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Psychologie (Subject) / Was ich mir beim Kreuzen nicht merken konnte (Lesson)
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- Tief greifende Entwicklungsstörung Abweichungen in der sozialen Interaktion Eingeschränkte stereotype Aktivitäten Eingeschränkte stereotype Interessen
- Kriterien der Persönlichkeitsstörung Abweichendes Verhalten mit Ich-Syntonie Stabile tiefverwurzelte Verhaltensmuster Beginn im späten Kindesalter oder Adoleszenz Subjektiver Leidensdruck und Beeinträchtigund im sozialen und beruflichen Umfeld Ausschluss einer organischen Ursache Die Abweichung kann nicht durch andere psychische Ursachen erklärt werden
- Artifizielle Störung Bewusste erzeugen und vortäuschen von Körperlichen Symptomen geschieht heimlich Artefaktstörung: heimliche Manipulation an Körperteilen und Funktionen MüchhausenSyndrom:Betroffene täuschen absichtlich und wiederholt Symptome vor und fügen sich selber Verletzungen/Schäden zu, um Symptome, klinische Zeichen oder Diagnosen zu provozieren. Dabei wird eine umfangreiche Krankengeschichte erfunden. Die Störung ist oft mit weiteren Persönlichkeitsstörungen kombiniert. müchhausen by proxy Syndrom: Stellvertretende Manipulation und Erfindung von Körpersymptomen mit Erfindung einer umfangreichen Krankengeschichte meist beim eigenen Kind, "Wandern" von Klinik zu Klinik
- Dd malignes neuroleptische Syndrom und Serotonin-Syndrom Ein malignes neuroleptisches Syndrom wird durch Antipsychotika ausgelöst und kann sich wie eine perniziöse Katatonie mit CK- und Temperaturerhöhung bei Beeinträchtigung der Motorik (Rigor, Stupor) präsentieren. Bei katatoner Schizophrenie unter Antipsychotika-Therapie kann demnach bei diesen Symptomen nicht gesagt werden, ob Antipsychotika abgesetzt oder intensiviert werden sollte (Katatones Dilemma!). Das Serotonin-Syndrom stellt sich eher hypermotorisch mit psychomotorischer Unruhe, Angst, Myoklonien sowie Tremor und Hyperreflexie dar. Ursache ist zumeist die Überdosierung eines Serotoninaufnahmehemmers (SSRI) bzw. die Kombination eines SSRI mit Serotoninabbauhemmern (MAO-Hemmer: Tranylcypromin).
- Somatisierungsstörung Bei einer Somatisierungsstörung wären häufig wechselnde körperliche Symptome verschiedener Organsysteme zu erwarten, ohne dass diesen eine somatische Ursache zugrunde liegt. Weiterhin weigern sich die Patienten, ihre negativen Befunde zu akzeptieren, so dass sie häufig erst als Big-File-Patienten nach einer "Odyssee an Arztbesuchen" eine psychiatrische oder psychosomatische Behandlung beginnen.
- Dysthymia Dysthymia ist kein Symptom einer manischen Episode, sondern eine Störung, die durch leichte depressive Symptome (gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit) charakterisiert ist, ohne die Kriterien einer Depression zu erfüllen. Die Symptome müssen definitionsgemäß kontinuierlich über mindestens 2 Jahre anhalten.
- Erst Rang Schizophrenie Ich Störungen Wahn Akustische Halluzinationen
- Bipolar affektive Störung Therapie Akut: Haloperidol, Olanzapin, Risperidon, Benzodiazepine, Lithium, Antikonvulsiva Phasenprophylaxe: Lithium , Antikonvulsiva: Carbamazepin, Valproinsäure, Lamotrigin
- Polysomnographie Verlängerte Einschlaflatenz Reduktion des Tiefschlafs bei Erhöhung des REM-Schlaf-Anteils Verkürzte erste REM-Latenz Erhöhte REM-Intensität (Dichte): Vermehrte Augenbewegungen Verlängerte erste REM-Phase
- Lithium NW feinschlägiger Tremor > Propanol Hypereflexie Epilepsie Gewichtszunahme Übelkeit, aerbrechen, Diarrhoe, Abdominelle Beschwerden Struma, Hypothyreose Diabetes isipidus mit Polyurie, Polydipsie chronisches Nierenversagen Arrhytmien, Bradykardie Lithium-Akne, triggerung einer Psoriasis
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- Litiumintoxikation Ab 1,5 mmo/l ( normal 0,5-0,8) Ursachen: Natriummangel durch Diarrhoe, Schwitzen, Erbrechen, natriumarme Diät, Überdosierung, Diuretika wie Thiazide, Schleifendiuretika, Nierenfunktionsstörung InitialsymptomeFaszikulationen sind als ernste Warnsignale zu betrachtenGastrointestinal/vegetativ: Nausea, Erbrechen, Durchfall, Inappetenz, SchwindelNeurologisch: Verwaschene Sprache, Ataxie, Nystagmus (insbesondere Downbeat-Nystagmus mit schneller Augenbewegung nach unten), Dysdiadochokinese, Tremor, SomnolenzPsychiatrisch: Apathie, psychomotorische Verlangsamung Schwerer VerlaufZusätzliche neurologische Symptome: Rigor, Hyperreflexie, generalisierte Krampfanfälle, HerzrhythmusstörungenOligurie mit Niereninsuffizienz Therapie:Beschleunigung der Elimination0,9% NaCl Lösung i.v., ggf. forcierte Diurese bis hin zur Hämofiltration
- Lithium Indikation Mittel der ersten Wahl zur Phasenprophylaxe bei bipolaren affektiven Störungen Akute manische Episode Phasenprophylaxe schizoaffektiver Störungen Zusätzliche Gabe (Augmentation) bei therapieresistenten Depressionen sowie zur Rezidivprophylaxe zur Reduzierung suizidaler Handlungen (Suizidversuche und Suizide)
- Lithium Kontraindikation Absolute KontraindikationenFortgeschrittene NiereninsuffizienzSchwere Herz- oder KreislauferkrankungRelative KontraindikationenKochsalzarme DiätDiuretikatherapieGastrointestinale ErkrankungenHypothyreoseMorbus Addison
- Lithium WW Beispiele für NatriumverlusteFieber und DehydratationErbrechen und DurchfallDiuretikaBeispiele für eine Verringerung der LithiumausscheidungNSAR-Therapie (außer ASS 100mg!) ACE-HemmerNiereninsuffizienz
- Lithium Dosierung Zielbereich: Langzeitprophylaxe: 0,5 - 0,8 mmol/l, akute Behandlung 1,0 - 1,2 mmol/l DurchführungSpiegelbestimmung: Alle 6 - 8 Wochen (bei Therapiebeginn: wöchentlich)Halbwertszeit: 12 - 24 Stunden → Blutentnahme sollte zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse kurz vor der Tabletteneinnahme erfolgen, bzw. 12 Stunden danach (bei 2x täglicher Gabe) Dosierungssempfehlung: Einnahme von Lithium 2-3x täglich