Einleitung
Rechtliche Maßnahmen gege Benachteiligung d. Frau, aber: bis heute faktisch nicht umgeserzt (Sphärentrennung, "Männl." Ernährermodell) Familie u. Arbeitsmarkt durch sozialstaatl. Regelungen ineinander verschränkt Gesellschaftl. Wandel d. Ernährermodells: "Männl." Ernährermodell > Angleichung Bildungschancen, steigernde Erwerbstätigkeit v. Frauen, Wandel v. Lebensformen/Egalisierung v. Paarbez. > sozialstaatl. Wandel zum modifiziertes Zweiverdiener-Modell (Adult-Worker-Modell) aber: Re-Traditionierung d. Arbeitsteilung in Ehe
soz. Ungleichheit
Zentral: Ressourcen (Macht, Bildung, Einkommen...) und deren (ungleiche) Verteilung zw. gesellschaftl. Gruppen Soz. Ungleichheit = wenn Menschen Zugehörige als soz. Kategorien ungleichen Zugang zu sozialen Positionen haben Diese Positionen systematisch mit vorteilhaften oder nachteiligen Handlungs- und Lebensbedingungen verbunden sind Diese Begünstigungen/Benachteiligungen dauerhaft sind
Strukturebenen soz. Ungleichheit
Determinanten: soz. Merkmale, die Zugehörigkeit zu soz. Gruppen definieren > Grundlage für Vor-/Nachteile (zb. soz. Herkunft) Dimensionen: wichtigste Arten von Vor-/Nachteilen (zb. Bildung) Mechanismen: soz. Prozesse/Mechanismen, durch die Zugehörigkeit zu best. soz. Gruppe zu Vor-/Nachteilen führt Segregation (Geschlechter, Arbeitsmarkt): Vertikale Segregation: Verteilung v. Männern/Frauen auf unterschiedl. hierarchische Positionen Horizontale Segregation: Verteilung v. Männern/Frauen auf unterschiedl. Berufe (existiert + zeitl. stabi)
zentrale Konzepte d. Geschlechterforschung
Patriarchische Gesellschaft (Hierarchie) > Kritik > Frauenbewegung Emanzipation Androzentrismus Geschlechtsblindheit/männl. Sicht in Wissenschaft Erklärung v. Macht u. Ungleichheiten in Geschelchterverhältnissen System d. Zweigeschlechtlichkeit als zentrales Problem "common sense" zu Geschlecht: 2 Geschlechter (binär), biologisch gegeben u.uneränderlich jeder gehört einem Geschlecht an, Genitalien objektiver Beweis Sex: körperliches, biologisches Geschlecht (gegeben u. unveränderlich) Gender: soziales Geschlecht, soz. u. kulturell geprägt (typ. männl/weibl. Verhalten) Kritik: Zweigeschlechtlichkeit bleibt, "sex" bleibt ahistorisch u. biologisch (aber: "sex" ebenfalls soz. konstruiert!)
sozialkonstruktivistische Perspektive der Geschlechterforsch.
Geschlecht wird in soz. Prozessen hergestellt > Doing Gender Geschlecht nicht gegeben u. festgelegt es gibt keine natürliche Wesensbestimmung d. Frau Zweigeschlechtlichkeit = soz. Kontruktion Vorstellungen v. Geschlecht variieren nach gesellschaftl.-kulturellen Kontexten histor. Kontexten
neuere Entwickl. d. Geschlechterforsch.
Ausdifferenzierung d. Männerforschung Intersektionalitätsdebatte: neben Geschlecht weitere Ungleichheitskategorien relevant Queer Theory: Kritik an kategoriellen Festschreibungen; Dekonstruktion v. Identitäten, Machtformen, Normen (zb. Heterosexualität)
Wohlfahrtsstaat u. Geschlecht
Esping-Andersen Modell: Dekommodifizierung: Marktunabh. Stratifizierung: Ungleichheiten Liberale Wohlfahrtsstaaten: Marktorientiert > kommodifiziert (USA) konservative WFS: Familienorientiert > weniger kommodifiziert (DE) sozialdemokrat. WFS > dekommodifiziert (Skandinavien) Kritik: Kultur, Geschlecht/Frauen vernachlässigt, Frauen eher familialisiert als kommodifiziert Geschlechterpolitiken v. WFS haben Einfluss auf Geschlechterverhältnisse Förderung Erwerbsarbeit/Kommodifizierung v. Frauen Kinderbetreuung