408
NEU (Subject) / Neu (Lesson)
Advertisement
- Begrenzte Kapazität Menschliche Infoverarbeitungskapazität ist begrenzt. Gegenmaßnahme: ausreichende Pausen.
- Grundlegende Zielsetzung beim Beobachtertraining Menschen in Maschinen verwandeln Menschen in diesem Zustand halten/Beobachtung stabil halten
- Trainingssitzungen beim Beobachtertraining. 1. Sitzung: Ziel der Beobachtung Beispielvideo Intutitive Vorverständnis abklären Vorstellung und Diskussion des Beobachtungssystems Anforderungen Klären Beobachtungs/Beurteilungsfehler 2. Sitzung: Präzisierung des Kategoriesystems durch Ankerbeispiele Einführung in die Technik Probebeobachtung und Diskussion der Beobachterübereinstimmung. 3. Sitzung: Weitere Porbebeobachtung und Diskussion der Beobachterübereinstimmung
- Gütekriteren von Beobachtungen !!!! Objektivität Ausmaß in dem 2 Beobachter dasselebe Verhalten auf die gleiche Weise registrieren. Kappa-Koeffizient: Kodiererübereinstimmung bei Inhaltsanalysen von Interview; Beobachterübereinstimmung bei nominalskalierten Daten. Berücksichtigt die Anzahl der zufällig zu erwartenden Übereinstimmungen zwischen Kodierern/Beobachtern Intraklassenkorrelation: Beobachterübereinstimmung bei intervallskalierten Daten (Rating-Skala) Reliabilität: Genauigkeit der Messung: Intra-Observer-Realiabilität: 1 Beobachter 2 Messungen 1 Ergebnis. Validität: Gültigkeit des Tests:Kann durch Korrelation der Ergebnisse mit anderen Kriterien ermittelt werden!! Inhaltsvaldität: Kategorien eines Beobachtungssystems bilden alle Verhaltensweisen ab, die für einen interessierenden Verhaltensbereich relevant sind. Kritieriumsvalidität: Grad des korrelativen Zusammenhangs zwischen dem Ergebnis einer Verhaltensbeobachtung und Aussenkritierium. Konstruktvalidität: Ausmaß indem sich Ergebnisse einer Beobachtung auf theoretische Annahmen/andere Messungen, die das gleiche Konstrukt betreffen beziehen lassen
- Nach Dyer ist folgendes Verhalten im Interview erwünscht Geringerer Gesprächsanteil als der Interviewte und eine neutrale Haltung
- Verhaltensgleichung nach Westhoff: 6 Variablengruppen und deren Wechselwirkung dient der Identifikation entscheidungsrelevanter Variablen und der Konstruktion von entscheidungsorientierten Fragen
- Qualitative Forschung !! Prozesscharakter und Reflexivität sozialer Wirklichkeit interessant. Soziale Wirklichkeit wird in Interaktionsprozessen der beteiligten Personen gemeinsam hergestellt und konstruiert. Kommunikation ist dabei sehr wichtig Der subjektive Sinn muss mit hermenutischen Methoden interpretiert werden.
- Gamma-Koeffizient: Maß für den Zusammenhang 2er gruppierter ordinalskalierter Variablen
- Was ist psychologische Diagnostik + Ziele PD ist eine zentrale Methodenlehre im Dienste der angewandten Psychologie und eine Querschnittsdisziplin. Diagnostische Kompetenzen werden erwartet Ziele: Leiden vermindern durch korrekte Diagnose/Therapie. Defizitorientiert Finanzielle Verluste Verhindern durch Selektionsdiagnostik. Defizitorientiert Ressourcen/Potentiale aufdrecken und Identifizieren
- Aufgaben Psychologischer Diagnostik: Regelgeleitete und gezielte, wissenschaftliche Sammlung und Verarbeitung von Daten. Grundlegende Fragen sind: Beschreibung, Klassifikation, Erklärung, Vorhersage, Evaluation von Unterschieden zwischen und innerhalb von Personen im Hinblick auf psychische Zustände und deren Veränderung/Bedingungen. Psychologische Diagnostik untersucht Personen, Gruppen, Organisationen, Situationen, Gegenstände und andere Merkmalsträger. Sie dient der Entscheidungsvorbereitung. PD ist ein Prozess: Klärung der Fragestellung, Auswahl von psychologisch diagnostischen Verfahren, Anwendung und Auswertung, Interpretation und Gutachtenerstellung, Vorschlag zur Intervention
- Advertisement
- Enger Interventionsbegriff: Systematische auf Veränderung abzielende therapeutische oder pädagogische Maßnahme
- Erweiterter Interventionsbegriff: Jede Maßnahme die für den Probanden eine Wirkung nach sich zieht. Bei beiden: Das Beobachten wirkt sich auf das Beobachtete aus.
- Diagnostisches Dreieck nach Hossiep und Wottawa: Besteht aus: Grundlagen-/Anwendungsfächern und Methoden. Von außen wirken kulturelle, soziale, wirtschaftliche und technische Rahmenbedingungen auf das diagnostische Dreieck ein.
- Selektionsdiagnostik: Zielt im Rahmen personal-, organisations-, oder pädagogisch-psychologischer Aufgaben darauf ab geeignete Personen oder Bedingungen auszuwählen. Bei Personenselektion soll ein geeigneter Kandidat für bestimmte Anforderungen gefunden werden. Und andersrum.
- Modifikationsdiagnostik Modifikationsdiagnostik: Im Mittelpunkt stehen klinisch-psychologische Fragen. Es soll ermittelt werden, welche Erlebens-/Verhaltensweisen/ Bedingungen verändert werden sollen. Verhaltensmodifikation und Bedingungsmodifikation.
- Eigenschaftsmodell: Selektionsdiagnostik Basiert auf dem Eigenschaftsmodell: Personen können auf bestimmten Dimensionen verglichen werden (Intelligenz, soziale Kompetenz, Gewissenhaftigkeit). Die Werte werden zu einer Normstichprobe in Beziehung gesetzt und es wird ermittelt, ob über-/durchschnittliche Werte aufgewiesen werden. Wegen zeitlicher Stabilität und transsituativer Konsistenz sind Prognosen möglich.
- Verhaltensdiagnostische Prinzipien: Modifikationsdiagnostik Basiert auf verhaltensdiagnostischen Prinzipien: Verhalten ist erlernt, variiert von Situation zu Situation und lässt sich verändern. Wichtig ist welche situativen Bedingungen Verhalten auslösen und halten es aufrecht. Was TUT eine Person.
- Statusdiagnostik Erfasst einen Ist-Zustand. Es werden mehrere stabile Eigenschaftsausprägungen gemessen, die eine probablistische Vorhersage zukünftigen Verhaltens ermöglichen
- Prozessdiagnostik Veränderungen von Verhalten im Zeitverlauf werden erhoben. Verhalten muss zu mehreren Zeitpunkten registriert werden
- Normorientiert: Ein individuelles Ergebnis wird mit dem Durchschnittswert einer Eich-/Normstichprobe verglichen.
- Kriteriumsorientiert Kriteriumsorientiert: Eine Person wird auf ein vorgegebenes Verhaltensziel (Kriterium) untersucht.
- Testen-bei welchem Modell mit Erklärung Testen: Eigenschaften werden ermittelt, indem sie aus einer Grundgesamtheit des Verhaltensrepertoirs gezogen werden. Um eine latente Eigenschaft zu erfassen, muss die Testperson Fragen beantworten, die die zu diagnostizierende Eigenschaft indizieren. Proband schätzt sich dabei selbst ein Selektionsdiagnostik
- Inventarisieren-bei welchem Modell-Erklärung Inventarisieren: Hier soll das Verhalten möglichst vollständig inventarisiert werden und die entsprechenden auslösenden Bedingungen.
- Wo ist Diagnostik als Messung Selektionsdiagnostik Diagnostik als Messung : Ziel ist es die Ausprägung vor dem Hintergrund von Testgütekriterien möglichst genau und valide abzuschätzen.
- Wo ist Diagnostik als Info für und über Behandlung Modifikationsdiagnostik: Diagnostik als Information für und über Behandlung: Ziel ist es Infos zu erfassen, die helfen eine bestimmte Interventionsmaßnahme auszuwählen.
- Selektionsdiagnostik und Modifikationsdiagnostik; was gehört zu was Selektionsdiagnotik geht oft in Modifikationsdiagnostik über: Selektionsdiagnostik: Eigenschaftsmodell Trait Statusdiagnostik Normorientiert Testen Messung Modifiktionsdiagnostik: Zustandsmodell: States Prozessdiagnostik Kritieriumsorientiert Inventarisieren Info für Behandlung
- Was ist Diagnostik: Menschliches Verhalten und Erleben ist Gegenstand der Diagnostik. Gegenstände und Institutionen NICHT. Situative Faktoren werden beachtet aber der Mensch bleibt der Gegenstand. Diagnostik beginnt mit einer Fragestellung und endet nach der Erhebung und Interpretation von Infos. Fragestellung muss beantwortet werden.
- Definition Testen: Methode zur Datenerhebung. Im Gegensatz dazu: Bei PD werden auch andere Methoden eingesetzt und Interpretiert
- Medizinische Diagnostik Definition: Körperlche Merkmale stehen im Fokus und nicht Verhalten/Erleben. Diagnstik psychischer Störungen ist eine Überschneidung mit der PD
- Evaluation: Evaluiert werden Maßnahmen wie etwa ein Training oder ein Therapieprogramm. PD ist ein Mittel für Evaluation
- Advertisement
- Anteil PD 27% Am meisten Verkehrspsychologen/Forensische und am kleinsten Klinische Psychologie
- Definition Traits: Relativ breite und zeitlich stabile Dispositionen zu bestimmten Verhaltensweisen, die konsistent in verschiedenen Situationen auftreten. Sie sind hypothetische, gedankliche, konstruierte Konstrukte, die nur erschlossen werden können. Dabei wird angenommen, dass sich die Person auch in anderen Situationen gemäß ihrer Eigenschaftsausprägungen verhält=transsituative Konsistenz. Situative Einflüsse werden zwar anerkannt aber sind kaum ausschlaggebend. Die zur Messung der jeweiligen Eigenschaft herangezogenen Aufgaben müssen repräsentativ für die interessierende Eigenschaft sein, sonst leidet die Validität des Verfahrens.
- State Definition: Verhaltensweisen sind stark situationsabhängig. Beispiele sind Emotionen, mentale Zustände, wie Müdigkeit usw. Das Eigenschaftsmodell schließt das aus. Zur Messung werden Fragebögen herangezogen. Die höchtsten Zusammenhänge zwischen einer Vorhersagevariable (Prädikator) und einem Kritierium sind dann zu erwarten, wenn beide ähnlich spezifisch und generell sind.
- Intelligenz korreliert mit Leistungen im Leben · Anhand der Intelligenz lässt sich der sozioökonomische Erfolg eines Menschen vorhersagen. · In einer Metaanalyse (Strenze, 2007) wurden Studien zusammengestellt, in denen die Probanden maximal 18 Jahre alt waren, als sie an einem Intelligenztest teilnahmen. · Der Erfolg wurde frühestens mit 30 Jahren erfasst. · Die Intelligenz sagte den akademischen Erfolg (Studienleistungen), den erreichten beruflichen Status und das Einkommen voraus (r = .56, .45 bzw. .23).
- Ist Intelligenz stabil? · Erstaunlicherweise liegen keine Metaanalysen zur Stabilität der Intelligenz vor. · Charter (2003) hat überwiegend in Testbeschreibungen nach Reliabilitätskoeffizienten gesucht und 22 Retest-Reliabilitäten für Intelligenztests gefunden. · Der Mittelwert lag bei .80. In einer Studie mit über 10.000 Schülern konnte Strand (2004) eine Korrelation von r = .89 zwischen zwei Messungen im Alter von zehn und 13 Jahren ermitteln.
- Signs und Samples: Eigenschaftstheoretiker sehen im Verhalten, Anzeichen (Signs) für Eigenschaften: Junge schlägt jemand. Charakter:Aggressiv. Zusätzliche Klärung der VALIDITÄT Verhaltenstheoretiker fragen nach dem dahinter: Er sieht in dem Verhalten ein Beispiel oder eine Stichprobe (sample) von ähnlichem Verhalten. Verhalten ist somit ein e Funktion aus Situation und früh erfahrerenen Konsequenzen. RELIABILITÄT IST WICHTIG.
- Wichtigstes Instrument der Verhaltenstheoretiker: Funktionale Verhaltensanalyse: Problemverhalten wird mit Hilfe von SORKC erklärt: Stimulus: Reiz der auf eine Person einwirkt: Mobbing Organismus: Körperliche und psychische Merkmale der Person: körperlich unterlegen Reaktion: Das zu erklärende Problemverhalten: Zieht sich zurück Kontingenz: Regelmäßigkeit, mit de Konsequenzen eintreten. Konsequenz: Reaktion auf das Problemverhalten, positive/negative Verstärkung; Mutter tröstet
- Interaktionismus von Situation und Eigenschaft: Endlet und Magnusson: Situation und Persönlichkeit beeinflussen Verhalten. Hat sich nicht durchgesetzt, da Haupteffekte ignosriert werden. Fast alle Varitionen im Verhalten sind nämlich auf Eigenschaften zurückzuführen und nur der Einfluss der Situation schwankt
- Prognosen bei PD Prognosen sind augrund begrenzter Varianzaufklärung nie exakt, aber möglich
- Effektstärke und Korrelation von PD ingesamt niedrig, jedoch ist der Nutzen gewaltig
- Wilhelm Wundt: Begründer der PD. Meilenstein war die Gründung des ersten Labors zur erfoschung Psychologischer Phänomene an der Uni Leipzig
- Tests vor 3000 Jahren in China: Prüfsystem zur Auswahl von Beamten. Multimodaler Einsatz Teil 1: Gewöhnliche Prüfung, Kenntnisse über klassische Schriften. Teil 2: Prüfung durch Kommission vor dem Kaiser: Interviews Teil 3: Prüfung kriegerischer Fertigkeiten
- Francis Galton: Stellte auf der internationalen Gesundheitsausstellung ein psychometrisches Labor vor, das auch kognitive Tests. 1. Versuch interindividuelle Unterschiede in geistigen Fähigkeiten messen. Menschen unterscheiden sich in ihrer kognitiven Fähigkeit. Er versuchte biolgische Grundlagen geistiger Fähigkeiten zu messen. Noch keine differenzierte Betrachtungsweise.
- Clark Wissler: Erste systematische Validierungsstudie zu kognitiven Tests: führt kognitive Tests mit Studenten durch wie Galton und korrelaierte die Testleistungen mit Studiennoten. Korrelation sehr niedrig. Versuch gescheitert.
- Alfred Binet und Ebbinghaus Veröffentlicht ersten Intelligenztest, der heutigem entspricht. Geistig zurückgebliebene Kinder sollen entdeckt werden. Die Aufgaben dienen als Vorbild für andere Tests. Noch heute ist ein Nachfolgetest in Gebraucht. Binet führt Intelligenzunterschiede auf Mileuunterschiede zurück.
- William Stern: Schlägt den Begriff Intelligenzquotient vor und gibt eine Formel an. Beim ersten Intelligenztest wurde nur das Intelligenzalter bestimmt. Stern schlägt folgende Formel vor: Intelligenzquotient=100*(Intelligenzalter/Alter). Allgemeingültiger IQ!
- Erster Gruppentest: Army Alpha und Beta: Rekruten sollen untersucht werden und geistig inkompetente aussortiert und besser platziert werden. Alpha besteht auch 8 Subtests und Beta besteht aus sprachfreien Aufgaben. Mitarbeiter konstruieren später Intelligenztests für den Bildungsbereich.
- Erster Moderner Persönlichkeitstest Personal Data Sheet von Woodworth: 116 Items: Ziel war Aussonderung und richtige Platzierung im 1. WK
- Rorschachtest: Erster Projektiver Test: 10 Tafeln mit Tintenklecksen. Testperson soll angeben, was das sein könnte.Noch heute beliebt.
- Erster Wechsler-Test: Items teilweise aus Army-Alpha/Beta Neue Formel zur Berechnung des IQ in Relation zum Mittelwert zur Altersgruppe. Später Weiterentwicjklung zum Wechsler Adult Intelligence Scale WAIS.