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Medis

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  • NHP Insulins, intermediär mit Protamin zu verzögerten Freisetzung Konventionelle Insulintherapie (als Mischung mit Alt-Insulin) Bei therapierefraktärem Diabetes mellitus Typ II als supportives Basalinsulin Kristalline Suspension Spritz-Ess-Abstand nötig: 30-60min
  • Kurzwirksame Insuline Insulin Lispro, Insulin Aspart, Insulin Glulisin kein Ess-Spritz abstand
  • Alt Insulin Spritz Ess Abstand 15 minuten Normal inslin, v.a. in Akutsituation IV applikation möglich allein bei diesem Insulin
  • Alendronat, Ibandronat, Zoledronat Bisphosphnate Kiefer, Morgens, stehen - komplex mit Ca wenn nicht nüchtern, Ösophagitis, # Ind: Osteoporose, Tumorinduzierte Hyperkalzämie sowie tumorbedingte Osteolysen Mult Myelom, Morbus Paget
  • Perchlorat hemmt Iodid aufnahme in die Zelle, schneller Wirkeintritt, aktutte Prohphylaxe zBsp bei KM gabe. UAW sind v.a. Gastritis Struma Allergien und LymphadenopathieVIELE UND HÄUFIG
  • Thyreostatika Thiamid, Perchlorat, Lithium (jaaaa)bei Thyreotoxische KRise als offlabel use〈Jodid+Thiamid〉Hemmung der proteolytischen Abspaltung von T3 und T4 von Thyreoglobulin → Freisetzung von T3 und T4↓ Lithium: Inhibierung der Freisetzung von SchilddrüsenhormonenJodid: In hohen Dosen >5mg/d hemmt Jod die Freisetzung von T3/T4. Es kann daher auch zur präoperativen Behandlung einer Hyperthyreose oder bei der nicht-jodinduzierten thyreotoxischen Krise eingesetzt werden, da es einen raschen Wirkeintritt (24 h) und eine relativ kurze Wirkdauer (1-2 Wochen) zeigt. Eine Jodid oder Lithium-Gabe hemmt die Hormonfreisetzung über die Hemmung der proteolytischen Abspaltung von Thyreoglobulin.
  • Blausäurevergiftung INTOX bei Kindern: Verzehr von Bittermandeln (5-10 Stück), SONST METALLindustrie MetHB--> 4DMAP fängt Cynidionen ab 15-60 min oraler  // Sekunden bei Inhalation Atemnot, Schwindel, Erbrechen, KopfschmerzenHellrote SchleimhautblutungenNekrosen im Mund- und Ösophagusbereich Alkalisch reagierender Mageninhalt, Krämpfe, Erregungsstörungen am Herzen, Atemlähmung, Tod  Bittermandelgeruch der Ausatemluft Gabe von 100%igem Sauerstoff Methämoglobinbildner 4-DMAP) Alternativ: Nitrit Hydroxocobalamin (Vitamin B12a) Im Anschluss: Natriumthiosulfat i.v. (Na2S2O3)
  • Priloncain Prilocain wird metabolisiert zu zu o-Toluidin, -->oxidiert  Hämoglobin zu Methämoglobinämie ggf. -->th mit Methylenbau sonst mittel lang wirksamen Lokalanästetiukum, Amid Typ
  • Morbus Wegener Therapie Lokalisiertes Stadium 1. Wahl: Cotrimoxazol (Trimethoprim/Sulfamethoxazol) und Glukokortikoide Bei Hinweisen auf eine beginnende Generalisierung: Methotrexat und Glukokortikoide Generalisationsstadium: Glukokortikoide (Bolusgabe oder p.o.) + Cyclophosphamid Remissionserhaltung: Methotrexat (+ Folsäure, um Nebenwirkungen zu minimieren) oder Azathioprin
  • Antipsychotika, typisch hochpotent:HaloperidolBenperidolFlupentixolFluspirilenFluphenazinPerphenazin mittelpotetent: Melperon, Chlorpromazin schwachpotent Levome-promazin, Chlor-protixen, Pimparedon, Pro-methazin alle die auf ZIN enden haben mehr anticholinerge Wirkung als die die auf ON/OL enden>>> Melperon auch bei Parkinson zu Beruhingung, da es kaum anticholinerge Wirkung hat.  hochpotent starkt auf D2 
  • Antipsychotika, atypisch Clozapin, Olanzapin, Risperidon,  Quetiapin, Amisulprid, Ziprasidon, Aripiprazol
  • Biperiden Anticholinergikum, ZNS gängige tertiäres Amin Antidot bei EPS bei Antipsychotika/Neuroleptika option bei Morbus Parkinson,
  • Olanzapin atyp Neuroleptikum UAW  Stoffwechsels: Metabolisches Syndrom, DMII, Hypercholesterinämie, GewichtszunahmeAnticholinerge Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, ObstipationOrthostatische Hypotonie
  • Quetiapin atyp neuroleptikum sedierung, stoffwechesel- cholersin hyperglykämie gewicht  Risperdidem und Amisulprid machen im Verlgeich etwas mehr EPS und Prolaktin
  • Malignes neueoleptische Syndrom vegatativ: Fieber, HF↑, AF↑Vigilanzminderung, Stupor, verwirrt + Mutism, Mutismus CAVE: Katatones Dilemma! → siehe DifferentialdiagnosenExtrapyramidal-motorische Symptome: Akinese, Tremor, RigorFALTER: Fieber, Autonome Instabilität, Leukozytose, Tremor, Enzyme (CK, Transaminasen), Rigor Diagnostik: CK↑↑, Transaminasen↑, Leukozytose, metabolische Azidose, Myoglobinurie(CrushNiere) TH absetztem Dantrolen Dopaminagonisten (LD-opa, Bromocriptin), Amantadin als NDMA Antagonist DD:Perniziöse Katatonie, CAVE: Katatones DilemmaSerotonin-SyndromMaligne Hyperthermie
  • Amytryptilin TZA (dazu gehören auch Trimipramin und Doxepin) UAW: stark sedierend, Gewichtszunahme, anticholinerg, sexualstörung, gefahr der überdosierung vorsicht bei alten patienten wegen anticholenrger wirkung gut bei depression mit unruhezuständen
  • Desipramin TZA von Desiparmin-typ NICHT sedierend. Antriebssteigernd, sonst wie Amytryptilin (sex, gewicht, anticholinerg, intox) VOM MARKT GENOMMEN WEGEN unklarer todesfälle Kontraindiziert bei Suizidalität da antriebssteigerung vor Stimmungsaufhellung
  • Imipramin TZA vom Imipramintyp+ Clomipramin kein Einfluß auf den antrieb, sonst wie Amytryprilin (anticholnerg, sex, gewicht, int) Clomipramin hat hohes risiko für serotoniensyndrom NICHT BEI ÄLTEREN PATIENTEN
  • SSRI Citalopram,Escitalopram Sertralin Fluvoxamin, FluoxetinParoxetin kopfschmerzen übelkeit sexualstörung erbrechen,  gut für antriebsgeminderte depression angstströung
  • Venlafaxin Dunloxetin SSNRI Antriebsteigern, sex, durchfall erbrechen, GIT, kopschmerzen, schwindel,  DUloxetin bei Stressinkontinent
  • Raboxetin SNRI
  • Mirtazapin Präsynaptische α-Blocker,  gewichtszunahme MASSIV, deutliche SEDIERUNG (H1) Bei nicht antriebsgeminderten, depressiven Episoden: Mittel der 1. WahlGabe zur Nacht wegen sedierender Wirkung
  • MAO Ind rev/irrev Moclobemid rev (MAOA) Tranylcypromin IRREV MAOA+B kopdshcmerzen unruhe, kein Tyramin zu sich nehmen, da blurdruckkrise möglich Kontraindikation: Kombination mit Serotonin-Agonisten und/oder Clomipramin (TZA Imipramintyp)
  • Antidepressive UAW sammelsurium **** TZA:Hemmung der präsynaptischen Wiederaufnahme von Monoaminen → Wirkungsverstärkung von Katecholaminen (z.B. adrenalinhaltiger Lokalanästhetika) → Tachykardie, hypertensive Krise TZA nicht bei DemenzGeringe therapeutische Breite → Anticholinerges Syndrom und anticholinerges Delir ________________________Desipramin: Geringste anticholinerge Wirkung der TZA__________Kardiotox, Krampfschwelle↓Orthostatische Hypotonie MirtazapinAusgeprägte Gewichtszunahme durch AppetitsteigerungSedierung über eine gleichzeitige Blockade der Histamin-H1-Rezeptoren MAO-HemmerTranylcypromin: Der Abbau von Tyramin (vermehrt in Käse, Rotwein) wird durch Tranylcypromin gehemmt → Tyramin kann RR-Anstiege bis zur hypertensiven Krise verursachen (sog. Cheese-Effekt) → Bei Tranylcypromin-Einnahme ist eine tyraminarme Diät einzuhalten
  • Carbamazepin Antiepileptikum Autoinduktion--> dosis muss gesteigert werden im verlauf CYP3A4 2c19 induktion, hyponatriämie, adh like effekt, teratogen im ersten trimenon (spina bifida), panzytopenie, augenmotilitätsstörung
  • Phenytoin Hypertrichose gingivahyperplasie osteopathie
  • Vigabatrin GesichtsfeldausfälleWEST SYNDROM West-Syndrom = Blitz-Nick-Salaam-Epilepsie (BNS-Epilepsie))EpidemiologieBeginn der Erkrankung: 3.-8. LebensmonatGeschlecht: ♂>♀Ursache: Polyätiologische prä-, peri- oder postnatale HirnschädigungPränatale Entwicklungsstörungen und hypoxisch-ischämische Enzephalopathien sind besonders häufigWeitere: Tuberöse Sklerose oder metabolische ErkrankungenKlinikBlitzartige Myoklonien oder tonische Beugekrämpfe mit Kreuzen der Hände vor der Brust Bis zu 50 Anfälle in SerieEEG: Hypsarrhythmie (hohe Deltawellen mit einzelnen unregelmäßigen spikes und sharp-waves) und multifokale sharp-and-slow-waves
  • Gingivahyperplasie - 4 Cyclosporina  Nifedipin Amlodipin Phenytoin
  • Vigabatrin GesichtsfeldausfälleWEST SYNDROM West-Syndrom = Blitz-Nick-Salaam-Epilepsie (BNS-Epilepsie))EpidemiologieBeginn der Erkrankung: 3.-8. LebensmonatGeschlecht: ♂>♀Ursache: Polyätiologische prä-, peri- oder postnatale HirnschädigungPränatale Entwicklungsstörungen und hypoxisch-ischämische Enzephalopathien sind besonders häufigWeitere: Tuberöse Sklerose oder metabolische ErkrankungenKlinikBlitzartige Myoklonien oder tonische Beugekrämpfe mit Kreuzen der Hände vor der Brust Bis zu 50 Anfälle in SerieEEG: Hypsarrhythmie (hohe Deltawellen mit einzelnen unregelmäßigen spikes und sharp-waves) und multifokale sharp-and-slow-waves
  • Ropinirol 1 Wahl unter 70Jahre, nonergot antiparkinson wie LDope nur muss nicht decarboxyliert werden wirkung auf akinesie<rigor<tremor
  • Pramipexol 1 Wahl unter 70Jahre, nonergot antiparkinson wie LDope nur muss nicht decarboxyliert werden wirkung auf akinesie<rigor<tremor Unruhe, Libido gesteigert, Einkaufszwang Impulsstörung
  • Apomorhpin 1 Wahl unter 70Jahre, nonergot antiparkinson wie LDope nur muss nicht decarboxyliert werden wirkung auf akinesie<rigor<tremor
  • Rotigotin 1 Wahl unter 70Jahre, nonergot antiparkinson wie LDope nur muss nicht decarboxyliert werden wirkung auf akinesie<rigor<tremor
  • Pribedil 1 Wahl unter 70Jahre, nonergot antiparkinson wie LDope nur muss nicht decarboxyliert werden wirkung auf akinesie<rigor<tremor RopinirolPramipexolApomorphinRotigotinPiribedil
  • Bromocriptin Non Ergot-PergolidLisuridCabergolin Wirkung wie L-Dopa, jedoch auch im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung, da keine präsynaptische Decarboxylierung durch die geschädigten Neuronen erfolgen mussStärkste Wirkung auf Akinese, gefolgt von Rigor und Tremor 2. Wahl PARKINSON
  • selegilin + rasagilin MAO-B Inh , Pakinsonmittel, verlängert wirkung von L-Dopa
  • L-Dopa Nausea und Emesis Unruhe, L-Dopa induzierte Psychosen möglich: Psychotische Symptome mit Halluzinationen, Schlafstörungen, Angst, Unruhe und Aggressivität sollten mit Clozapin behandelt werden! (Clozapin verschlechtert nicht die ParkindonSymptomatik) Akinetische KriseKlinik: Vollständige Bewegungsunfähigkeit , unverständliche Sprache, ggf. Hyperthermie; Gefahr der Entwicklung einer Dehydratation, von Beinvenenthrombosen sowie PneumonienTherapie: IPS, Hydratation, Gabe von L-Dopa, Apomorphin, Amantadin Maximalvariante: Malignes L-Dopa-Entzugssyndrom Klinik: Ähnlich wie maligne Hyperthermie und malignes Neuroleptika-Syndrom → Hyperthermie und Rigor, zudem mit Akinese, Vigilanzminderung, CK-, Transaminasen- und Leukozyten-ErhöhungTh: IPS, Wasser, LDOpa, Apomorphin, Amantadin
  • Salmeterol LANG wirksamen  β2-Sympathomimetika für nächtlich Asthmaanfälle oder Formotelrol
  • Gapabentin Antiepileptikum, gut ggn dib neuropathie nächtlich  ansonsten bei zahlreichen Epilepsieformen nicht wirksam (z.B. Absencen, Myoklonien, etc.)
  • H1.Antagonisten1 Gen Meclozin, Clemastin, Promethazin Dimenhydrinat, Dimetinden, Diphenhydramin AntiemetikumSchlafmittelAnaphylaktischer SchockAntiallergikum, JuckreizAusgeprägt sedierend --> dann lieber h1 2.gen (loratadinCetirizin)Anticholinerge Nebenwirkungen
  • Doxepin TZA (Amitryptilin typ) UAW: stark sedierend, Gewichtszunahme, anticholinerg, sexualstörung, gefahr der überdosierung vorsicht bei alten patienten wegen anticholinerge wirkung gut bei depression mit unruhezuständen
  • Flumazenil Flumazenil ist ein partieller Benzodiazepin-Antagonist. Im akuten Entzug ist Flumazenil kontraindiziert, da es die Entzugssymptomatik verschlimmert, zu massiven Herz-Kreislaufstörungen führt und Krampfanfälle auslösen kann.
  • Aciclovir HSV VZV - einzige parenteral verfägbar substanz nephrotox, tranaminasen, git 
  • ganciclovir Nukleosidanalogon mit geringerer Selektivität als aciclovir CMV blut: neutropenie, thrombopenie, anämieGIKopfschmerzen Verwirrung Parästhesien
  • Foscarnet Hemmt direkt die viralen DNA-Polymerasen (benötigt daher keine Aktivierung) CMV NephrotoxGIKopfschmerzen verwirrung Parästhesien Blutbildveränderungen
  • Fomivirsen komplämente CMVmRNA lokale für CMV Retinitis bei AIDS Am auge Innendruck, Netzhautödeme, Augenentzündung
  • Amantadin Influaza A Parkinson GINeuro: Unruhe Schwindel KrampfanfälleOrthostatische Dysregulation QT Verlängerung Amantadin in der Akinetischen Krise bei L-DOPAAmantadin bei malignem neuroleptischem Syndrom als NDMA Antagonist
  • Oseltamivir Zanamivir (p.i) Influenza A+B GIKopfschmerzenInfekte der oberen Atemwege Rasche Anwendung nach Symptombeginn innerhalb von 1-2 Tagen wichtig, um Krankheitsdauer zu verkürzen und Symptome zu mildern
  • Adefovir Tenofovir Hep B nephrotoxzu Beginn und am Ende kann es zu transaminasenanstieg kommen
  • Lamivudin Entecavir Telbivudin kombinationstherpie hbv und hiv GelegentlichGastrointestinale NebenwirkungenFieberKopfschmerzenSeltenVaskulitidenNeuropathienNeutropenie