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Psychologie (Subject) / Neuropsychologie (Lesson)

Neuropsychologie bei Prof. Wood, Uni Graz

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  • Das dysexekutive Syndrom (2) Je größer die Anzahl anAlternativen, desto geringer dieAnzahl an produzierten Lösungen• Regelverletzung im kognitivensowie sozialen Kontext• Pedanterie und Unordnung• UnpassendesKommunikationsverhalten• Mangelnde Selbstbeherrschungund Selbstkontrolle (Spielsucht,Alkoholismus) Egozentrik und Verlust an Empathieund Insight über sich selbst• Vereinsamung, Verwahrlosung• Mangelnde Einsicht über das eigeneVerhalten• Antrieblosigkeit und Apathie• Psychische Akinese• Plazidität <- Psychochirurgie• Akinetischer Mutismus• Motorische Perseverationen• „Utilization behavior" Imitationsverhalten
  • Symptomatik beim dysexekutive Syndrom Die Läsionslokalisation entscheidet vielüber welche Symptomen am stärkstensich herausstechen• Je stärker die zentralen Kontrollegefordert wird, desto stärker dieStörung: neue, komplexe oder wenigstrukturierte Situationen sindbesonders problematisc
  • Neuroanatomie und Konnektivität beim dysexekutiven Syndrom Mesiale Oberfläche: Wenig Antrieb,wenige Spontanität, Akinesie(Lobectomie)• Dorsoventrale Oberfläche: Apathie,psychomotorische Lähmung,Stimulusgefangenheit, Handlung vs. WortDiskrepanz, Kein Abstraktionsvermögen,Kategorisierung und Flexibilität• Orbitofrontale Oberfläche: Desinhibierungim sozialen Verhalten, Euphorie,Impulsivität, Ablenkbarkeit, schlechteUrteilskraft
  • Diffuse Gehirnläsionen Hirnschädeltrauma ist eine derhäufigsten Gründen frontalerSymptome (Aufmerksamkeit,Gedächtnis und Exekutivfunktionen)• Müdigkeit• Persönlichkeitsveränderungen• Gravierende soziale und familiäreSchwierigkeiten• 2/3 der Patienten scheiden sich nachdem Trauma
  • Alltagsrelevanz und Rehabilitation (diffuse Gehirnläsionen) • Selbstkontrolle kognitiver Leistungen und des Verhaltens,Problemlösen in erwarteten sowie unerwarteten Situationen• Gravierende Persönlichkeitsveränderungen• Planen und Durchführen langfristigen Ziele• Impulskontrolle, Rückkehr in die Routine• Überforderung vermeiden• Individuelle und Familienberatung oder Therapie
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