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Finanzierungspolitik (Subject) / Grundlagen (Lesson)
Grundlagen
This lesson was created by Marekhenk.
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- Definiere Kuponanleihen. festverzinsliches Wertpapier Kupon bezeichnet die Nominalverzinsung
- Definiere Zerobonds/Nullkuponanleihen. Anleihe, die keinen Zinskupon aufweist, also keine laufenden Zinserträge bringt Zinsertrag für den Anleger liegt in der Differenz zwischen Emissionskurs und Rückzahlungskurs
- Definiere Leasingverträge ohne Optionsrecht. Zurechnung beim Leasinggeber, wenn die Grundmietzeit mindestens 40% und maximal 90% der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer beträgt.
- Definiere Leasingverträge mit Mietverlängerungsoption. Zurechnung beim Leasinggeber, wenn die Grundmietzeit mind. 40% und max. 90% der Nutzungsdauer beträgt und die Anschlussmiete größer oder gleich der AfA oder des niedrigeren gemeinen Werts ist. Andernfalls erfolgt Zurechnung beim Leasingnehmer.
- Definiere Leasingverträge mit Kaufoption. Das gleiche, wie mit Mietverlängerungsoption.
- Definiere zustandsbedinger Anspruch! Ein zustandsbedingter Anspruch bezogen auf Zustand s (s=1,...S) ist ein Zahlungsanspruch, der eine Geldeinheit abwirft, wenn Zustand s eintritt. In jedem anderen Zustand wirft dieser zustandsbedingte Anspruch keine Zahlung ab.
- Definiere Wertadditionsprinzip: Wird ein riskanter Strom von EZÜ in zwei beliebige Teilströme additiv zerlegt, so ist der Marktwert des ursprünglichen Stroms vor Ankündigung der Zerlegung gleich der Summe der Marktwerte der beiden Teilströme nach Ankündigung der Zerlegung.
- Nenne die Formel von Wertadditivität: Für ef=ei+ej gilt: V(ef)=V(ei)+V(ej)
- Was ist die Aussage des Irrelevanztheorems? Der Marktwert eines Unternehmens und der finanzielle Nutzen der Kapitalgeber sind unabhängig von der Finanzierungspolitik des Unternehmens.
- Wie lässt sich das Irrelevanztheorem beweisen? Mit dem Invarianzprinzip und dem Wertadditionsprinzip.
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- Was sind die Annahmen des Irrelevanztheorems? Es gibt keine Steuern. Es gibt keine Transaktions- und Informationskosten. Alle Wertpapiere sind beliebig teilbar. Alle Unternehmen und Kapitalgeber haben gleichen Marktzugang. Jeder Kapitalgeber maximiert seinen finanziellen Nutzen. Alle Rechte an Einzahlungsüberschüssen der Unternehmen sind durch Wertpapiere verbrieft, die auf dem Kapitalmarkt gehandelt werden. Das Investitionsprogramm jedes Unternehmens liegt fest, ist also unabhängig von seiner Finanzierungspolitik.
- Definiere Neutralisierungspolitik bei Umfinanzierung. Bei diesem Geschäftsvorfall wird Fremd- durch Eigenkapital substituiert. Die bisherigen Gesellschafter kaufen die jungen Beteiligungstitel über einen bei den bisherigen Gläubigern finanzierten Kredit, der genau denselben Zahlungsstrom abwirft wie der vorzeitig vom Unternehmen getilgte Kredit.
- Was sind Vermittlerfunktionen von Banken in einer Volkswirtschaft. Losgrößentransformation Fristentransformation Risikotransformation
- Was ist Losgrößentransformation? Eine Vielzahl von Einlagen unterschiedlicher Höhe wird in viele Kredite mit davon abweichenden Kreditbeträgen transformiert.
- Was ist Fristentransformation? Eine Vielzahl von Einlagen unterschiedlicher Fristigkeit wird in viele Kredite mit davon abweichender Fristigkeit transformiert.
- Was ist Risikotransformation? Eine Vielzahl von Krediten mit unterschiedlichem Risiko wird in Einlagen mit davon abweichendem Risiko transformiert.
- Was sind Handlungsmöglichkeiten für das Bankmanagement zur Vermeidung bzw. Verringerung von Kreditausfallrisiken? Prüfung der Kreditwürdigkeit vor der Kreditvergabe Es können Sicherheiten von Schuldnern verlangt werden, die den ausgefallenen Teil des Kredites decken sollen Kreditausfallrisiken können über Risikomärkte weitergegeben werden. --> Derivate Finanzinstrumente
- Was bedeutet Zahlungsunfähig? Wenn man unabweisbar fällige Verbindlichkeiten nicht begleichen kann.
- Was bedeutet Liquide? Wenn man in diesem Zeitpunkt zahlungsfähig ist.
- Was bedeutet Solvent? Wenn man im Urteil Dritter eine so hohe Bonität besitzt, dass man im Bedarfsfall weitere Kredite aufnehmen kann.
- Was bedeutet insolvent? Wenn man zahlungsunfähig oder überschuldet ist oder Zahlungsunfähigkeit droht.
- Erläutere eine bedingte Kapitalerhöhung. Erhöhung des Grundkapitals, die nur so weit durchgeführt wird, wie von einem Umtausch- oder Bezugsrecht, das die Gesellschaft auf die neuen Aktien einräumt, Gebrauch gemacht wird. Die bedingte Kapitalerhöhung soll nur zu folgenden Zwecken beschlossen werden: Gewährung von Umtausch- und Bezungsrechten an Inhaber von Wandelschuldverschreibungen und Optionsanleihen; Zur Vorbereitung des Zusammenschlusses mehrerer Unternehmen und; Zur Gewährung von Bezugsrechten an Arbeitnehmer Der Beschluss der Kapitalerhöhung und der Konditionen erfolgt durch die Hauptversammlung Zufluss neuer liquider Mittel nur, wenn vom Umtausch- bzw. Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.
- Definiere Genehmigtes Kapital: Satzungsmäßige Ermächtigung des Vorstandes, das Grundkapital bis zu einem bestimmten Nennbetrag durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen Die HV beschließt die Ermächtigung (Satzungsänderung). Über die Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand, soweit die Ermächtigung keine Bestimmungen enthält. Die Ermächtigung kann vorsehen, dass der Vorstand über den Ausschluss des Bezugsrechtes entscheidet. Mit Durchführung der Kapitalerhöhung Zufluss von liquiden Mitteln.
- Definiere eine ordentliche Kapitalerhöhung. Erhöhung des Grundkapitals gegen Ausgabe „junger“ Aktien. Der Beschluss der Kapitalerhöhung und der Konditionen erfolgt durch die Hauptversammlung Grundsätzlich Bezugsrecht bei Aktionären. Bezugsrecht kann jedoch durch die HV ausgeschlossen werden. Zufluss von liquiden Mitteln.
- Definiere eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (nominelle KE). Erhöhung des Grundkapitals gegen Ausgabe „junger“ Aktien zu einem Emissionskurs von „null“. Daher kein Zufluss an liquiden Mitteln. Der Beschluss der KE und der Konditionen erfolgt durch die HV. Erhöhung des Grundkapitals zu Lasten der Rücklagen.