiospermen einteilen? Sind sie mono-, para-, oder polyphyletisch? Definition dieser Begriffe und ein Beispiel für paraphylie. 1. Eudikotyledonen 2. Monokotyledonen 3. basale Ordnung (monophyletisch) Monophyletisch: 1 Taxon enthält alle Nachkommen eines Vorfahrens Paraphyletisch: Alle im Taxon eingeschlossenen gruppen gehen auf einen Vorfahren                                    zurück, aber nicht alle Nachkommen im Taxon mit eingeschlossen               Beispiel: Clarkia u. Heteroguara Polyphyletisch:Gruppen die nicht von gemeinsamen Vorfahren abstammen werden in                                 Taxon eingeschlossen
  • Angiospermen haben sich als artenreiste Gruppe durchgesetzt. Nennen sie mögliche Gründe 1. Tierbestäubung (Auffällige Blüten locken Tiere an) →Spezifität der Bestäuber führt zu                                                                                                   reproduktiver isolation 2. Einschluss der Samenanlagen in Fruchtblätter (fremder Pollen wird erkannt, Schutz,                                                                                         Verbreitung) 3.Vielfalt sek. Metabolide (Abwehr) 4.Vielfältige Wuchsformen 5.Vegitative Vermehrung weit verbreitet (z.B Ausläufer ect.)
  • Nennen sie zwei Arten der basalen Ordnung die wirtschaftlich genutzt werden. Welche Pflanzenteile werden genutzt? Larus nobilis (Lorbeerbaum) Blätter als Gewürz Cinamonum verum (Zimtbaum) Äste als Gewürz
  • Welche Art wird als die ürsprünglichste Art der Angiospermen angesehen, in welche 3 Großgruppen der Angiospermae ist sie phylogenetisch anzusiedeln und welche Merkmale bezeugen ihre ursprünglichkeit? Amobrella trichopoda (basale Ordnung)  Ursprünglich da -Blüten Perigon, Spiralig und Zahl variabel                           -Viele Staubblätter                           - apocarp (Fruchtblätter frei)                          
  • Welche Merkmale sind charakteristisch für Vertreter der basalen Ordnung -holzig -einfache Blätter ohne Nebenblätter -ätherische Öle in Idioblasten (kugelig) -Pollenkörner monosulcat -Blüten oft schraubig -Fruchtblätter frei oder nur 1 Fruchtblatt
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  • Welche Merkmale kennzeichnet die Gruppe der Monokotyledonen? Unterschied zwischen Dikotyledonen und Monokotyledonen. Monokotyledonen: 1 Keimblatt, Homorrhizie, Aktostele, Leitbündel geschlossen, kein sek                                   Dickenwachstum,                                Blätter: nicht gestielt, ganzrandig, parallelnervig, oft Blattscheiden,                                                      keine Nebenblätter, wechselständig, homolochlamydeisch Dikotyledonen: 2 Keimblätter, Allorrhize, Eustele, Leitbündel offen, sek. Dickenwachstum
  • Wie wird bei Arum maculatum die Bestäubung gesichert, wie Selbstbestäubung verhindert. Durch Insektenbestäubung. Selbstbestäubung wird durch Gleitfalle verhindert.
  • Wie können Orchideen überleben die kein Chlorophyll enthalten? + Beispiel Orchideen leben ehphiphytisch und auch parasitisch. (z.B Mykorrhiza-Parasiten)
  • Fruchttypen: Öffnungsfrüchte: Hülse (Farbaceae), Schote (Brassicaceae) Schließfrüchte: Beere (Ericaceae), Karyopse (Poaceae) Sammelfrüchte: Sammelnussfrucht (Rosaceae) Sammelsteinfrucht (Rosaceae) Sammelfrucht: Apfel, himbeere, Erdbeere Steinfrucht: Mandel, Kirsche, Kokosnuss Schließfrucht: Haselnuss, Kürbis, Tomate, Johannesbeere
  • Nennen sie außer Apfel zwei weitere Gattungen die zu den Apfelfrüchten zählen + Familienzugehörigkeit Familie Rosaceae Birne (Pyrus communis) Quitte (Cydonia oblonga)
  • Welche Merkmale im Blütenbau primitiv? Warum? Einzelblüten viele Blütenblätter apocaroe Fruchtblätter spiralige Blüten zwittrige Blüten radiärsymmetrisch
  • Orchhideae zu den artenreichsten Familien. Warum? Durch vielseitige spezielle bestäubungsanpassung wie ornitophilie
  • Nennen sie 2 beispiele der Zoochorie, Anemochorie und der Hydrochorie + Pflanzenbeispiel. Was sind Diasporen? Zoochorie: 1.Myrmekochorie (Ausbreitung durch Ameisen Elaiosomen) Viola                     2. Epichorie (Ausbreitung durch Anheftung) Klette Anemochorie: 1. Meterochorie (Ausbreitung durch Wind) Löwenzahl                         2.Semachorie (Wind +einwirkung äußerer Kräfte) Mohn Hydrachorie: 1.Nautichorie (Schwimmausbreitung) Kokosnuss                       2.Ombrochorie (Ausbreitrung durch Regentropfen) Sumpfdotterblume Diaspore: Sammelbegriff der Botanik für alle Samen die der Ausbreitung dienen 
  • Welche art von Bestäubung hat Populus? Wie darauf spezialisiert? Windbestäubung, Samen mit langen Haaren
  • Cactaceae : Trockenheitsanpassungen 1. Sukkulenz 2. kleine Blätter oder keine 3. Rippen o. Warzen zur stabilisierung u. Selbstbeschattung 4.Blätter zu Dornen oder Haaren : Selbstbeschattung + Verdungstungsschutz und Abwehr 5. Kugelförmig 6. Wachsschicht
  • Was ist ein Pseudanthium und ein cyathium? Eine Scheinblüte aus meherern reduzierten Blüten. Sie bilden das Cyathium.  (Euphorbiaceae)
  • Weshalb sind Ericaceae und Orchidaceae besonders gut in der Lage nährstöffarme Böden zu besiedeln Sie gehen Mykorrhiza ein. (Symbiose mit Pilzen)
  • 3 Anpassungen an Windbestäubung bei Fagales? Was ist die Cupula und woraus wird sie gebildet? 1. viele Pollen 2. Perianth reduziert 3. Blüten vor Laubaustrieb Cupula: bildet sich aus Blütenachse und ist eine Auswucherung die die Frucht umschließt ,                oft stachelig ( Esskastanie )
  • Warum werfen Erlen im Herbst ihre Blätter grün ab? Erlen besitzen Symbiosen mit Aktinomyceten deshalb können sie es sich leisten die Blätter grün abzuwerfen
  • Vier arten der Brassicaceae als Nutzpflanze und was verwendet wird. Brassica Napus(Öl aus Samen) Sinapis alba (Senfkörner) Thlaspi cerulescens (Fähigkeit Schwermetalle zu binden) Raphanus sativus (Rettich)
  • Schotenfrucht Schoten typisch für Brassicaceae 2 Fruchtblätter Öffnung an 2 Seiten mitte Rahmen mit Samen
  • 2 Familien Gewürzpflanzen+ Beispiel 1. Brassicaceae (besitzen Senföle eig zur Abwehr)   Brassica nigra   Brassica alba 2. Apiaceae Caeum carvi (Kümmel) Petrosilenum (Petersilie)
  • Baumwolle ? Woher? Aus Samenhaaren (Epidermisder Samenschale) der Gattung Gossypium gewonnen
  • Vergleich von Rosskastanie und Esskastanie Rosskastanien sind bestachelte Kapselfrüchte Esskastanien haben eine stachelige Cupula (Auswuchs der Blütenachse)
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