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Sozialgeschichte Westeuropas (Subject) / Konsum (Lesson)

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  • Automobilindustrie nationale Unterschiede halten sich bei Automarken, versteckte Globalisierung: Internationalisierung in der Produktentwicklung: „Weltauto“ Ford Escort, und Produktion
  • Haushaltstechnisierung nach Staubsauger, Bügeleisen, Kühlschrank, Waschmaschine in den 70ern Geschirrspüler (v.a. Ö, D, F) und Mikrowellen aber nationale Unterschiede: Convenience Food in Nordeuropa verbreiteter als in Südeuropa Rückgang Hausarbeit 80er, höhere Erwerbsbeteiligung Frauen national große Unterschiede: ungleich in Italien, ausgeglichen in Schweden, Norwegen
  • TV Vollversorgung TV, Dauer unterschiedlich (länger Südeuropa, GB als Skandinavien, Ö, NL) Farbfernsehen, Privatfernsehen → mehr Programme → Videorekorder international ausgestrahlte TV-Shows (Dallas, Wer wird Millionär)
  • Ernährung standardisierte Fast-Food-Ketten ausländische Restaurants und Publikation exotischer Kochrezepte (aber unterschiedlich, hängt z.T. von Migrationsströmen ab) Angleichungstendenzen beim Fleischkonsum, aber Südeuropa mehr Gemüse, weniger Kartoffeln, mehr Getreide convenience food vermehrt in Nordeuropa
  • Pluralisierungstendenzen differenzierter Konsum auch innerhalb sozialer Schichten → Gesellschaftseinteilung nach Werten, Alter, Bildung, Lebensstil; z.B.:- Selbstverwirklichungsmilieu: junge Menschen mit postmaterialistischer Orientierung- Niveaumilieu: klassisches Bildungsbürgertum, höheres Einkommen- Harmoniemilieu, Unterhaltungsmilieu, Integrationsmilieu
  • Sozialstruktur Verschärfung von (Einkommens-) Ungleichheiten im Zeitverlauf und Ausmaß unterschiedlich, aber fast überall zu beobachten (Ausnahme Frankreich, dafür USA besonders ausgeprägt) weitere Entwicklung in der Sozialstruktur: Erosion traditioneller Milieus, Rückgang Arbeiter, dafür Angehörigkeit zur Klasse der Angestellten- Folge des strukturellen Wandels und damit der Globalisierung mögl. Teilgrund für soziale Ungleichheit: wirtschaftspolitischer Kurswechsel (Steuersenkungen für einkommensstarke Haushalte → Einschränkungen in den Sozialsystemen, die hauptsächlich einkommensschwache Haushalte betreffen)
  • Fazit Fortsetzung Massenkonsum & Konvergenztendenz: (Zweit)Autos, Internet, Mobiltelefon, Haushaltstechnisierung, Fernsehen, PC, Mediennutzung → Veränderung Mobilität, Freizeit, Hausarbeit nicht mehr so drastisch wie 50er/60er, abgesehen Internet & Telefon → schnellere Informationsübertragung
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