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Psychologie (Subject) / m7 (Lesson)

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This lesson was created by Hromi4.

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  • Ziele Psychologischer Diagnostik Verringerung von Leiden Verhinderung finanzieller Verluste Identifikation von Potenzialen, Ressourcenorientierung
  • Fragestellung Psychologischer Diagnostik Beschreibung, Klassifikation, Vorhersage, Evaluation von Unterschieden
  • Prozess der Psychologischen Diagnostik Klärung der Fragestellung, Auswahl Verfahren, Anwendung, Auswertung, Interpretation, Gutachten, Vorschlag zur Intervention
  • Diagnostisches Dreieck nach Hossiep und Wottawa Grundlagenfächer, Anwendungsfächer, Methoden
  • Arten/Strategien der Diagnostik Selektionsdiagnostik: Auswahl geeigneter Personen oder Bedingungen Modifikationsdiagnostik: Problemverhalten reduzieren
  • Modell der Selektionsdiagnostik Eigenschaftsmodell (Trait) Vergleichbarkeit von Personen auf bestimmten Dimensionen durch einen Vergleich mit einer Normstichprobe
  • Modell hinter der Modifikationsdiagnostik Zustandsmodell (States) Erlerntes Verhalten ist situationsabhängig und veränderbar. Was löst Verhalten aus und hält es aufrecht?
  • Signs und Samples erklären: Signs: Verhalten gilt als Eigenschaft Samples: Verhalten ist ein Beispiel für ähnliche Verhaltensweisen und somit eine Funktion von Situation und Lernerfahrung
  • SORKC Modell S Stimulus: Reiz der einwirkt O Organism: Körperliche und psychische Merkmale R Reaction: Problemverhalten K Kontingency: Regelmäßigkeit C Consequence: Reaktion der Umwelt auf Problemverhalten
  • Dimensionen und Zielsetzung der PD nach Pawlik Statusdiagnostik: Erfassung Ist-Zustand für probablistische Vorhersage & Prozessdiagnostik: Veränderung im Zeitverlauf Normorientiert: Vergleich mit einer Normstichprobe & Kriteriumsorientiert: Untersuchung in Hinblick auf ein Verhaltensziel Testen: Eigenschaft wird mit einer Methode getestet & Inventarisierung: vollständige Erfassung des Verhaltensrepertoires Diagnostik als Messung: Messen der Eigenschaft vor dem Hintergrund der Testgütekriterien Diagnostik als Info für Behandlung: Infos für geeignete Behandlung liefern
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  • Was fällt unter Selektionsdiagnostik Eigenschaftsmodell Statusdiagnostik Normorientiert Testen Diagnostik als Messung
  • Was fällt unter Modifikationsdiagnostik Zustandsmodell Prozessdiagnostik Kriteriumsorientiert Inventarisieren Diagnostik als Info für Behandlung
  • Gesetzliche Regelungen der PD und Schweigepflicht Normenpyramide: höhere Stufe hat Vorrang Anonymisierte Daten fallen nicht unter die Schweigepflicht aber alle im beruflichen Kontext erworbenen Kenntnisse Offenbarungspflicht besteht nur wenn ein Verbrechen verhindert werden kann
  • Geschichte PD Leistungs-/Aufnahmeprüfung in China für den öffentlichen Dienst: Verhaltensstichproben, Schriftlich (Ansatz: auswertungsobjektiv) Galton: im anthropometrischen Labor kognitive Tests: Erste Erfassung interindividueller Unterschiede; Annahme biologischer Fundierung; Noch keine differenzierte Betrachtungsweise Intelligenztest von Ebbinghaus und Binet: Beantwortung praktischer Problemstelungen. Anwednungsgebiet war Pädagogik; Geeignete Schule für Lernschwache; Annahme: Milleuunterschiede beeinflussen Intelligenz William Stern entwickelt IQ: Aus Binets Intelligenzalter wird allgemeiner IQ Personal Data Sheet Woodworth: Persönlichkeitstest durch Fragebogen (116 Items) für den Ersten Weltkrieg Rorschachtest: Projektives Verfahren Erster Wechsler Intelligenztest: Weiterentwicklung zum WAIS Wechsler Adult Intelligence Scale Publikatrion des MMPIS durch Hathaway und McKinley: Minnesota Multiphasic Personality Inventory; Vergleich psychiatrischer Auffälligkeiten; Validätsskalen testen das Ausmaß von bewusster Täuschung; MMPI 2 wird immernoch verwendet Vielzahl an Persönlichkeitsinventaren: Giant Three, Big Five, 16 PF
  • Umgang mit Sicherheitswahrscheinlichkeit Gerichtete Fragestellung: Übertreffen einer Grenze, immer begründet, da das VI bei einseitiger Testung schmaler Ungerichtete Fragestellung: befindet sich der Proband innerhalb/außerhalb der Grenzen? Gibt es Auffälligkeiten In Extrembereichen sollte sie heraufgesetzt werden, VI unabhängig vom Messwert Reliabilitätsschätung: Bei Querschnitt eher interne Konsitenz, Bei Längsschnitt Retest-Reliabilität
  • Äquivalenzhypothese Der beobachtete Wert X ist eine gute Annäherung des wahren Wertes T, vor allem bei durchschnittlichen Messwerten Absicherung des individuellen Testergebnisses mittels Standardmessfehler SD*√1-rtt Kofidenzintervall KIu,o=xi+-sem*z
  • Regressionshypothese Der beobachtete Wert X ist keine Näherung des wahren Wertes T, es muss eine Schäzung T^ erfolgen Schätzwert: T^ = rtt * Xi + M * (1-rtt) Der Schätzwert führt zur einer Regression zum Mittelwert M. Bei hoher Reliabilität nähern sich beide Hypothesen an. Sinnvoll bei extremen Messwerten Absicherung mittels Standardschätzfehler: SEE=SD * √ rtt * (1-rtt) Konfidenzintervall KIu,o= T^+- SEE * z Die KI nach der Regressionshypothese sind schmaler als die der Äquivalenzhypothese, da vorher eine Annäherung an den Mittelwert erfolgt
  • Vorraussetzung für die Anwendung von Standardmessfehler/-Schätzfehler Gleiche Fehlervarianz in allen Skalenbereichen (Homoskedastizität) Messfehler und wahre Werte sind normalverteilt Zusätzlich bei Regressionshypothese: bivariate Normalverteilung der Messfehler und wahrend Werte (unkorelliert) Alles kaum überprüfbar, Normalverteilung reicht , Wichtig repräsentative Normstichprobe
  • Kritische Differenzen bei starker Abweichung Vorher Tau-Normierung, dann Formeln
  • Kritische Differenzen bei ähnlichen Reliabilitäten 1) Identischer Test: Wiederholung oder bei 2 Personen: Dkrit=z*SD *√2*(1-rtt) 2) Verschiedene Tests: 1 Person, gleiches Konstrukt: Dkrit= z*SD*√2-(rtt1+rtt2) 3) Verschiedene Tests, verschiedene Konstrukte, 1 Person: Dkrit=z*SD*√1-r122
  • Dkrit Größer als Dbeobachtet Unterschied kann auf Messfehler zurückgeführt werden und diagnostisch unbedeutsam (valenzkritisch)
  • Dkrit kleiner als Dbeobachtet Unterschied ist diagnostisch bedeutsam und kann nicht auf Fehler zurückgeführt werden
  • Wenn die Reliabilitäten zweier Untertests sich deutlich unterscheiden: Dreistufiges Vorgehen: Normierung der Messwerte durch Tau-Normierung (orientiert sich an wahrer Normpopulation) Messfehlerkritische Absicherung: Ist der Unterschied auf mangelnde Reliabilität zurückzuführen? Sind die Tau-normierten Messwerte unterschiedlich? (Signifikanzniveau) Valenzkritische Absicherung: Ist der Unterschied auf Leistungsunterschiede zurückzuführen?
  • Signifikanzniveau Wahrscheinlichkeit, mit der im Rahmen eines »Hypothesentests« die »Nullhypothese« fälschlicherweise verworfen werden kann, obwohl sie eigentlich richtig ist (Fehler erster Art oder α-Fehler). (auch Irrtumswahrscheinlichkeit) Je schwerwiegender die Konsequenzen des Fehlers erster Art, umso geringer sollte man das Signifikanzniveau wählen. Je niedriger das Signifikanzniveau gewählt wird, desto kleiner ist der Ablehnungsbereich der Nullhypothese und umso extremere Werte muß die »Prüfgröße« des jeweiligen Tests aufweisen, damit die Nullhypothese widerlegt wird. In dem Maße, in dem man das Signifikanzniveau verkleinert, nimmt jedoch die Wahrscheinlichkeit des Fehlers zweiter Art zu. Man läuft also zunehmend Gefahr, die »Alternativhypothese« zu widerlegen, obwohl sie eigentlich richtig ist. Übliche Signifikanzniveaus sind zehn, fünf und ein Prozent sowie ein Promille. Auf Grund des gewählten Signifikanzniveaus und dem auf der Alternativhypothese basierenden Ablehnungsbereich läßt sich ein »kritischer Wert« berechnen, den die Prüfgröße überschreiten muß, damit die Nullhypothese verworfen werden kann.
  • Will man prüfen, ob Unterschiede zwischen zwei zeitlich versetzten Tests auf Messfehlern beruhen oder auf tatsächlichen Veränderungen: Reliable Change Index RCI: Man benötigt Retest-Reliabilität und die beiden Messwerte
  • Biografische und Aktuardaten Soziodemgrafische Daten, Anamnestisches Interview (Krankheitsgeschichte), bestehende Aktenquellen Datenmodalität: grobes Verhalten Labor und Feld Reaktionsobjektivität gegeben
  • Reaktionsobjektivität Ausmaß, in dem eine Datenquelle durch Ziele, Werte und Einstellungen eines Probanden beeinflusst/verfälscht wird
  • Verhaltensspuren Beobachtbare Nachwirkung menschlichen Verhaltens, Zeichnungen, Kunst Datenmodalität: Verhalten Feld Reaktionsobjektivität gegeben
  • Verhaltensbeobachtung Fremd-/Selbstbeobachtung, reduktive Deskriptionen beschreiben theoretisch relevante Beobachtungseinheiten. Mehrere Einheiten bilden ein Zeichensystem. Ein Kategoriesystem umfasst alle Verhaltensweisen einer Stichprobe. Verhalten aber auch Wahrnehmung Labor und Feld Reaktionsobjektivität möglich wenn verdeckte Beobachtung
  • Verhaltensbeurteilung subjektive Einschätzung und Bewertung der Häufigkeit, Intensität und Ausprägung von Verhalten (eigenes, fremdes). Auf komplexen Merkmalen basierend, weniger auf Mikroaspekte. Mentale Repräsentationen Labor und Feld Reaktionsobjektivität: bei Fremdbeobachtung eingeschränkt (verdeckt)