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Modul 4 (Subject) / MODUL 4 (Lesson)

MODUL 4

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  • „Jede Rolle, Beziehung, Aktivität, Eigenschaft, Gruppenzugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen“: Welche Definition ist gemeint? Selbstaspekte (als Bestandteil der Selbstrepräsentation)
  • Psychologische Prozesse, die die Funktion haben, Stabilität und Konsistenz zu erzeugen. Welche sind es? Selektive Erinnerung• Konzentration auf Schlüsseleigenschaften• Wegattributieren bzw Akteur-Beobachter-Divergenz• Eingeschränkte Zugänglichkeit• NICHT : Ursachenzuschreibung auf situationale Bedingungen• NICHT : Sammlung/Ablehnung aller Infos aus dem sozialen Umfeld
  • Welche Selbstbildvariante ist Teil der Selbstdiskrepanztheorie von T. Higgins (1987)? das aktuelle Selbst• das ideale Selbst• das geforderte Selbst• NICHT : das frühere Selbst
  • Was versteht man im sozialpsychologischen Sinne unter "Selbstbehinderung"? Eine Strategie zur Regulierung des Selbstwertgefühls
  • Welche Strategien wird bei drohender Selbstwertminderung nach Tesser gewählt? (sozialer Vergleich) Abwertung der Relevanz des Kriteriums• Distanzierung zur Vergleichsperson• Verbesserung der eigenen Leistung• Wechsel der Vergleichsdimension• Wechsel der Vergleichsperson• NICHT: Reduktion der psychologischen Distanz• NICHT : Reduktion der sozialen Distanz(führen zu Selbstwertminderung)
  • Definition von Einstellung Subjektive Bewertung einer Person bezüglich eines Objekts, zum Beispiel soziale und nichtsozialeObjekte, Verhaltensweisen, Symbole und Begriffssysteme.• die subjektive Bewertung dieses Objekts
  • Was können Krosnick, Betz, Jussim & Lynn (1992) zeigen? Einstellungen können auch unbewusst konditioniert sein• sie untersuchten die Unbewusste Konditionierung
  • Wie manipulierten Krosnik et al in ihrem Experiment zur Konditionierung von Einstellungen ihre Positiv- und Negativbedingung? über subliminal dargebotene Affekt auslösende Fotos
  • Welche Aussagen zu Likert-Skalen sind richtig? Es ist eine Einstellungsskala, die aus einer bestimmten Itemanzahl die positiven oder negativenÜberzeugungen der Person gegenüber entsprechenden Einstellungsobjekten wiedergibt. Dieganzen Items können zu einem Summenscore zusammengefasst werden.• Die Summe der Einzeltwerte ergibt ein Maß für die Einstellung• es ist ein übliches explitizes Einstellungsmaß• es ist eine statistische Itemanalyse erforderlich• NICHT: Einzeltwerte ergeben das Maß für die Einstellung• NICHT: durch Subtraktion der einzelnen Antwortwerte lässt sich ein Gesamtwert für die Einstellungermitteln• NICHT: sie hat immer mindestens x (9, 10) Stufen
  • Kahnemann und Tversky (1974): Welche Aussagen zum Entscheidungsverhalten treffen zu? • Wahrscheinlichkeiten werden subjektiv falsch eingeschätzt: Große W. werden unterschätzt, kleine W. werden überschätzt• Heuristiken, die eine Rolle spielen: Verfügbarkeits~ Repräsentativitäts~ Anker-Anpassungs~• Entscheidungen werden immer in einem bestimmten Rahmen getroffen (S-förmige Nutzenfunktionvon Gewinnen&Verlusten)• Entscheidungen werden relativ zu einem Ausgangspunkt getroffen (Referenzpunkt)• die Bewertung von Entscheidungsalternativen hängt nicht von deren objektiven Qualität ab, sondern von deren Einordnung in Gewinn v Verlust• kleine Verluste verursachen wesentlich mehr negative Gefühle als kleine Gewinne positive Gefühle hervorrufen können• NICHT: Stimmungen beeinflussen Entscheidungen
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  • Wie heißt das Korrespondenzprinzip von Ajzen und Fishbein? TACT- Modell (Target, Action, Context, Time)
  • Selbstüberwachung und Einstellungen: Welche Aussage zur Studie von Kendzierski (1982) trifft zu? Er untersuchte das Verhalten von Studierenden, die entweder positive oder negative Einstellungengegenüber Affirmativ-Action-Programmen zum Nachteilsausgleich für Mitglieder gesellschaftlichbenachteiligter Gruppen hatten.• Er untersuchte das Verhalten von Studierenden, die entweder positive oder negative Einstellungengegenüber Affirmativ-Action-Programmen zum Nachteilsausgleich für Mitglieder gesellschaftlichbenachteiligter Gruppen hatten.• Wie erwartet zeigte sich, dass die Entscheidung zur Teilnahme (oder Nichtteilnahme) beischwachen Selbstüberwachern aus ihrer zuvor gemessenen Einstellung zu Affirmative-Action- Programmen vorhersagt werden konnte: Personen mit einer positiven Einstellung gegenüberdiesen Programmen nahmen mit höherer Wahrscheinlichkeit teil, als Personen mit einer negativen Einstellung.• Bei den starken Selbstüberwachern war diese Vorhersage hingegen nicht möglich, da sie sich beiihrer Entscheidung offenbar weniger an ihrer zuvor geäußerten Einstellung, sondern vielmehr an den aktuell wahrgenommenen Erwartungen anderer Teilnehmer orientierten.• NICHT : Wenn sie vermuteten, es würde von ihnen erwartet, entschieden sie sich gegen die Teilnahme an dem Treffen, selbst wenn sie eigentlich eine negative Einstellung gegenüber der Thematik hatten
  • Welcher Aspekt gehört zur Theorie des überlegten Handelns nach Ajzen & Fishbein? • Einstellung gegenüber dem Verhalten• Subjektive Norm• Verhaltensabsicht (Intention)• Verhalten• NICHT : Verhaltenskontrolle
  • Welcher Aspekt gehört zur Theorie des geplanten Verhaltens nach Ajzen & Fishbein? Einstellung gegenüber dem Verhalten• Subjektive Norm• Verhaltenskontrolle• Verhaltensabsicht (Intention)• Verhalten
  • Experiment von Petty, Cacioppo & Goldmann: Elaborationswahrscheinlichkeit: Welche Aussage zu den Ergebnissen ist richtig? Nur bei persönlicher Relevanz wird die eigene Einstellung von der Qualität der Argumentebeeinflusst, unabhängig vom Status der Quelle (Überzeugung fand auf zentralem Wege statt).Bei geringer persönlicher Relevanz spielte hingegen der Status der Quelle eine wichtige Rolle fürdie Bildung der Einstellung (Überzeugung fand auf peripherem Wege statt).• Es gibt eine zentrale Route (Wenn das Thema relevant ist, wird man eher auf Argumente desRedners hören) und eine periphere Route (Wenn es nicht persönlich relevant ist, achtet man auf Merkmale des Redners).• Bei persönlicher Relevanz des Themas erfolgt die Entscheidungsfindung auf der zentralen Route.Geringe Relevanz führt zur Verarbeitung auf peripherer Route und anhand von Experten- oder Attraktivitätsheuristiken• Bei niedriger persönlicher Relevanz, schwachen Argumenten und niedrigem Status des Redners ist die Ablehnung am größten/die Zustimmung am geringsten• NICHT: Bei hoher persönlicher Relevanz, hohem Expertenstatus und starken Argumenten ist die Zustimmung am größten.
  • Was sind soziale Konsequenzen des Helfens? (böse Frage WS 12/13, Nr. 26) Anerkennung• Ausgrenzung
  • Welches sind die 4 Klassen von Kosten- und Nutzenfaktoren, die Menschen bei der Entscheidung zum (Nicht-)Helfen berücksichtigen? • materielle Konsequenzen (zB finanzieller Aufwand bzw Belohnung)• körperliche Konsequenzen (zB Senkung bzw Steigerung der Gesundheit)• soziale Konsequenzen (zB soziale Anerkennung bzw Ausgrenzung)• psychische Konsequenzen (zB Senkung bzw Steigerung des Selbstwertgefühls)
  • Empathie-Altruismus-Hypothese (Batson): Welche Aussage trifft zu? Das Empfinden von Empathie für eine notleidende Person begünstigt altruistisches Verhalten• Die besagte Hypothese von Batson nimmt an, dass das Empfinden empathischer Gefühle für einehilfsbedürftige Person die Wahrscheinlichkeit für altruistisches Hilfeverhalten erhöht.• Empathie motiviert altruistisches Helfen.• Das Auftreten von Empathie wird durch Perspektivenübernahme begünstigt• Bei „hoher Empathie“ helfen Menschen unabhängig von den Kosten des Nicht-Helfens• Empfindung von Empathie führt direkt zu Altruismus• NICHT: Altruistische Persönlichkeiten empfinden eher Empathie• NICHT: Empfindung von Empathie führt zu negativen Gefühlen und dies löst Altruismus aus
  • Wie wurde im Experiment von Batson die Empathie für Elaine manipuliert? Durch wahrgenommene Ähnlichkeit mit Elaine
  • Was ist pluralistische Ignoranz? In einer Notsituation, die mehrdeutig interpretiert werden kann, ist eine kollektiveFehleinschätzung möglich. Der Einzelne orientiert sich am Verhalten der Mehrheit und es erfolgtdemnach keine Hilfeleistung.• Eine auf informativem sozialem Einfluss beruhende kollektive Fehlinterpretation eines Notfalls alsharmloses Ereignis. Die Fehlinterpretation resultiert daraus, dass sich alle Zeugen unsicher sind,wie sie das Ereignis einzuschätzen haben, und sich deshalb aneinander orientieren. Da keinereinschreitet, wird das Ereignis als harmlos angesehen.• Eine auf informativem sozialem Einfluss beruhende Fehlinterpretation eines Notfalls als harmlosesEreignis.• Kollektive Fehleinschätzung einer Notfallsituation, bei der die Hilfe ausbleibt• NICHT : eine individuelle Fehleinschätzung!!
  • Welche Aussage zur Frustrations-Aggressions-Hypothese (Dollard) ist richtig? Personelle und situative Einflüsse beeinflussen Verhalten• Frustration entsteht, wenn jemand am Erreichen seiner Ziele gehindert wird• Frustration entsteht wenn Bedürfnisse nicht befriedigt werden• Frustration erhöht die Wahrscheinlichkeit für Aggression• NICHT : Frustration führt immer zur Aggression
  • Aggressives Verhalten: Welche Aussage zur Untersuchung von Harris (1974) trifft zu? • In einem Feldexperiment instruierte Harris ihre Assistenten, sich an verschiedenen Positionen inlängeren Warteschlangen (z.B. im Kino oder Supermarkt) vorzudrängeln, wobei sie eine von zweiPositionen einnehmen sollten.• Entweder vor einer Zielperson, vor der nur noch zwei andere Wartende standen (d.h. einer Person,die von ihrem Ziel noch weit entfernt war) oder vor einer Zielperson, vor der noch elf andere Wartende standen.• Zudem wurden folgende Variablen variiert: 1. Das Geschlecht der Person, die sich vordrängelte; 2.Ob er oder sie sich für das Vordrängeln entschuldigten oder nicht, und 3. Ihr sozialer Status (anhand der Kleidung).• Durch verdeckte Beobachtung wurde kodiert, wie aggressiv sich die Zielperson verhielt, vor die sich die Assistenten stellten. Die Reaktionen fielen wesentlich aggressiver aus, wenn sich dieAssistenten in unmittelbarer Nähe des angestrebten Ziels (Kasse) vordrängelte oder wenn sie scheinbar einen niedrigen sozialen Status hatte.• Gegenüber weiblichen Mitarbeitern der Vl oder Mitarbeitern, die sich entschuldigten, wurde weniger aggressives Verhalten gezeigt.Bei den Zielpersonen bestand die Tendenz, im Fall gleichgeschlechtlicher Interaktionenaggressiver zu reagieren.
  • Von wem stammt das kognitiv-neoassoziationistische Modell aggressiven Verhaltens? Berkowitz
  • Welche Variable war bei Bandura (1963) ausschlaggebend für das Auftreten von Modellernen für Aggression? Belohnung oder Sanktionierung des aggressiven Verhaltens im Video• Belohnung oder Sanktionierung des beobachteten Kindes im Umgang mit einem anderen Kind
  • Welche Aussage gibt ein Ergebnis der Ohbuchi Studie wieder? Der Eindruck des Täters ist bei großem Schaden schlechter• Auswirkung einer Entschuldigung auf die Aggression kann durch Verbesserung des Eindrucksvermittelt werden• Entschuldigung kann auch physische Aggression fördern• Eine glaubwürdige Entschuldigung verringert das Aggressionsrisiko.• Je höher der Schaden, desto umfangreicher sollte die Entschuldigung ausfallen zur Minderung von Ärger und Aggression• Das Opfer fühlt sich weniger unwohl, wenn der Schädiger sich entschuldigt, als wenn er es nicht tut.• Das Opfer hat einen positiveren Eindruck vom Schädiger, wenn dieser sich entschuldigt, als wenn er es nicht tut.• Das Opfer verhält sich weniger aggressiv, wenn der Schädiger siche ntschuldigt, als wenn er es nicht tut.• NICHT : Der Wunsch nach einer Entschuldigung wird bei kleinen Schäden höher eingeschätzt als bei großem Schaden• NICHT : Je geringer der Schaden, desto mehr hat man das Verlangen nach einer Entschuldigung.
  • Welche Aussage zu Entschuldigungen als Hinderung der Entstehung von Frustration ist richtig? die Effektivität der Entschuldigung hängt ab von Schweregrad des Ereignisses und vom Vertrauen des Adressaten.
  • Welche Bedingungen sind laut Berkowitz notwendig für die Bestrafung aggressiven Verhaltens? Die verabreichte (oder zu erwartende) Strafe muss aus Sicht des Akteurs hinreichendunangenehm sein.• Die Strafe muss mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf das Verhalten folgen.• Die Strafe muss in einem für die Zielperson unmittelbar nachvollziehbaren Zusammenhang mitdem gezeigten Verhalten stehen.• Die Zielperson muss erkennen, dass in der relevanten Situation alternative und sozial akzeptierteHandlungen zur Verfügung stehen, die nicht zur Bestrafung führen (oder geführt hätten).• NICHT: Die Bestrafung muss immer von der gleichen Person ausgeführt werden• NICHT: Die Bestrafung muss intermittierend durchgeführt werden
  • Welche Funktionen erfüllen nach Cartwright & Zander (1968) soziale Normen innerhalb der Gruppe • Gruppenlokomotion• Aufrechterhaltung der Gruppe• Interpretation der sozialen Wirklichkeit• Definition der Beziehungen zur sozialen Umwelt• NICHT: Positive Differenzierung
  • Was ist die Kernannahmen des sozialen Identitätsansatzes zu den psychologischen Grundlagen der Gruppenbildung? • Interdependenz ist zwar eine hinreichende, aber keine notwendige Bedingung dafür, dassMenschen Gruppen bilden und sich entsprechend der Gruppenzugehörigkeit verhalten
  • Was ist eine injunktive Norm? (Kallgren, 2000) bezieht sich auf die Wahrnehmung, welches Verhalten gebilligt wird von anderenund welches nicht
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  • Was ist eine deskriptive Norm? Informiert darüber, was angemessen oder sinnvoll ist• bezieht sich auf die Wahrnehmung, was andere Gruppenmitglieder normalerweise tun
  • Motiviert eine Norm Verhalten dadurch, dass sie darüber informiert, was angemessen oder sinnvoll ist, handelt es sich nach Kallgren et al. (2000) um den Typ der? • Deskriptiven Norm
  • Orientieren sich Menschen an anderen Personen, weil sie deren Einschätzungen für eine valide Interpretation der sozialen Realität halten, spricht man von? Informationalem EInfluss
  • Modell der Gruppensozialisation von Moreland und Levine: Welche Phasen gehören dazu? Erkundung• Sozialisation• Aufrechterhaltung• Resozialisierung• Erinnerung• NICHT: Rekategorisierung
  • Welches sind die Komponenten des Group Engagement Modells? • Prozedurale Gerechtigkeit• [Stolz• Respekt• Identifikation]• Gruppendienliches Verhalten
  • Wie lautet die Definition für sozialen Einfluss? Die Konfrontation mit Meinungen und Einstellungen anderer Personen kann sozialen Einflussausüben und Veränderungsprozesse in den subjektiven Einstellungen hervorrufen
  • Welche Arten des sozialen Einflusses gibt es? • Majoritätseinfluss• Minoritätseinfluss• Gehorsam• Informationaler Einfluss• normativer Einfluss
  • Die Übernahme von sozialen Rollen in Gruppen erleichtert das koordinierte Handeln (Barley & Bechky, 1994). Sie können aber auch zu Konflikten für die Gruppen und individuelle Mitglieder führen. Welcher Begriffe bezeichnen potentielle Konfliktquellen? Rollenzuweisung• Rollenambiguität• Rollenstress• Rollenkonflikte• NICHT: Rollensymmetrie
  • Definition Transaktives Gedächtnis Die Aufteilung einer Erinnerungsaufgabe innerhalb einer Gruppe, die es einzelnen GM ermöglicht,vom bereichsspezifischen Wissen und der Expertise anderer GM zu profitieren.Andere GM dienen als externer Gedächtnisspeicher.
  • Welche sind die 4 Grundtypen der sozialen Werteorientierung? Prosoziale Orientierung• Altruistische Orientierung• Individualistische Orientierung• Wettbewerbsorientierung• NICHT: Differenzierungsorientierung
  • Welche sind die 4 Varianten sozialer Dilemmata? Zwei-Parteien-GefangenendilemmaN-Parteien-GefangenendilemmaRessourcendilemma◦ Nutzungsdilemma◦ BeitragsdilemmaTrittbrettfahrerdilemmaNICHT: Mehrheitendilemma
  • Welche Aussage zu begünstigenden Faktoren von kooperativem Verhalten in sozialen Dilemmata ist korrekt? Situation : Die Wahrscheinlichkeit für Kooperation steigt als Funktion des wahrgenommenenNutzens (Gewinns) für den Akteur• Werteorientierung : prosoziale und altruistische Werteorientierung führen zu einer höherenKooperationsbereitschaft als eine individualistische Orientierung; eine Wettbewerbsorientierungführt zur geringsten Kooperationsbereitschaft• Interaktion : wirksamste Verhaltensstrategie zur Förderung von Kooperation: Tit-for-Tat-Strategie• Relation : interpersonale Attraktion und ein Wir-Gefühl erhöhen die Kooperation. Das steigendeVertrauen in die Kooperationspartner bzw. die Transformation von Austausch- zuGemeinschaftsbeziehungen sind vermittelnde psychologische Prozesse• Gruppengröße : Es gibt einen negativen Effekt der Gruppengröße auf die Kooperationsbereitschaft,der in Situationen mit bis zu 8 Parteien deutlich wird. Ab der 8. Partei sinkt die Kooperation mitzunehmender Gruppengröße kaum noch• Zeitlicher Kontex t: Bei wiederholten Interaktion über einen längeren Zeitraum ist dieKooperationsbereitschaft höher als bei einer einmaligen Interaktion
  • Wie ist der Fachterminus für normgerechtes Verhalten in öffentlichen Situationen ohne private Akzeptanz? Compliance
  • Majoritätseinfluss: Wie lautet die Definition für Compliance? Menschen verhalten sich in öffentlichen Situationen normenkonform, ohne dass sie dieentsprechende Norm privat akzeptieren
  • Sozialer Einfluss nach Turner: Welche Eigenschaften muss die Einflussquelle haben? Einflussquelle sollte als prototypisches Mitglied der Eigengruppe erkennbar sein• Entscheidend ist die Zugehörigkeit zur Eigengruppe und die prototypische Position derEinflussquelle innerhalb der Eigengruppe.
  • Wer hat ein besonders bekanntes und einflussreiches Experiment zum Thema (blinde oder destruktive) Gehorsamkeit durchgeführt? Stanley Milgram
  • Wie kommt es zu einem wirksamen Minoritätseinfluss nach Moscovici? Die Minderheit kann einen Einfluss ausüben, indem konsistent, einstimmig (geschlossen) undzeitstabil der gewählte Standpunkt vertreten wird.• Eine Minorität wird insbesondere dann erfolgreich (informationalen) sozialen Einfluss ausüben,wenn sie ihren abweichenden Standpunkt konsistent vertritt d.h., wenn sie ihre Position einstimmigund über die Zeit hinweg aufrechterhält.
  • Wie lautet die Definition für Soziale Hemmung? Individuelle Leistungsminderung aufgrund der bloßen Anwesenheit anderer Personen bei der Bearbeitung schwerer oder unzureichend gelernter Aufgaben infolge eines gesteigerten Erregungsniveaus.• Bei komplexen und neuartigen Aufgabenstellungen kann sich die Anwesenheit anderer Personenhemmend auf die Leistung der Zielperson auswirken.
  • Wie lautet die Definition von Gruppenpolarisation? Die Tendenz von Gruppen im Anschluss an Gruppendiskussionen Positionen zu vertreten, die extremer sind als der Durchschnitt der ursprünglich von den Gruppenmitgliedern vertretenenPositionen.
  • Effekte der bloßen Anwesenheit anderer Personen: Welche Aussage ist korrekt? Bei der Bearbeitung komplexer oder neuer Aufgaben wirkt sich die Anwesenheit anderer Personen negativ auf die Leistung aus.