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Psychologie (Subject) / 6. Fragen: Pädagogische Psychologie (Lesson)
- konstruktivistisch ausgerichtete Lehr-/Lernansätze Wissen einer Gesellschaft ist immer geteiltes Wissen Denken und Handeln eines Individuums nur vor dem Hintergrund eines konkreten (sozialen) Kontextes verstehbar Lernen ist ein situierter Prozess (an inhaltliche und soziale Gegebenheiten der Lernsituation gebunden) Wissen wird nicht passiv erworben, sondern aktiv konstruiert
- Cognitive-Apprenticeship-Ansatz (Collins) I) Konzeptioneller Hintergrund: Sozialkontakte und Nachahmungslernen spielen eine zentrale Rolle(Modelllernen/soziales Lernen) Analogie: traditionelle Handwerkslehre Übertragung der Meisterlehre auf kognitives Lernen Prinzipien: Modelling: vormachen (z.B. Mathe) Coaching: anleiten (Schritte zum Lösen vorgeben) Scaffolding: gezielt helfen (Teilziele setzen) Fading: Hilfe schrittweise ausblenden (Aufgaben nur mit Hilfe der Mitschüler lösen lassen) Artikulation: Verbalisierung des Vorgehens anregen (Lösungsschritte vorstellen lassen) Reflexion: Reflexion und Diskussion der ablaufenden Prozesse anregen (Vergleich der eigenen Strategien mit denen der Mitschüler oder des Lehrers) Exploration: zu Explorieren/ Problemlösen anregen (Strategien übertragen lassen)
- Gütekriterien der Leistungsbeurteilung Objektivität: Ergebnisse nicht beeinflussbar? Reliabilität: Zuverlässigkeit einer Messmethode; bei Wiederholung das selbe Ergebnis? Validität: Wird das gemessen, was gemessen werden soll?
- Bezugsnorm Standard, mit dem ein Resultat verglichen wird, wenn es als Leistung wahrgenommen und bewertet werden soll. Sachliche Bezugsnorm: vergleich der Leistung mit einem bestimmten Kriterium (z.B. Lernziel) Soziale Bezugsnorm: Vergleich mit Leistungen anderer Individuelle Bezugsnorm: Vergleich mit vorhergehenden Leistungen derselben Person
- Attributionsformen für Erfolg und Misserfolg Interal/external stabil/variabel global/spezifisch kontrollierbar/ unkontrollierbar
- Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Deci und Ryan) für Motivation nutzbar? Kompetenzerfahrung --> informierendes Feedback Autonomieerfahrung --> Wahlmöglichkeiten Soziale Eingebundenheit --> kooperative Arbeitsformen, Akzeptanz durch Lehrer
- Welche Bezugsnorm? Effekte individueller im vergleich zur sozialen: Mehr Spaß, bessere Mitarbeit weniger Schulangst bessere Leistungen realisitischere Zielsetzungen günstigeres Selbstkonzept
- Feedbackbegriff stammt aus der Kybernetik Vergleich eines Ist- mit einem Soll-Zustand Konstruktivistische perpektive: Angebot für Wissenkonstruktion
- Feedbackquellen andere Personen Aufgabenumfeld selbst
- Feedbackfunktionen Kognitiv: Aufzeigen von Fehlkonzepten Metakognitiv: Validierung der Selbstbeurteilung Motivational: Selbstwirksamkeitserleben, Reattribution
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