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Psychologie (Subject) / Kognitive Neurowissenschaften Einführung (Lesson)

Kapitel 4 Teil 1

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  • Was umfasst der Begriff Neurowissenschaft? Alle Forschungsdiziplinen, deren Ziel die Aufklärung der Struktur und Funktionsweise des Nervensystems ist, sowie deren Veränderungen, Schädigungen oder Störungen.
  • Was ist Kognition? = verschiedenartige Funktionen, wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache, Denken, Vorstellung, Handeln, Reagieren und Motorik (und oft auch Motivation und Emotion), als deren notwendige Grundlage das Gehirn angesehen wird.
  • Was ist die fusiform face area? = Eine bestimmte Region innerhalb des visuellen Systems, die auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Gesichtern spezialisiert ist.
  • Was sind Emotionen? = psychophysiologische Zustandsänderungen die durch äußere Reize (Sinnesempfindungen) innere Reize (Körperempfindungen) und/oder kognitive Prozesse (Bewertungen, Vorstellungen) in Bezug auf die jeweilige Situation ausgelöst werden können.
  • Was ist ein Gefühl? Die spürbar einsetzende Erfahrung und die Erlebnisqualität von Emotionen.
  • Was ist ein Affekt? (Angst, Wut) = Intensive, kurzzeitige Gefühle, mit desorganisierenden bzw. einengenden Wirkungen auf Erleben/Verhalten.
  • Was sind Stimmungen? (Gemütsbewegungen, z.B. Niedergeschlagenheit) = längerfristige Erlebnistönungen ohne klaren Reiz-, Situations-, Tätigkeits- oder Bedürfnisbezug.
  • Was sind die 6 Basisemotionen? Ekel, Furcht, Freude, Traurigkeit, Überraschung, Wut
  • Was wird im Konzept der Bewertungstheorien (appraisal theory) angenommen? Interpretation und Bewertung einer Situation/Reizes spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob ein bestimmtes Ereignis oder ein bestimmter Reiz eine Emotion auslöst.
  • Wie können Emotionskomponenten gemessen werden? 1) Subjektive Erlebnisweise (sinnlich) durch Ratingskalen (Können sprachgebunden (1 "sehr angenehm" - 9 "sehr unangenehm" oder sprachfrei sein - Smileys 2) Motorische Reaktionen: Verhalten: behaviorale Komponente durch Orientierungsreaktion (Kopfdrehung) Ausdruck: expressive Komponente durch Analyse von Mimik, Gestik, Körperhaltung u Stimme 3) physiologische Veränderungen mit umfangreichen Inventar: Messung der Herzfrequenz, des Blutdrucks oder des Hautleitwerts (SCR; skin conductance response), bildgebende Verfahren, (fMRT, PET, EEG) Pupillenreaktion 4) Kognitive Bewertung -> Konzept der Bewertungstheorien
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  • Wovon wird im Single-System-Model von Mac Lean ausgegangen? Theorie über das limbische System every variety of affect wird von einer bestimmten Gruppe von Gehirnstrukturen gesteuert und erzeugt, die gemeinsam ein einheitliches, neuronales System bilden.
  • Von was geht die (RH)-Hypothese aus? (Single-System- Model) ursprünglich: die Entstehung von negativen u positiven Emotionen sind in der rechten Hemisphäre. jüngere Zeit: rechte Hemisphäre = mehr in die Wahrnehmung u den Ausdruck von Emotionen involviert = Verarbeitung von hoch erregenden, unangenehmen Emotionen, wie Wut u Furcht.
  • Was wird in den Dual-System-Models ausgegangen? 2 dimensionale Modelle  Valenz (positiv vs. negativ) und Arousal (erregend vs. nicht erregend) Annäherung (Entstehung positiver Emotionene) und Rückzug (Entstehung negativer Emotionen (approach and withdrawal action tendencies) + u - Emotionen liegen zum Teil SEPERATE neuronale Systeme zugrunde
  • Mulitsystem Models? Kategorialer Ansatz Jede Basisemotion wurd von einem „affect program“ gesteuert. = Neuronaler Mechanismus, der Verhaltensmuster, die schnell u schwer kontrollierbar sind, speichert. Identifizierung einmaliger Aktivitätsmuster im zentralen Nervensystem. Für einen Teil der Primäremotionen gibt es wirklich zentrale Hirnregionen. Amygdala = Furcht, Inselrinde = Ekel, seitlicher untere Frontalcortex = Wut
  • Was bedeutet der Begriff "affect program"? = neuronaler Mechanismus, der Verhaltensmuster und komplexe emotionale Antworten bzw. Reaktionen, die oft schnell, organisiert und schwer kontrollierbar sind, speichert.
  • Was ist das Konzept des "triune brain" von MacLean? Wie lautet die zentrale Aussage von diesem? Einteilung des Hirns in "niedere" u "höhere" Zentren: Ausgangspunkt: stammesgeschichtliche Entwicklung des menschlichen Gehirns: Gehirn wird in 3 Bereiche gegliedert: Reptiliengehirn: (Hirnstamm) -> Reflexe und Instinkte primitives Säugergehirn: (limbische System) -> Gefühle und Triebe fortgeschrittene Säugergehirn: (Neocortex)  -> rationales, problemlösendes Verhalten (Lesen, Schreiben, Arithmetik) Es existieren nur wenige anatomische Verbindungen zwischen dem primitiven und entwickelten Säugergehirn (limbischen System u  Neocortex) Daher fällt eine rationale Steuerung der Affekte und Emotionen sehr schwer. -> Konzept wurde auch wiederlegt
  • Was sind die wichtigsten neuroanatomischen Strukturen in Bezug auf die Entstehung von Emotionen laut LeDoux? Amygdala Insula präfrontale Cortex anteriore cinguläre Cortex ventrale Striatum
  • Was sind die 5 spezifischen Strategien zur Emotionsregulation im Prozess-Modell? 1) Auswahl der Situation; d.h. bewusste Entscheidung eine Situation aufzusuchen/vermeiden. 2) emotionale Einfluss dieser Situation kann modifiziert werden. 3) Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Aspekte der Situation lenken. (Aufmerksamkeit auf was anderes lenken) 4) Neuinterpretation (reappraisal) einer Situation. 5) Emotionale Reaktion an sich kann beeinflusst werden, indem man sie kontrolliert
  • Wie funktioniert das Modell von Ochsner, Silvers und Buhle über die Funktionen der einzelnen Hirnregionen, die an Emotionsregulation beteiligt sind? 1) Entstehung von Emotionen: Insula, Striatum, Amygdala 2) Steuerung:  frontale Regionen 3) Vermittelnde Rolle zwischen System 1 u 2 Temporallappen Durch Zusammenspiel aller 3 Systeme -> können wir Emotionen gezielt modifizieren, neu interpretieren u bewerten um unser Verhalten zu verändern u den Umständen entsprechend anzupassen.