Pädiatrie (Subject) / Tag 3 (Lesson)
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- Pannus Als Pannus wird eine bindegewebige Wucherung bezeichnet, die bei chronischen Entzündungen von der Synovialmembran in den Gelenkspalt vorwächst. Pannus kann Knorpel befallen und zerstören; ein Funktionsverlust des Gelenks ist möglich;
- Hoffa-Kastert-Syndrom Entzündliche Hypertrophisierung des Hoffa-Fettkörpers im Knie bei Schädigung.
- Triamcinolon zur lokal intraartikulären Therapie bei akuter Aktivierung einer Arthritis Die langsame Resorption von Kristallsuspensionen führt zu einer Depotwirkung.
- Tyndall-Effekt Der Tyndall-Effekt beschreibt die Streuung von Licht an mikroskopisch kleinen Schwebeteilchen, mit Abmessungen ähnlich der Lichtwellenlänge, die allgemein in einem „trüben Medium“, besonders in einer Flüssigkeit oder einem Gas suspendiert sind
- Tensilon Cholinesterase-Inhibitor
- ziliäre Injektion Vermehrte Füllung der Lederhautgefäße (Sklera). Die Gefäße wirken livide und undeutlich; es besteht keine Verschieblichkeit wie bei der konjunktivalen Injektion.
- Phthisis bulbi Augapfelschrumpfung
- Bornholmer Krankheit Die Bornholmer Krankheit (Pleurodynie) wird durch das Coxsackie-Virus B ausgelöst und ist durch gürtelförmige, meist stechende Brust- oder Oberbauchschmerzen charakterisiert.
- Rett-Syndrom Das Rett-Syndrom ist ein seltenes X-chromosomal-dominant-vererbbares Syndrom, bei dem es nach einer anfänglich scheinbar normalen Entwicklung zu einem Verlust der Intelligenz und kognitiver Fähigkeiten wie Sprache, Lokomotion und Gebrauchsfähigkeiten der Hände kommt. Typisch sind dabei die auffälligen choreatiformen Bewegungen und Hand-Mund-Stereotypien.
- VACTERL-Syndrom Fehlbildungssyndrom weitestgehend unbekannter Ätiologie:V (Vertebral) - Fehlbildungen der Wirbelsäule; A (Anal) - Fehlbildungen des Afterbereiches, z.B. Analatresie; C (Cor) - Herzfehler; T (Trachea) - Tracheo-ösophageale Fistel; E (Esophagus) - Ösophagusatresie;R (Renal) - Nierenfehlbildungen; L (Limb) - Fehlbildung der Gliedmaßen.
- Erythema anulare rheumaticum Als Erythema anulare rheumaticum werden randbetonte, miteinander verbundene, ringförmige Hautrötungen bezeichnet, die vor allem im Bereich von Oberbauch und Rücken auftreten. Grund dafür ist eine Infektion mit β-hämolysierenden Streptokokken.
- Erythema exsudativum multiforme Das Erythema exsudativum multiforme beschreibt eine meist harmlose akute Entzündungsreaktion, die oft im Anschluss an eine Virusinfektion auftritt und sich mit schießscheibenförmigen Hautveränderungen sowie Juckreiz am oberen Rumpf manifestiert.
- Sturge-Weber-Syndrom Das Sturge-Weber-Syndrom ist eine Phakomatose und zeichnet sich durch einen Naevus flammeus im Gesichtsbereich (unilateral und immer inkl. Augenlid), Gefäßmissbildungen der Choroidea und des ZNS aus. Folge können u.a. eine Epilepsie (meist Blitz-Nick-Salaam-Anfälle, im Säuglingsalter West-Syndrom) und ein Glaukom sein.
- Tokolyse Fenoterol oder Atosiban
- Atosiban Oxytocin-Antagonist
- Lungenreifungsbehandlung Eine Lungenreifungsbehandlung wird bei drohender Frühgeburt empfohlen, um ein Atemnotsyndrom unmittelbar nach der Geburt zu verhindern. Die Gabe eines Glukokortikoids wird kurz vor der Geburt durchgeführt, Betamethason wird zweimal im Abstand von 24h verabreicht, Dexamethason viermal im Abstand von 12h.
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- Hirnblutungen bei Frühgeborenen Bei Frühgeborenen kann es durch ein fragiles Kapillar- und Arteriolensystem zu Hirnblutungen kommen, die entweder subependymal (Grad I), ventrikulär (Grad II und III) oder parenchymal (Grad IV) gelegen sind. Mit zunehmendem Gestationsalter nimmt die Häufigkeit ab.
- Rhesus-Inkompatibilität Anaemia neonatorum, Icterus praecox et gravis, Hydrops congenitus universalis
- Warthin-Finkeldey-Riesenzellen bei Masern
- Koilozyten bei HPV
- Alpha1-Antitrypsin Akute-Phase-Protein Tumormarker Bronchialkarzinom
- Miliaria rubra Bei einem Verschluss der Ausführungsgänge der Schweißdrüsen entstehen Hitzepickel (=Miliaria rubra), aus denen wiederum sekundär juckende oder brennende Bläschen entstehen können.
- Warfarin-Syndrom bei Cumarin-Einnahme in den ersten Schwangerschaftsmonaten Neben einer Retardierung sind unter anderem Deformitäten der Nase, Laryngomalazie, Ossifikationsstörungen und Herzfehler bekannt.
- Erysipeloid Das Erysipeloid (Schweinerotlauf) ist eine schmerzhafte, rötlich-violette Rötung/Schwellung, die nach direktem Kontakt mit Tieren (Schweine, Geflügel, Fische) entsteht, welche mit dem Erreger Erysipelothrix rhusiopathiae infiziert sind.
- Durchbrechen Fieberkrampf Diazepam-Rektiole (ggf. nach 5 min. wiederholen) oder Clonazepam i.v.
- Rashkind-Manöver Erstellung oder Erweiterung eines PFO bei Transposition der großen Arterien
- Bland-White-Garland-Syndrom Ursprung der linken Koronararterie aus der A. pulmonalis
- Bougierung Aufdehnung eines Hohlorgans
- Pyloromyotomie nach Weber-Ramstedt bei hypertropher Pylorusstenose
- Kongenitales Megakolon Morbus Hirschsprung
- Zuelzer-Wilson-Syndrom Komplette Aganglionose des Kolons
- Neuronale intestinale Dysplasie (NID) Hereditäre Innervationsstörung des Darms mit Hyperplasie der Plexus submucosus und myentericus sowie Verstärkung der Azetylcholinesterase-Aktivität
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- Alagille-Syndrom Intrahepatische Gallengangshypoplasie
- Alagille-Syndrom Intrahepatische Gallengangshypoplasie Ätiologie: Autosomal-dominant vererbtSymptome: Cholestase mit IkterusWeitere sehr variable Merkmale: Augenfehlbildungen (bspw. Embryotoxon posterior), Gesichtsdysmorphie, Herzvitien (bspw. periphere Pulmonalstenose), Skelettanomalien (bspw. Schmetterlingswirbelkörper)
- Hepato-Porto-Jejunostomie nach Kasai bei extrahepatischer Gallengangsatresie
- C1-Esterase-Inhibitor-Mangel Angioödem
- Wendl-Tubus Nasopharyngealtubus
- Meralgia paresthetica Bei der Meralgia paresthetica handelt es sich um ein Nervenkompressionssyndrom des N. cutaneus femoris lateralis, welches zu Schmerzen und Parästhesien am lateralen Oberschenkel führt.
- große Zwerchfellhernien meist linksseitig
- gesteigerte Acetylcholinesterase-Aktivität bei M. Hirschsprung
- Meckel-Divertikel Restgebilde des Ductus Omphaloentericus (Verbindung Ileum-Nabel) und kann versprengte Magenschleimhaut enthalten. Da die Magensäure im Ileum aber nicht mehr neutralisiert werden kann, kommt es zu Ulzerationen der Ileumschleimhaut und somit zu blutigem Stuhl. Kommt das Blut mit der Magensäure in Kontakt so färbt sich der Stuhl schwarz. Das Meckel-Divertikel ist für 50% aller schmerzlosen, blutigen Stühle im Kleinkindesalter verantwortlich. Die endgültige Diagnose erfolgt mittels einer speziellen Szintigraphie - Die Therapie mittels Resektion.
- Allen-Masters-Syndrom Das Allen-Masters-Syndrom ist durch Schmerzen im Becken (evtl. mit Dysmenorrhö und Dyspareunie) der Mutter gekennzeichnet, wenn es unter der Geburt zu einer Schädigung des uterinen Halteapparats (Ruptur des Ligamentum latum uteri) kommt.
- Gowers-Zeichen Das Gowers-Zeichen (Gowers-Manöver) bezeichnet die typische Art, wie sich Patienten mit einer Rumpfmuskelschwäche aus der Bauchlage in den Stand aufrichten. Hierbei klettern die Betroffenen mit Hilfe ihrer Arme am eigenen Körper hoch. Die zugrundeliegende Muskelschwäche ist typischerweise Symptom einer Muskeldystrophie.
- Theophyllin Koffein-ähnliche NW
