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Ökologie & Ressourcenschutz (Subject) / Zoologie (Lesson)
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- Nenne die Typischen Mitteleuropäischen Waldtypen. Rotbuchenwälder, Fagus sylvatica als prägende Art= natürl. Ökosystemtyp in M-Europ Hainsimsen-Buchenwald Luzulo Fagetum: häufigste Buchenwaldgesellschaft, auf silikatreichen, sauren Böden (Sand, Sandstein, Schiefer,Grauwacke) (artenarm) Kalkbuchenwald, meist auf flachgründigen, kalkhaltigen Böden; oft in Hanglage (steil) - Bärlauch, Allium ursinum; Orchideen; Waldmeister, Gallium odoratum (artenreich)
- Vergleiche die Biodiversität der Buchenwälder (Silikat/Kalkbuchenwald) Silikatbuchenwald: Artenzahl Höhere Pflanzen: 6-15 Artenzahl Tiere: 1500-1800 Kalkbuchenwald: Artenzahl Höhere Pflanzen: 15-30 Artenzahl Tiere: über 2000 (davon ca. 1000 Hymenoptera)
- Welche Bestandteile hat der Edaphon eines Waldes? 40% Bakterien und Aktinomyceten 35-40% Pilze und Algen 20-25% Bodenfauna-->58%Regenwürmer,22%übrige Makrofauna, 10% Mesofauna, 10%Mikrofauna
- Nenne die Hauptgründe für das Artensterben. • Verkleinerung und Verlust natürlicher und naturnaher Lebensräume • Rücksichtslose Ausbeutung von Ökosystemen und Nahrungsbeständen (z.B. Meere) • Einführung von fremden Pflanzen und Tieren • Resistenzen von Krankheitserregern • Schadstoffbelastungen • Klimawandel • Wassermangel
- Nenne die verschiedenen Ökosystemfunktionen. Versorgende Ökosystemfunktionen (Entnommene Güter): Nahrung, Trinkawasser, Brennholz, Faserstoffe, biochemische Pharamazeutica, genetische Ressourcen Regulierende Ökosystemfunktionen (Nutzen der entsteh): Klimaregulation, Krankheitsregluation, Wasserspeicherung, Wasserfiltration, Bestäubung Kulturelle Ökosystemfunktionen (Nicht-materieller Nutzen): spiritueller &religiöser Wert, Erholung und Ökotourismus, Ästhetischer Wert, Inspiration, Kulturelles Erbe Erhaltende Ökosystemfunktinone (Gewährleistung anderer Ökosystemfunktion): Bodenbildung, Nährstoffkreislauf, Primärproduktion
- Nenne die Abiotischen Umweltfaktoren (unbelebt). • Klimatische Faktoren (Wärme, Licht, Wind, Niederschläge) • Chemische Faktoren (O2, CO2, H2O, Makronährelemente,Mikronährelemente) • Mechanische Faktoren (Wind, Strömung, Wellenschlag) • Orographische Faktoren (Hangneigung, Exposition) • Edaphische Faktoren (physik./ chem. Bodeneigenschaften)
- Was sind Biotiosche Faktoren (belebte Faktoren) • Nahrung, Konkurrenten, Prädatoren, Parasiten, Symbionten
- Nenne die verschiedenen räumlichene Einteilungen einer Landschaft. Biosphäre • Der von den Organismen bewohnte Raum des Planeten Erde. • Gesamtheit aller Ökosysteme der Erde Hydro-Biosphäre = Wasserlebensräume Geo-Biosphäre = Landlebensräume
- Was ist ein Ökosystem? Beziehungsgefüge von Organismen und ihrer Umwelt, in der verschiedene biotische und abiotische Faktoren wirken
- Was ist ein Biotop? Räumlich abgrenzbare Struktur innerhalb einer Landschaft. - topographische Eigenschaften - edaphische Eigenschaften - klimatische Eigenschaften - hydrische Eigenschaften
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- Was ist ein Habitat/Teilhabitat? Lebensraum /Teillebensraum der Individuen einer bestimmten Art oder Artengemeinschaft oder Lebensstätte eines Organismus
- Nenne Kennzeichen von Agrarökosystemen. • Vom Menschen geschaffen und gestaltet • Durch regelmäßige Eingriffe in ihrem Organismenbestand und ihrer Funktion gesteuert.
- Nenne einen Zeiger für einen ausreichenden Sauerstoffgehalt im Wasser. Steinfliegenlarve
- Was bedeutet Biodiversität? Ist die Vielfalt im Sinne von Verschiedenartigkeit, Mannigfaltigkeit, Variation, Variabilität und Komplexität bei Lebewesen.
- Nenne die verschiedenen Betrachtungsebenen der biologischen Vielfalt Genetische Vielfalt Erbliche Variation innerhalb und zwischen Populationen von Arten Artenvielfalt Anzahl von Arten in bestimmten Raumausschnitten Lebensraumvielfalt Vielfalt an Lebensräumen/Biotopen in Landschaften
- Nenne die Gefährungsursachen von Gewässern durch den Menschen. Gewässerausbau Gewässerbelastung Freizeitnutzung
- Nenne die Bewertungsparameter nach EU-Wasserrahmenrichtlinie. Gewässerstrukturgüte (Hydromorphologie) Wasserqualität (chemische&physikalische Parameter) Biologische Gewässergüte (Lebensgemeinschaften)
- Welche ökologische Aussage kann durch den Saprobienindex getroffen werden? je höher der Index ist, desto höher die Intensität des Abbaus organischer Substanzen und desto mehr Nahrung steht dem Makrozoobenthos zur Verfügung -->höhere Aktivität bedingt sinkenden Sauerstoffgehalt -->Veränderung der Lebensgemeinschaften-->Taxa die Defiziete im O2-Gehalt tolerieren können setzen sich durch
- Benenne die Schritte und Reihenfolge einer Abwasser-Kläranlage (mechanische Stufe) Abwasser-->Rechen-->Sandfang-->Absetzbecken-->Belebtbecken (mit Luftzufuhr)-->Nachklärbecken-->Fluss Schlamm kommt aus Absetzbecken und Nachklärbecken in den Faulbehälter, in dem Gasgewinnung und eine Schlammtrocknung erfolgt
- Nenne die Ökologische Zonierung der Meere von unten nach oben. 10000-6000m: Hadal (Tiefsee) 6000-2000m: Abbysaal 200-200m: Bathyal 200-Niedrigwasser: Schelfmeerzone/Sublitoral Niedrigwasser-Hochwasser: Gezeitenzone/Eulitoral darüber Spritzwasserzone/Supralitoral
- Was kennzeichnet eine Quelle, Sturz-, Sprudelquelle, Tümpelquelle, Sicker-/Sumpfquelle? Quelle allgemein: reines Wasser, geringe Temp., hohe Sauerstoffsättigung Sturz-/Sprudelquelle: Wasser oft mit großer Kraft, keine Pflanzen oder Schwebstoffe Tümpelquelle: Quellmund am Boden einer Senke, Tümpel, der überfließt Sicker- oder Sumpfquellen: Flach-, Hügelland, Viele Adern→ Sumpf→ Abfluss
- Welche Fische sind in einem Oberlauf eines Gebirgsbach zu finden? Forelle und Äsche
- Was Kennzeichnent einen Mittellauf eines Mittelgebirgsbach? - im oberen Bereich noch Forellen- und Äschenregion - später Übergang zur Barben- und Brachsenregion - Temperaturschwankungen von max. 15°C - zunächst stark strömende - später z.T. auch nahezu stehende Bereiche → Schleppkraft des Wassers lässt nach → Erosion = Sedimentation (Kies, Sand, Steine, Interstetiel)
- Was kennzeichnet den Unterlauf eines Flachlandbachs? - gleichmäßigere Wasserführung - niedrige Fliessgewindigkeit → Wassertemp. stark durch Lufttemp. beeinflusst (T 0,5 - 20°C) → Sauerstoffsättigung “nur” bis 100% → Taumelkäfer, Wasserläufer Brachsen-Region Sedimentation > Erosion Seitenerosion → Mäandrieren; Entstehung von Prall- und Gleithang
- Wie ist ein Fluss in der Breite (mit Aue) zoniert? Aquatische Zone (Unterwasserzone) ganzjährig: Wasserhahnenfuß, Laihkraut, Wasserstern Amphibische Zone (Wasserwechselzone) die Hälfte des Jahres/einmal jährlich: Gänsefuß, Knöterich, Schilf, Brennessel/Weichholzaue (Schwarzerle, Weiden) Terrestrische Zone (Überwasserzone) kurz und selten: Hartholzaue: Stieleiche, Ahorn, Esche, Hainbuche, Birken
- Nenne die 3 Ozeane. -Atlantischer Ozean (zwischen Nord-/Südamerika und Afrika/Europa) -Pazifischer Ozean (zwischen Nord-/Südamerika und Asien/Australien) -Indischer Ozean (zwischen Afrika und Australien, unterhalb Asien
- Was sind die Kennzeichen der Neritischen Provinz? • küstennah • Litoral mit Supra-, Eu- und Sublitoral oder Schelfmeer (bis 200m Tiefe)
- Was sind die Kennzeichen der Ozeanischen Provinz? benthale Tiefsee: -Bathyal, Abysaal, Hadal
- Was beeinflusst die Strömungen der Weltmeere? Temperatur Salzgehalt Wind
- Was kennzeichnet den Humboldtstrom? Kalter Meeresstrom von der Antarktis Richtung Norden (7-8 0C kälter) Westküste Südamerikas parallel zu den Anden Südlich von Ecuador äquatorial Richtung Westen Erwärmung des Wassers
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- Was ist der Auslöser des Humboldtstroms? Südost-Passat bläßt das Wasser letztlich nach Nord-Westen Hoch nahe der Osterinseln Wasser trifft als Südäqutorial- strom auf den Nordäquatorial- strom und fließ letztlich durch das Eis der Antarktis getrieben (Abkühlung) nach Süden zurück
- Was geschieht währen der La Nina Phase? Humboldtstrom: - kaltes Wasser steigt an der W-Seite Südamerikas auf (Aufquellströmung) - Nährstoffkonzentration steigt an - enormer Anstieg der Primärproduktion - Nahrungsketten generieren
- Was geschieht während der El Nino Phase? - der Humboldtstrom kommt zum Erliegen - Nährstoffarmut, Erwärmung des Oberflächenwassers - Absterben des Planktons - Zusammenbruch ganzer Nahrungsketten
- Was sind Tiden? Tiden: periodische Wasserbewegung (Gezeitenkräfte)
- Wie gliedert sich eine Felsküste? Gliederung in Weiße, graue und Schwarze Zone(von oben nach unten)
- Nenne 2 Strategien von Mangroven-Bäumen (gegen den Salzgehalt) Salzabschirmung (Excluder-Mechanismus) • Filtration des Salzes in der Wurzel (aktiver Prozess an Membranen) • Aufnahme von Salz durch Bakterien, die mit den Halophyten vergesellschaftet sind • Unterbrechung des Salztransportes (z.B. keine Aufnahme in die Blätter) Salzdrüsen • Na+ und Cl- werden über spezielle Drüsen meist an den Blättern ausgeschieden
- Definiere die verschiedenen Wirbelstürme. Zyklone sind starke Wirbelstürme Stürme, die über tropischen Meeren entstehen. Windgeschwindigkeit mindestens 120km/h (bis 280 km/h; später auch über Land). Hurrikane: Zyklon im West-Atlantik und im O-Pazifik, Indischer Ozean. Taifune: Zyklone im Nordwest-Pazifik.
- Was sind die Voraussetzungen für einen Zyklon? Zyklone bilden sich über tropischem Meerwasser wenn 1. die Sonne senkrecht auf die äquatornahen Gebiete „brennt“ 2. das Wasser in der Folge bis in eine Tiefe von 200 Metern auf eine Temperatur von 27 °C (Min.) aufgeheizt wird 3. über dem Wasser und in größeren Höhen zunächst keine starken Winde wehen. (sie würden die Bildung stören) Diese Bedingungen sind im Nordatlantik und Nordpazifik vor allem im Sommer und im Herbst gegeben (Juni bis November)
- Nenne Moderne Methoden der Meeresfischerei. Treibnetz Schleppnetz Schleppanlagen Ringwade
- Auf welchen Ebenen lassen sich Stoffflüsse betrachten? • Energetische Betrachtung global • Energetische Betrachtung innerhalb von Nahrungsketten • Energetische Betrachtung auf der Ebene einzelner Individuen • Betrachtung von Stoffen (Verbindungen): Wasser, Kohlendioxyd • Betrachtung von Stoffen (Elemente): Kohlenstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor
- Nenne den Ersten Hauptsatz der Thermodynamik. Die Form der Energie kann verschieden sein,...sie lässt sich von einer Form in die andere überführen...sie kann nicht neu geschaffen...oder vernichtet werden (Energieerhaltungssatz)
- Nenne den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Energieumwandlung erfolgt spontan immer in Richtung eines energieärmeren Zustandes...ein Teil der Energie geht dabei als Wärme verloren...die Entropie (Unordnung) nimmt dabei zu...Organismen und Ökosysteme nehmen ständig Energie auf, um ihre/eine „höhere Ordnung“ zu erhalten...
- Wie entsteht Erdöl/Erdgas Absterben und Absinken kleinster Lebewesen (Zoo-, Phytoplankton, Invertebratenlarven) auf den Meeresboden Einbettung im Schlamm und teilw. Zersetzung/ Konservierung (Salze, anaerob): Entstehung eines Sapropels (Faulschlamm) aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten Überlagerung des Sapropels durch marine, später z.T. auch terrestrische Sedimentschichten (Mio. Jahre !!) Umwandlung der biogenen Sedimente in Erdöl und Erdgas durch anaerobe Bakterien (Tiefe, Druck und T bis 200oC)
- Wie funktioniert das Haber-Boschverfahren? Methan (CH4+H2O-->CO+3H2)--Luft(O2,N2)-->2CH4+O2-->2CO+4H2--->+H2O--->Katalysator bei 500oC--->Kompressor-->(Wasser&CO2 werden rausgefiltert)--->N2,H2-->Vorwärmer-->Kompressor-->Reaktor-->Abhitzkessel-->Kühler--->Ammoniak (flüssig)
- Wie heißt der Wasserfarn und mit der in Symbiose lebende Blaualge? Wasserfarn (Azolla) Blaualge Anabaena (Cyanobakterie)
- Zu was führt Phosphatmangel im Mais? Führt zu einer sichtbaren Rotfärbung der Halme • gehemmtes Wachstum, verzögerte Fruchtbildung, verminderte Eiweiß- und Vitaminsynthese, geringere Haltbarkeit, verminderte Frostresistenz...
- Wie wirkt sich Phosphorüberschuss in Gewässern auf die Blaufelchen aus? Eutrophierung des Bodensees Sauerstoffmangel: Absterben des Fischlaichs • Schnelles Wachstum der Jungfische Folge • Fangder(großen)Jungfischevorder Laichreife • Überfischung • Destabilisierung der Population
- Erkläre den Schwefel-Kreislauf. mikrobieller Abbau organischer (schwefelhaltiger) Reststoffe--> Sulfide(S2-)-->Sulfate(SO42-)--->Pflanze/mikrobielle Sulfatatmung/Versickerung
- Was sind die Kriterien eines Nationalparks? Großflächigkeit • Größe des Nationalparks Zustand • Naturnahe Lebensräume • Natürliche Entwicklung Ökologische Wertigkeit • Besondere Eigenarten • Naturschutzwürdigkeit • Artenreiche Tier- & Pflanzenwelt
- Nenne die Naturschutzmodelle Integrationsmodell: Naturschutz und Landwirtschaft finden auf derslben Fläche oder auf benachbarten Flächen statt ,,Naturschutz durch Nutzung''--> Ziele: Schutz halbnatürlicher Lebensräume, Vernetzung von Lebensräumen Segregationsmodell: Naturschutzflächen sind von Produktionsflächen räumlich getrennt und in manchen Fällen durch Pufferzonen abgeschirmt. ,,Schutzgebiete´´-->Ziele: Schutz natürlicher Ökosysteme, Prozesschutz