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Psychologie (Subject) / Evolutionspsychologie (Lesson)
- Die Geschichte der Menschheit - 4 Mrd Jahre: Erde entsteht - 220 Mio Jahren: Säugetiere - 30 Mio Jahren: Primaten - 7 Mio Jahren: Hominden - 150000 Jahre: Homo Sapiens (in Afrika) Einwanderung in die Welt - 50000 : Vorderasien & Australien - 30000 : Zentraleuropa - 20000 : Hinteres Asien & Alaska & Amerika - 10000 : Südamerika - 10000 : Sesshaft in Irak - + 15. Jh: überlegene Großmächte beginnen, Welt zu erobern + 1750: Industrielle Revolution l erstmalige Zunahme im Wohlstand Ackerbau und Viezucht (Nahrung produzieren, um große Anzahl an Kriegern zu ernähren -> Vielzahl von Einkorn, Tierarten, anstrengendes und nicht undbeding glücklicheres Leben Jäger und Sammler in Gruppen von 50-150 und essen, was sie fanden (Nomaden)
- Conditio Humana Spannungsverhältnis: Unser Körper und unser Geist sind an eine Existenz als Jäger und Sammler angepasst. Verhalten, was in der EEA adaptiv war sind unter heutigen Bedingungen oft maladaptiv (süße und fettige Speisen)
- Psychologie Lehre vom Erleben und Verhalten des Menschen -> Interdisziplinarität verschiedener Wissenschaften -> Es gibt keine Theorie, die in der Lage ist, der Fülle des Lebens und menschlicher Psyche gerecht zu werden
- Die Evolutionstheroie - Charles Darwin 1859: The Origin of Species (extrem simple Theorie) Grundlegende Annahmen (bei allen Menschen, Tieren, Pflanzen) Individuen gleicher Art unterscheiden sich Kinder gleichen ihren Eltern, weil sich Eigenschaften vererben Realtive Überlebenswahrscheinlichkeiten unterscheiden sich: Alle Spezies produzieren viel mehr Nachkommen, als für den Bestand der Population notwendig wären, d.h. nur ein Teil aller Organismen erreicht ein Alter, in dem sie sich fortpflanzen können. Es herrscht ständiger Wettbewerb um knappe Ressourcen. ♣ Wettbewerb überleben ♣Zufälliges Überleben ♣Unterschiede in der relativen Überlebenswahrscheinlichkeit: Die Organismen überleben, die am besten an die Umweltbedingungen angepasst sind (survival of the fittest) Variation in kontinuierlichen Merkmalen: Intelligenz, Größe, Kraft (Eisbär) Adaptive Mutationen: Fehler in der Rekombination der elterlichen DNA, meist nachteilig (Laktose l in Asien ist Tiermilch nicht Teil der Kultur) ⇒ Relative Reproduktionsvorteile müssen nicht groß sein, um in Laufe der Zeit große Wirkung zu haben (130.000 Generationen seit Beginn der Menschheit und Gegenwart) Subtyp A und Subtyp B ◊ Natürliche Selektion führt zur Fortpflanzung von Subtypen mit adaptiven Eigenschaften und zum Aussterben von Subtypen mit maladaptiven Eigenschaften. ◊ Kleine Unterschiede und Konkurrenzkampf sorgen dafür, dass diese im Laufe der Evolution immer besser an ihre Umwelt angepasst werden ⇒ Kein Lebewesen passt sich genetisch an seine Natur an, sondern die bereits am besten angepassten haben die höchste Überlebenswahrscheinlichkeit Evolution= Die nicht intendierte Konsequenz eines immerwährenden Selektionsprozesses -> einzige plausible Alternativenerklärung "blinder Uhrenmacher"
- Entstehung verschiedener Arten l Darwin Anpassung an ökologische Nische 2 Organismen = 2 verschiedene Arten, wenn sich diese nicht untereinander fortpflanzen können
- Ansichten der modernen Evolutionspsychologie Mensch ist nur erkärbar als das Produkt seiner evolutionären Vergangenheit Die Psyche des Homo Sapiens hat sich nicht schwer verändert Evolutionäres Erbe → beeinflusst unser Denken + Motive + Emotionen + Verhalten Unterschied zwischen der EEA und heute Erklärungen aus evolutionärer Vergangenheit rein deskriptiv und nicht moralisch Ansicht 1: Proximate vs. ultimate Ebene Proximate Ebene: Welche psychischen und physischen Prozesse führen zu einem Verhalten? Ultimate Ebene: Welcher langfristige adaptive Nutzen hat der proximate Mechanismus? → Wichtig für Evolutionspsychologie Ansicht 2: Vergangenheit determiniert die Gegenwart Conditio Humana: Menschen sind nciht an ihre gegenwärtige, hoch komplexe Umwelt adaptiert, sondern an die EEA (kann heute maladaptiv sein) Ansicht 3: Moral: Kein Urteil über Moralität des untersuchten Gegenstands Vorwurf: Status Quo sei unveränderbar und sexuelle Gewalt, Rassismus würde gerechtfertigt Ansicht 4: Anekdoten l "just so stories" Problem: Bereits vorhandenes Wissen im Nachhinein erklären. Eine gute Tehorie sagt, welche Forschungshypothese sich darauf ableiten lässt -> sie soll neues Phänomen erklären
- Exkurs: Warum gibt es so wenig Kinder? In EEA: positive Korrelation zwischen Reproduktionsrate und Ressourcenausstattung durch gute Lebensbedingungen (welche Ressourcen spar, die für Fortpflanzung verwendet werden können Heute: negative Korrelation zwischen Reproduktionsrate und Ressourcenausstattung (sozialer Status) - Akademiker l Reiche vs. Arme Länder Evolutionspsychologisch: Unterschied zwischen EEA und heute, mangelne Anpassung der conditio humana von der EEA an die moderne Umwet
- Verhaltensökologische Ansicht Gehen davon aus, dass alles Verhalten unter gegebenen Umweltbedingungen und unter Berücksichtigung aller Alternativen geeignet ist, um den Reproduktionserfolg zu erklären
- Sexuelle Selektion Männer und Frauen konkurrieren um die attraktivsten Sexualpartner Nur Organismen mit einem hinreichend großem Sexualtrieb können überleben (Aale im Gold von Mexiko) Maximierung der Lebenserwartung steht oft im Widerspruch zum Erhöhen der eigenen reprodutiven Fitness (Pfau -> handicapping) Unterschied Mann/Frau: Durchschnittliche Kinderzahl ist gleich (Kind hat immer eine Mutter und einen Vater) Varianz des Fortpflanzungserfolg: ungleich verteilt bei Männern Kaum Varianz bei Frauen
- Handicapping Die Ressourcen sind so gut, dass sie verschwendet werden können durch Einschränkung
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