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  • Selbstregulation: Zielsetzung: Erzeugung einer Diskrepanz zwischen IST und angestrebten SOLL Feed Forward: Zielsetzung Abschätzung des Aufwand zur Zielerreichung Einschätzung der Selbstwirksamkeit zur Zielerreichung.
  • Selbstdarstellung Alle Versuche, Bilder der eigenen Person zu vermitteln, um den Eindruck zu kontrollieren und zu steuern, den sich ein Publikum bildet. Nach Schlenker ist Selbstdarstellung ein Konstrukt, das sich unter das allgemeinere Konzept des Eindrucksmanagements subsumieren lässt. Eindrucksmanagement (impression mangement): kann sich beziehen auf Personen, Gruppen, Organisationen, Objekte, Ergeignisse, Ideen, Emotionen.
  • Selbstdarstellungskompetenzen: Interpersonelle Wahrnehmungskomponente: Kognitive Empathie: andere verstehen Emotionale Empathie: sich in andere einfühlen Interpersonelle Handlungskompetenz: Wissen wie Medien/Techniken der Selbstdarstellung eingesetzt werden müssen Fähhigkeit Medien/Techniken entsprechend einsetzen zu können.
  • Motive von Selbstdarstellung: Publikumszentriert: klassische Selbstdarstellungsansätze: Bedürfnis dem Publikum zu Gefallen/nach Macht/materiellem Gewinn. Individuumszentriert: Ausdruck und Gestlatung des eigenen Selbst steht im Mittelpunkt: Bedürfnis nach Selbstkongruenz: Neugung sich so darzustellen wie man sichselbst sieht Selbstidealisierung: Tendenz potentiellen Selbstbildern auszuwählen und zu vermitteln Selbstwertmaximierung: Bedürfnis das eigene Selbstwertgefühl zu schüten und zu erhöhen. Prosoziale Motive: Selbstdarstellung motivert durch Sorge um andere.
  • Self-Motioring: Von Synder: 2 Typen von Selbstüberwachern: Starke Selbstüberwacher: Publikumsorientierung, hohe Darstellungskompetenz, intraindividuelle Vehaltensvariabilität Schwache Selbstüberwacher: Innenorientierung: Streben nach Kongruenz zw. Sein und tun, Geringe Darstellungskompetenz, intraindividuelle Konsistenz. Kritik: Hauptmerkmale lassen sich zum Teil noch genauer differenzieren. Publikumsorientierung (Überwachung der Angemessenheit des interpersonellen Verhaltens; Aufmerksamkeitslevel bezüglich sozialer Vergleichsinfors), Darstellungskompetenz (Ausprägung der Fähigkeit die Selbstdarstellung zu kontrollieren und modifizieren: Anwendung dieser Fähigkeit) Mischtypen werden nicht in Erwägung gezogen Starke SÜ müssen alle Items tendenziell zustimmen, schwache SÜ müssen tendenziell eher ablehenen Bei Faktoranalyse resultieren 2-3 Subskalen: acting ability, extraversion, otter-directions. Self Monitoring: Bewusste Beobachtung, Regulierung, Kontrolle der eigenen Darstellung gegenüber einem Publikum und umfasst. Umfasst aquisitive und protektive Komponente. Aus Synder Skala konnte 2-3 Faktoren abgeleitet werden.
  • Bimodales Modell nach Lennox und Wolfe: Grundlage: Self monitoring Ansatz. Aber mit Skalen mit besseren psychometrischen Gütekriterien, um die Schwächen auszugleichen. Aggregierung zu 4 Subskalen. Subskalen: Revised Monitoring Scale: Ability to modify self-Präsemtation; Sensitivity to expressive behaviors of orthers Concern for Appropriateness: Cross-situational Variabilität; Attention to social comparison information 2 Stile: Akquisitiver Stil (Revides self-monitoring Scale): verbunden mit Apptenzmotiv. Streben nach sozialem Gewinn in Interaktion Protektiver Stil (Concern for Appropriateness Scale) Verbunden mit Aversionsmotiv. Selbstdarstellung in einer Form die unverletzbar macht.
  • WIE: Wechsle Intelligenztest für Erwachsene von Aster, Neubauer und Horn. Vorläufer: WAIS, HAWIE-R; Struktur ist faktoranalytisch. Alter: 16-89 Jährige Anwendung: Individualtest zur Erfassung kognitiver Entwicklung Erwachsener Dauer: SubTest 60-90, Index Test 45-75 Min, Gesamt 75-110 Minuten Testtheorie: Prinzipien der KTT, hierarchisches Faktorenmodell Intelligenztheorie: Intelligenzkonzeption nach Wechsler Testart; Erfassung des Gesamt-IQ aus 11 von 14 Substests (verbal/Handlung) Aufbau: Verbal-IQ: Wortschatz-Test, Gemeinsamkeiten finden, rechnerische Aufgaben, Allgemeines Wissen, Zahlennachsprechen, Allgemeines Verständnis Handlungs-IQ: Bilderergänzen, Zahlen-Symbol-Test, Mosaik-Test, Matrizen-Test, Bilderwänden Weitere Indizes: Sprachliches Verständnis, Wahrnehmungsorganisation, Arbeitsgedächtnis, Arbeitsgeschwindigkeit. Erfasste Bereiche: Gesamt IQ aus Verbal und HandlungsIQ Gütekriterien: Objektivität ist gegeben. Testleiter Varianz durch großzügige Bewertung nich ausgewiesen. Konstruktvalidität durch Faktorenanalyse: Stabilität der 4 Faktoren Struktur über Mehrere Altersgruppen. Kriteriumsvalidität ist gegeben. Reliabilität ist hoch. Kritik: Zur Erfassung komplexer Intelligenzleistung gut einsetzbar. Bei Evaluation Therapieerfolg sollten kritische Differenzen berechnet werden wegen Lernerfolg. Begrenzung auf mittelfradigen IQ-Hochbegabung. Klinische relevante Störungeereich und unterdurchschnittliche Leistungen fallen auseiandner. Aufteilung nach Wechsler gilt als überholt.
  • AID 2 Adaptives Diagnostikum (Alle Aufgaben adaptiv vorgegeben) von Kubinger und Wurst. Struktur ist faktoranalytisch und Ernhalten ist ein Beobachtungssystem (Kategoriesystem) Alter: 6-15; 11 jahre Anwendung: Erfassung komplexer und basaler Kognitionen. Diagnostik von Teilleistungsstörung und Hochbegabung Dauer: 60-75 Minuten; Zusattests 10-15 Minuten Testtheorie: Probablistische Testtheorie Intelligenztherie: Orientiert am Konzept von Wechsler Testart: Branched Testing: Schwierifgkeit der Aufgaben richtet sich nach vorangegangenen Leistungen Aufbau: Verbal-akustische Fähigkeiten: Alltagswissen (Wissensfragen), angewandtes Rechnen (Textaufgaben), unmittelbares Reproduzieren, Synonyme Finden, Funktionen abstrahieren, soziales Erfassen und sachliches Reflektieren. Manuell-visuelle Föhigkeiten: Realitätsicherheit (Finden eines fehlenden Details im Bild), Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit (Ordnen von Bildergeschichten), kodieren und assoziieren, antizipieren und Kombinieren (Figur muss ohne Vorlage gelegt werden) Analysieren und Synthetisieren (Nachlegen einer Vorlage mit würfeln) Zusatztest: Unmittelbares reproduzieren (figural, abstrakt), Merken und Einprägen, Strukturieren. Kristalline intelligenz; Alltagswissen, Synonyme finden, soziales erfassen, sachliches Reflektieren Erfasste Bereiche:  Berechnung des Gesamt-IQ möglich aus verbal-akustische, manuell-viuselle Fähigkeiten Gütekritieren: Objektivität ist gegeben, Skalierung ist verrechnungsfair und gegeben. Reliabilität: Konfidenzintervalle lassen auf Messfehler im akzeptablen Bereich schließen. Split-Half-Reliabilität ist hoch un Retest-Reliabilität ist auch hoch. Validität: Inhaltliche Gültigkeit durch Experten Ratings bei der Itemsauswahl, Kriterieumsvalidität wurde nicht durchgeführt und Konstruktvalidität: Extremgruppenvergleich mit einer Fehlklassifikation ansonsten gegeben. Kritik: umfassendes Testmanual, übersichtliche Ordnung, Analysieren und Synthetisieren differenziert bis 7 LJ nicht ausreichend. Für Kinder mit räumlich-konstruktiven Störung nicht lösbar.
  • BIS 4: Berliner interlligenzstrukturtest: Von Jäger und SP0, Beauducel 1997 16-19 Jahre. Einzel/Gruppen, Differenzierte Erfassung der Intelligenzstruktur von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dauer 2 h 10 Min. Testtheorie: Struturelle Testtheorie als Erweiterung der KTT. Intelligenztheorie: Berliner Strukturmodell. Aufbau: 45 Items aufgeteilt in 3 Aufgabeneinhefte, Aufgabenheft 2=Kurzform (15 Items): B: Bearbeitungsgeschwindigkeit 3x3 Aufgaben M: Merkfähigkeit 3x3 Aufgaben E: Einfallsreichtum 3x4 Aufgaben K: Verarbeitungskapazität: 3x5 Aufgaben. Erfasste Bereiche: 12 Bereiche bestehend aus der Kombination zwischen Figural-bildhaft, verbal, numerisch UND Verarbeitungskapazität, Einfallsreichtum, Merkfähigkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit. Berechnung der Allgemeinen Intelligenz möglich. Gütekriterien: Objektivität gegeben. Reliabilität: Interne Kosistenz und SplitHalf gut. Paralleltest fehlt. Validiität: Inhaltliche Gültigkeit: gegebn Konstruktvalidität: gegeben. Kriteriumsvalidität gegeben. Ökonomie: Gruppen-Test möglich. Auswertung zeitintensiv, Materialverbrauch enorm. Kritik: Interne Konsistenz kann eigentlich nicht angewandt werden, da die Skalen nicht nach dem Kriterium der Aufgabenhomogenität zusammengestellt wurden. Wenig repräsentativ/geringer Altersbereich der Normierungsstichprobe. Detailreiche Studiuen zur Kriteriumsvalidität. Ermittlung der Punktsummen für die Dimensionen/Al ist problematisch. Es muüsste PTT gelten. Überprüfung der HJomogenität der Teilaufgaben wurde wenig beachtung geschenkt. Abwechslungsreich gestaltete Aufgaben. Niveau der Aufgaben legt nicht-klinische Anwendungsbereich nahe. Struktur: Faktoranalytisch.
  • Ziel Differentieller Psychologie: Identifikation von Unterschieden ziwschen Personen/Gruppen auf bestimmten Dimensionen/Merkmalen
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  • Ziele Persönlichkeitspsychologie Untersuchung einzigartiger Organisation von psychischer Merkmale innerhalb einer Person
  • Persona: Lateinisch: Maske, äußerer Schein, Nichtwesenseigene/das Innere, Wahre, Wesentliche.
  • Charakter: Griechisch: Das eingeritzte, eingedrückte, eingeprägte, individuelles Erkennungsmerkmal einer Person. Aristoteles unterscheidet 30 Charaktere, die Schwächen wiederspiegeln. Positve Psychologie: Charackterstärken und Tugenden werden betont.
  • Temperament und Temperamentstypen Lateinisch: Das richtige Verhältnis von Stoffen: Wie sich jeamand verhält.  Temperamentlehre von Hippokrates: Sanguiniker: Blut: Sorglos, Augenblickbezogen Phlegmatiker: Schleim: langsam, untätig Choleriker: Gelbe Galle: aufbrasend. leicht erregbar. Melncholiker: Schwarze Galle: besorgt. pessimistisch
  • Typus: Griechisch: Schlag Ausprägungsmuster von bestimmten Merkmalen/Persönlichketsprofil. Typenkonzept korrespondiert mit Komparationsforschung von Stern. Typen können mit Clusteranalyse identifiziert werden. Hierzu gehört die Temperamentlehre und nicht zu Temperament ANNNAAAAA
  • Eineitliche Definition von Persönlichkeit: Einzigartiges, relativ stabiles, den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat und hypothetisches Konstrukt. Zeitliche Stabilität: Ein Erlebens/Verhaltensmuster tritt über die Zeit hinweg immer wieder auf. Transsituative Konsisten: Ein bestimmtes Erlebens/Verhaltensmuster tritt über die Zeit hinweg immer wieder in verschiedenen Situationen auf.
  • Persönlichkeitsmerkmale und Bereiche nach Weber und Rammseyer: Persönlichkeitsunterschiede im Bereich Fähigkeiten und Kompetenzen: Kreativität, Intelligenz Emotional kognitiv: Ängstlichkeit, Optimismus Sozial: Empathie, Aggressivität Quer zu diesen Bereichen liegen Geschlechterunterschiede, biologische und kulturelle Persönlichkeitsvariationen.
  • Hermann unterscheidet Quasi-Paradigmen und Domain-Programme: Quasi Paradigma: Innerhalb einer Persönlichkeitstheorie können verschiedene Persönlichkeitsmerkmale thematisiert und untersucht werden.  Sozial-kognitives Quasi-Paradigma:-->  Angst, --> Aggression, -->Kontrollüberzeugung, -->Selbstregulation. Domain Programme: Persönlichkeitsmerkmale können aus unterschiedlichen quasi pardigmatischen Perspektiven untersucht werden. Domain Programm "Ängstlichkeit": <-- Psychodynamische Theorie; <-- Sozial kongitive Theoire; <-- Eigenschaftstheorie.
  • Antropologische Grundannahmen in Persönlichkeitstheorien von helle und Ziegler: Helle und Ziegler haben 9 bipolare Dimensionen formuliert: Freiheit vs Determiniertheit: Inwieweit ist Verhalten von internen/externen Faktoren determiniert, die außerhalb der bewussten Kontrolle liegen. Freiheit ist nicht indeterminiert, sondern hängt von bewusster Handlungsplanung ab. Unbewusste Motive: intern-verhaltensdeterminierende Faktoren. Kulturelle Einflüsse: Externe Verstärker Reationalität vs. Irrationalität: Rationalität als wichtige Bedingung für Freiheit, stark an Bewusstsein und Sprache gekoppelt. Alltagshandlungen meist Automatismen und Schema-gesteuert. Ganzheitlichkeit vs Elementarismus: Angemessene Betrachtungsweise des Menschen um ein adäquates Verständnis zu entwickeln. Ganzheit vs. Summe der einzelnen Teile. Konstitutionalismus vs Environmentalismus: Gegebener konstitutioneller Faktor wirkt sich unter verschiedenen Umweltbedingungen anders aus. Zusammenwirken genetischer und Umweltfaktoren Veränderbarkeit vs. Unveränderbarkeit: Inwieweit kann die ein Individuum funamentale Persönlichkeitsveränderung im Laufe des Lebens durchmachen und was davon sind nur Oberflächenveränderungen. Subjektivität vs. Objektivität: Bestimmung des individuellen Verhaltens durch subjektive/persönliche Erlebenswelt oder durch externe objektive Faktoren. Proaktivität vs. Reaktivität: Interne Erzeugung von Verhalten vs. Serie von Reaktionen. Homöostase vs. Heterostase: Aufrechterhaltung eines internen Gleichgewichtszustandens vs. Motivation zu Wachtum/Veränderung. Erkennbarkeit vs. Unerkennbarkeit: Enzieht sich das System Mensch der wissenschaftlichen Erklärung grundsätzlich?
  • Ergänzung zu den 9 bipolaren Dimensionen von Helle und Ziegler: Historizität vs Ahistorizität: (Schneewind): Konstitutionelle/soziale Einflüsse über die Zeit vs. Bedeutung eines Environments zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sozialität vs. Asozialität: Schneewind: Erfolreche Sozialisation besteht in Internalisierung von Normen und werten Idiographisches Vorgehen vs Nomothetisches Vorgehen (Laux): Genaue Beschreibung der Einzigartigkeit vs Aufstellung allgemeiner Gesetze für menschliches Verhalten.
  • Was determiniert Verhalten? Wie Veränderbar ist der Mensch? Wie soll man den mensch untersuchen? Wie veränderbar ist der Mensch? 5 und 8 Wie soll man den Mensch untersuchen? 3 und 9 und 12 Was determiniert verhalten?: 1, 2, 4, 6, 7, 10, 11 Dimensionen; 1, 2, 4 Betreffen bewusste/unbewusste/konstitutionelle Faktoren als mögliche Verhaltensdeterminanten gegenüber externen Faktoren; 10 und 11 Fokussieren Soziale Umwelt als speziellen externen Faktor und 6, 7 beziehen sich auf allgemeine Frage ob Verhalten eher intern oder extern determiniert ist
  • Freuds psychoanalytische Theorie der Persönlichkeit: Ganz allgemein: Psychoanalyse: Erste umfassende psychologische Persönlichkeitstheorie des menschlichen Verhaltens und Erlebens um psychopathologische Störungen zu verstehen und zu behandeltn.
  • Entstehungsgeschichte Psychoanalyse: 1. Ereignis: Demonstration von Bernheim, der die post-hypnothische Amnesie aufheben konnte indem er Klienten intensiv befragte. Intensives Befragen soll die Erinnerung an das unbewusste ermöglichen. Entwicklung der Technik: Freie Assoziation. 2. Ereignis: Manifestes verhalten kann durch unbewusste Motive determiniert sein: Phänomen der Post-hypnotischen Suggestion: Beleg für die Existenz des Unbewussten. 3. Ereignis: Identifizierung und Bearbeitung des ursprünglichen Konfliktsituation als Behandlungmethode : Breuers Behandlung der Bertha Pappenheim (Anna O.) Nervöse Husten und andere hysterische Symptome. Durch das Sprechen werden Emotionen nochmals durchlebt und Symptome verschwinden.
  • Was bedeutet Psychoanalyse: Wissenschaft vom Unbewussten. Diagnostische Methode zur Erfassung der tieferen Schichten der Seele Psychologische Behandlungsmethode zur Heilung nervöser Erkrankungen. 2 Grundlegende Hypothesen: Prinzip psychischer Determiniertheit: menschliches Verhalten und Erleben entsteht nie zufällig, sondern hat immer eine Psychische Ursache Bewusstheit von Motiven ist eher die Ausnahme!
  • Aufbau und Struktur der Persönlichkeitstheorie von Freud: Menschen sind ein energetisches System aus 2 Triebenergien: Libido=Sexualtrieb und Destrudos/Thanatos=Aggressionstrieb. Triebenergie ist die einzige Energiequelle des menschlichen Verhaltens. Phänomengruppen sind nicht bewusste psychische Phänomene: Es gibt 2 Gruppen: Vorbewusst (momentan nicht bewusst-können durch Nachdenken, Konzentration, Aufmerksamkeit bewusst gemacht werden) UND Unbewusst (Psychische Inhalte, die der Person selbst nicht zugänglich sind, durch psychoanalytische Methoden aber bewusst gemacht werden können) Psychischer Apparat-Struktur aus 3 Instanzen: ES: Ursprung der Triebe, Lustprinzip, strebt sofortige Befriedigung an, kein Kontakt mit Außenwelt, Prozesse sind unbewusst ICH: Vollstrecker der Triebe, folgt dem Realitätsprinzip, Vermittler zu Außenwelt. ÜBER-ICH: Moralische Instanz, traditionelle Werte und Ideale der Gesellschaft. Sanktionsmöglichkeiten sind Schuldgefühl/Stolz
  • Entstehung von Angst: Erste Angsttheorie: Angst entsteht als Folge unterdrückter bzw. aufgestauter sexueller Treibenergie Zweite Angsttheorie: Angst entsteht, wenn das ICH durch einen starken Ansturm von Reizen überwältigt zu werden droht (Reize: äußeren und inneren Ursprungs) Drei Arten von Angst: Realangst: Gefahrensituation stellt eine tatsächliche oder vermeintliche Bedrohung dar (reale Umwelt) Neurotische Angst: ES droht außer Kontrolle zu geraten; innerpsychischer Konflikt zwischen ES und ICH Moralische Angst: Schuld- oder Schamgefühle, wenn man gegen die Normen des ÜBERICH verstößt; innerpsychischer Konflikt zwischen ÜBER-ICH und ICH Das ICH ist bei allen drei Arten der Angst beteiligt, dies kann auch nicht vermieden werden, Abhilfe durch Abwehrmechanismen.
  • Abwehrmechanismen Angst für das ICH → traumatische Erfahrung Alle Abwehrmechanismen weisen zwei typische Methoden auf:- leugnen, verzerren oder verfälschen die Realität- laufen unbewusst ab. Wichtigste Abwehrmechanismen: Verdrängung: Unerwünschte Triebimpulsen wird der Zugang zum Bewusstsein versperrt Projektion: Verlegung auf eine andere Person Reaktionsbildung: entgegengesetzt zu den unbewussten Impulsen Verschiebung: Entladung nicht bei Ursprung, sondern weniger gefährlichen Personen/Objekten Verleugnung: Unangenehme Tatsachen werden nicht wahrgenommen und durch wunscherfüllende Phantasien ersetzt Fixierung: stehen bleiben auf einer frühen Stufe der psychosexuellen Entwicklung Regression: Rückzug auf eine frühere Stufe der psychosexuellen Entwicklung Identifizierung: Identifikation mit einer anderen Person; Um Bedrohung zu reduzieren: Stockholm Syndrom. Rationalisierung: Rechtfertigung eines Verhaltens durch rationale Begründung Abwehrmechanismen sind ein Anzeichen für eine psychische Dysfunktion
  • Sublimierung: Psychischer Mechanismus. Stellt das normale Gegenstück zu den Abwerhmechanismen dar. Aspekt der normalen Ich-Funktion. Manifestation der normalen Ich-Funktion, die darauf abzielt Impulse aus dem ES und Forderungen der Außenwelt möglichst vollständig in Einklang zu bringen und zu befriedigen.
  • Phasenlehre Die orale Phase frühe oral – einnehmende Phase (Saugen, Schlucken): wissbegierig, leichtgläubig, übermäßiger Nahrungsgenuss oral – aggressive Phase (Beißen, Kauen): aggressiv, sarkastisch, streitlustig. Die anale Phase anal – expulsive Phase (Lustgewinn durch Ausscheiden von Kot): kreativ, produktiv, unordentlich, grausam, destruktiv, unkontrolliert, unzuverlässig anal – retenitive Phase (Lustgewinn durch Zurückhalten von Kot): ordentlich, pedantisch, geizig, eigensinnig Die phallische Phase WICHTIGSTE Den Genitalien als primäre erogene Zone kommt ganz zentrale Bedeutung zu Ödipuskomplex Charakter Frauen: naiv, kokett, verführerisch, exhibitionistisch Charakter Männer: Männlichkeitsbedürfnis, übertriebenes Erfolgsstreben, Impotenz, Erfolglosigkeit Die Latenzphase Fehlen sexueller Treibimpulse – keine nennenswerte psychosexuelle Entwicklung Die genitale Phase – Stadium des Erwachsenseins Befriedigung durch echte Objektwahl durch zunehmende soziale Orientierung gekennzeichnet
  • Ödipuskomplex Seine Psychodynamik und die daraus resultierenden Konsequenzen für das Individuum Der Ödipuskomplex des JungenAusgangspunkt: Mutter wird sexuell begehrt, Vater wird zum Rivalen KastrationsangstVerdrängung des Ödipuskomplex und Identifikation mit Vater → wichtig für die Entwicklung des ÜBER-ICH Der Ödipuskomlex des MädchensDie Mutter als ursprüngliches Liebesobjekt wird durch den Vater ersetzt Penisneid – bleibt mehr oder weniger erhalten
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  • Kritik an Psychoanalyse Freuds: Kritik: sehr pessimistisches Menschenbild, in dem das Individuum als von sexuellen und aggressiven Impulsen getriebenes Wesen betrachtet wird Subjektivität der Herleitung → rigorose Ablehnung einer empirischen Überprüfung seiner Theorie erklärt zwar fast alle Verhaltensweisen, aber immer erst im Nachhinein (Post-hoc-Erklärungen) Trotzdem: Hoher heuristischer Wert der Psychoanalyse kontroverse Diskussion über die Ursache menschlichen Verhaltens unzählige Forschungsaktivitäten wurden initiiert wichtige Hinweise, dass ganz ähnliche Motive zu ganz unterschiedlichen Äußerungen auf der Verhaltensebene führen können Freud war sich der Beschränktheit seiner psychoanalytischen Theorie durchaus bewusst.
  • Psychoanalytische Ansätze in der Zeit nach Freud: Adler: Individualpsychologie Kohut: Selbstpsychologie Bowlby: Bindungstheoire
  • Individualpsychologie von Alfred Adler: Annahme: das Kind, bedingt durch seine völlige Abhängigkeit von anderen und seine Unfähigkeit, alleine zu überleben, erlebt ein Gefühl von Minderwertigkeit und Schwäche.Gefühl der Minderwertigkeit → Bedürfnis nach Sicherheit beim Kind entwickelt sich. Bestimmte Strategien werden eingesetzt, die sich zu einem für einen Menschen charakteristischen „Lebensstil“ verfestigen und seinen Charakter prägen. Es gibt nur eine erstrebenswerte Form der Überwindung von Unsicherheit → Einbindung des Einzelnen in die Gemeinschaft, in der die Schwächen des Einzelnen aufgefangen werden. Das Bedürfnis nach Sicherheit kann sich auch in neurotischem Verhalten niederschlagen → Person versucht, ihre subjektiv erlebten Minderwertigkeitsgefühle zu überdecken. Wahren des „Schein des Wollens“, sehen sich jedoch durch die Symptome außerstande, die gewünschten oder geforderten Leistungen zu erbringen. Psychische Störungen werden auf ihre Funktionalität hin interpretiert, d.h. auf den Zweck, den sie als Bestandteil eines (neurotischen) Lebensstils für eine Person erfüllen.Direkte, offene therapeutische Gespräche → Die Einsicht in das vermeintlich funktionale Verhalten war das Ziel. In Träumen zeigen sich offen Themen und Inhalte, die den Lebensstil beherrschen. Krankheitsgewinn durch Neurose: Kranken wird allgemeine Schonung gewährt. Störungen in der Entwicklung → zwei Formen der Erziehung waren besonders fatal, sie vermitteln keine Sicherheit, sondern das Gefühl von Schwäche und Unzulänglichkeit  Verwöhnte Erziehung: Kind lernt nicht, sich mit Schwierigkeiten auseinanderzusetzen; entwickeltkeine Bewältigungsfähigkeiten strenge, versagende Erziehung: verstärkt das Gefühl der Minderwertigkeit
  • Selbstpsychologie von Heinz Kohut: Koht ist ein Vertreter der Neopsychoanalyse und betont die Bedeutung mütterlicher Wertschätzung. Konzeption eines von den Instanzen unabhängigen Selbst, das ein Innerpsychisches System darstellt und der Person ein Gefühl von Kohärenz und Einheit verleiht. Konzept des Narzissmus – eine von der Triebentwicklung unabhängige, eigenständigeEntwicklungslinie. Keine Störung oder negativ, sondern ein normaler Bestandteil der Entwicklung der Persönlichkeit, der für die Bildung eines gesungen und stabilen Selbst zentral ist. Narzismus in der Persönlichkeitspsychologie:Merkmal, das sich durch Eitelkeit, Selbstbezogenheit und fehlende Empathie gegenüberanderen Menschen auszeichnet. Der primäre NarzissmusEs gibt keine klare Differenzierung zwischen selbst und anderen; Einheit mit der Mutter.Verbindet das Gefühl der Einheit und es wird eine getrennte Einheit erlebt, verschwindet der primäre Narzissmus und es bleiben zwei narzisstische Konfigurationen: Größen-Selbst/grandioses Selbst → Kind sieht sich weiterhin als großartig und mächtig Idealisiertes Bild der Eltern (Elternimago), als deren teile s sich ansieht Entwicklung eines gesunden, stabilen Selbst → die primäre Bezugsperson vermittelt dem Kind, dass es großartig ist; Erfahrungen von Frustration in wohldosierter FormEntwicklung von narzisstischen Störungen → die primäre Bezugsperson lehnt das Kind ab oder ist selbst unfähig, den narzisstischen Bedürfnissen des Kindes empathisch zu begegnen.
  • Bindungstheorie von Bowlby: Verbindung von Psychoanalyse, Verhaltensbiologie und evolutionsbiologischer Perspektive. Studie über Heimatlose Kinder, WHO, nach dem 2 WW, Psychoanalyse unterstützr von Ainsworth xD Menschen ist ein Bindungssystem (attachement behavioral system) angeboren, das sie dazu motiviert, in kritischen Situationen die Nähe von für sie signifikanten Bezugspersonen zu suchen und so Schutz und Sicherheit zu erhalten. Individuelle Unterschiede in der Funktion des Bindungssystems entwickeln sich in Abhängigkeit davon, wie sich enge Bezugspersonen in kritischen Situationen verhalten. Wenn kein Schutz gefunden wird, müssen andere Emotionsregulationsstrategoien greifen: Hyperaktivierung: Gesteigertes Bemühen um Näheder Bezugsperson, Aufmerksamkeit, Unterstützung Deaktivierung: Hemmung der Schutz-Suche. Entwicklung einer distanzierten Beziehung. Unwohlsein bei großer Nähe Die Interaktion mit Bindungspersonen in Kindheit und Jungend beeinflussen langfristig die Persönlichkeitsentwicklung, indem sich attachment working models herausbilden.Attachment working models – kognitive Schemata – mentale Repräsentation des Verhaltens der Bindungsperson (working models of others) und mentale Repräsentation der eigenen Kompetenz (working model of self) Die Erfassung von Bindungsstilen Paradigma durch Fremde Situation Test:  Sichere Bindung: Kinder zeigen emotionale Belastung, suchen aber den Kontakt und die Nähe zur Bindungsperson bei der Rückkehr, was zu einer schnellen Beruhigung und zur Wiederaufnahme freier Exploration führt. Unsicher-vermeidende Bindung: Kinder zeigen Emotionen nur in geringem Ausmaß, sie vermeiden Nähe und Kontakt zur Bindungsperson und richten ihre Aufmerksamkeit auf die Exploration Unsicher-ambivalente Bindung: starker Ausdruck von Emotionen, Wechsel zwischen Suche nach Nähe und einer durch Ärger gekennzeichneten Abwehr von Kontakt sowie eine geringe Exploration Spätere Ansätze – dimensionales Modell:Das Bindungsverhalten einer Person kann durch die Kombination aus den beiden Dimensionen Bindungsvermeidung und Bindungsängstlichkeit beschreiben werden. Bindungsvermeidung: Ausmaß, in dem eine Person Beziehungspartnern misstraut und emotionale Distanz und Eigenständigkeit anstrebt. Bindungsängstlichkeit: Befürchtung, dass Bezugspersonen nicht zuverlässig da sind, wenn sie gebraucht werden. Geringe Ausprägungen deuten auf eine sicher Bindung. Fraley: Metaalyse: Stabilität der Bindungsstile über die Zeit hinweg.
  • Defensive Strategien: Grundidee: Externe und interne Besdrohungen werden nicht in der bewussten Aueinandersetzung mit der Situation bewältigt, sondern implizite, nicht bewusste Prozesse spielen dabei eine Rolle. Bis heute ist dies Bestandteil der Stress-Bewältigungstheorie. Selbstwertschutz: Empirische Hinweise für Reaktionsbildung Isolation, Verleugnung, Ungeschehenmachen, Projektion. Emotionsregulation: Vermeidung/Unterdrückung von Bedrohungsanzeichen (Repression) und Forcierte Hinwendung zu Bedrohungsanzeichen (Sensitilization)
  • Behavioristische Vertreter Watson Hull Skinner
  • John B Watson: Begründer des Behaviorismus. Physikalische orientierung am objektiv beobachtbaren Verhalten und dessen Abhängigkeit von physikalischen Bedingungen. der Behaviorismus sollte ermöglichen, dass Verhalten Reaktionen des Individuums vorhersagen, wenn Reize/wirksame phsikalische Bedingungen bekannt sind. Mensch als Wesen: ohne angeborene Instikte, ohne determinierte Persönlichkeitseigenschaften, mit Persönlichkeitsmerkmalen, die durch Konditionierung erworben und zu Verhalten wurden; Seine Persönlichkeit ist die Summe der Geowhntheiten, die er im Laufe seines Lebens ausbildet. Geburtsaustattung: Niesen, Schreien, Schuckauf, Erekrtion, Urinieren, Defäkation, Augenbewegung, Lächeln, motorische Reaktion Gewohnheitssystem: Jede Einheit ungelernten angeborenen Verhaltens entwickelt sich zu komplexer werdendem Gewohnheitssystem Persönlichkeit: Wird durch dominante Gewohnheiten gebildet; Summe der Gewohnheiten, die man im Laufe des lebens ausbildet. Watson unterscheidet: Konditionierte emotionale Reaktion: Lerntheoretische Fundierung der Verschiebung, Übertragung von Affekten auf andere Objekte, Personen Unkonditionierte emotionale Reaktion: Liebe, Hass, Furcht. Können durch Konditionierung und Generalisierung auf verschiedene Lebewese und Objekte übertragen werden (Kleiner Albert) Persönlichkeitsänderung aus behavioristischer Sicht: Durch Verlernen bereits erworbener Merkmale und gleichzeitg Erlernen eines neuen als aktiver Entkodierungsprozess oder Nichtgebrauch von Verhaltensweisen. Eine Persönlichkeitsänderung setzt eine veränderte umwelt voraus (Situationismus)
  • Wessen Intelligenztheorien enthalten einen übergeordneten g-Faktor: Carroll, Jäger, Vernon, Wechsler, SPearman, Cattel
  • Intelligenztest wird assoziiert mit: Berufserfolg und Studienerfolg
  • Das Vertrauensintervall ist abhängig von Der verwendeten Skala und es wird in der Praxis oft auf das VI verzichtet. Unter der Äquivalenzhypothese wird der Messwert bei der Berechnung vom Vertrauensinvervall berücksichtigt. Je größer die Reliabilität desto enger ist das Vertrauensintervall. Unter der Äquivalenzhypothese wird der messwert zu Berechnung des Versuchsleiters benutzt. Das Vertrauensintervall ist bei der Äquivalenzhypothese größer als bei der Regressionshypothese
  • KLT-R misst die Qualität und Quantität der erbrachten Leistung und den Leistungsverlauf.
  • Wo werden sowohl quantitative als auch qualitative Leistungen erfasst: D2, FAIR, KLT-R
  • Was ist fälschungssicherer: Fair oder D2 Fair ist Fälschungssicherer
  • Auf welchem Modell beruht der Test von Jubinger und Wurst: Wechsler Intelligenzmodell
  • Inflation der Intelligenzien: Die Erfogskriterien für emotionale Intelligenz sind abhängig von sozialen Konstrukten. Es wird zwischen sinfulären und pluralistischen Intelligenzkonzepten unterschieden. Ein zentrales Problem der emotionalen Intelligenz ist es die Gütekriterien der Intelligenzleistung festzulegen. Aus Sicht der psychologschen Diagnostik läuft die Einführung neuer Intelligenzn darauf hinaus dass der für die praxis zentrale Unterschied zwischen Prädikator und Kriterium verloren geht.
  • Welche Lösungsansätze zielen auf das Konsistenz/Validitätsproblem ab? Personeller Ansatz, situative Ansatz, Personenkohärenz, Prinzip der Symmetrie und Prinzip der Aggregation.
  • TriepartieModell: Negative Affektivität als übergeordneter Faktor von Angst und Depression. Der Faktor Angst gliedert sich in Aufgeregtheit und Besorgnis
  • Ist der Rorschach aktuell? Ja wird immernoch angewendet
  • Was wird mit dem STADI erfasst: Euthymie, Dysthymie, Angst, Depression