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Makroökonomie (Subject) / Definitionen (Lesson)
Definitionen
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- Arbeitskräftepotenzial Gesamtzahl der Arbeitskräfte eines Landes (zu einem bestimmten Zeitpunkt) und zwar der beschäftigten wie der erwerbslosen Menschen.
- Erwerbsquote Arbeitskräftepotenzial in Prozent der Bevölkerung Wohnbevölkerung eines Landes zu einem bestimmten Zeitpunkt
- Erwerbslosenquote Erwerbslose in Prozent des Arbeitskräftepotenzials
- Natürliche Arbeitslosenquote die normale (gleichgewichtige) Arbeitslosenquote, um die herum die Arbeitslosenquoten zyklisch schwanken.
- zyklische Arbeitslosigkeit die Abweichungen der Arbeitslosenquote von der natürlichen Arbeitslosenquote
- verdeckte Arbeitslosigkeit die statistisch nicht ausgewiesene Arbeitslosigkeit
- ökonomische Arbeitslosigkeit iskrepanz zwischen Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftenachfrage zum herrschenden Lohnsatz
- Fritktionelle Arbeitslosigkeit (Übergangsarbeitslosigkeit) Arbeitslosigkeit, die durch die Zeit verursacht wird, die die Arbeitskräfe benötigen um einen Arbeitsplatz zu finden, der am besten zu ihren Fähigkeiten und Neigungen passt
- Strukturelle Arbeitlosigkeit Arbeitslosigkeit, die daraus resultiert, dass die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze nicht ausreicht um jedem Arbeitswilligen einen Arbeitsplatz zu geben.
- Arbeitsplatzsuche Der Prozess, in dem Arbeitskräfte die zu ihren Fähigkeiten und Neigungen passenden Arbeitsplatz finden
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- Arbeitslosenversicherung Der Teil der sozialversicherung, der die Einkommen bei Arbeitslosigkeit teilweise durch Arbeitslosengeld sichert.
- Gewerkschaft Eine Arbeitnehmervereinigung, die mit den Arbeitgebern über Entlohnung und Arbeitsbedingugne verhandelt.
- Kollektive Lohnverhandlungen Der Prozess, in dem sich Gewerschaften und Arbeitgeberverbände über die Bedingungnen der Beschäftigten einigen.
- Streik Der gewerschaftlich organisierte Abzug der Arbeitskräfte aus den Unternehmungen
- Effizienzlöhne Löhne über dem Gleichgewichtsniveau, die Unternehmungen freiwillig zur Steigerung der Arbeitsproduktivität bezahlen.
- Tauschhandel = Austausch eine Gutes gegen ein anderes
- Geld Ein Bündel von Aktiva, die die Menschen in einer Volkswirtschaft regelmäßig dazu verwenden, Waren und Dienstleistungen von anderen Menschen zu erwerben.
- Tauschmittel/Zahlungsmittel Etwas was Käufer an Verkäufer geben, wenn sie Waren und Dienstleistungen erwerben wollen.
- Recheneinheit Der Maßstab, den die Menschen zur Preissetzung und Schuldenangaben verwenden
- Wertaufbewahrungsmittel etwas, das die Menschen verwenden können um die Kaufkraft von der Gegenwart in die Zukunft zu transferieren.
- Liquidität Die Leichtigkeit, mit der ein Aktivum in das Tauschmittel der entsprechenden Volkswirtschaft umgewandelt werden kann
- Warengeld Geld in Form einer Ware mit intrinsischem (inneren/eigenem) Wert.
- Rechengeld Geld ohne intrinsischen Wert, das vom Staat zu Geld erklärt wird.
- Bargeld Scheine und Münzen in den Händen der privaten Wirtschaftseinheiten
- Giroeinlagen (Buchgeld) Einlagen auf Bankkonten, die sofort liquidierbar sind z. B. per Scheck und EC-Karte
- Zentralbank Eine Institution, die errichtet wird, um das Bankensystem zu überwachen und die Geldmenge in einer Volkswirtschaft zu regulieren.
- Geldangebot Die in einer Volkswirtschaft verfügbare Geldmenge.
- Geldpolitik Die Steuerung der Geldmenge durch die Zentralbank.
- Offenmarktpolitik Ankauf von Wertpapieren vom Bankensektor und der Verkauf von Wertpapieren an den Bankensektor durch die Zentralbank zur Steuerung der Geldmenge.
- EZB Die gemeinsame Zentralbank der Mitgliedstaaten der europäischen Währungsunion
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- Reserven Einlagen, die Banken erhalten haben, aber nicht verleihen
- Partielles Reservesystem Bankensystem, in dem die Banken nur einen bestimmten Prozentsatz ihrer Einlagen als Reserven halten.
- Reservesatz Prozentsatz der Einlagen, den die Bank als Reserve hält.
- Geldschöpfungsmultiplikator Geldbetrag, den das Bankensystem mit jedem Euro an ursprünglichen Einlagen bzw. Reserven erzeugt.
- Definitive Offenmarktgeschäfte Definitiver An- und Verkauf von Wertpatieren durch die Zentralbank im Bankensektor ohne die Vereinbarung über eine entsprechende Gegentransaktion zu einem späteren Zeitpunkt
- (Wertpapier-) Pensionsgeschäft Verkauf von Wertpapieren durch die Zentralbank an Bankensektor mit einer Vereinbarung zum Rückkauf zu einem vereinbarten Preis.
- Geldmarkt Der Markt, auf dem sich Geschäftsbanken untereinander auf kurzfristiger Basis Geld leihen.
- Spitzenrefinanzierungssatz Der Zinssatz, zu dem die europäische Zentralbank über Nacht Liquidität für Banken im Euroraum zur Verfügung stellt.
- Hauptrefinanzierungssatz Der Zinssatz, zu dem die europäische Zentralbank für einen Zeitraum von einer Woche Liquidität für Banken im Euroraum zur Verfügung stellt.
- Diskontsatz Der Zinssatz, zu dem das Federal Reserve System auf kurzfristiger Basis Liquidität für den US-amerikanischen Bankensektor zur Verfügung stellt.
- Mindestreserveanforderungen Festlegungen über die Mindesthöhe von Reserven, die die Banken auf ihre Einlagen halten müssen.
- Qualitätstheorie des Geldes Eine Theorie, die besagt, dass die verfügbare Geldmenge das Preisniveau und die Wachstumsrate der Geldmenge die Inflationsrate bestimmt.
- Nominale Variablen variablen, die in Geldeinheiten ausgedrückt werden
- reale Variablen Variablen, die in Mengeneinheiten ausgedrückt werden.
- Klassische Dichotomie Die theoretische Trennung zwischen nominalen und realen Variablen.
- Neutralität des Geldes Die Behauptung, dass Änderungen des Geldangebots keine Auswirkungen auf reale Variablen haben
- Umlaufgeschwindigkeit des Geldes Das Tempo, mit dem das Geld in der Wirtschaft zirkuliert.
- Inflationssteuer Die Einnahmen, die der Staat durch Geldschöpfung erzielt.
- Fisher-Effekt Die eins-zu- eins Anpassung des Nominalzinssates an die Inflationsrate
- Schuhsohlen-Kosten Die Ressourcen, die verschwendet werden, wenn die Leute aufgrund der Inflation ihre Kassenhaltung verringern.