Kompetenzprofil (Subject) / Förderdiagnostik (Lesson)
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FD 22.1.15 Alois Buholzer Förderdiagnostisches Sehen, Denken und Handeln (2006)
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- Abb. 8 Zyklisches Modell der Diagnostik in den Phasen der Bestandesaufnahme, Förderplanung und Lernprozessbegleitung (Schuck, 2004) Buholzer S. 39 Das Modell ist zyklisch aufgebaut und erlaubt daher wechselseitige Anpassungen, sowohl bei der Förderplanung wie auch bei der eigentlichen Lernprozessbegleitung. Bestandesaufnahme und Entwicklung eines Förderkonzeptes (die diagnostische Phase 1) Der Förderplan: die realisierbaren pädagogischen Massnahmen, Ort der Förderung, Zeithorizonte und Vereinbarungen Lernprozessbegleitung und Evaluation (die pädagogische Phase und die zweite diagnostische Phase)
- Abb.9: Schema der diagnostischen Arbeit (Wender 2000) Buholzer S. 40 Abb. 10: Modell der strategieorientierten Förderdiagnostik (Grissemann 1998) Buholzer S. 42 Zusammenstellung zentraler Merkmale der FD: FD untersucht die Problemsituatiion, behindernde Bedingungen und beeinträchtigte Erziehungs- und Lernprozesse FD deckt den individuellen Aneignungsprozess eines Lerninhalts auf FD findet im Diskurs statt FD macht qualitative Aussagen FD entwickelt Arbeitshypothesen statt Etiketten FD ist ressourcenorientiert FD findet unterrichtsimmanent statt FD dient als Grundlage für die Förderplanung FD weist verschiedene Akzentuierungen auf FD ist im System verankert
- Stolpersteine Diagnose: Einzelprobleme bzw. Einzelvariablen.. Überberwertung des aktuellen Problems, dies kann dazuführen, dass kritische Gedanken nicht mehr in Überlegungen miteinbezogen werden es werden nur hypothesengerechte Informationen ausgesucht, und unpassende Informationen ausgeblendet Diagnosen haben oftmals die Tendenz, auf eine bestimmte Zentralidee reduziert zu werden. steigender Wissensstand, zunehmnde Verknüpfungen und die Erkenntnis, dass man nie über alle Informationen verfügen kann, können zu einer Informationsvermeidung führen.
- Stolperstein Förderung: Ziele könnnen zuwenig konkret gefasst sein Minutiöse Detailplanung oder zu grobe Planungen können störungsanfällig sein, d.h. zuwenig ausreichende Kriterien für konkrete Hilfen und Massnahmen. Bewährte Massnahmen werden ungeprüft und ohne Berücksichtigung des vorliegenden Phänomens angewendet werden
- Stolperstein Evaluation: die Folgen eigener Entscheidungen und Massnahmenplanungen werden nicht überprüft im förderdiagnostischen Prozess ist die LP gleichzeitig Subjekt und Objekt. Eigene pädagogische Arbeit muss reflektiert werden.
- Zusammenstellung Evaluation: -Formative Evaluation -Summative Evaluation -Methoden Formative Evaluation Summative Evaluation Methoden
- Evaluation Was gehört zu: - Formative Evaluation - Summative Evaluation - Methoden Formative Evaluation: Begleitende Evaluation des Lernprozesses Summative Evaluation: Abschliessende Bilanzierung der Fördersequenz in Bezug auf: - Diagnostische Arbeitshypothesen (inkl. Angaben aus der Lernbiografie), - Förderziele - Fördermassnahmen Methoden: Selbsteinschätzung der Schülerin des Schülers, Wiederholte Datenerfassung, Selbstreflexion der LP
- Lernbiografie/Definition Lernbiographie Gesamtheit der Erfahrungen, die ein Mensch in seiner Schul- oder Ausbildungszeit gesammelt hat. Diese Erfahrungen prägen das Verhalten in Bildungssituationen. Durch Bewusstmachung der eigenen Lernbiographie lassen sich Änderungen im Lernverhalten einleiten. ( Biographie)Gefunden auf http://www.enzyklo.de/lokal/40027
- 1.Was gehört zur formativen Evaluation? 2.Was zur summativen Evaluation? 3.Und welche Methoden werden angewendet? Begeleitende Evaluation des Lernprozesses Abschliessende Bilanzierung der Fördersequenz in Bezug auf: Diagnostische Arbeitshypothesesn/Förderziele/Fördermassnahmen Selbsteinschätzung/Wiederholte Datenerfassung/Selbstreflexion
