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Biologie (Subject) / Tier- und Pflanzenökologie (Lesson)
Ökologie und Ressourcenschutz
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- Phytozoenose = der pflanzliche Anteil einer Biozönose = Flora / Vegetation (Pflanzengesellschaften)
- Primäre Faktorenkomplexe --> Temperatur, Wasser, Licht, Chemie, Mechanik --> wirken am Standort nicht einzeln, sondern stehen in enger Beziehung zueinander
- Sekundäre Faktorenkomplexe klimatischer Faktorenkomplex orographischer Faktorenkomplex (Relief) edaphischer Faktorenkomplex (Boden) biotischer Faktorenkomplex
- Hohenheimer Grundwasserversuch beschreibt das Wachstum der Wiesengräser Bromus erectus (Aufrechte Trespe), Arrhenatherum elatius (Glatthafer) und Alopecurus pratensis (Wiesen-Fuchsschwanz) in einer Reinsaat und in einer Mischsaat in der Reinsaat bevorzugen alle Arten eine mittlere Distanz zum Grundwasser in der Mischsaat verdrängt der konkurrenzstarke Arrhenatherum den schwächeren Bromus auf die trockenen, grundwasserfernen und den schwächeren Alopecurus auf die feuchten, grundwassernahen Wuchsplätze
- Wovon ist die Strahlungsintensität abhängig? Breitengrad Inklinatin Exposition Infolge der Erdachsenneigung sind auf die Südhemisphäre die Nordhänge, auf der Nordhemisphäre die Südhänge strahlungsbegünstigt
- Definition Phänologie der Jahreszeiten Die zeitliche Festlegung für den mittleren Beginn verschiedener Entwicklungsstadien erfolgt nach: Laubentfaltung Blütezeit Fruchtreife Der Beginn der Apfelblüte gilt als der phänologische Frühlingsanfang
- Beschreiben Sie die Phänologie der Jahreszeiten Vorfrühling --> vom Blühbeginn der Hasel bis zum Blühbeginn der Narzissen Erstfrühling --> von der Laubentfaltung der Rosskastanie bis zum Blühbeginn des Apfels Vollfrühling --> vom Blühbeginn des Berg-Ahorns bis zum Blühbeginn des Pfaffenhütchens Frühsommer --> vom Blühbeginn des Winter-Roggens bis zu dem des Ligusters Hochsommer --> vom Fruchtbeginn der Roten Johannisbeere bis zu dem des Holunders Frühherbst --> vom Blühbeginn der Herbst-Zeitlosen bis zur Fruchtreife der Rosskastanie Spätherbst --> von der Laubverfärbung des Spitz-Ahorns bis zu der der Stiel-Eichen
- Was bedeutet Schossen? --> Streckung der Pflanzentriebe und Ausbildung von Blütenständen und damit den Übergang der Pflanze von der vegetativen in die generative Phase (Sprossbildung) erwünscht bei Winter-Getreiden unerwünscht bei Zuckerrüben
- Was bedeutet Blühinduktion? = Auslösung des Blühens Förderung der Blühfähigkeit durch Kältebehandlung von Pflanzen und Samen in Kombination mit anderen Reizen (z.B. Tageslänge) biannuelle Pflanzen werden im Rosettenstadium vernalisiert
- Welche Faktoren beeinflussen die Wasserbilanz? mittlere jährliche Niederschlagsmenge Regenzeiten, Trockenzeiten Klimatypen Tau, Nebel, Luftfeuchte Verdunstung Wasserversorgung Schnee
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- Wie ist die Bilanz des Wasserhaushaltes der Pflanze? tags negativ --> Wasserabgabe überwiegt nachts positiv --> Wasseraufnahme überwiegt negative Wasserbilanz --> Welkungserscheinungen Wasserspeicherung --> Sukkulenz
- Funktion des Lichts als Energiequelle Licht --> abiotischer Faktor Licht als Energiequelle, um aus anorganischen Stoffen organische Stoffe herzustellen --> Photosynthese --> steuert Wachstum
- Licht als Signalgeber Phytochrome als wichtige Photosensoren für die Steuerung der pflanzlichen Entwicklung durch Licht
- Welches ist das wichtigste Nährelement und in welcher Form wird es aufgenommen? Stickstoff als Ammonium-Ion (NH4+) als Nitrat-Ion (NO3-)
- Was bewirkt die Bodenreaktion? gibt die Konzentration von Wasserstoffionen (H+) im Boden an Maß für die Bodenreaktion ist der pH-Wert Ein Teil der H+-Ionen ist an Bodenkolloide gebunden und kann im Austausch gegen andere positiv geladene Ionen, wie Natrium (Na+), Kalium (K+), Calcium (Ca2+), Magnesium (Mg2+) (Bodenbasen, da sie basisch wirken), frei werden (Ionenaustauscher) Umgekehrt können H+-Ionen im Austausch gegen solche Ionen adsorbiert (Adsorption) werden. Entsprechend nimmt die Basensättigung ab. Auf diesen Ionenaustausch ist auch die Puffereigenschaft (Puffer) des Bodens zurückzuführen.
- Vikarianz im Hinblick auf pH-Wert die Trennung einer ursprünglich durchgängig verbreiteten Population oder Art in 2 oder mehr Populationen durch die Entwicklung einer räumlichen (geographische Vikarianz) oder standörtlichen Barriere --> der pH-Wert des Substrates bedingt die Bodenlösung und diese bewirkt das Auftreten charakteristischer Pflanzenarten und typischer Vegetationsformen: Azidophyten = säuretolerante Arten Basiphyten = säureempfindliche Arten
- Reaktion der Pflanze auf Stress wegen der Vielfalt von Stressoren und Stressantworten der Pflanzen gibt es kein allgemeingültiges Schema zur Stressbewältigun wenn eine Pflanze Stressoren nicht ausweichen kann, muss sie, um zu überleben, die Folgen im Gewebe minimieren (vermeiden) oder sie ertragen
- Welche Rolle spielen Mineralstoffe als Standortfaktor? Überangebot von einem oder mehreren wasserlöslichen Mineralstoffen im Boden führt zu physiologischen Störungen und letztlich zur Toxizität dieses Überangebot wirkt als selektierender Stressor es bilden sich Sippen (Taxa) heraus, die diese edaphischen (bodenabängigen) Stressparameter in unterschiedlicher Weise tolerieren
- Kennzeichnen Sie die Halophyten-Standorte! Salinität der Standorte verursacht durch: NaCl NaCO3 / Na2SO4 Solonezböden Solontschakböden
- Natürliche Schwermetallstandorte geogene und oberflächennahe Schwermetalllagerstätten
- Anthropogene Schwermetallstandorte Abbau-bedingte, Schwermetall-kontaminierte Bergbauanlagen und Bergbaufolgelandschaften
- Woher stammen Schwermetalle im Boden? Galmei Serpentinit
- Wirkung von Schwermetallen auf Pflanzen Überangebot führt zu physiologischen Schäden und letztlich zur Toxizität Schwermetalle wirken im Cytoplasma toxisch Überangebot wirkt als selektierender Stressor es bilden sich Sippen (Taxa) heraus, die den edaphischen Stressparameter "Schermetalle" in unterschiedlicher Weise tolerieren --> schwermetalltolerante Arten Chalkophyten = Metallophyten = Schwermetallpflanzen
- Wie erfolgt die Aufnahme der Schwermetalle? erschwert durch hohe Calcium- und Phosphatgehalte erleichtert durch hohe Protonen-Gehalte Wurzelexsudate können an Bodenpartikel absorbierte Schwermetallionen mobilisieren aber diese können sie auch im perirhizalen Raum komplexieren und so deren Aufnahme erschweren die Aufnahme von Schwermetallionen durch mit den Wurzeln verbundene Mykorrhiza erschwert
- Wie verteilen sich die Schwermetalle in den Pflanzen? Allokationsmechanismen kaum bekannt Akkumulation: in der Wurzel höher als im Spross und dessen Anhangsorganen in Früchten selbst bei hoher Schwermetallbelastung nahezu nicht vorhanden stark in den epidermalen Vakuolen der Blätter, aber nicht in den Stomata sehr stark in den Blattemergenzen (Blatthaaren) wie bei Halophyten Hyperakkumulatoren reichern wohl stark im Blattmesophyll an (Zn & Cd)
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