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03401 Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie (Subject) / Warum Methodenlehre in der Psychologie (Lesson)

Unterschiede Alltagspsychologie und Methodenlehre

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  • Führe Beispiele an für Fehler in der Alltagspsychologie z.B beim wahrnehmen, erinnern und denken Alltagssprache ist mehrdeutig und ungenau Müller-Lyer-Täuschung Primacy-Recency Effekt Akteur-Beobachter Fehler fehler im Umgang mit Wahrscheinlichkeiten
  • Erkläre die Müller-Lyer-Täuschung Die Müller-lyer-Täuschung ist eine optische Täuschung. Es ist ein Bild mit zwei Linien durch Winkel begrenzt. Bei einer Linie sind die Winkel nach und aussen und bei der anderen nach innen geknickt. Dadurch sehen sie unterschiedlich lang aus.  Diese optische Täuschung weist auf Fehler in der Wahrnehmung hin.
  • Erkläre den Primacy-Recency Effekt Der Primacy-Recency-Effekt ist eine Urteilsverzerrung, der mit der Reihenfolge zusammenhängt wie Informationen dargeboten werden. an zuerst und zuletzt aufgenommene Informationen erinnert man sich besonders gut und beeinflussen das Gesamturteil Primacy-Effekt nachgewiesen durch Solomon Asch (1952) Primacy-Effekt besagt, dass Informationen, die am Anfang aufgenommen werden, beeinflussen Urteilsbildung (kennt man auch vom ersten Eindruck) Recency-Effekt stellt sich ein, wenn Probanden gebeten wurden sich alle Informationen zu merken Recency-Effekt besagt, dass die zuletzt erhaltene Information stärker gewichtet wird Primacy-Effekt tritt häufiger auf als Recency-Effekt
  • Was ist der Akteur-Beobachter-Fehler Akteure sehen in einem Kontext eher die Anforderungen und Charakteristika einer Situation (eigene Person tritt aus dem Wahrnehmungsfokus) Beobachter sehen es umgekehrt, sie stellen die beobachtete Person in den Mittelpunkt     Beispiel: Anlächeln - Akteur:"Ich lächle B an, weil heute ein schöner Tag ist."                                        - Beobachter:"A lächelt mich an, weil sie ein freundlicher Mensch ist." (Jones und Nisbett 1972)                     
  • Was ist ein fundamentaler Attributionsfehler Ähnlich dem Akteur-Beobachter-Fehler schreiben Personen das Verhalten anderer Personen eher personalen und das eigene Verhalten eher situaionalen Faktoren zu. (Ross)
  • Fehler beim alltagspsychologischen Umgang mit Wahrscheinlichkeiten HIV test (Gigerenzer 2002, S.176) Geburtstagsparadoxon Ziegenproblem sind Beispiele dafür, dass Hypothesen im Alltag nicht systematisch überprüft werden, sondern wir stützen uns auf Erfahrungen, Autoritäten oder suchen nach bestätigender Evidenz (z.T.  mit Suggestivfragen)
  • Beschreibe den Pygmalion oder Rosenthal-Effekt Erzeugung einer sozialen oder psychologischen Wirklichkeit aufgrund einer bloßen Vermutung Beispiel: Pygmalion-Effekt, auch: Rosenthal-Effekt. Versuchsleiter-Erwartungseffekt, der auf die klassischen Untersuchungen von Rosenthal und Jacobson (1971) zurückgeht. In Felduntersuchungen konnte inzwischen dutzendfach belegt werden, daß die Erwartungen eines Lehrers bezüglich der Leistungen bestimmter Schüler nicht nur seine Beurteilungen der Schüler (Urteilsfehler), sondern auch die tatsächlichen Leistungen beeinflussen. Dies gilt selbst dann, wenn die Schüler von den Erwartungen nichts wissen und der Lehrer glaubt, sich neutral zu verhalten. Die Beeinflussung des Schülerverhaltens wirkt dabei indirekt über ein positives emotionales Klima, das der Lehrer erzeugt, differenziertere Rückmeldungen, die Präsentation angemessener Lerninhalte und die Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten für den Schüler, sich zu Wort zu melden (Hawthorne-Effekt, Lehrer-Attributionen).
  • Unterschied Alltagspsychologie und der wissenschaftlichen Psychologie Der Unterschied zwischen der Alltagspsychologie besteht nicht im Gegenstand, im "Was", sondern im "Wie", also in der Methode der Erkenntnisgewinnung. es besteht eine Wechselwirkung zwischen Gegenstand und Methode. Durch die Anwendung bestimmer Methoden werden bestimmte Aspekte der Wirklichkeitbesonders hervorgehoben bzw. konstituiert.
  • Was ist Methologie Analyse und Lehre von den Methoden einer Wissenschaft
  • Warum braucht die Psycholgie die Methodenlehre Die Methodenlehre sichert die Wissenschaftlichkeit see psychologischen Theorien und Befunde
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  • Warum braucht die Psycholgie die Methodenlehre Die Methodenlehre sichert die Wissenschaftlichkeit der psychologischen Theorien und Befunde, durch  Theorien werden systematisch geprüft und weiterentwickelt, indem Erfahrungsdaten geplant und wiederholt erhoben, analysiert und interpretiert werden.
  • Welche Methoden setzt die Psychologie als Wissenschaft ein? Vereinfacht gesagt wird eine Theorie entwickelt bzw. eine bestehende Theorie unersucht, aus der eine Hypothese abgeleitet wird. Erfahrungsdaten erhoben, analysiert und interpretiert und auf diesem Weg empirisch geprüft