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Biologie (Subject) / Chordata, Chordatiere allgemein+Tunicata und Acrania (Lesson)
Chordata, Chordatiere allgemein+Tunicata und Acrania
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- Chordata; Chordatiere Merkmale 1. Chorda dorsalis elastischer Stützstab, unmittelbar dorsal des Darmes. Entstehung aus dem Dach des Urdarms (Archenteron) unter dem Neuralrohr. Bei Vertebrata nur bei Larven, bei Cyclostomata und manchen Fischen zeitlebens erhalten, sonst im Wirbelkörper. 2. Neuralrohr:mit Zentralkanal, vorne ursprünglich offener Neuroporus. 3. Kiemendarm(Pharynx):Vorderdarm von engen Spalten durchbrochen, ventrale Rinne mit Cilien und Drüsenstreifen (Endostyl,Hypobranchialrinne) Schleimnetz, Transport von Nahrungspartikeln in den Oesophagus. Bei Vertebraten Kiementaschen (bei Neunaugen-Larven noch zur Ernährung), ab Bildung eines Kiefers Kiemendarm zur Atmung. Landwirbeltiere: Kiemendarm in Embryonalentwicklung, Funktionswandel der ursprünglichen Kiemenspalten 4. Herz:ventral nahe Kiemendarm. Blut vom Herz nach vorne, in den Kiemen findet der Gasaustausch statt. 5. Ruderschwanz:hinter der Afteröffnung, mit Muskulatur, Chorda und Neuralrohr. 6. Mesodermbildung:enterocoel, mit segmentalen Coelomsäckchen beiderseits des Darmes. 7. Radiärfurchung:wird bald zu einem bilateralsymmetrischen Keim.
- Chordata, Chordatiere Systematik Tunicata(Urochordata), Manteltiere Ascidiacea, Seescheiden Thaliacea, Salpen Appendicularia, Geschwänzte Manteltiere Acrania(Leptocarida, Cephalochordata), Lanzettfischchen Craniota(Vertebrata), Wirbeltiere
- Tunicata, Manteltiere rein marin, mikrophage Filtrierer. Tunica (Mantel), mit Zellulosefasern („Tunicin“)keine geschlossene Körpermuskulatur, einzelne Faserbündel, pelagische Formen mit Muskelbändern um den Körper (Salpen). Neuralrohr Embryonalentwicklung. Adultengehirn kompaktes Ganglion auf der Dorsalseite (Cerebralganglion). Neuraldrüse (homolog Hypophyse) mit Gang zum Eingang des Kiemendarmes (geht aus vorderem Neuroporus hervor), mit polsterartigem Flimmerorgan. Mechano-, Chemorezeptoren, Ocellen, Statocysten.große Mundöffnung Einstromsipho-Kiemendarm mit Kiemenspalten-Oesophagus-Magen-Enddarm Wimpernband, ausgehend vom Endostyl. Schleimnetz, vom Endostyl gebildet. Peribranchialraum: außen um den Kiemendarm Kiemendarm:Spalten mit Cilien. Gasaustausch. Atrium:mit Ausstromsipho, darin münden Enddarm, Gonodukte. Endostyl:tiefe epitheliale Rinne ventral mit Drüsen und Cilienzellen. gegenüber liegt Dorsalorgan:. Darm:kurz, U-förmig. Enddarm mündet in den Atrialraum.
- Tunicata, Manteltiere 2 schlauchförmiges Herz Pericard. Schlagumkehr (abvisceral -in Kiemendarm, oder advisceral -zum postpharyngealen Darm). Gefäße am Ende offen. verschiedene Blutzellen, z.T. mit Vanadium.Exkrete als Ammoniak abgegeben oder in Nephrocyten gebunden (Exkretspeicherung).Coelomraum:nur Pericard.fast alle Zwitter, ungeschlechtliche Vermehrung bei Ascidien und Thaliaceen Generationswechsel mit Polymorphismus, Systematik: 1 Ascidiacea, Seescheiden -sessil 2 Thaliacea, Salpen -pelagisch 3 Appendicularia, Geschwänzte Manteltiere -pelagisch
- Ascidiacea rein marin, adulte sessil, sackförmig, z.T. gestielt, mit Kalkspiculae. Verankerungsfäden. Wuchsformen:1Solitärascidien, 2soziale Ascidien, Stolone, 3Synascidien mit gemeinsamen Mantel, Gefäßsystem, gemeinsamer Ausstromöffnung.Simultanzwitter, Knospenbildung verbreitetab 16-Zellstadium bilateralsymmetrisch. Embryonalentwicklung bis zum Schlüpfen der Larve im Chorion (Eihülle). Schwimmlarve mit Sinnesorganen und Ruderschwanz (Chorda). Metamorphose(Chorda eingezogen)
- Thaliacea, Salpen Blastozooide in Kolonien, Knospenbildung von ventralem Stolo prolifer, durchsichtig gallertig, walzen-oder tonnenförmig oft massig durch große Individienzahl. Mund-und Kloakenöffnung gegenüberliegend, endständig. Pharyngealsack mit 2 Reihen oder 2 Kiemenspalten. Eingeweide knäuelförmig zusammengedrängt („Eingeweidenucleus“). Metagenese. Feuerwalzen: Blastozooide bilden röhrenförmige Kolonien, gemeinsamer Mantel. Einstromöffnungen an Außenseite, Ausstromöffnungen in Zentralraum Nahrung: Kleinplankton, kleine Crustaceenmeist protogyn (weibliche Organe reifen früher als männliche). weiblicher Teil gibt nur ein Ei ab, männlicher mehrere Spermatozoen. embryonales Oozooid wächst in 4 ringförmig angeordnete Blastozooide aus, daraus Kolonie. Knospen bleiben mit Zellstrang (Stolo) verbunden, auch abgeschnürt: Stolonen bilden ungeschlechtlich neue Individuen (Knospung) Oozooidaus Larve, reduziert Darmtrakt, verbreitert Muskelbänder und wird zu Schwimmkörper mit asexueller Vermehrung
- Appendicularia (Larvacea), Geschwänzte Manteltiere marin, klein, pelagisch, gallertiges Gehäuse um den Organismus (Filterapparat), von spezialisierten Epidermiszellen (Oikoblasten) abgeschieden, aufblähbar. Filterapparat formt zwei nach unten offene Halbtrichter mit Filtergitter, unten Sammelrinne zum Mund. Einzeltier im Zentrum des Gehäuses, erzeugt Wasserstrom, damit Nanoplankton eingefangen. Tier kann Filterapparat verlassen und neu bauen.Fortpflanzung und Entwicklung: Oikopleura dioica getrenntgeschlechtlich; sonst Zwitter.
- Acrania, Lanzettfischchen primitive Wirbeltiermerkmale, auch Rückbildungen.kompress, lanzettlich, ohne ausgeprägtem Kopf. asymmetrisch. Chorda durchzieht zeitlebens gesamten Körper, dorsales neuralrohr, mikrophage Filtrierer mächtiger Kiemendarm mit Kiemenspalten, umgeben vom Peribranchialraum. After links vor Schwanzflosse. kein echtes Herz, aber kontraktile Gefäßabschnitte („Leptocardia“= Röhrenherzer“) Exkretion: Cyrtopodocyten und Hatscheksches Nephridium getrenntgeschlechtlich Getrenntgeschlechtlich, freie Larven, komplexe Metamorphose, einschichtiges epithel, epidermale cilientragende Rezeptoren, Pigmentbecherocellen
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