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Unternehmensführung - Wifawi (Subject) / Betriebsorganisation (Lesson)

Unternehmensleitbild, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophy, Corporate Identity

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  • Controlling ist ein wichtiges Führungsinstrument. a) Was sind die Teilaufgaben? Beschreibe Planung und Steuerung! b) 3 Beispiele zur Unterscheidung von strategischen & operativen Controlling a)*Planung = Ermittlung von kurz-, mittel- und langfristigen Zielen.- Beratung bei Zielfestlegung- Beobachtung außerbetrieblicher Einflüsse und Trends- Koordination und Leitung der Planungsarbeiten- Beratung der einzelnen Bereiche bei der Aufstellung der Teilpläne- Abstimmung der Teilpläne mit dem Gesamtplan *Steuerung = zielorientierte und systematische Festlegen von Aktivitäten, um die Zielvorgaben zu erreichen.- laufende Beobachtung der Planziele- erkennen von Abweichungen durch Soll-Ist-Vergleiche und Einleitung von Gegensteuerungsmaßnahmen- Laufende Berichterstattung- zahlenmäßige Analyse zur Vorbereitung von Entscheidungen- Entscheidungsunterstützung *Information*Analyse*Kontrolle b) strategisches Controlling:- dauernde Abwägung der zukünftigen Chancen und Risiken- Mitarbeit am strategischen Leitbild des Betriebes- langfristige und nachhaltige Sicherung der Betriebsexistenz- Steuerung der ErfolgspotentialeOperatives C:- Mithilfe bei der Festlegung der Betriebsziele- Informationsfluss in allen Betriebsbereichen sicherstellen- Soll-Ist-Vergleich durchführen- Abweichungen analysieren
  • a) Kreativitätstechniken - Für welche Planungsbereiche sind diese geeignet? b) Welche gibt es? c) Beschreibung Brainstorming a) Kreativitätstechniken werden dann in der Planung eingesetzt, wenn die Planer Unterstützung bei der Alternativensuche und der Entscheidung für die beste Alternative benötigen.b) Brainstorming, Brainwriting (6-3-5-Methode), Ishikawa Diagramm (Ursache-Wirkungsdiagramm), Morphologischer Kasten, Moderator, FMEA Analyse, 6-Hut-Methodec) Brainstorming=In zwangloser Gruppendiskussion, zw. 6 u. 8 Teilnehmern, mit unterschiedlichen Vorkenntnissen, sollen möglichst viele Ideen und Vorschläge generiert werden.Das Problem ist dabei klar benannt.* Ein Gruppenmitglied schreibt alle Ideen mit, die den Teilnehmern zu dem Thema einfallen.Währendessen gibt es keine Diskussion und Kritik!* Die Ideen anderer können weiterentwickelt werden.* Nach ca. 20 Min. werden die gesammelten Einfälle ausgewertet und besprochen.* Folgende Fragen sollten beantwortet werden: Lässt sich die Idee sofort umsetzen? Wie weit muss die Idee ausgebaut werden? Kann die Idee überhaupt umgesetzt werden?Vorteil: - eignen sich sehr gut für Gruppenprozesse- eignet sich sehr gut für Lösungsfindungen bei einem klar definiertem ProblemNachteil:- schüchterne Teilnehmer nehmen sich zurück- wenig geeignet für umfangreiche Problemstellungen
  • Stabstelle Die Stabstelle hat eine Beraterfunktion und keine fachliche o. disziplinarische Weisungsbefugnis/Entscheidungskompetenz. Sie unterstützen die oberen Instanzen bei der Arbeit und bereiten Entscheidungen vor (bsp.Assistenz der GL).Stabstellen werden geschaffen für:- spezielle EDV-Aufgaben- juristische Beratung- Projektleitung "Eine Stabstelle ist Entscheidungsvorbereiter, aber nicht Entscheider!"
  • Welche Organisationsformen gibt es in einem U? 1) Einliniensystem:-> jeder MA empfängt von einem direkten Vorgesetzten Weisungen und jede Stelle hat eine übergeordnete Stelle. (Es führt also 1 Linie vom MA bis zur GL)Z. B.: Linien-, Stab-, Sparten-, Produktorganisation 2) Stabliniensystem:Hier wird ein Einliniensystem durch eine Stabstelle ergänzt.Vor- u. Nachteile gegenüber den einfachen Einliniensystem:V:- Bessere Beratung der oberen Instanzen- Die oberen Instanzen können Aufgaben an die Stabstellen delegierenN: - Konflikte zw. Stabstellen und den Unterstellten einer Instanz können entstehen Mehrliniensystem:Hier bekommt der MA im Gegensatz zum Einliniensystem von mind. zwei Seiten Anweisungen.Z. B. Matrixorganisation:- die Organisationseinheiten werden nach Funktionen und Sparten gegliedert.- Funktionen bilden die Prozesse des U ab, bspw. Marketing, Produktion, Einkauf und Verwaltung- Sparten zeigen die Produkte des U an, bspw. Pkw, Nutzfahrzeuge o. Geländefahrzeuge- es gibt jeweils eine Leitung der einzelnen Funktionsbereiche und eine Leitung der einzelnen Sparten.
  • Morphologische Analyse = eine Kreativitätstechnik u. wird meist zur Lösungsfindung besonders in der Produktentwicklung (Entwicklung einer neuen Sachen angewendet) angewendet. Die Grundidee besteht darin, verschiedene Konstruktionen, Kombinationen und Variationen von möglichen Lösungen zu untersuchen. Denn hier wird ein Problem systematisch in abgrenzbare Einzelelemente, auch Parameter genannt, und in Variationen der Einzelelemente zerlegt.Sie erfolgt in einer Gruppe bis zu 7 Personen, wodurch sich das Wissens- und Ideenpotential erweitert.Kernstück ist der morphologische Kasten:1. Allgemeine Beschreibung des Problems (um Lösungsmöglichkeiten von Beginn an nicht auszuschließen)2. Das Problem wird in Teilprobleme zerlegt.3. Matrix mit den Lösungsalternativen (morphologischer Kasten wird gebildet)4. Lösungsalternativen werden zu kreativen Lösungen kombiniert.5. Lösungsalternativen nach unternehmensinternen Kriterien aussieben.--> Erhält mehrere Lösungen für die Aufgabe.V: - Übersichtlichkeit der Lösungsvorschläge und daraus können leichter kreative Lösungen gebildet werden- Kein Moderator wird benötigt- kann wieder aufgegriffen und verwertet werden N: - Zeitaufwendiger als z. B. Brainstorming- Fachwissen zum Problem ist erforderlich- Komplexes Zerlegen des Gesamtproblems in Teilprobleme erforderlich
  • Kreativitätstechniken: a) Brainwriting b) Moderator c) Moderator Unterschied zur klassischen Besprechung a) = 6-3-5 Methode ist eine Art stilles Brainstorming. Die 6-3-5-Methode ist übersichtlicher und das Vorgehen strukturierter:- 6 Leute schreiben jeweils 3 Ideen in 5 Minuten auf.- Danach reicht jeder sein Blatt an seinen Nachbarn weiter.- Dabei greifen die Nachfolger nach Möglichkeit die Ideen ihrer Vorgänger auf und entwickeln sie weiter, oder fügen Ideen hinzu. So wechseln die Blätter 5 mal ihren Besitzer.- max. 108 Lösungen (6*3*6)V: leichte Handhabung der Methode, kein Moderator nötig, der Urheber einer Idee bleibt erkennbar, alle TN werden aktiv, gute Ideen werden aufgegriffen und systematisch weiter entwickelt, keine vorzeitige Diskussion durch die schriftl. Form, die unterschiedlichen Kompetenzen der TN werden ausgeschöpft (u. es entstehen innovative Ideen), N: Das Zeitlimit verursacht Stress (bei der Ideenfindung), es fällt nicht immer leicht eine Idee kurz und knapp zu beschreiben, es werden vielleicht weniger kreative Lösungen gefunden, da die ersten Vorschläge weiterentwickelt werden sollen, b) Moderationstechnik = mit Kärtchen und Pins an der Pinwand (Moderationskoffer)- Moderator gibt das Thema/Problematik vor.- MA bekommen Kärtchen und Stifte - Nun kann der Moderator z. B. erwarten, dass die MA nach Wichtigkeit sortieren und dementsprechend Pins anbringen. So wird möglicher Weise der Hauptkonfliktpunkt herausgefunden.- Lösungen werden entwickeltAufgabe des Moderators (er verfügt über Methodenkompetenz):1. Strukturierung der Beitrage der TN in der Moderationssitzung2. Schaffung eines positiven Klimas (keine verletzende Kritik, Wertschätzung f. jeden Beitrag den die TN machen)3. Er verhält sich neutral (u. bezieht keine Position)4. Er motiviert (bsp. auch Menschen die introvertiert sind)5. Er nutzt aktives Zuhören (sicherstellen, dass der Beitrag verstanden wurde, mit eigenen Worten zusammen fassen, Blickkontakt)c) Bei der klassischen Besprechung steht der Führer im Vordergrund und bei der Moderation steht die Gruppe im Vordergrund, Moderator im Hintergrund!
  • Ishikawa-Diagramm = Ursache-Wirkungsdiagramm/Fischgrätendiagramm-> Fehlersuchmethode, mit der sich Ursachen eines Problems herausfinden lassen. (Qualitätsverbesserung)1. Schritt: Problemfall festlegen (Bsp. mangelnde Büroreinigung)2. Schritt: Bsp. durch Brainstorming, Ursachen sammeln3. Schritt: Ursachen zu Gruppen zusammen fassen und die Einflussgrößen festlegen (5-6M's: Mensch, Maschine, Material, Methode, Milieu und Messung)4. Schritt: Fischgräten-Diagramm bilden und ordnen (Ausgangspunkt des Diagramms ist ein horizontaler Pfeil mit einer Box auf der rechten Seite, wo das bestehende Problem genannt wird. Der Pfeil dient als sogen. Backbone, von dem aus weitere größere o. kleinere Ursachen kategorisiert und zueinander in Beziehung gesetzt werden.)5. Schritt: Diagramm bewerten (Sind die Zusammenhänge vollständig, schlüssig und widerspruchsfrei?) -> Ein mehrfaches Auftreten von Ursachen in unterschiedlichen Hauptkategorien kann schon die Wurzel für das Problem sein! Mensch: Alle am Problem beteiligten MA u. Personen, die aufgrund fehlender Erfahrung, Fähigkeiten, Kenntnisse, persönliches Verhalten,... als Ursache in Frage kommen.Maschine: Einrichtungen, Arbeiteisplatzgestaltung, Maschinen, Werkzeuge, ... die für das Problem als Ursache in Frage kommen.Methode: intern vorgegebene Arbeitsabläufe, Dienstanweisungen, Organisationsstrukturen, Kontroll- und Genehmigungsverfahren, die als Ursache für das Problem in Frage kommen.Material: Alle Mängel, die durch eingesetze Materialien, Werkstoffe und Zulieferteile entstanden sein könnenMileu/Mitwelt: externe Einflüsse, wie Kundenverhalten, gesetzliche Vorschriften, Konkurrenzsituation, Arbeitsmarktsituation, NaturMessung: Mess- und Erfassungsmethoden V: gut geegnet für Gruppenarbeit, leicht zu erlernen, relativ geringer Aufwand, besseres Verständnis von Ursachen und deren Wirkung durch die visuelle DarstellungN: Gefahr, dass komplexe Probleme durch zu tiefe Verästelungen unübersichtlich werden (wenn es umso detaillierter wird), keine Wechselbeziehung von versch. Ursachen werden dargestellt, keine Berücksichtigung von zeitlichen Abhängigkeiten
  • a) Spartenorganisation - Erklärung! b) Voraussetzungen für die Organisation und Gründe c) Vor- und Nachteile a) = Divisionsorganisation. Das U wird nach Erzeugnissen (Produkt), Erzeugnisgruppen, Erzeugniskombinationen u. abgrenzbare Kundengruppen (A-, B-Kunden, Privat/Geschäftskunde), Gebiete gegliedert.=> Wenn die Erzeugnisse als Produkte in der 2. Ebene stehen = Spartenorga!beschreibt ein 1-Linien-System. An der Spitze (1. Ebene) ist die GF. Darunter finden wir die weitgehend autonomen Divisionen/Geschäftsbereiche/Sparten. Und jeweils darunter (3. Ebene) finden wir die Funktionen.b) Voraussetzungen- Großunternehmen (mit Geschäftsbereich von mind. 1000 MA)- stark unterschiedliche Produktgruppen- differenzierte MärkteGründe: - Verbesserung der Kundenbetreuung- Stärkere Marktausrichtung des U- Nutzung der Spezialisierungseffektec) V: - bessere Marktorientierung- Ergebnisse der Kostenrechnung entspr. weitgehend dem tatsächlichen Kostenanfall, da nur noch ein Minimum an Kostenschlüsselungen, Kostenverteilungen und Kostenzurechnung erforderlich ist- Hohe U-transparenz (Wo sind die Kosten entstanden, sind Kosten entstanden?)- Größere Anpassungsfähigkeit (am Markt, wenn sich was ändert)- Einrichtung von Profit Centern- klare ZuständigkeitsabgrenzungN:- Gefahr des Eigenlebens der Geschäftsbereiche- Anstrebung von Geschäftsbereichszielen statt U-zielen- Größerer Bedarf an FK- Geringe Nutzung von Synergieeffekten- Höhere Management- und Verwaltungskosten
  • Diversifikation = Ausweitung des Sortiments u. bezieht sich auf neue Produkte für neue Märkte.
  • 5 Einflusspotentiale der FK ("Grundlagen sozialer Macht" 1) Macht durch Belohnung:Möchte der Untergebene Karriere mache, dann hat eine FK Macht über ihn, wenn dieser weiß, dass Lohnerhöhung oder Karriere vom Vorgesetzen abhängig ist. 2) Macht durch Zwang:Die FK hat die Möglichkeit, den MA bei abweichenden Verhalten zu bestrafen (Entlassung, Versetzung, Lohnabzug) 3) Macht durch Persönlichkeitswirkung:Die Autorität, Belohnung gewähren zu können, macht einen Vorgesetzen attraktiv. Der MA möchte deshalb der FK gefallen. 4) Macht durch Wissen und Fähigkeit:Die FK hat Wissensvorteile in einem speziellen Gebiet. 5) Macht durch Legitimation:Die MA sind bereit, den Weisungen der FK zu folgen, weil sie das Recht der FK, als Positionsinhaber Einfluss auszuüben, anerkennen.
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  • a) Netzplantechnik b) Was ist der Kritische Weg? c) Vorteile des kritischen Weges? a) = eine Planungsmethode zur Kontrolle von Projekten. Die einzelnen Vorgänge werden dabei nach der Anordnungsbeziehung und ihrem Zeitbedarf geordnet und eingetragen.  b) =eine Folge der verbundenen Aufgaben in einem Projekt. Die Zeitdauer des kritischen Pfades ist die Zeitdauer des gesamten Projekts. Er ist deshalb kritisch, da Zeitüberschreitungen in diesen Vorgängen eine Zeitüberschreitung des Gesamtablaufs bedeuten. Hier ergeben sich keine Puffer aus den frühesten Anfangs- & Endterminen bzw. den spätesten.c) - bessere Planbarkeit von möglichen Ausfällen- für MA/Projektmitglieder eine gute Übersicht
  • Wertanalyse (Funktionskostenanalyse) = ist eine systematische Managementmethode zum Lösen komplexer Probleme (in Teamarbeit).Sie kann bei der Planung oder Überarbeitung von Produkten, Prozessen und Organisationsstrukturen eingesetzt werden. Man kümmert sich um 2 Hauptfragen:welche Funktion, Materialien etc. eines Produktes überschüssig sind? Wie kann ich die gleiche Funktion kostengünstiger erreichen?=> Ziel ist immer eine Wertsteigerung!In eine Wertanalyse werden Marketingfachleute, Konstrukteure und Manager einbezogen. Im Idealfall Workshopt mit Anwendern/KundenV: - Für alle Produkte mit Funktionen und Dienstleistungen anwendbar- Kundenorientierung- KVP- Förderung der KreativitätN: - hoher Planungsaufwand- lange Dauer- Bewertung des Kundennutzens subjektiv- mangelnde Akzeptanz bei den Entscheidungsträgern- manipulierbarNach DIN 69910 findet die Wertanalyse in 6 Schritte statt:1. Wertanalyse vorbereiten und planen:Bestimmung des Objektes der WertanalyseFestlegung der Zielsetzung der Wertanalyse Leiter und Team auswählenAblauf planen2. Erfassung des Ist-Zustandes:Feststellen und beschreiben der Funktionen und funktionsbedingten EigenschaftenErmittlung bisheriger Kosten3. Kontrolle des Ist-Zustandes (Soll-Ist-Vergleich):Prüfung der FunktionenAbgleich mit z. B. gesetzlichen oder technischen VorgabenPrüfung der Funktionskosten4. Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen:Ermittlung und Bewertung von Alternativen5. Auswahl und Empfehlung einer Alternative:Bewertungskriterien festlegen und Anforderungen & Wirtschaftlichkeit prüfen6. Lösung umsetzen:Detailplanung der ausgewählten LösungMeilensteine festlegenRealisierung
  • Stellenbeschreibung Auch Aufgaben- oder Funktionsbeschreibung genannt, enthält die Hauptaufgaben der Stelle, die Eingliederung in das UN und i.d.R. die Befugnisse der Stelle.
  • Inhalte der Stellenbeschreibung -       Beschreibung der Aufgabe: Stellenbezeichnung, Unterstellung, Überstellung, Stellvertreter, Ziel der Stelle, Hauptaufgabe und Kompetenzen, Einzelaufträge, Besondere Befugnisse -       Anforderungsprofil: Fachliche Anforderung (Ausbildung, Weiterbildung, Berufspraxis), Persönliche Anforderung (Kommunikationsfähigkeit, Führungsfähigkeit, Analysefähigkeit)
  • Kompetenz, Instanz, Stelle, Organisation? Kompetenz: Ist die Fähigkeit eine bestimmte Aufgabe zu erfüllenStelle= die kleinste organisatorische Einheit in der Organisation eines UInstanz= eine Stelle mit Entscheidungsbefugnis. ==> Jede Instanz ist also eine Stelle, aber nicht jede Stelle eine Instanz --> wenn sie keine Entscheidungsbefugnis hat!!!Organisation: Es geht um die Regelung in einem U. Die Aufbauorganisation schafft Strukturen.
  • FMEA = Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse = KreativitätstechnikIm Rahmen des Qualitätsmanagements bzw. Sicherheitsmanagements wird die FMEA zur Fehlervermeidung und Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit vorbeugend eingesetzt.Grundfrage: Was kann schief gehen?3 Arten der FMEA:1) Produkt FMEA: Was kann beim Produkt schief gehen? (Meist konzentration auf die sicherheitsrelevanten Kriterien, wie beim Auto die Bremsen)2) Prozess FMEA: Was kann beim Fertigunsprozess schief gehen?3) System FMEA: Hier wird das Sicherheitssystem z. B. einer Bank betrachtet.=> Das Ergebnis ist die RPZ (Risiko-Prioritäts-Zahl):= Wahrscheinlichkeit des Auftretens (des Fehlers) x Bedeutung der Folgen x Wahrsch. der Entdeckung (des Fehlers)Alle 3 Komponenten werden skaliert von 1 sehr gering - 10 sehr hoch.Sodass man am Ende auf eine Skala für die RPZ von 1 - 1000 kommt.
  • 6-Hut-Methode = eine Kreativitätstechnik und hilft z. B. bei Diskussionen und Brainstormings zu besseren Ergebnissen zu kommen. Jeder Hut steht dabei für eine bestimmte Sichtweise/Position, mit der alle im Team durch das symbolische Aufsetzen eine bestimmte Fragestellung systematisch zu betrachten. weißer Hut (neutral) = Wertungsfreies Sammeln von Informationen ohne jegliche Emotionen oder Urteileroter Hut (Herz) = Aussprechen aller möglichen Gefühle und Intuitionenschwarzer Hut (schwarzer Peter) = Herausfinden aller objektiv negativen Aspekte des Problemsgelber Hut (lachende Sonne) = Herausfinden aller objektiv positiven Aspekte des Problems grüner Hut (wachsen) = Er steht für Kreativität und Wachstum - Sammeln aller neuen Ideenblauer Hut (Himmel) = Zusammenfassen der Ergebnisse und entscheiden, ob ein Hut nochmals "aufgesetzt" werden muss - dieser Hut ist immer der letzte Hut einer Sitzung.
  • Zeitlohn & Leistungslohn - Abgrenzung/Vorteile/Nachteile + Beispiele? Zeitlohn (oder Gehalt) ist in Dtl. die häufigste Entgeltform. = abhängig von Arbeitszeit, Leistungsgrad wird nicht berücksichtigt, evtl. verbunden mit Leistungszulagen.Der Bezug ist der Zeitfaktor (Bsp. Monate, Jahre,.. => Monats- und Jahresgehalt) u. das Entgelt wird summarisch ermittelt.Sonderform: Pensum, bei dem die Leistung etwas genauer festgelegt wird u. es Prämien gibt!Vorteile:- relativ leichte Abrechnung, da keine "Messung" der Leistung- Planung der Lohnkosten ist relativ leicht, da konstanter Lohn z. B. Angestellte in Verwaltung, Konstruktion- ein festes Entgelt kann zu einer präzisen und sorgfältigen Arbeit führen, weil die Leistung an keine bestimmte Zeit gebunden ist.Nachteile:- ist nicht immer motivationsfördernd- es bietet kaum Anreize zur Leistungssteigerung (da kein Leistungsvergleich)- die Kontrolle der Arbeitsleistungen und der Kosten/Nutzen-Relation kann sich für das U schwierig gestaltenLeistungslohn:Z. B. Akkordlohn u. PrämienlohnDie Beschäftigten werden für die erbrachte Mengenleistung entlohnt. Dementsprechend werden nur solche Arbeiten als akkordfähig bezeichnet, deren Arbeitsergebnisse mengenmäßig und zeitlich messbar sind.Bsp. Fertigungs-MAVorteile:- leistungsgerechte und leistungsfördernde Bezahlung für den MA- Vorplanung der Arbeitsabläufe- eigene Erfolgsmessung --> Motivation- Vorplanung des Arbeistkräftebedarfs und BetriebsmittelbedarfsNachteile:- Die Arbeit muss für den Einsatz des Systems geeignet sein- Die Qualität und Nachhaltigkeit der Arbeit könnte darunter leiden- Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit ist schwierig zu beantworten
  • Was versteht man unter Handlungskompetenz? = Fähigkeit einer Person, situativ angemessen und in sich stimmig zu handeln (z. B. selbstständig Planen, selbständig durchführen, selbstständig Kontrollieren, selbstständig Bewerben)Die individuelle Handlungskompetenz entwickelt sich aus dem Zusammenwirken von - Sozialkompetenz (Zwischenmenschliches Verhalten, Miteinander)- Selbstkompetenz (Persönlichkeit, MA kann mit sich gut umgehen, persönliche Auftreten)- Methodenkompetenz (Jemand kann Dinge analysieren, nach Schemen arbeiten)- Fachkompetenz (Ausbildung, Weiterbildung)(-Reflexionskompetenz (Führungskräfte: Sich selbst betrachten, wie ich wirke und die Dinge zu ändern)
  • Was versteht man unter Personalplanung? Was sind die Ziele? Was sind die Aufgaben? Die Personalplanung umfasst alle Handlungen, welche Entscheidungen über die zukünftige Verwendung von Personal im U betreffen (Von Vorbereitung bis zur Kontrolle dieser Entscheidungen)Ziele der Personalplanung:- Optimierung der Verfügbarkeit der MA und der Wirksamkeit ihres Arbeitsplatzes- Optimale Auslastung der betrieblichen Kapazitäten- Planung von Aufträgen und ProzessenAugaben:- Verwendung des Personals in Zukunft- Verbesserung des Personaleinsatzes- Retchtzeitige Reaktion auf zukünftige Anforderungen
  • Individualplanung u. Kollektivplanung? <-- Personalplanung unterschieden nach Planungssubjekten Individualplanung bezieht sich jeweils ausschließlich auf einen einzelnen, namentlich identifizierbaren MitarbeiterKollektivplanung = hier stehen nicht einzelne MA im Mittelpunkt, sondern die Gesamtheit von MA. Z. B. die gesamte Belegschaft, Bereiche, Abteilungen o. Gruppen
  • Wie wird der Bruttolohn berechnet? Bruttolohn = Stundenlohn x Anzahl der StundenoderGeldakkorsatz je Stück x Stückzahl
  • Führungstechniken? Management by = "führen durch"...Management by Systems = Führung durch Systemsteuerung/den Computer/EDV.Infos werden aus dem Netz geholt und ins Netz gestellt.V: Zeitersparnis, umfangreicherer/besserer Informationsstand (kann ein Mensch gar nicht alles speichern)N: RedundanzManagement by Objectives = Führen durch Zielvereinbarung. Die Entscheidungsebenen arbeiten gemeinsam an der Zielfindung. Dabei legen Vorgesetzter u. MA zusammen das Ziel fest, überprüfen es regelmäßig u. passen das Ziel an. Da das Gesamtziel der Unternehmung u. die daraus abgeleiteten Unterziele ständig am Markt orientiert sein müssen, ist MbO aufgrund kontinuierlicher Zielpräzisierung ein Prozess. Als Voraussetzung von MbO müssen u.a. geschaffen werden: -       Ein System hierarchisch abgestimmter und klar formulierter Ziele-       Klare Abgrenzung der Kompetenzen-       Bereitschaft der Vorgesetzten zur Delegation-       Fähigkeit u. Bereitschaft der MA, Verantwortung zu übernehmen
  • a) Personalmanagement b) Warum ist der Personalbereich für den Unternehmenserfolg entscheidend? c) Personalpolitik d) Arbeitsrecht a) Das Personalmanagement befasst sich mit den arbeitenden Menschen und ist für die Steuerung u. Betreuung aller im U. tätigen MA zuständig.Die Hauptaufgaben sind dabei:- Personalplanung (Wie viele MA wann an welchem Arbeitsplatz?- Personalbeschaffung (In- und externe Beschaffung der benötigten MA-Anzahl)- Personalentwicklung (Quantitative und qualitative Anpassung des Personals an zukünftige Anforferungen)- Personaleinsatz (Wer, wann, wo?)- Personalentlohnung  (Auszahlen der Gehälter)- Personalbeurteilung (Erstellen von Zeugnissen, Beurteilungssysteme anwenden)- Personalführung (Veranlassen, steuern, motivieren, kontrollieren)- Personalfreisetzung (Personalentlassung)b) Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels (Zahl der Azubis geht zurück, immer mehr ältere MA) ist es wichtig, motiviertes u. gut ausgebildetes Personal zu haben.Durch innovative, kreative MA können entscheidende Wettbewerbsvorteile (auch international) entstehen.c) = das Personalwesen und leitet sich aus den Grundsätzen der allgemeinen Unternehmenspolitik sowie den Unternehmenszielen ab. Bsp. Work Life Balanced) Gesamtheit aller Rechtsregeln, die sich mit der unselbstständigen, abhängigen Arbeit befassen.
  • Transaktionsanalyse Ursprungsgedanke = Kommunikation findet immer auf mindestens 2 Ebenen statt: Sachebene (was man inhaltlich rüber bringen will) und Beziehungsebene (wie die Menschen zueinander stehen).TA = ein Kommunikationsmodell mit dem Ziel, die persönlichkeit positiv zu verändern und zu entwickeln. Die TA geht dabei von 3 Persönlichkeitszuständen (Kind-Eltern-Erwachsener) aus. Sie hilft unter anderem, schwierige zwischenmenschliche Kommunikationsstörungen zu lösen.
  • Balance-Score-Card (Punktekarte)= Controlling Instrument, um das U. langfristig strategisch im Gleichgewicht zu halten.Hier wird schon Jahre vorher geplant, wie das U. in 4 J. aussieht.Es gibt 4 Perspektiven und eine Perspektive beeinflusst die andere.Wichtige Bereiche:- Kunden- Finanzen- Mitarbeiter/Innovation- Prozesse u. ProzessabläufeAlle Bereiche müssen erfasst und ausbalanciert werden!V: Man beschäftigt sich perspektifisch, langfristig mit dem U. so dass alles passtN: Man hat sich Jahre lang immer nur um die eine Perspektive, z. B. Finanzen gekümmert.
  • Szenariotechnik = Prognosetechnik der strategischen Planung. Mit der Entwicklung verschiedener Szenarien wird versucht, die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung zu reduzieren.