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SQ3 - Seminar (Subject) / 3 (Lesson)

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This lesson was created by Paco_Chicano.

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  • (Sport-) Wissenschaftliches Arbeiten (Wiederholung) Phänomen / Fragestellung  Theorie Literaturrecherche Hypothesenerstellung Wahl der Methode Datensammlung / Umgang mit Daten/Quellen Daten / Quellenauswertung Ergebnisdarstellung / Publikation
  • Theorie 1. a)  System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen und der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten  b)  Lehre über die allgemeinen Begriffe, Gesetze, Prinzipien eines bestimmten Bereichs der Wissenschaft, Kunst, Technik  2. a)  rein begriffliche, abstrakte (nicht praxisorientierte oder -bezogene) Betrachtung[sweise], Erfassung von etwas  b)  wirklichkeitsfremde Vorstellung; bloße Vermutung 
  • Wissenschaftliche Theorie Eine wissenschaftliche Theorie ist ein nach anerkannten Kriterien geordnetes und überprüftes bzw. überprüfbares System von Aussagen über einen bestimmten Gegenstandsbereich.  Beachte: - Strukturierter Zusammenhang von Aussagen! - Eine einzelne Aussage stellt noch keine Theorie dar!  
  • Funktionen von Theorien Epistemologische Funktion Wissenschaftliche Theorien systematisieren das Wissen über einen Gegenstandsbereich, d.h. sie orientieren über bestimmte Realitätsausschnitte (griech. episteme: Erkenntnis, Wissen). In diesem Sinne stellen sie sprachlich-symbolische Repräsentationen der Wirklichkeit dar.  Praxeologische Funktion Wissenschaftliche Theorien bilden – nach dem Motto „Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“ – eine wesentliche Grundlage für die Veränderung der Praxis, d.h. sie steuern praktisches Handeln. Kommunikative Funktion Wissenschaftliche Theorien dienen der möglichst ökonomischen und unmißverständlichen [sic!] Weitergabe eigener Erfahrungen und Einsichten an andere, d.h. sie vermitteln Orientierungen und Handlungsprinzipien. Zentrale Aspekte sind hierbei die Verständlichkeit und Eindeutigkeit der Aussagen. 
  • Erkenntniswert wissenschaftlicher Theorien Systemischer Wert Sparsamkeit:Gute Theorien haben wenige Annahmen. Widerspruchsfreiheit:Eine Theorie darf keinen logischen Gesetzen widersprechen. Fruchtbarkeit:Eine Theorie soll einen möglichst großen Bereich abdecken und offen sein. Empirischer Wert VerifikationEine Theorie sollte für alle Personen gelten. FalsifikationWenn eine Untersuchung das Gegenteil beweist, ist eine Theorie nicht mehr haltbar Pragmatische BewährungJe mehr Untersuchungen eine Theorie bestätigen, desto besser die Theorie Man kann eine Theorie niemals endgültig verifizieren oder falsifizieren, sondern lediglich Bewährungs- oder Bestätigungsgrade feststellen.  
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