Allgemeine Psychologie (Subject) / Psychologie (Lesson)

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Examen

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  • Definition Alltagspsychologie - alle Erklärungsweisen und intuitive Konzepte, die Menschen im Alltag nutzen, um das Verhalten und mentale Zusammenhänge wie: Glauben, Denken, Hoffen usw. zu erklären und vorhersagen zu können -  dazu gehören auch: Annahmen, eigene Überzeugungen , Vorurteile und Vorstellungen darüber warum der Mensch wie handelt
  • Merkmale der Alltagspsychologie/wissenschaftl. Psychologie - Objektivität/ Subjektivität - Aussagen sind wiederholbar und überprüfbar/ Aussagen sind nicht überpr. wdh - Allgemeingültigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit/ einmalige zufällige Ereignisse werden verallgemeinert - Erkentnisse ergeben sich durch: zufällige Einzelboebachtungen und Erfahrungen / Aussagen werden systemisch durch wissenschaftliche Methoden gewonnen, das Methodische Vorgehen ist geplant und organisiert
  • Disziplinen der Psychologie - Allgemeine Psychologie: erforscht, beschreibt und erklärt allgemeine Gesetzmäßigkeiten und möchte allgemein gültige Aussagen über das Erleben, Denken und Verhalten von Menschen treffen - Entwicklungspychologie: beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung aller menschlichen Entwicklungen von der Geburt an bis zum Lebensende - Sozialpsychologie: befasst sich mit dem menschlichen Verhalten und Erleben in sozialen Situationen und mit der Frage, wie menschliche Grundfunktionen wie Wahrnehmung, Kognition und Lernprozesse durch die Interaktion mit anderen beeinflusst werden - Differentielle und Persönlichkeitspsychologie: beschreibt und erklärt Unterschiede  zwischen Personen im Hinblick auf verschiedene psychische Funktionen zur Erstellung von Persönlichkeitsmodellen und Konzepten der Intelligenz. Wichtige Grundlage --> Psychologiscge Diagnostik
  • Zentrale Fragestellung, Disziplinen der Psychologie Warum unterscheiden sich Reaktionen verschiedenster Menschen in gleichen Situationen? Wie lassen sich diese vorhersagen? Welche Persönlichkeitsmerkmale gibt es? In welcher Ausprägung kommen diese vor?
  • Wie erklären sie die Entstehung von psychischen Störungen? Tiefenpsychologie? Psychische Störungen entstehen aufgrund von unverarbeiteten oder verdrängten Konflikten
  • Wie erklären sie die Entstehung von psychischen Störungen? Behaviorismus? - entstehen als Folge falscher oder fehlender Lernprozesse
  • Wie erklären sie die Entstehung von psychischen Störungen? Humanistische Psychologie? - entstehen durch mangelnde Wertschätzung und Kritik, falls diese direkt auf eine Person und nicht auf ihr Verhalten gerichtet ist.
  • Wie erklären sie die Entstehung von psychischen Störungen? Kognitionspychologie? - entstehen aufgrund einer negativen kognitiven Verarbeitung und Bewertung
  • Beobachtungensformen - verdeckt oder offen - teilnehmend oder nicht teilnehmend - systemisch oder unsystemisch
  • Auswahlkriterien der Aufnahme von Informationen Selektive Zuwendung: man sieht bestimmtes, nicht alles gleichzeitig Selektive Wahrnehmung: man nimmt nur einen Teil wahr, nie alles gleichzeitig Selektive Erinnerung: man behält nur einen Teil
  • Bedingungen für wissenschaftlich eingesetzte Beobachtungen - festlegen welcher Inhalt beobachtet werden soll - nach einander, unter verschiedenen Schwerpunkten beobachten - klare Fragestellung für die Beobachtung formulieren - aus einmaligen Beobachtungen dürfen keine Rückschlüsse auf das allgemeine Verhalten der Person geschlossen werden - Beobachtung muss von Interpretation abgegrenzt und kenntlich gemacht werden - Beobachtete muss gedeutet werden
  • Sprache, Definition - Gesprochene, geschriebene und durch Gebärden ausgedrückte Wörter und die Art und Weise wie diese aneinandergereiht werden, um Bedeutung auszudrücken - Auch ohne das gesprochene Wort anzuwenden kann man die Fähigkeit zu sprechen beibehalten
  • Wie läuft der Prozess der Wahrnehmung ab? Reiz -> Rezeptoren des jeweiligen Sinnesorgans, Umwandlung in phsysiologische Erregung -> weitergeleitet in Form von elektrischen Impulsen durch sie sens. Nerven -> entsprechendes Zentrum des ZNS, weitergeleitete neuronale Muster lösen entsprechende Empfindungen aus -> ankommende Reize werden gruppiert, mit abgespreicherten Mustern verglichen --> WAHRNEHMUNG im eigentlichen Sinne findet statt ! -> Reaktion: motorisch, physiologisch, emotional, gedanklich
  • Warum erreichen nur ein Bruchteil aller reize das Bewusstsein? Aufgrund von sensorischen (Einbußen der taktilen und visuellen Wahrnehmung)und kognitiven Beschränkungen (Konzentration, Aufmerksamkeit)
  • Wahrnehmungsfehler in Bezug auf soziale Wahrnehmung? 4 Stück Halo Effekt: v.a. der erste, besonders in Auge fallende und recht unkontrollierter Eindruck des Beobachters beeinflusst gesammte Beurteilung Kontrastfehler: wahrgenommene Unterschied zwichen zwei Personen kann zu einem Beurteilungsfehler führen Mildefehler: Beurteilung erfolgt unangemessen milde, negative Aussachen werden vermieden/nur positive Aussagen werden gemacht. Häufig bei wenn die Person einem sympathisch ist, oder wenn milde Beurteilung sozial erwünscht ist Reigenfolge Efekt: Werden mehrere Einzelbeobachtungen zu einem Gesammteindruck integriert kann man sich oftmals nur an den ersten Eindruck und manchmal den letzten erinnern. Dies beeinflusst die Beurteilung sehr stark Rosenthale Effekt: Vorinformationen über den Menschen der beobachtet werden soll beeinflussen die Beurteilung
  • Gedächtnisformen - Kurzzeitgedächtnis, Ultrakurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis - es handelt sich dabei nicht um unterschiedliche Speicherorte im Gehirn, sondern um Prozesse, die Informationen von der Aufnahme ins Gehirn bis zur Abspeicherung durchlaufen
  • Strategien zum besseren Behalten Mnemotechniken Aufnahme über möglichst viele Sinneskanäle Reihenfolge der Lerninhalte verändern Wiederholungen Assoziationen (Merksatz- Wirbelanzahl) Infos in verschiedenen Kontext lernen (mögliche Fragestellung)
  • Formen der Motivation Intrinsische Motivation: Aktivität aus reinem Spaß der Tätigkeits halber Extrinsische Motivation: Aktivität wird wegen zu erwartender positiver Konsequenz (Lob, Geld, Ansehen) ausgeführt.  Intrinsische werden  i.dR. dauerhafter und zuverlässiger ausgeführt
  • Bedürfnispyramide nach Maslow 1. Physiologische Grundbedürfnisse (Nahrung, Wasser) 2. Sicherheit (Sicherheit, Behaglichkeit) 3. Bindung (Zusammengehörigkeit, Liebe) 4. Wertschätzung (Anerkennung, Gefühl etw. Wert zu sein) 5. Selbstverwirklichung ( Ziele haben, Potential ausschöpfen)
  • Emotionen (4 Stück nennen) Freude, Furcht  Scham, Verachtung, Überraschung, Interesse Unterschiedliche Intesität, weil Umwelt einfluss genommen hat. Jede Kultur erstellt Regeln darüber, welche Emotionen wann in wie weit und bei wem gezeigt werden können. Dabei kommt es zu Einschränkungen des Emotionalen Ausdrucks!
  • Einstellungen = relativ andauerndes System von positiven und negativen Bewertungen, Gefühlen und Bereitschaft sich gegenüber Manchem auf einer bestimmten Art und Weise zu verhalten - dienen im Alltag zur Rechtfertigung von Gefühlen - nehmen Einfluss auf das was sie bemerken und was sie schätzen wird - nehmen nicht immer Einfluss auf unser Verhalten
  • 3 Komponenten der Einstellung Kognitive K. : Bewertung Affektive K.: Gefühle Konative K.: Verhaltensabsicht
  • Kognitive Disonanz Wenn Widerspruch zwichen den eigenen Handlungen und relevanten Einstellungen oder dem eigenen Wissen besteht
  • Strategien bei kognitiver Disonanz man ändert seine Überzeugung man ändert sein verhalten Man schätzt sien Verhalten neu ein Man fügt neue Kognitionen hinzu
  • Axiom, Definition = kommt aus dem griechischen = wahr genommener Grundsatz, eher als Regel zu verstehen = Einhaltung verspricht funktionierende Kommunikation = Verletzung kann zu gestörter Kommunikation führen
  • Die 5 Axiome der Kommunikation nach Watzlawick In einer sozialen Situation kann man nicht nicht kommunizieren Jede Kommunikation -> Inhalts und Beziehungsebene Natur der Beziehung --> durch Interpunktin der Kommunikationsabläufe seitens Partner bedingt Menschliche Kommunikation bedient sich verbaler und nonverbaler Modalitäten Zwichenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder gleichwertig oder einer überlgen
  • Killerphrase, Definition, 3 Beispiele = pauschale und abwertende Angriffe in einer Diskussion = nicht der Sache orientiert, sondern werden verwendet wenn Sachargumente fehlen = Hervorkehrung sozialer Dominanz bei sachlicher Unterlegenheit Das geht sowieso nicht, Typisch Mann/Frau, Das kannst du eh nicht, das haben wir schon immer so gemacht
  • Gruppenentstehungsprozesse nach Schreiber Informelle Kontaktaufnahme - durch gemeinsame Aktivität oder Zielsetzung -> stärkeren Kontakt zwichen den Gruppenmitgliedern herstellen Kennenlernphase - Kennenlernspiele Versuche einer Arbeitsphase - durch angemessene Zurückhaltung gibt der GL Raum zur Enfaltung Konfliktphase/Machtkampf - Struktur geben, um Arbeitsfähigkeit der Gruppe entfalten zu lassen, Austausch untereinander fördern Korrekturphase - Schafft die nötigen Rahmenbedingungen für die Aufgabenstellung und lässt Teilnehmer möglichst selbstständig arbeiten Endphase - Austausch über das Ergebnis und den vorangegangenen Gruppenprozess ermöglichen