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Kriminologie Psychologie (Subject) / Diagnostik (Lesson)

Trimester 2 JVS

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  • Was ist Diagnostik ? Erfassen von Charakteristika von Personen etc. mit wissenschaftlich fundierten Methoden, mit dem Ziel, zusätzliche Informationen zu gewinnen.
  • Was versteht man unter Wahrnehmung ? - subjektiv   von den Sinnesorganen bereitgestellte Informationen werden interpretiert und organisiert   / entspricht nicht 1 zu 1 der Realität - Aufmerksamkeit    von den wahrgenommenen Informationen werden die relevanten beachtet, die irrelevanten ausgeblendet
  • Gestaltgesetze: Gesetz der Nähe. Dinge, die nah beieinander sind, werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gestaltgesetze: Gesetz der Ähnlichkeit. DInge, die ähnlich sind, werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gestaltgesetze: Gesetz der Figur-Grund Bildung. Automatisches Einteilen von Vorder- und Hintergrund.
  • Gestaltgesetze: Gesetz der Erfahrung. Wahrnehmung wird mit Erfahrung abgeglichen.
  • Gestaltgesetze: Gesetz des gemeinsamen Schicksals. Dinge, die sich in eine Richtung bewegen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.
  • Gestaltgesetze: Gesetz der Geschlossenheit. Wenn eine Figur unvollständig / undeutlich ist, vervollständigen wir sie automatisch.
  • Beurteilungsfehler: Der fundamentale Attributionsfehler. Wenn wir das Verhalten einer Person beobachten neigen wir dazu, Gründe dafür eher in der Person zu suchen (Charakter = internal) und vernachlässigen Gründe, die in der Situation liegen (external).
  • Beurteilungsfehler: Der Halo-Effekt. Eine Eigenschaft wird als so positiv wahrgenommen, dass sie andere (evt. auch negative) überstrahlt.
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  • Beurteilungsfehler: Der Horns-Effekt. Eine Eigenschaft wird als so negativ wahrgenommen, dass sie andere (evt. auch positive) überstrahlt.
  • Beurteilungsfehler: Serieller Positionseffekt. Bei einer Reihe von Informationen neigen wir dazu, uns am besten die Ersten und die Letzten zu merken.
  • Beurteilungsfehler: Erster Eindruck. Bilden eines Urteils innerhalb von Sekunden. Muss objektiv aber keinesfalls immer richtig sein und man sollte das nochmals überdenken.
  • Beurteilungsfehler: Die selbsterfüllende Prophezeiung. Eine Erwartung tritt ein, weil man eben genau diese Erwartung hat.
  • Beurteilungsfehler: Milde-Effekt / Strenge-Effekt Die Tendenz, grundsätzlich oder gewohnheitsmäßig eher günstig oder eher ungünstig zu beurteilen.
  • Beurteilungsfehler: Fehler zur zentralen Tendenz. Mittlere Bewertungen werden bevorzugt, um extreme Bewertungen zu vermeiden.
  • Beurteilungsfehler: Projektion Eigene Eigenschaften werden von der beurteilenden Person, unbewusst dem zu Beobachtenden zugeschrieben.
  • Beurteilungsfehler: Kognitive Dissonanz. Man versucht ein stabiles, positives Selbstbild zu wahren und so werden Dinge "schöngeredet", obwohl sie weniger positiv sind als zuvor erwartet.
  • Gutachten / Stellungnahme: Welche Aspekte sollten berücksichtigt werden ? - die Fragestellung - die Untersuchungsverfahren (Daten sammeln) - die Auswahl der relevanten Daten - deren Interpretation - die Schlussfolgerungen des Gutachters