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  • Messung von Hoffnung und Erfolg Messung von Hoffnung und Erfolg: AMS-MARPS
  • Parallele Messung mehrerer Motive: Durch Multi-Motiv-Gitter oder auch Operanter Motivtest-projektiv: Umfasst Anschluss-/Leistungs-/Machtmotiv. Person wählt dabei eine Aussage zum Bild aus. Andere Tests mit denen mehrere Motive erfasst werden: TAT Thematischer Apperzeptionstest von Murray: Geschichte zu Bild schreiben. 6 Bilder. Operante Motivtest OMPT von Kuhl und Schefer: Projektives Messinstrument und stark an TAT angelehnt. Gedanken zu Bildern werden in Stichpunkten aufgeschrieben.  15 Bilder, dadurch bessere interne Konsistenz (Cronbach alpha) und bessere Retestreliabilität.
  • Interessen Definition: Objektbezogen: Relation zwischen Person und einem/mehreren Objekten/Objektkassen. Breite Interessensklassen sind stabil und werden als Persönlichkeitsmerkmal interpretiert. Tätigkeitsbezogen: Interessen in Form intrinsischer Motivation Erlebnisbezogen: Interesse als ein in die Zukunft gerichtetes Anliegen an ein bestimmtes Ereignis/Zustand.
  • RIASEC: Liefert Beispiele für Interessensdimensionen: Hexagonales Modell nach Holland: Objektbezogen: 6 Dimensionen: Realistic Investigative Artistic Social Enterprizing Conventional Passung von Person und Umwelt ist zentral und spiegelt sich zB in der Arbeitszufriedenheit wider. Je ähnlicher die DImensionen sind, desto näher sind sie beieinander. Künstlerischer Interesse und soziales Interesse werden als benachbart veortet.
  • Formen von Interesse außer RIASEC Intrinsische Motivation: Interesse als Hinwendung zu einer Tätigkeit: Salsa Tanzen. Ein von der Person selbst ausgehender Antrieb etwas zu tun. Ein in Zukunft gerichtetes Anliegen ein bestimmtes Ereignis oder einen bestimmten Zustand zu erreichen. Durch Sport fitter zu werden, Tierversuche abzuschaffen, Diät durch Gewicht verlieren.
  • Instrumente zur Messung von Interesse: VPI: Vocational Preference Inventory: Identifikation beruflicher Interessen anhand Persönlichkeitsmodell AIST-R: Allgemeiner Interessen-Struktur Test: Zusammen mit Umwelt Struktur Test lassien sich schulisch-berufliche Umwelten erheben und auf den Dimensionen der Interessen beschreiben. SDS: Self Directed Search: Nachfolgeinventar VPI Explorix: Deutsche Adaption des SDS: Exploration persönlicher Interessen möglichst hohe Passung ziwschen Beruf und Interessen herzustellen. NUR DIESE SIND ZUR FORSCHUNG VON BERUFSINTERESSE UND BASIEREN AUF HOLLAND. BIT-2: auch beruflicher Kontext, aber nicht Holland: (von Irle) Berufsinteressentest: Technisches Handwerk: TH Gestaltendes Handwerk: GH Technische und naturwissenschaftliche Berufe: TN Ernährungs-Handwerk EH Land-und Forstwirtschaftliche Berufe: LF Kaufmännische Berufe KB Verwaltende Berufe VB Literarische und geisteswissenschaftliche Berufe LG Sozialpflege und Erziehung SE
  • Definition Ängstlichkeit: Eng. Angustus=Beklemmtheit und Beengtheit. Unspezifische Beunruhigung, Unsicherheit, flaues Gefühl im Magen.
  • Ebenen und Klassifikation von Angst: Ebenen Subjektiv-Logisch: Cognitive worry: Besorgtheit und Selbstzweifel / Emotionality: Aufgeregtheit Motorisch-Verhaltensmäßig: Neurophysiologisch/endokrin: Flucht/Vermeidungsverhalten Expressiv/: Ausdruck von Angst als kommunikative Funktion Biologische Ebene Klassifkation: Existenzangst: Angst vor physischer Bedrohung/Tod/Verletzung/Unheimlichkeit Angst infolge von Selbstwertbedrohung: Soziale Angst: Scham/Schüchternheit/Redeangst/Leistungsangst; HÄUFIGERE KATEGORIE
  • Positive Aspekte von Angst: Postive Aspekte: Signalfunktion vor bedrohender physischer Gefahr, Stimulierende WIrkung fürkulturellen Forschritt und Persönlichkeitsentwicklung.
  • Theorie der öffentlichen Selbstaufmerksamkeit: Von Buss. 4 Arten sozialer Angst: Verlegenheit, Scham, Publikumsangst, Schüchternheit Gemeinsamer kognitiver Prozess liegt allen Kategorien zu grunde: Akute offentliche Selbstaufmerksamkeit=akutes  Bewusstsein der öffentlichen Aspekte des Selbst. Der Prozess basiert auf 2 Kategorien. Er unterscheidet: 1) Sensorisches Selbst: Doppelte Stimulation (aktives Verhalten und passives Erleben="sich anfassen"), Bewusstsein der Körpergrenzen, Erkennen des Selbst im Spiegel 2) Kognitives Selbst: Fähigkeit zur Selbstbewertung, Verdecktheit (covertness) eigener Gefühle, Gedanken, Erkenntnis dass andere Menschen die Welt anders sehen (3 Aspekte der kognitiven Analigentwicklung der Indikatoren des sensorischen Selbst) Außerdem gibt es: a) Private Aspekte: Können von anderen erschlossen werden, werden aber nur von der betroffenen Person selbst direkt erlebt. b) Öffentliche Aspekte: Für die Öffentlichkeit sichtbar. Aussehen, Tonfall usw. Soziale Angst definiert die Angst/Unbehagen in Gegenwart anderer.
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  • Selbstdarstellungtheorie sozialer Angst: von Schlenker und Leary: Basispostulat: Soziale Angst entsteht bei vorhandener Motivation einen bestimmten Eindruck zu vermitteln, bei gleichzeitig vorhandenen Zweifel am Gelingen -->negative Instrumentalitätserwartungen. Ausmaß der Angst: Präposition 1a: Umgekehrt proportional zu dieser Interumentalitätserwartung (outcome expentancies). Je weniger die erwünschte Reaktion erwartet wird, desto höher die Angst. Präposition 1b,c:Angst hängt von wahrgenommener Diskrepanz zwischen Publikumsreaktionen und eigenen Standard ab. Wichtigkeit der Standard wirken ansteigernd.
  • Angstbewältigungsinventar: ABI: Getrennte Erfassung von Vigilanz und Vermeidung.
  • Welche untergeordneten Faktoren umfasst Ängstlichkeit: Aufgeregtheit und Besorgnis.
  • Was umfasst negative Affektivität Negative affektivität ist ein übergeordneter Faktor der Angst und Depression umfasst.
  • Stresskonzept: Stress als Input: Externe Reize=belastend, schädigend. Historisch mit Life-Event Forschung von Holmes und Rahe verbunden Kritik: Kognitive Einschätzungs-/Bewertungsprozesse werden nicht berücksichtigt. Ich-involvierende Stress-Situationen: Selbstwertbezogen Physische Gefährungdssituation Weitere: Psychische, soziale, physikalsche, Zivilisationsstressoren Stress als Output: Biologische und physiologische Reaktion des organismus Historisch mit reaktionsbasiertem Ansatz von Hand Selyes " Allgemeines Adaptionssyndrom" verbunden: Stress=Zustand der sich als Syndrom manifestiert, bestehend aus unspezifisch induzierten Veränderungen innerhalb des biologischen Systems: 1) Alarmreaktion: Schock/Gegenschockphase; 2)Widerstandphase; 3) Erschöpfungsphase Kritik: kognitive Prozesse wurden nicht als Mediatoren berücksichtigt. Dennoch ist die Sktivierung des Körpers für 2 basalae Reaktionsformen sinnvoll (Fight oder Flight) Zu diesen Veränderungen zählen: schnelle, flache Atmung, bessere Durchblutung vom Herz und Muskeln, steigender Blutdruck, Schwitzen als Abkühlung, Umstellung des Stoffwechsels auf Energieverbrauch (katabol statt anabol), Anstieg natürlicher Killerzellen im Blut und kurzfristige verminderte Schmerzen. Eine Dauerhafte Aktivierung dieser Bereiche führt zu Erkrankungen im Bereich Herz-Kreislauf, Muskulatur, Verdauung, Stoffwechsel, Immunsystem, Schmerz, Sexualität, indirekte Effekte wie Rauchen/Alkohol/Drogen. Stress als Transaktion: Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt Stress resultiert, wenn Anforderungen die Ressourcen einer Person stark beanspruchen/übersteigen (Lazarus)
  • Bewältigung und Emotionsregulation bei Stress: Bewältigung: Setzt ein, wenn zwischen ressourcen und demands ein Ungleichgewicht besteht und somit Stress in einem transaktionalen Verständnis vorliegt. Emotionsregulation: Coping: Umgang mit negativen Emotionen; Aufrechterhaltung und Erhöhung positiver Emotionen.
  • Bewältigungsformen/-reaktionen von Stress: Theoretische Gruppierung: Intrapsychisch: Kognitive Prozesse. Beziehen sich auf Art undf Weise wie ein potentiell belastenden Ereignis wahrgenommen wird. Defensiv: Verdrängung, Reationalisierung Evasiv: Bagatellisierung Positiv-kodiert: Humor, positive Selbstinstruktion, Hoffen/Sinngebung Selbstabwertend: Selbstmitleid, Selbstbeschuldigung Aktional: Beobachtbares offenes Verhalten: 5 Grundformen Konfrontative Bewältigung Vermeidung Suche nach Ersatzbefriedigung Suche nach Hilfe Entspannung Expressiv: Art und Weise des Emotionsausdrucks: Unterdrückung vs unkontrollierte Entladung Destruktives Ausagieren vs offen konstruktiver Ausdruck Krampfhaftes Zusammenreißen vs. Resonsndämpfung der Affekte
  • Empirische Klassifikation von Stressbewältigung ist durch Faktorenanalysen möglich: Faktoren: Aktives Bewältigen Passiv-vermeidendes Bewältigen Suche nach sozialer Unterstützung Positive Kognitive Umstrukturierung. Problem: Substantielle Nebenladungen korrellierender Faktoren, da eine Bewältigungsform selten allein auftriff. Methodische Konsequenz: Zunächst sollten Korrelationen einzelner Subskalen zu anderen interessierenden Variablen exploriert werden. Danach kann höhere Aggregation stattfinden.
  • Bewältigungsintentionen: Emotionasregulation: Die Gefühle, das subjektive Empfinden regulieren; die kognitive bewertung der Situation ändern. Situationsregulation: Die Situation aktiv verändern, sich selbst an die Situation anpassen. Selbstregulation: Selbstwertgefühl und Selbstkonzept schützen und bewahren; Selbstwertgefühl steigern und Selbstkonzept erweitern. Interaktionsregulation: die anderen zu einem gewünschten Verhalten bringen; Interaktion/Beziehung schützen, fördern.
  • Funktionen von Stressbewältigung: Regulation von emotionalem Distress Problemlösung
  • Eine Bewältigungsreaktion kann gekennzeichnet sein durch: 1) Multi-Intentionalität: Eine einzelne Bewältigungsreaktion kann mehreren Intentionen dienen. 2)Äquifinalität: Eine Intention kann durch verschiedene Bewältigungsreaktionen erreicht werden. Bewältigungsreaktion und Intention müssen getrennt erfasst werden, um Effektivität beurteilen zu könnnen und um sie auf Multiintentionaltät und Äquifinalität zu untersuchen.
  • Effektivititätskritierien nach Laux und Weber bei Stress: Subjektive Kriterien: Selbsteinschätzung wie hilfreich ein Verhalten war Objektive Kriterien: Physiologische Indikatoren/Fremdratings/Tablettenkonsum nach medizinischen Eingriffen Inhaltliche Kriterien: Psychisch-emotionales Wohlbefinden, physische Gesundheit, Sozialverhalten Zeitliche Perspektive: kurz/langfristige Effizienz Berücksichtigung funktionaler Zusammenhänge: Bewältigungsformen stehen im Kontext des gesamten Bewältigungsprozesses
  • Dynamisch-transnationales Modell der Stressbewältigung von Lazarus und Folmann: Stress entsteht immer wenn ein Ungleichgewicht zwischen Anforderung und Regulationskapazität entsteht. Grundannahmen: Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt stehen im Mittelpunkt (PUT: Person-Umwelt-Transaktion) Stress und Bewältigung vollziehen sich in der Transaktion zwischen diesen beiden Einehiten Dynamischer Aspekt: Wird durch verschiedene Bewältigungsprozesse markiert,
  • Bewertungsprozess des dynamisch-transnationalen Modell der Stressbewöltigung: Von Lazarus: 1) Primäre Bewertung (Primary appraisal): Entscheidung ob PUT stressig ist oder nicht: irrelevant oder angenehm-positiv oder stressbezogen (Bedrohung, Schaden/Verlust, Herausforderung) 2) Sekundäre Bewertung (secondary appraisal): Einschätzung der eigenen Bewältigungsmöglichkeiten 3) Neubewertung: Reappraisal. Im Theoretischen Modell wird angenommen, dass dieser Schritt im Anschluss an sekundären Bewertungsprozesse (in denen Person versucht hat stressbezogene PUT zu bewältigen) anschließt. Die PUT wird neu bewertet hinsichtlich ihres Stresspotentials. Außerdem beeinflußen diese beide die Einschätzungsprozess und die eigentliche Stressbewältigung: Umweltmerkmale: Unmittelbarkeit einer bevorstehenden Beeinträchtigung, Ein-/Mehrdeutigkeit der PUT (Persin weiss was auf sie zukommt, oder nicht!) Personenmerkmale: Nicht zeitlich stabile und transsituativ konsistente Eigenschaften (traits).SONDERN Sozial-kongitive Einheiten der Persönlichkeit in Anlehnung an Klassifikation von Walter Mischel -->Middle level units of personality.
  • Lazarus-Zajonic-Debatte: Zajonic vertritt die Meisung, dass Kognitionen und Emotionenen voneinander unabhöngige Systeme sind und Emotionen folglich ohne Beteiligung von Kognitionen entstehen. Lazarus betont, dass kognitive Einschätzungprozesse unbewusst, automatisch und unmittelbar ablaufen.
  • Mediatorhypothese: (Bolger) Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen Auswahl der Bewältigungsreaktionen. Die aktuelle Bewältigungsreaktionen meditieren den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und den emotionalen Zuständen. Persönlichkeitsmerkmale wirken nicht generell, sondern innerhalb kritischer und relevanter Phasen.
  • Moderatorhypothese (Bolger): Persönlichkeit beeinflusst das Ausmaß in dem (in gegebenen Stresssituationen) emotionale und physische Reaktionen auftreten.
  • Exposure-Reactivity Modell: Von Bolger: Erklärt mlgliche Effekte der Persönlichkeit auf die Stressbewältigung. Persönlichkeitsmerkmale hängen mit dem Ausmaß zusammen, in dem Stress erlebt wird (stressor exposure) und dem Ausmap der emotionalen, pjysischen Reaktion in Stresssituationen (stressor reactivity) Dieselbe Bewältigungsreaktion kann in Abhängigkeit von verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen unterschiedlich effektiv sein-->Persönlichkeitsmerkmale als Moderatoren. Die Effektivität E einer Bewältigungsreaktion BR kann durch Persönlichkeitsmerkmale PM moderiert werden. In diesem Modell wird innerhalb der Reakitvität zwischen Persönlichkeitseinflüssen auf die Wahl und PE auf die E von BR differenziert. Die Annahme P würde die Auswahl von aktuellen BR die dem Zusammenhang zwischen den PM und aktuellen emotionalen Zuständen mediieren.
  • Persönlichkeitsmerkmale, die sich im Zusammenhang mit Stress funktion/dysfunktional erwiesen haben: Soziodemografische Merkmale: niedriger Status: mediiert negative Einschätzung der Handlungs-/Bewältigungsmöglichkeiten und der Situation. Mehr Belastung, mehr Krankheiten werden damit assoziiert. Neuritizismus/Habituelle Tendenz zu negativer Affektivität: Tendenz Ängstlichkeit, Ärger und Depressionen zu erleben. Erleben einer höheren Anzahl belastender Situationen. PUT wird eher als stressbezogen und bedrohlich eingeschätzt. Wahl dysfunktionaler Bewältigungsreaktionen. Extraversion: Habituelle Tendenz zu positiver Affektivität. PUT wird herausfordernd eingeschätzt. Enthusiasmus, Freude, Energie, geistige Wahrheit, Zuversicht. Eigene Ressourcen werden positiv eingeschätzt.  Geselligkeit und breites soziales Netzwerk. Feindseligkeit: Typ-A-Verhaltensmuster: habituelle Feindseligkeit. PUT wird häöufoger als bedrohlich, schädlich bewertet. Neigung zu eindseitg-offensivem-aggressivem Verhalten. (Früher außerdem Ehrgeiz, Konkurrenzverhalten, Zeitdruck)
  • Sense of coherence Von Antonovsky: Kohärenzsinn: Entscheidender Faktor für Salutogenese. Komponenten: Comprehensibility: Verletzbarkeit Mangaeability: Bewältigbarkeit Meaningfulness: Bedeutsamkeit Bei hoher Ausprägung ist die Umwelt der Person nicht strukturiert, vorhersagbar, erklärbar. Einschätzung PUT eher als herausfordernd und bedeutsam
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  • Hardiness: Von Kobasa: Widerstandfähigkeit. Komponenten: Commitment: hohes Engagement in allen Lebensbereichen Control: Wahrnehmung von Kontrolle über Ereignisse Challenge: Generelle Einstellung das PUTs keine erdrückende Probleme, sondern Herausforderungen sind.
  • TICS Trier Inventar zu chronischem Stress: Von Schuz, Schlotz, Becker. Altersbereich: 16-70, diverse Altersnormen Anwendung: Gruppen/Einzeldiagnostik für chronischen Stress Dauer: 10-15 Minuten Testtheorie: Ordniales Rasch-Modell Testart: Fragebogen Aufbau: 9 Skalen und 57 Items 1. Block: 1)Arbeitsüberlastung, 2)Soziale Überlastung, 3) Erfolgsdruck 2. Block: 4) Unzufriedenheit mit der Arbeit, 5) Überforderung bei der Arbeit, 6)Mangel an sozialer Anerkennung, 7)Soziale Spannungen, 8) Soziale Isolation 3. Block: 9)Chronische Besorgnis 4. Block: Zusammenfassung SSCS und Globalmaß chronisches Stresserkeben. Mit Screening Skala zu chronischem Stress kann Gesamtsummenwert erfasst werden. Besteht aus 1.2.5.6.9. Gütekriterien: 9 Faktoren klären 57.1 % der Varianz auf: Interne Konsistenz sehr gut bis gut und externe Validität gut. Kritik: Einfach anwendbar und sehr empfehlenswert!
  • Selbstbezogene Konstrukte: Insgesamt 61 Konzepte. Schütz hat selbstbezogene Konstrukte in 3 Kategorien klassifiziert: Selbstkonzept-Inhalt und Selbstkonzept-Struktur (Selbstschemata, Selbstkomplexität) Selbstbewertungen (Selbstwert, Narzissmus) Handlungsbezogene Konstrukte (Selbstwirksamkeitt und Selbstdarstellung)
  • Abgrenzung Selbst und Persönlichkeit: Selbst: Eher innerhalb der Sozialpsychologie: Forscung eher allgemeinpsychologisch orientiert und auf generelle Prozesse bezogen, die für alle Personen gelten. Persönlichkeit: eher inenrhalb Persönlichkeit-/Differentielle Psychologie. Untersuchung interindividueller Unterschiede: Konzeption einer unmittelbaren Korrespondenz zwischen Traits und Verhalten, sowie Vernachlässigung interner dynamischer Verarbeitungsprozesse.
  • William James: I vs. Me Me: Ich als Objekt: self as known. Bewusstes Selbstkonzept I: Ich als Subjekt: self as knower: Bewissendes Ich
  • Selbstkonzept: Hypothetisches Konstrukt: Der Mensch konstruiert seine Erfahrungen in konzeptuellen Systemen. Das Selbstkonzept ist die Mentale Repräsentation einer ganz bestimmten Person. Es wird als System affektiv-kognitiver Strukturen aufgefasst und gilt als bedeutsame Regulationsinstanz für das individuelle Verhalten. Es ist hierarchisch strukturiert: Höhere Ordnung (Postulate): Konzepte repräsentieren breite Generalisierung über das Selbst. Werden nicht direkt an Realität überprüft und sind nicht leicht widerlegbar. Untere Ordnung: Falsifikation leichter. Konzepte schließen kaum andere Konzepte mit ein, weshalb bei Falsifikation kaum ernsthafte Konsequenzen für das Selbstkonzept erfolgen.
  • Unterschiede von Slebstkonzept zu anderen Strukturen: Umfang: Selbstkonuepte sind umfangreicher, komplexer, elaborierter  Verbindung: Zwischen Substtrukturen bestehenn mehr und stärkere Interkonnektionen Aktivierung: Selbstkonzepte sind häufiger aktiviert. Affekt: Substrukturen der Selbstkonzepte sind mit Affekten verbunden -->affektive Komponente des Selbst: Selbstwertgefühl (Summe aller positiven und negativ bewerteten Selbstbilder und Schemata)
  • Selbstkonsistenz Streben nach Kontinuität im Selbstkonzept, sowie Aufrechterhaltung einer stabilen Einschätzung über sich selbst
  • Selbstwertmaximierung: Streben erwünschte potentielle Selbstbilder darzustellen. Kann über die eigene Verhaltensbeurteilung und Rückmeldung bedeutsamer Interaktionspartner selberwerterhöhend wirken.
  • Selbstschemata: Besonders wichtige Selbstbilder. Relativ stabile, zeit überdauernde und differenzierte Wissensstrukturen. Spiegeln Invarianzen wieder, die man im eigenen Sozialverhalten entdeckt hat. Selbstschemata als Generalisierung fungieren als selektive Mechanismen innerhalb der Infoverarbeitung.
  • Erfassung von Selbstschemta: Hazel Markus. Dimensionen: 1) Unabhägigkeit: Personen schätzen sich als Unabhängige ein, bei hoher Wichtigkeit des Merkmals für sich selbst. 2) Abhängigkeit: Einschätzung als abhängig bei hoher Wichtigkeit des Merkmals Personengruppen mit Extremwerten (erste beide Kategorien) nennt man Schematics und Personengruppen mit mittleren Ausprägungen und niedriger Wichtigkeit Aschematics (3) Weiteres Vorgehen: Reaktionszeit-/Reaktionslatenzmessungen um Vorhersagen über Selbstschemata zu prüfen. Ergebnis: Unabhängige und Abhängige reagieren schneller auf schemarelevante Adjektive. Die Reaktionszeit wurde gemessen als Latenz zwischen der visuellen Präsentation von Adjektiven wie individualistic, independent bzw dependable, cooperative. Probanden sollten dann Drücken, welches Adjektiv auf sie zutrifft. Außerdem konnten Unabhängige und Abhängige mehr Verhalten aus der Vergangenheit bennen was auf sie zutrifft.
  • Possible Selves: Potentielle Selbstbilder repräsentieren zukünftige, dynamische Komponenten des Selbstsystem und Ziele einer Person. Sie repräsentieren, was eine Person werden könnte (1), werden möchte (2) oder fürchtet zu werden (3). 1: Expected Selves: Erhoffte potentielle Selbstbilder, deren eintreten eine Person für wahrscheinlich hält. 2: Hoped for possible selves: Erhoffte potentielle Selbstbilder. Selbstbezogene Träume, Phantasien, unabhängig von Eintretenswahrscheinlichkeit. 3: Feared Selves: Gefürchtete Selbstbilder enthalten Merkmale die eine Person vermeidet/füchtet. Verfahren zu Erfassung: Closed-ende self-concept measures: Vorgabe adjektivistischer/satzähnlicher Deskrptoren: Einschätzung auf Likert-Skala Open-Format questions: Schriftliche Beantwortung von 3 Fragen/Anweisungen. (Angaben zur Kodiererübereinstimmung fehlen zwar aber es wird darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Kodierungen in weniger als 5% der Fälle auftraten)
  • Selbstwertschätzung/Selbstwertgefühl: Habituelle Selbstbewertung als subjektives Empfinden des eignenen Wertes
  • Facetten des Selbstwertgefühls/Selbstwertschätzung: Hierarchische Strukturierung: Facetten korrelieren mehr oder weniger miteinander. Hohe Selbstwertschätzung ist mit Wohlbefinden und Erfolg in verschiedenen Lebensbereichen assoziiert. An der Spitze steht der Allgemeine Selbstwert: Darunter: Emotionale Facette: Nicht weiter differenziert. Entspricht emotionaler Grundbewertung der eigenen Person Leistungsfacette: Mathematische und sprachliche Subfacette Soziale Facette: Umgang mit Kritik, Sicheheit im Kontakt mit anderen Körperbezogener Selbstwert: Eigene physische Attraktivität und eigene Sportlichkeit.
  • Narzissmus: Erfassbar über NPI: Narcissistic Personality Inventory von Raksin und Hall. Deutsche Version liegt seit 2004 vor.  Fragebogen. Lässt sich zusammenfassen mit "Ich bin allmächtig und vollkommen, Mein Wille geschehe" Narzissmus ist die bezeichnung für eine Persönlichkeitsstörung in der klinischen psychologie, ein Persönlichkeitsstil im subklinischen, normalpsychologischen Bereich und ein Psychoanalytisches Konzept: von Kohut und Kernberg Klinische Psychologie: Narzistische Persönlichkeitsstörung nach DSM (Mind 5 Kriterien): Grandioses Gefühl der eigenen WIchtigkeit Stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Glanz, Schönheit, idealer Liebe. Glaube besonders einzigartig zu sein und ur von anderen besonderen Personen verstanden zu werden Verlangen nach übermäßiger Bewunderung Anspruchsdenken: Übertreibende Erwartung an bevorzugte Behandlung Ausbeuterisch in zwischenmenschlichen Beziehungen Mangel an Empathie Neud auf andere/Andere seien Neidisch auf einen selbst Arrogante überhebliche Verhaltensweisen Mit der deutschen Version werden folgende Facetten/Persönlichkeitsmerkmale  vom Narzissmus erfasst: Die Dimensionen korrelieren miteinander, sodass sich ein Gesamtwert aus  den 40 Items des NPI bilden lässt. Männer weisen in vielen Studien höhere Werte auf. Die Items sind im forced-choice Format formuliert. Führungspersönlichkeit Physische Eitelkeit Anspruch/Dominanz Überheblichkeit/Überlegenheitsgefühl Ehrgeiz/Führungswillse Kompetenzüberzeugung
  • Empirische Befunde zu Narzissmus Studie: Grandiose Selbstsicht als zentrales Merkmal: Überschätzung der eigenen Person. Deutliche Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Noten, ohne wirklich bessere Noten zu bekommen. Höhere Einschätzung der Intelligenz Ludischer/Spielerischer Lebensstil: Bindung an Partner eher niedrig. Überschätzung der physischen Attraktivität. Männer denken nach einem Telefonat, dass die Frau mit ihnen flirtete. Sprachstil ist ebenfalls davon betroffen. Sie verwenden häufiger Ich-Sätze, stellen kritische Fragen, lenken häufig das Gespräch durch Körpersprache und Ton auf sich. Bedürfnis nach Macht und Autonomie Mangel an Empathie Neidung dazu Konkurrenten von denen sie selbst übertroffen wurden abzuwerten. Empfindlichkeit gegenüber Kritik.
  • Dynamisches Prozessmodell des Narzissmus Von Morf und Rhodewalt: Kernannahmen: Narzisstische Selbstwerrtschätzung ist grandios aber gleichzeitig fragil und unstabil Ziel von Narzissten ist die Aufrechterhaltung/Stabilisierung der grandiosen Selbstwertschätzung: a)intrapsychische Regulationstrategien: Tendenz zur Selbstüberschätzung; b) Interpersonelle Regulationstrategie: Zuwendung zu Anderen, da Narzissten auf bestätigende soziale Rückmeldungen angewiesen sind. Grandiose Selbstsicht ist unereichbar: Selbst ist stets under construcion.
  • Grundannahmen des sozial-kognitiven Paradigmas: Psychodynamische Ansätze: Bedeutung von Erfahrungen in der frühen Kindheit, sowie unbewusster Bedingugnen für die Persönlichkeitsentwicklung (Bekannteste Persönlichkeitstheorie von Freud) Eingeschaftsbezogene und biologische Ansätze: Identifikation überdauernder Merkmale. Annahme, dass Eigenschaften im Laufe der Menschheitsentwicklung als Folge von basalen Aufgaben (Überleben, Reproduktion) entstanden sind. Biologisch genetische Grundlage von Eigenschaften. Phänomenologische Ansätze: Subjektive Wirklichkeitsauffassung rückt an die Stelle der objektiven Beobachterperspektive. Überlappen sich mit humanistischen Theorien (Autonomie des Menschen). Vertreter sind Maslow und Rogers. Verhaltensbezogene Ansätze: Analyse des offen sichtbaren und beobachtbaren Verhaltens. Neben innerpsychischen Vorgängen werden auch genetische und biologische Ausstrattung des Menschen vernachlässigt. Sozial-kognitive Ansätze: Prozesse der Infoverarbeitung. Lernerfahrungen im Zwischenmenschlichen Bereich. Wechselwirkung von Person und Situation. Biografisch narrative Ansätze: Psychische Biografik nach Thomae. Genaue und wertneutrale Untersuchung des Individuums und seiner Welt.
  • Hauptmerkmale sozial-kognitiver Persönlichkeitstheorien: Selbstgestaltungs-/regulationskompetenzen/regulationspotentiale des Menschen Wichtigkeit der sozialen Umwelt für Lernprozesse und Persönlichkeitsentwicklung Kognitive Prozesse Situationsspezifität des Verhaltens Erlernen komplexer Verhaltensmuster unabhängig von Verstärkung durch Lernen am Modell Systematische Forschung
  • Sebstwirksamkeit: Bekanntestes und wichtigstes Personmerkmal innerhalb der sozial-kognitiven Theorie von Bandura ist die Selbstwirksamkeitserwartung (Perceived self-efficacy): Wahrgenommene Selbstwirksamkeitserwartung Einschätzung der Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Verhalten erfolgreich ausführen zu können Keine habituelle Variable: Selbstwirksamkeit betrifft situationsspezifische Einschätzungen Wahrgenommene Selbstwirksamkeit kann als habituelles Persönlichkeitsmerkmal aufgefasst werden. Ob eine Person zielgerichtet handelt, hängt von ihrer Selbstwirksamkeit ab! Bereichsspezifische habituelle Kompetenzerwartung: Erfassung der Selbstwirksamkeit bezieht sich auf bestimmte Situationsklasse über mehrere Zeitpunkte hinweg. Wissen darüber dass man in der Regel über die geforderten Kompetenzen verfügt. Outcome Expectation: Erwartung, dass ein Verhalten unabhängig von der Wahrscheinlichkeit mit der man es ausführen kann, zielführend ist.