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Evolutionäre Theorien des Verhaltens (Subject) / Evolutionäre Theorien des Verhaltens (Lesson)

Evolutionäre Theorien des Verhaltens

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  • Was ist die Kritik des Behaviorismus am Instinktbegriff? Anlage (und Instinkt) spielt im Vergleich zu Gelerntem eine unbedeutende Rolle.
  • Nenne drei Behavioristen! Ivan PavlovJohn B. WatsonBurrhus Frederic Skinner
  • Was war das positive Versprechen des Behaviorismus? Lernprozesse können jedes Verhalten beliebig modifizieren.
  • Wofür steht SSSM? "Social Science Standard Model"(dt. Standardmodell der Sozialwissenschaften)
  • Wovon geht das SSSM aus? Gehirn eines Neugeborenen als "Tabula Rasa"
  • Was ist Eugenik? Geisteshaltung mit der Zielsetzung menschliches Erbgut zu erhalten (= negative Eugenik)oder zu "verbessern" (= positive Eugenik)
  • Nenne Methoden der Eugenik! (Getrennt nach: Bezug auf Gene des Individuums oder einer Population) Bezug auf Gene eines Individuums:EmpfängnisverhütungAbtreibungGentherapieBezug auf Gene einer Population:SterilisationsprogrammeSelektion von Samenspendernetc.
  • Nenne Vertreter der Eugenik Bewegung! Francis Galton (Darwin's Cousin)Karl Pearson (Pearsonkorrelation)
  • Nenne drei Ethologen! Konrad LorenzNikolaas TinbergenIrenäus Eibl-Eibesfeldt
  • Nenne Beispiele für Fixierte Verhaltensmuster! - Prägung (z. B. von Graugänsen)- Kindchenschema
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  • Was gilt für fixierte Verhaltensmuster? - konstante Form- artspezifisch- nicht verlernbar- müssen nicht gelernt werden- von Stimuli ausgelöst
  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Kindchenschema"? Kindliche Proportionen, die bei adulten Lebensformen Fürsorgeverhalten auslösen.(großer Kopf, runde Wangen, große Augen etc.)
  • Welche Bedeutung haben die Buchstaben im ABCDEF-Modell der Verhaltenserklärung von Nikolaas Tinbergen? AB = Animal Behavior (auch human behavior) = zu erklärendes VerhaltenC = Causes = unmittelbare GründeD = Development = Entwicklung des Verhaltens (ontogenetisch)E = Evolution = Evolution (Phylogenese) des VerhaltensF = Function = Funktion des Verhaltens
  • Wovon geht der Kulturrelativismus aus? ... dass es zwischen verschiedenen Kulturen erheblich Unterschiede in Denken und Fühlen gibt (falsch!)
  • Was ist Ethologie? Verhaltensbiologie (auch "klassische" vergleichende Verhaltensforschung)
  • definiere "Spezies"! Grundeinheit biologischer Systematik zur Gruppierung von Individuen.Gekennzeichnet dadurch, dass gegengeschlechtliche Mitglieder reproduktionsfähigen Nachwuchs zeugen können.
  • Was ist eine Population? Eine Gruppe von Individuen gleicher Art.
  • Worauf beziehen sich Merkmale (im Evolutionskontext)? auf Habitus und Morphologie.
  • definiere "Variation"! Merkmalsunterschiede innerhalb einer Art.
  • definiere "Vererbung"! Übertragung von Merkmalen von Lebewesen auf ihre Nachkommen.
  • Was sind "neue Merkmale" und wodurch entstehen sie? Noch nie dagewesene Merkmale oder bekannte Merkmale mit neuer Ausprägung.Genetische Mutationen oder Rekombinationen.
  • In welchem Zusammenhang stehen "Ressourcen, Konkurrenz und Nachkommenzahl"? Ressorcen sind begrenzt aber notwendig für Überleben und Fortpflanzung.Logische Folge: Kampf um die Ressourcen (= Konkurrenz)Erfolgreiche Individuen haben viele, erfolglose wenig oder keine Nachkommen.
  • Was sind Ressourcen-relevante-Adaptionen? Ausprägungen von Merkmalen, die einen Vorteil im Kampf um die Ressourcen bedeuten.
  • Wann entstehen neue Arten? wenn sich die Merkmaler zweier Sub-Spezies so stark von den Merkmalen ihres gemeinsamen Vorfahren unterscheiden, dass es für sie nichtmehr möglich ist reproduktionsfähigen Nachwuchs zu zeugen.
  • definiere Adaption! Anpassungsleistung eines Individuums an seine Umwelt im Sinne der natürlichen Selektion.
  • Nenne Anpassungsleistungen! - Zugang zu Nahrung- Flucht vor Feinden- Zugang zu Geschlechtspartnern- Vorteile gegenüber Rivalen gleicher Art- ...
  • Was ist Ontogenese? Entwicklungsgeschichte eines Individuums vom Embryo zur adulten Form.
  • Was ist Phylogenese? Evolutionäre Entwicklungsgeschichte einer Spezies.
  • Wird eine Art durch natürliche Selektion besser? NEIN! - Sie wird nur besser angepasst.
  • Wer selegiert bei der Natürlichen Selektion? Niemand!
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  • Warum hat die Evolution es nicht möglich gemacht erworbene Phänotypische Merkmale auf den Genotyp zu übertragen? mit Ausnahme von Lernprozessen sind viele phänotypische Veränderungen negativ!(Krankheit, Alter, Verletzung)
  • Welches Paradox bezeichnet man als "Altruismusproblem"? Natürliche Selektion steht im Sinne des Individuums und seines reproduktiven Erfolgs, wieso also die Kosten in Kauf nehmen, die durch Hilfeverhalten entstehen?
  • Was besagt Hamilton's rule? Altruismus lohnt sich nur, wenn der langfristige Nutzen für die Genweitergabe größer ist, als die aufgebrachten Kosten.
  • Was bedeutet "Altruismus" alltagssprachlich? Selbstloses Verhalten
  • Wonach richtet sich "Kin-Selection"? (dt. Verwandtenselektion)nach dem Verwandtschaftsgrad. Verwandtenhilfe erhöht die wahrscheinlichkeit "eigene Gene" in Folgegenerationen zu erhalten.
  • Was ist ein Sexueller Dimorphismus? Ein Merkmalsunterschied weiblicher und männlicher Individuen einer Art.
  • Was ist Sexuelle Selektion? Selektion der Merkmale eines Geschlechts durch Merkmalspräferenzen des anderen Geschlechts der jeweiligen Art.
  • Was sind die Kriterien der Adaption nach Williams, 1966 - genetische Zuverlässigkeit- Ökonomie (Nutzen > Kosten)- effiziente Lösung eines Problems
  • Welchen Kompromiss muss eine Adaption eingehen? einen Kompromiss zwischen Kosten und Nutzen eines Merkmals.
  • definiere "Fitness" (Im Sinne Charles Darwin's) Maß für die Anpassung eines Individuums an seine Umwelt. Messbar anhand der Nachkommenzahl.
  • An welche Umwelt sind wir der Evolutionären Psychologie zufolge adaptiert? an eine Umwelt, wie sie vor 2.000.000 - 40.000 Jahren war.
  • An welche Umwelt sind wir laut Anthropologie, Ethologie & Soziobiologie adaptiert? an heutige Umweltverhältnisse
  • Welche drei Kriterien muss eine kognitive Adaption erfüllen? Eine Entscheidung muss getroffen werden das Merkmal ist zielgerichtet Es gibt eine kognitive Repräsentation die über direkt zuängliche Information hinausgeht
  • Welche vier Teilgebiete fallen unter den Begriff "Darwin'sche Anthropologie"? Menschliche Soziobiologie Soziobiologie Human Behavioral Ecology Ethologie
  • definiere "Selektion"! Das unterschiedliche Überleben von Genen.
  • Je wählerischer ein Individuum bei der Partnerwahl, desto mehr ___________ erwartet es von seinem Partner. Commitment / Engagement
  • Intrasexuelle Selektion Gleichgeschlechtliche Konkurrenz um anderes Geschlecht.
  • Intersexuelle Selektion Ein Geschlecht ist anderem Geschlecht gegenüber wählerisch.
  • Je größer der Harem desto _______________ die Männchen! größer und schwerer (Innergeschlechtliche Konkurrenz aufgrund großer reproduktiver Varianz)
  • Welche Aussage trifft "Bateman's Principle? Die reproduktive Varianz männlicher Individuen ist i. d. R. größer als die reproduktive Varianz weiblicher Individuen.