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Psychologie (Subject) / 03401 - Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie (Lesson)

FUH - Modul 1

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  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (2) Theoretische Einbettung und Abteilung von Hypothesen Literaturrecherche ( PsycINFO und PSYNDEX) Auswahl und Klassifizierung von Hypothesen aus der TheorieSpezifikation der Hypothesenarten am Beispiel „Selbstdarstellungstheorie soziale Angst“Zusammenhanghypothesen ( es besteht ein Zusammenhang zwischen niedrigen darstellungsbezogenen Selbstwirksamkeitserwartungen und sozialer Angst)Veränderungshypothesen ( soziale Angst lässt sich durch ein Trainingsprogramm reduzieren, das darstellungsbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen steigert) Unterschiedshypothesen ( M und W unterscheiden sich im Ausmaß sozialer Angst)Einzelfall-Hypothesen (Person A kann durch Trainingsprogramm soziale Angst überwinden)Aggregat-Hypothesen beinhalten Aussagen über Eigenschaften einer Population als Ganzes.
  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (3) Operationalisierung und Untersuchungsplanung Operationalisierung = Festlegung von Beobachtungs- und Messvorschriften aus Vielfalt von Methoden/Datenquellen. Bsp.: Liebe könnte man als Anzahl Küsse für eine Person operationalisieren und Selbstbewusstsein durch die Bejahung der Frage "Wie selbstbewusst sind sie auf der Skala von 1-10)?" → viele verschiedene Möglichkeiten ein Konstrukt zu operationalisieren.Test Gütekriterien müssen gegeben sein ( Objektivität,Reliabilität, Validität)Festlegung des statistischen Verfahrens ( schon jetzt überlegen)ethische und rechtliche Aspekte prüfen und beachtenFestlegung des Designs bzw Versuchsplans. Dabei sind folgende Aspekte zu beachten: Probanden ( Wer? Alle oder nur Stichprobe? )Treatment ( Reizkonstellationen oder situative Bedingungen)Setting ( Ort – räumlich, ökologisch, pysikalisch etc)zeitlicher Ablauf ( ein Zeitpunkt, mehrere Zeitpunkte?)
  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (4) Durchführung der Untersuchung und Datenerhebungsmethoden Vorbereitung Versuchsräume,Versuchsmaterial, technische Hilfsmittel Schulung Versuchsleiter/innen Sicherstellung Dokumentation der Datenerhebungsmethoden Untersuchung, Beachtung, Dokumentation von Störvariablen
  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (5) Datenanalyse und Hypothesenprüfung Auswertung der Daten in Auswertungsprogrammen, wie SPSS, Mplus, LISREL, AMOS → setzt Codierung vorausgesetztDatenaufbereitung bei verschiedenen Datenquellen & DatenbereinigungBildung von SkalenwertenAusreißer und Extremwerte identifizierenInterferenzstatistik (Fehlerwarscheinlichkeit bestimmen) / ist das Schließen von erhobenen Daten einer Stichprobe auf Werte in der Population
  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (6) Interpretation und Diskussionsthema Erläuterung, was Zahlen bedeuten ( Verwerfung oder Beibehaltung der Nullhypothese)Interpretation eigener Befunde in Kontetxt mit vorherigen UntersuchungenVorschläge zur Weiterentwicklung des methodischen Vorgehens
  • 7 idealtypische Phasen empirischer Untersuchungen (7) Präsentation und Publikation Publish or Perish ( untergehen)
  • Numerisches relativ = mathematische Beziehung von Zahlen
  • Empirisches relativ = Beobachtbare Beziehungen von Objekten
  • homomorphe Abbildung = Struktur bei Abbildung von empirischen Relationen in numerische Relationen muss erhalten bleiben
  • 3 Messtheoretische Probleme der homomorphen Abbildung Repräsentationsproblem – Ist ein Merkmal messbar und in numerischer Relation abbildbar? → Lösungsvorschlag durch Formulierung von Axiomen & Transitivität. A>B + B>C dann auch A>C.Eindeutigkeitsproblem – Vater ist 2m und Sohn 1m = Vater ist 200cm und Sohn 100cm. Je weniger Transformationen möglich sind, desto eindeutiger ist die MessungBedeutsamkeitsproblem – welche mathematischen Operationen führen zu sinnvollen Aussagen? ( weiblich= 1, männlich = 2 → nicht sinnvoll)
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  • NOMINALSKALA Beobachtbare Relationen / bedeutsame AussagenÄquivalenzrelationen: Gleichheit/Ungleichheit BeispieleKategorien,Geschlecht,Studienfächer, PLZ Zulässige TransformationenEin-eindeutige Mögliche Statistische Operationen ( Beispiele)Modus ( Merkmausausprägung mit größter Häufigkeit)
  • ORDINALSKALA Beobachtbare Relationen / bedeutsame AussagenOrdnungsrelation (größer/kleiner, besser/schlechter) BeispieleRangreihen, Schulnoten, akademische Abschlüsse Zulässige TransformationenStreng-monoton steigende Mögliche Statistische Operationen ( Beispiele)Median (Rangreihe in 2 gleichgroße Hälften teilen)2,2,3,6,6 Nähere BeschreibungNote 1 / Master ist besser als Note 2 / Bachelor, ist besser al Note 3 / Abi
  • INTERVALLSKALA Beobachtbare Relationen / bedeutsame AussagenÄquidistanz: Gleichheit von Differenzen (gleiche Abstände) BeispieleIQ-Skala, Ratingskala, Längen- Breitengerade, Emotionsfragebogen (1-9) Zulässige TransformationenPositiv-lineare y= a * x+b Mögliche Statistische Operationen ( Beispiele)Mittelwert (2,2,3,6,6 = 3,8) Nähere BeschreibungKein Nullpunkt, Abstände zwischen Zahlen immer gleich groß,
  • VERHÄLTNISSKALA Beobachtbare Relationen / bedeutsame AussagenVerhältnisrelation: x-mal so schnell wie... (natürlicher Nullpunkt) BeispieleZeitmaße, Einkommen, Größenmaße, Alter, Gewicht Zulässige TransformationenÄhnlichkeitstransformation y=a*x Mögliche Statistische Operationen ( Beispiele)Geometrisches Mittel Nähere BeschreibungSinnvoller Nullpunkt
  • ABSOLUTSKALA Beobachtbare Relationen / bedeutsame AussagenNatürliche Maßeinheit BeispieleHäufigkeiten, Ereignis pro Jahr/ Tag Zulässige Transformationenkeine Mögliche Statistische Operationen ( Beispiele)alle
  • Definition Messen: Zuordnung von Zahlen zu Objekten oder Personen
  • Kriterien des Messens und Testens ObjektivitätReliabilitätValidität
  • Kriterien des Messens und Testens (1) Objektivität „ Ergebnisse sind unabhängig von Test- und testender Person“ Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität muss gegeben sein
  • Kriterien des Messens und Testens (2) Reliabilität „Maß für die formale Genauigkeit wissenschaftlicher Messungen.“ Halbierungs- oder Paralleltestmethode anwenden → interne Konsistenz ( Cronbach-Alpha basiert auf der Idee, dass bei eindimensionalen Merkmalen, jedes Item als eigener Testteil interpretiert werden kann) Retest Reliabilität ( Test später nochmal durchführen) anwenden
  • Kriterien des Messens und Testens (3) Validität „Misst der Test, was er messen soll?“ Inhaltsvalidität – (Ausmaß, in dem die Aufgaben eines Tests das interessierende Konstrukt repräsentieren)Kriteriumsvalidität - ( Zusammenhang zwischen Testergebnis und Außenkriterium) Hinsichtlich des Messzeitpunktes unterscheidet man dann nochmal zwischen konkurrenter (Übereinstimmungs-) und prognostischer (Vorhersage-) Validität.Konstruktvalidität – Konzept des nomologischen Netzwerkes ( kennzeichnet zusammenhängendes System von Gesetzmäßigkeiten z.B.)ist niemals abgeschlossen, sondern als ein fortlaufender Validierungsprozess
  • Definition „psychologischer Test“ nach Lienert und Raatz (1998) ein wissenschaftliches Routineverfahren zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale mit dem Ziel einer möglichst quantitativen Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung
  • Definition „psychometrische Tests“ nach Sedlmeier & Reckewitz stadartisierte Verfahren zur Erfassung latenter variablen ( nicht direkt beobachtbare Merkmale) = eine Reihe von Aufgaben / Fragen ( Items) Bsp. Leistungstest oder Persönlichkeitstest. Wichtig ist die Objektivität, Reliabilität und Validität.
  • Klassifikation von Datenquellen erfolgt nach drei Kriterien Datenmodalität ( direkt beobachtbares Verhalten, mentale Repräsentanz von erlebtem Verhalten oder psychophysiologisch erfassbare Variablen? erfassbare Varianz ( Datenerhebung im Labor und / oder im Feld?) Reaktionsobjektivität (Außmaß, indem Datenquelle durch Ziele, Werte eines Probanden verfälscht werden kann)
  • 10 Datenquellen f Datenerhebungsmethoden Biografische und Aktuardaten- Sozio-demografische Daten ( Alter, Geschlecht) Verhaltensspuren -Direkt beobachtbare Nachwirkungen menschl. Verhaltens Verhaltensbeobachtung - Methodisch kontrolliert und systematisiert, Selbst- oder Fremdbeobachtung, reduktive Deskriptoren = beziehen sich auf bestimmte, relevante Beobachtungseinheiten Verhaltensbeurteilung- Subjektive, summarische Einschätzung der Häufigkeit und Ausprägung von Verhalten Ausdrucksverhalten - Mimik, Ausdruck, Sprechweise, Handschrift. FACS-System Interview -Zielgerichtete mündliche Kommunikation zur Informationssammlung Projektive Tests - Mehrdeutiges Reizmaterial (Farbklecks; Puppenspiele) zur Erkennung des Unbewusstem Objektive Tests - An Testgütekriterien überprüfte Stichproben über die eine Verhaltensstichprobe der untersuchten Person im interessierenden Merkmal erhoben und ausgewertet wird ( IQ Test) Fragebogen - Festgelegte Antworten auf vorgegebene Fragen Psychophysiologische Diagnostik - Blutdruck,Herzfrequenz,Hormonausschüttung verändern sich und werden gemessen
  • Vorteile und Nachteile der Datenerhebung im Internet +Asynchronität und Alokalität ( egal wann und wo)+Flexibilität+Automatisierbarkeit+Objektivität+Ökonimie+Höhere Repräsentativität und Diversität-Hohe Abbruchquote-Wiederholte Teilnahme selbe Person
  • Nomothetisch (von griechisch nomos: 'Gesetz' und thesis: 'aufbauen') bezeichnet eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit allgemeingültige Gesetze sind. Ihre Methoden sind experimentell, oft reduktionistisch, die erhobenen Daten quantitativ. Nomothetische Theorien abstrahieren von den Phänomenen. Diese Denkweise ist typisch für die Naturwissenschaften.
  • Idiographisch (von griech. idios: 'eigen' und graphein: 'beschreiben) ist eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit die umfassende Analyse konkreter, also zeitlich und räumlich einzigartiger Gegenstände ist. Ihr Hauptanwendungsbereich sind die Geisteswissenschaften.
  • Mittelwertsfalle ungerechtfertigte und falsche Ideologisierung von nomothetischen (gesetzgebend) Befunden / Unterschieden auf Aggregat-ebene ( Buch vs. Verhaltenstraining-Test in einer Klasse)
  • Korrelationsfalle ungerechtfertigte und falsche „Ideographisierung“ von nomothetischen (gesetzgebend) Befunden / Unterschieden auf Aggregat-ebene Bsp.: Intelligenz korreliert positiv ( z.B. r = .50) mit Studienerfolg / John wird zu 70% kriminell.
  • Einzelfallstudien im Mainstream der Forschung Gruppenstudien nicht oder schwer „Vorstudien“ zur HypothesengenerierungOperationalisierungshilfe ( Treatments vorher an Einzelfällen testen)Zur Illustration von Befunde= alle gemeinsam haben Pre-test Charakter, Einzelfallstudien können aber mehr!
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  • Repetory Grid Technik (RGT) (Datenerhebung) Kelly (1955) Erfassung des Konstruktsystems einer Person ( = dichotome (zweiteilig) Schemata, durch die P sich selbst und die Welt wahrnimmt ( z.B gut vs. böse, schön vs. Hässlich) . Hat Ähnlichkeitspol ( Beide schön) und Kontrastpol ( einer schön einer hässlich), einzigartige Interpretationsmuster) Vorgehen: Auswahl von 15-20 Elementen ( z.B. Personen) die repräsentativ für Studie sindErhebung von Personalkonstrukte durch Vorgabe der ausgewählten Elemente ( Dyaden (2)- oder Triadenvergleich (3)) Einschätzung der Elemente auf dem erhobenen Konstrukt
  • Kritik Repetory Grid Technik (RGT) (Datenerhebung) Person konstruiert eigenen idiosynkratischen (eigentümlich) FragebogenHoher zeitlicher Aufwandliefern idiosynkratische Selbstbeschreibungsdimensionen, die über die nomothetische Dimensionen (Big Five ( OCEAN) ) hinausgehen. inkrementelle (diskontinuierlich)Validität personaler Konstrukte im Vergleich zu konventionell erfassten Persönlichkeitsmerkmalen bei der Vorhersage von emotionaler Labilität
  • Q-Korrelation ( Datenanalyse) Beispiel: Konzept der differentiellen Stabilität ƒNomothetischer Fall: ƒzeitliche Stabilität interindividueller Unterschiede: das „Verharren“ von Personen auf denselben relativen Positionen innerhalb einer Gruppe über die Zeit ƒRetestkorrelation quantifiziert, inwieweit die Rangordnung von mehreren Personen einer Stichprobe in Bezug auf ein Merkmal über die Zeit gleich bleibt oder sich verändert ƒIdiographischer Fall: ƒKorrelation über mehrere Merkmale innerhalb einer Person (Q-Korrelation, Stephenson, 1952) ƒStabilität bzw. Veränderung der relativen Positionen von Merkmalen innerhalb eines individuellen Variablen-Profils
  • Forschungsprozess qualitativer Einzelfallstudien Populationsauswahl ( möglichst extreme Einzelfälle, gegensätzliche. Oder ähnlicheEinzelfälle auswählen – abhängig von Fragestellung Datenerhebung: kommunikative Techniken Auswertung: neue Ideen, Theorien generieren, komparative Heuristik. Gemeinsame Merkmale der Einzelfälle werden im Forschungsteam kommunikativ erarbeitet
  • Einige Merkmale qualitativer Methodologie (qualitatives Paradigma) ƒOffenheit: im Hinblick auf Theorie, untersuchte Personen, Erhebungssituation, Weiterentwicklung hypothetischer Aussagen, Auswertung ƒKommunikativität Erhebung in natürlichen Alltagssituationen Interpretativität: Interpretation der alltagsweltlichen Deutungen und Typisierung
  • Vier Disziplinen nach William Stern Variationsforschung – Wie variiert Intelligenz zwischen Studierenden in Hagen? EIN Merkmal an VIELEN Individuen Korrelationsforschung – Gibt es einen Zusammenhang zwischen IQ und Studienerfolg? VIELE Merkmale an VIELEN Individuen Psychographie – Psychologische Analyse einer Person ( Goethe, Schulkind) EINE Individualität in Bezug auf VIELE Merkmale Komparationsforschung ( Vgl Goethe und Schiller / Vgl Psychologiestudenten und Mathematikstudenten) VIELE Individuen in Bezug auf VIELE Merkmale
  • Empirische Komparationsforschung Vergleich (komparation) vor dem Hintergrund der interessierenden Merkmale oder Funktionsprinzipien Ziel: Bildung von Persönlichkeits-Typen, die duch ähnliche Merkmalsprofile oder FP gekennzeichnet sind. → Übergang von der Ideographie zur Nomothetik (bottom-up) (= Begonnen mit Einzelfällen, die genau untersucht werden. Einzelfälle vergleichen, Ähnlichkeiten feststellen, Einzelfälle zu Gruppen zusammenschließen, die sich voneinander unterscheiden ( die Gruppen)) Qualitative und quantitative Typenbildung ( Zahlendaten, Statistische Methode z.B. Clusteranalyse)
  • Exposure-Effekt Wiederholte Darbietung ( Werbung zB) eines Reizes führt zu einer positiveren Bewertung dieses Reizes Kognitionspsychologische Erklärung: Verbesserung der implizierten ( unbewusst) Wahrnehmungsgeläufigkeit, da es flüssiger verarbeitet werden kann)
  • Definition Experiment Der Experimentator variiert systematisch mindestens eine Variable ( unabhängige Variable) und registriert, welchen Effekt diese aktive Veränderung bewirkt ( in einer oder mehrerer Experimentalgruppen in Bezug auf die abhängige Variable) Gleichzeitig schaltet er die Wirkung anderer Variablen aus ( mit einer der Techniken zur Kontrolle von Störvariablen)
  • An experimentalle Designs gibt es drei zentrale Anforderungen, die aus dem Konzept der Kausalität abgeleitet werden können: die Rahmenbedingungen / Untersuchungssettings müssen in Versuchs- und Kontrollgruppe identisch sein alle Versuchspersonen ( KG & VG) müssen aus derselbem Grundgesamtheit stammen VG ung KG unterscheiden sich nur durch das Treatment
  • Randomisierung - zur Verminderung von Störvariablen - ab ca 60 Probanden ( große Gruppen) möglicherweise - Personen werden per Zufall EG oder KG zugewiesen
  • Parallelisierung ( auch Matching genannt) Beispiel: Mathematikhypothese. Schüler werden 2-er Paare mit selben Notendurchschnitt gebildet und per Zufallsprinzip entschieden, wer in die EG und KG kommt
  • Notationssystem nach Shadish, Cook und Canpell (2002) zeilenweise werden die Untersuchungsgruppen (EG,KG) und die jeweiligen Treatmentbedingungen in ihrer zeitlichen Reihenfolge dargestellt. R, (R) o. Leer = Die Bildung von Untersuchungsgruppen durch Randomisierung wird mit einem R dargestellt. Bildung von Randomisierung von bereits bestehenden Gruppen O(1,2,3) = Observation – Durchführung einer Erhebung von abhängigen variablen ( z.B Vor- u Nachtest) X(1,2,3) = Durchführung von Treatments als experimentelle Maßnahme Experiment Pfeffibonbons:R X1 O ( Sehenswürdigkeiten und Zitrowerbung) R X2 O ( Sehenswürdigkeiten und Pfefferwerbung) R X3 O ( Sehenswürdigkeiten ohne Werbung) Experiment Interventionsstudie „selbstregulierendes Lernen“O1 X1 O2 X3 O3 ( EG mit Training) O1 X2 O2 X3 O3 ( EG mit Buch)
  • Within subject Designs Jede Person nimmt an jeder unabhängigen variablen Teil
  • Between subject Design Jede Person wird nur eine unabhängige variable zugeordnet
  • Das was in einer experimentellen Studie variiert wird = Faktor = unabhängige Variable = Treatment
  • Gütekriterien von experimentellen Untersuchungen Interne ValiditätKausale Interpretation der Ergebnisse ist inhaltlich eindeutig (auf das Treatment zurückzuführen) Störvariablen wurden entdeckt und ausgeschaltet. Externe ValiditätVerallgemeinerbarkeit der Untersuchungsergebnisse. Sind die Ergebnisse auf andere Personen,Treatments,Messinstrumente, Untersuchungsbedingungen übertragbar? KonstruktvaliditätSind die theoretischen Konzepte der Hypothese ( zB selbsrregulierendes Lernen) in der Untersuchung angemessen erfasst worden? Statistische ValiditätEng mit interner Validität verknüpft. Wenn wir nach der Durchführung eines Experiments darauf schlussfolgern, dass ein Treatment eine abhängige variable kausal verändert hat, tun wir dies vor dem Hintergrund statistischer Analysen
  • Störvariablen in experimentellen Untersuchungen Auswahlverfahren der Untersuchung ( Freiwilligkeit garantiert keine Repräsntativität) Experimenteller Dropout ( Ausfall von Probanden) Testeffekte ((Einflüsse des Vortests auf Verhalten während des Experiments --> Vier-Gruppen-Design als Lösung, Gruppe mit und Ohne Vortests) Veränderung der verwendeten Hilfsmittel Relative Effekte in der Untersuchung ( Bewusstsein der Teilnahme an Untersuchung ( Hawthorne Effekt)) Zwischenzeitliches Geschehen ( Beeinträchtigend gravierend interne Validität) Natürliche“ Änderungsprozesse ( Biologisch oder psychologische Veränderungen der Probanden - Beeinträchtigen gravierend interne Validität) Statistische Regression ( Statistisch zu Erwartende Änderungen des individuellen Messwertes - Tritt oft bei Extremgruppen auf. Man kann zB beim Vortest mit Glück gut bestanden haben oder einfach Pech gehabt haben)
  • Hawthorne Effekt Bewusstsein der Teilnahme an Untersuchung
  • Doppelblind-Versuch Probanden wissen nicht, ob sie zur EG o KG gehören, Versuchsleiter wissen nicht, wer Placebo bekommt, somit ist der Versuchsleitereffekt ausgeschaltet.