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Entwicklungspsychologie (Subject) / Seminar (Lesson)

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  • Entwicklungsberatung angewandte Disziplin im Feld der Beratungspsychologie Sie kommt den Orientierungsbedürfnis des Klienten entgegen: Auswahl & Verwirklichung von Lebenszielen Navigieren des Lebenslaufes in einem Feld von Möglichkeiten und Beschränkungen Aufbau von Handlungs- & Entscheidungskompetenzen
  • Aufgabenfelder der Entwicklungsberatung Förderung frühkindlicher Entwicklung in Zusammenarbeit mit Eltern Drogenprävention bei Jugendlichen Optimierung beruflicher Entscheidung im mittleren Erwachenenalter Beratung zum Übergang in den Ruhestand
  • Regulatorische Prozesse der Selbstentwicklung Selbstbeobachtung Selbstevaluation - Ist - Soll Implementation von Zielen - Hauptziel, Unterziel
  • Variationsspannbreite in kindlicher Entwicklung Ab wann braucht man differenzierte Diagnostik? Zurückbleiben des Kindes um > 1 Monat im 1. Jahrlebenshalbjahr > 2 Monate im 2. Lebenshalbjahr > 3 Monate im 2. Lebensjahr heißt nur, dass es überprüft werden soll!!!!!
  • Beobachtung der Abweichung von der normalen Entwicklung im Säuglings/Kleinkindalter korrigiertes Alter errechneter normaler Geburtstermin wenn ein Kind früher zur Welt kommt, kann es nicht den Entwicklungsstand haben, den es eigentlich  laut geplantem Geburtstermin haben sollte
  • Vorteile Elternfragebogen zur Entwicklungsbeurteilung bewusste Beobachtung in entspannter und gewohnter Atmosphäre freies Spielverhalten abbildbar frühzeitige Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten keine Maipulation gegen die Kind sich wiedersetzen könnte - Ergebnisverfälschung
  • Nachteile des Elternfragebogen zur Entwicklungsbeurteilung des Kindes übermäßige Konzentration auf bestimmte Entwicklungsschritte Fixierung auf unwesentliche Auffälligkeiten Verunsicherung der Eltern durch Instruktion entsteht Überbewertung von Bewegungsabläufen und Entwicklungsparametern
  • Unterschiede der Entwicklungsbereiche im Schulkind und Jugendalter Schulkind: Untersuchung durch Arzt - geistige Entwicklung, Intelligenz, körperliche Entwicklung, grob und feinmotorische Tätigkeiten Jugend: Veränderungen in Bezug auf Identität, Selbstbewusstsein, Persönlichkeitentwicklung
  • WArum ist Autismus Spektrum-Störung? alle Formen des Autismus im DSM-5 - Autismus-Spektrum-Störung Spektrum von leicht, mittel bis schwer leicht: benötigte Unterstützung mittel: benötigt weitgehend Unterstützung schwer: benötigt weitestgehend Unterstützung
  • Frühkindlicher Autismus Kanner-Syndrom angeborene Entwicklungsstörung Wahrnehmungs- & Informationsverarbeitungsstörung Symptome in den ersten 3 Jahren
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  • Symptome frühkindlicher Autismus Störungen sozialer Beziehungen: von sich aus kein Kontakt- & Bindungsverhalten, kaum Blickkontakt Störungen der Kommunikation: verzögerte oder fehlende Sprachentwicklung, Echolalie, Mangel an Mimik & Gestik eingeschränkte, wiederholende stereotype Verhaltensmuster: Ritualisierungen, fehlende Reaktion auf Geräusche
  • Asperger Syndrom Entwicklungsstörung mit autistischen Zügen besonders Störung der Beziehungsfähigkeit Symptombeginn 2. - 5. Jahr
  • Symptome Aspergeber Syndrom soziale Interaktion: Mangel an Empathie, flüchtiger Blickkontakt, Kommunikation & Sprache: Auffälligkeiten in der Sprache: altklug... Stereotype Verhaltensmuster: Sonderinteressen, zwanghaft-pedantische Züge
  • Unterschied Asperger-Syndrom & frühkindlicher Autismus A: normale Sprachentwicklung und später hochentwickelt - F: gestört A: durchschnittlich bis überdurchschnittlich Intelligent F: niedrig, aber Spezialbegabung(REchnen) A: in sich gekehrt F: ausgeprägte Kontaktstörung A: Affektive Anspannung F: Aggressivität, Ängstlichkeit beide gestörte Feinmotorik A: oft ADHS F: ritualisierende Handlungen
  • Therapieansätze bei Autismus VT und pädaogischer Ansatz Arbeit mit Eltern Sensomotorische Übungsbehandlung Musiktherapie Pharmakotherapie - bei komorbiden Störungen Psychotherapie
  • Ziel der Therapieansätze bei Autisten soziale & Kommunikative Entwiklung unterstützen allgemeine Lern & Problemlösefähigkeit fördern Verhalten abbauen, das Zugang zu Möglichkeiten neuer Erfahrungen wirkt Hilfe für Familien
  • Störung des Sozialverhaltens liegt vor, wenn grundlegende Rechte anderer wichtige gesellschaftliche Normen und Regeln verletzt werden
  • Sozialverhaltensstörungen 3 Formen oppositionelles Verhalten (Trotz) deliquentes Verhalten (aggressiv-dissozial) aggressives Verhalten
  • 2 Arten von Aggressionen externalisierende Verhaltensstörung proaktiv: aggressives Verhalten als Mittel um eigene Ziele zu erreichen - kühl berrechnend - zielgerichtet- Verstärkungsprozesse reaktiv: Verteidigungsverhalten wird durch Wahrnehmung oder vermeintliche Bedrohung hervorgerufen - stark ärgergeleitet
  • Sozialkognitive Informationsverarbeitung Rahmenmodell 6 Stufen Entstehung & Aufrechterhaltung aggressiven Verhaltens Stufe 1: Enkodieren - generalisierte Erfahrungen aus aggressivem Verhalten überschwemmen antiaggressive sozialhinweisreize 2 Reizinterpretation: neutrale Interaktionen werden feindselig bewertet 3 Zielklärung: es werden unangemessene und schädigende Ziele verfolgt 4 Reaktionssuche: konfliktverstärkende Problemlösung 5 Handlungsentscheidung: Kinder denken, dass aggressive Handlungen besonders efolgreich sind 6 Handlungsausführung
  • Erklärungskonzept Aggression genetische Faktoren PSYCHOSOZIALE BEDINGUNGEN: mangelnde Wärme, inkonsistente Regeln, Vorbilder für aggressives Verhalten
  • Intervention bei jüngeren Kindern Aggression soziales Kompetenztraining - KVT - Emotionsregulation, Problemlösefähigkeiten Elterntraining - Verbeserung der Interaktion - VideoFeedback KOmbination - Kinder lernen Aufklärung über falsche Einstellungen und werden verstärkt
  • ältere Kinder & Jugendliche Aggression Therapie sozial-kognitive Fertigkeits- & Problemlösetrainings m,it Einbezug Peers, Schule Jugendliche: multisystemisch
  • Trennungsangst wird als Störung diagnostiziert, wenn sie trotz Objektpermanenz.. länger als über das 6. Lebensjahr hinausgeht übermäßige stark Symptome mindestens 4 Wochen
  • KVT bei Trennungsangst Kindzentriert: ältere Kinder: Exposition in vivo Elternzentriert: jüngere Kinder: Exposition in vivo - Mutter mit Ohrknopf bekommt Tips von Therapeut hinter Scheibe ----- wünschenswertes Verhalten wird gelobt, ängstliches ingnoriert institutionszentrierte Intervention: Exposition in vivo - Kindergartenpersonal wird mit einbezogen
  • Missbrauch Jedes Einbeziehung eines Kindes in eine sexuelle Handlung, für die es entwicklungsmäßig noch nicht reif ist und zu der es keine Zustimmung geben kann Verletzung sozialer und legaler Tabus 3 Arten: schwerer sexueller Missbrauch, sexuelle Berührung, Exhibitionistische Erfahrung
  • 2 Störungsbilder in Folge emotionaler Vernachlässigung kurzfristig: Mangelernährung, Ungepflegtheit langfristig: materiell: Tod des Kindes emotional: reaktive Bindungsstörung/ Bindungsstörung mit Enthemmung/ Gedeihstörung/ psychischer Hospitalismus (Symptome wie Autismus)
  • Medienkompetenz Unterscheidung von Programmformaten : 4 Jahre Unterscheidung zwischen Realität & Fiktion: Vorschulalter
  • doppelte Natur von Bildern/ Filmen ab 1,5 Jahren Medien sind nicht nur materielle Objekte: Fotopapier und abgebildeter Hase ab 2,5 Jahre Filme
  • nonnormative kritische Lebensereignisse Midlife Crisis schwere Krankheit Scheidung normativ: Auszug der Kinder/ erhöhtes Gesundheitsrisiko/ berulicher Wiedereinstieg
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  • Verbesserung der Lerfähigkeit im Alter durch Strukturierung des Materials andere Motivation zu lernen Lernen in ganzheitlichen Sinneszusammenhängen
  • Genogramm in Familientherapie mit Indexpatient in Erstgespräch gibt schnell Aufschluss über Zusammenhänge & Geschichte
  • psychodynamischer Ansatz bezieht sich auf seelische Vorgänge die als Reaktion auf die äußeren & inneren Ereignisse ausgelöst werden & wie sich diese entwickeln
  • Systemtheorie Perspektiven horizontal: aktuelle Zusammenleben (Krisenbewältigung, existenzielle Aufgaben: Gsundheit) vertikal: bisher gemachte Erfahrungen des Einzelnen und utopische Zukunftswünsche