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Motivationspsychologie (Subject) / Motivationspsychologie (Lesson)
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- Welche Ereignisse führen besonders zum Auftreten von Warum-Fragen? - Negative Ereignisse - Wichtige Ereignisse- Überraschende Ereignisse
- Was sind Attributionstheorien? Wissenschaftliche Theorien über Attributionen (=naive Theorien über Kausalzusammenhänge)
- Wie errechnet sich Fritz Heiders Naiver Handlungsanalyse zufolge ein Handlungsergebnis? Personkraft + Umweltkraft = Handlungsergebnisbzw.Motivation * Können = Handlungsergebnis bzw.Motivation * (Macht - Schwierigkeit, Zufall, Gelegenheit) = Handlungsergebnis
- Wie errechnet sich Fritz Heiders Naiver Handlungsanalyse zufolge die Personkraft? Motivation * Macht = Personkraft
- Woraus setzt sich Fritz Heiders Naiver Handlungsanalyse zufolge die Umweltkraft zusammen? Schwierigkeit, Zufall, Gelegenheit
- Wie errechnet sich Fritz Heiders Naiver Handlungsanalyse zufolge das Konzept des Könnens? Macht - Schwierigkeit, Zufall = Können
- Was ist Phänomenale Kausalität? Nenne Experiment mit diesem Thema! Die Anwendung gestaltpsychologischer Prinzipien auf die Wahrnehmung kausaler Beziehungen. Beispiel:Intentionszuschreibung schematischer Darstellungen von Bewegungen (Heider & Simmer)oderZeitliche Variation des zusammentreffens von zwei Objekten (Albert Michotte)
- Was besagt John Stuart Mills Differenzmethode über die Wahrnehmung von Kausalität? Die Gegebenheit wird für einen Effekt verantwortlich gemacht, die vorhanden ist, wenn der Effekt vorhanden ist UND die nicht vorhanden ist, wenn der Effekt nicht vorhanden ist.
- Wie errechnet sich Anstrengung? Wie errechnet sich Fähigkeit? Anstrengung = Schwierigkeit FähigkeitFähigkeit = Schwierigkeit Anstrengung
- Was ist Äquifinaität? Viele Entwicklungswege führen zu einem ähnlichen Ergebnis
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- Was ist Multifinalität? Verschiedene Entwicklungswege führen zu unterschiedlichen Ergebnissen
- Was besagt Harold Kelleys Kovariationsprinzip, Kovariation und Kausale Schemata betreffend? Ein Effekt wird derjenigen seiner möglichen Ursache zugeschrieben, mit der er über die Zeit kovariiert
- Was ist Konsensusinformation? Was bedeutet hoher, was niedriger Konsensus? Information inwieweit ein Effekt über verschiedene Personen generalisierbar ist.Konsensus ↑ = Effekt tritt bei vielen Personen aufKonsensus ↓ = Effekt tritt bei wenigen/einer Personen auf
- Distinktheitsinformation (≈ Spezifität)Information darüber, ob ein Effekt bei einer oder bei viele Entitäten (=Bereiche, Situationen, Aufgabenarten, ...) ACHTUNG!:Distinktheit ↑ = eine Entität / wenige EntitätenDistinktheit ↓ = Viele Entitäten
- Konsistenzinformation? Information ob eine Effekt nur zu einem oder zu vielen Zeitpunkten auftritt. Konsistenz ↑ = Viele ZeitpunkteKonsistenz ↓ = ein Zeitpunkt / wenige Zeitpunkte
- Konsensus hoch, Distinktheit hoch, Konsistenz hoch Attribution auf ... ... Entität
- Konsensus niedrig, Distinktheit niedrig, Konsistenz hoch Attribution auf ... ... Person
- Konsensus niedrig, Distinktheit hoch, Konsistenz niedrig Attribution auf ... ... Zufall
- Konsensus niedrig, Distinktheit niedrig Attribution auf ... ... Person
- Konsensus hoch, Distinktheit hoch Attribution auf ... ... Entität
- Welche Fragen sollte man die Selbstwertdienlichkeit von Attributionen betreffend stellen? - Wie stark ist die Selbstwertdienliche Verzerrung im Attributionsprozess?- Sind die mitgeteilten Attributionen identisch mit den gefühlten Attributionen (oder: Soziale Erwünschtheit?)
- In welchen Fällen könnte implizite Kausalität von Sprache von Bedeutung sein? Nenne Beispiele! - Analyse von Gerichtsprotokollen (Sprachgebrauch: Staatsanwalt ↔ Verteidiger )- Berichterstattungen über Sportereignisse- ...
- Wie errechnet sich Atkinsons Leistungsmotivationstheorie zufolge die Tendenz Erfolg aufzusuchen? ME * WE * AE = TEin Worten:"Erfolgsmotiv" * "Erfolgswahrscheinlichkeit" * "Anreiz von Erfolg" = "Tendenz Erfolg aufzusuchen"
- Wie errechnet sich Atkinsons Leistungsmotivationstheorie zufolge die Tendenz Misserfolg zu meiden? MM * WM * AM = TMin Worten:"Misserfolgsmotiv" * "Misserfolgswahrscheinlichkeit" * "Anreiz von Erfolg"= "Tendenz Misserfolg zu vermeiden" (→ negative Größe)
- Wie errechnet sich Atkinsons Leistungsmotivationstheorie zufolge die "Resultierende Tendenz"? TE + TM = TR in Worten:"Tendenz Erfolg aufzusuchen" + "Tendenz Misserfolg zu meiden" = "Resultierende Tendenz"
- Wie errechnet sich Atkinsons Leistungsmotivationstheorie zufolge der Anreiz von Erfolg? 1 - WE = AEin Worten:1 - "Erfolgswahrscheinlichkeit" = "Anreiz von Erfolg"
- Wie errechnet sich Atkinsons Leistungsmotivationstheorie zufolge der Anreiz von Misserfolg? 1 - WM = AM in Worten:1 - "Wahrscheinlichkeit von Misserfolg" = "Anreiz von Misserfolg (negativ)"
- Person X hat ein hohes Erfolgsmotiv (Me = 2, Mm = 1) wie hoch ist ihre "Resultierende Tendenz" für leichte (We = .9), mittelschwere (We = .6) und schwere Aufgaben (We = .1)?? Aufgaben:leicht → TR niedrig (.09)mittel → TR hoch (.25)schwer → TR niedrig (.09)
- Person X hat ein mittleres Erfolgsmotiv (Me = 1, Mm = 1) wie hoch ist ihre "Resultierende Tendenz" für leichte (We = .9), mittelschwere (We = .6) und schwere Aufgaben (We = .1)?? Aufgaben: leicht → TR = 0mittel → TR = 0schwer → TR = 0
- Person X hat ein niedriges Erfolgsmotiv (Me = 1, Mm = 2) wie hoch ist ihre "Resultierende Tendenz" für leichte (We = .9), mittelschwere (We = .6) und schwere Aufgaben (We = .1)?? Aufgaben: leicht → gering negativ (- .09)mittel → stark negativ (- .25)schwer → gering negativ (- .09)d.h. sie wählt tendenziell eher leichte, oder schwere Aufgaben und meidet dagegen mittelschwere Aufgaben
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- Skinner System: Nenne Personvariable, Umweltvariable & Lernvariable! Personvariable: Verstärkungsgeschichte Umweltvariable: UmweltkontingenzenLernvariable: Reaktion ← Stimulus-Verbindung
- Hulls Motivationstheorie: Nenne Personvariable, Umweltvariable und Lernvariable! Personvariable: Trieb Umweltvariable: AnreizLernvariable: Habit
- Lewins Feldtheorie: Nenne Personvariable, Umweltvariable und Lernvariable! Personvariable: SpannungUmweltvariable: Zielmerkmale [Valenz?]Lernvariable: Psychologische Entfernung
- Attkinsons Leistungsmotivationstheorie: Nenne Personvariable, Umweltvariable und Lernvariable! Personvariable: Erfolgsmotiv (ME) bzw. Misserfolgsmotiv (MM)→ Als Fähigkeit zur Antizipation von Stolz nach Erfolg und Scham nach MisserfolgUmweltvariable: Anreiz von Erfolg (AE) bzw. von Misserfolg (AM)Lernvariable: Wahrscheinichkeit von Erfolg (WE) bzw. von Misserfolg (WM)
- Wer zeigt bei der Bearbeitung von angeblich schweren und leichten aber tatsächlich unlösbaren Aufgaben mehr Ausdauer? (Misserfolgsmotivierte ↔ Erfolgsmotivierte) mehr Ausdauer bei angeblich leicht: Erfolgsmotiviertemehr Ausdauer bei angeblich schwer: Misserfolgsmotivierte
- Was besagt das Konzept der Diagnostizität? Informationsgewinn als motivierender Faktor (nicht etwa hedonistische Motive wie anstreben von Stolz und vermeiden von Scham). Mittelschwere Aufgaben liefern mehr Informationsgehalt als schwere oder leichte (somit: Alternativerklärung)
- Was hat Kurt Lewin studiert? Philosophie & Medizin
- Was ist das zentrale Postulat der Gestaltpsychologie? Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!
- Nenne 5 Gestaltpsychologen! Max Wertheimer Fritz Heider Kurt Koffka Otto von Selz Wolfgang Köhler
- Nenne mindestens 3 Schüler Kurt Lewins! Maria Ovsiankina Vera Zeigarnik Käthe Lissner Leon Festinger Robert Sears Pauline Sears ...
- Warum ist Lewins Ansatz "ahistorisch"? Weil er sich mit den Kräften beschäftigt, die momentan vorhanden sind und auf eine Person einwirken. Die Vergangenheit dieser Person wird dagegen außer Acht gelassen.
- Woraus besteht Lewins Feldtheorie zufolge der "Lebensraum" einer Person? V = f (P,U) Lebensraum (V) also eine Funktion aus Person (P) und Umwelt (U)
- Nenne 3 dynamische Personkonstrukte (Lewins Feldtheorie zufolge) Spannung Bedürfnis Quasibedürfnis
- Nenne 3 Dynamische Umweltkonstrukte (Lewins Feldtheorie zufolge)! Valenz Psychologische Entfernung Kraft
- Wie errechnet sich Lewins Feldtheorie zufolge die Valenz? Valenz = Spannung * Merkmale des Zielobjekts
- Wie errechnet sich Lewins Feldtheorie zufolge die Kraft? Kraft = Valenz Entfernung
- Welche Arten von Verhalten unterscheidet Kurt Lewin (Taxonomie des Verhaltens)? - konsumatorisches Verhalten- instrumentelle Annäherung- Fluchtverhalten- Vermeidung
- Was ist konsumatorisches Verhalten? Nenne ein Beispiel! Organismus X bleibt an Ort A Ich bleibe Zuhause und warte auf den Pizzaman
- Was ist instrumentelles Annäherungsverhalten? Nenne ein Beispiel! Organismus X geht von Ort A zu Ort B Ich begebe mich (von meiner Wohnung) in die Mensa weil ich sie ausrauben möchte!
- Was ist Fluchtverhalten? Nenne ein Beispiel! Organismus X verlässt Ort A (flieht in an einen beliebigen anderen Ort) Ich fliehe aus der Mensa die ich ausgeraubt habe (wohin egal).