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Psychologie (Subject) / Kognition und Bewusstsein (Lesson)

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  • Dual Process Theories Unser kognitiver Apparat besteht und zwei parallelen Systemen Beim menschlichen Denken und Handeln lassen sich System 1 (Unbewusstes System) und System 2 (Bewusstes System) eingeteilt. System 1 l Unbewusst Assoziativ Automativ Intuitiv Introspektiv nicht zugänglich Phylogenetisch alt Parallel Introspektiv nicht zugänglich Ganzheitlich Schnell Wenig anstrengend ⇒ Unbewusster Autopilot -> Visuelle Wahrnehmung System 2 l Bewusst Anstrengend Analytisch Regelbasiert Rational/Reflexiv Introspektiv zugänglich Kontrolliert Sequentiell Langsam Phylogenetisch neu ⇒ Immer nur eine Aufgabe bewältigen: Lehrbuch schrieben ♥Fazit Bewusste Handlungen und Entscheidungen sind flexibel und kontrolliert, jedoch wenig effizient und ressourcenraubend Unbewusste Handlungen und Entscheidungen sind fehlerbehafter und relativ starr, dagegen effizienter und "preiswerter" Effiziente Zusammenarbeit gelingt nicht immer -> Selbstkontrollprobleme
  • Welche Fähigkeiten unterscheiden den Mensch in hohem Maße von allen anderen Tieren? Sprachfähigkeit Fähigkeit zur Empathie Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Realität und Phantasie Falsche Annahme: Der Mensch unterscheidet sich von Tieren in seiner Intelligenz --------> Eingie Spezies verfügen auch über ganz erstaunliche kognitive Fähigkeiten Aale, Adler, Schimpansen Baumeister: "human beings are capable of more complex, abstract and otherwise intelligent thought than any other species"
  • Sprache Homo Sapiens ist die einzige Spezies mit einem elaborierten Sprachvermögen Menschliche Sprache hat eine arbiträre Zuweisung von Wörtern zu ihrem Bedeutungsinhalt, wilkürlich, nur wenig lautmalerische Begriffe Eine universelle Grammatik ( Vielzahl von Kombinationen arbiträrer Begriffe verknüpfen), Unterscheidung zwischen Substantiven, Verben, Adjektiven, Pinker: direkte Adaptivität der Universalgrammatik, Universalgrammatik ist angeboren und Sprache hängt von Umwelt ab Ermöglicht Weitergabe von Wissen (sich über Zeit und Raum verständigen) Zuwach des Wortschatzes 13 Wörter am Tag zwischen dem 2. und 18. Lebensjahr   Erfindung der Schrift vor 2700 Jahren ( verhindert Vergessen von Informationen und ermöglicht Kommunikation, willkürliches Zuordnen von Zeichen zu Lauten, die vom Leser in Laute zurückübersetzt werden konnten) Erfindung der Buchdruckerkunst und des Computers
  • Selbstbewusstsein und Empathie Fähigkeit zur Empathie => Menschen können die Welt aus der Perspektive eines anderen sehen 1. VORSTUFE: Sich selbst als Subjekt wahrnehmen, das über seine eigenen Person, Wünsche, Ziele und Ängste refkeltieren kann  2. Stufe: Auch andere Menschen werden als Subjekte wahrgenommen, die eigene Wünsche, Ziele, Ängste haben, die sich von den anderen unterscheiden können ⇒Theory of Mind: Das Bewusstsein, ein handelnder Subjekt zu sein, das sich von anderen handelnden Subjekten unterscheidet, Menschen haben die subjektive Theorie, dass auch andere Menschen über ein Bewusstsein verfügen.  Beispiel Sally & Anne ⇓ Anlügen, Manipulieren durch dieses Bewusstsein
  • Phantasie und ihr Zweck Möglichket zur Vorstellung anderer Weltzustände Phantasiespiele bei Kindern und Erwachsenen Umgang mit Fiktion: Wir reagieren zum Teil emotional intensiv, sind und der Fiktionalität des Geschehens jedoch vollständig bewusst Beispiel: Titanic Wozu dient Phantasie? Mentale Probehandlug l Szenarien entwerfen, sich Konsequenzen vorstellen und aufgrund dessen entscheiden, ob die Handlung ausgeführt werden soll oder nicht
  • Heuristiken und kluge Daumenregeln Heuristiken sind einfache Daumenregeln, die in einem bestimmten Kontext ohne großen Aufwand und in hoher Geschwindigkeit zu einer Entscheidung führen Heuristiken basieren nicht auf elaorierten und rationalen Überlegungen ⇒Teilfähigkeit der modularen Intelligenz: Heuristiken Eigenschaften von Entscheidungsheuristiken Manchmal ist es besser, weniger zu wissen. Menschliches Vergessen hat eine Funktion → Fluency Heuristic → was sich leicht und schnell erinnern lässt, weil nur wenige Informationen vorhanden sind, hält man für korrekte Erinnerungen Die Anwendung von Heuristiken kann unter bestimmten Bedingungen systematisch in die Irre führen Die Anwendung von Heuristiken lohnt sich immer dann, wenn es zu ihrer Nutzung keine Alternativen gibt ⇒ Modellernen: Befolgung sozialer Normen, Mehrheit folgen, imitieren  Rekognitionsheuristik: Wenn eins aus zwei Objekten bekannt ist hat dieses den höheren Wert Fluency Heuristic: Man hält alles, was sich leicht ung schnell erinnern lässt für korrekte Erinnerungen Default Heuristic: Man sollte sich an die Vorgabe halten, die anscheinend gesellschaftliche Erwartungen zum Ausdruck bringt Adaptive Heurstik: Intuitives Wissen (Evolution) -> Einfädeln auf der Autobahn
  • Bewusster vs. Unbewusster Apparat Nicht-menschliche Spezies haben kein oder nur ein sehr rudimentäres Bewusstsein und sind trotzdem in der Lage, sehr komplexe kognitive Leistungen durchzuführen ⇒ Auch bei Menschen spielen unbewusste Prozesse eine sehr wichtige Rolle Menschen haben ein Bewusstsein, weil dieses ihnen dabei hilft, flexibel und zielgesteuert auf komplexe und neue Umwelten zu reagieren Beispiel: Nach Schlaganfall muss dem Patienten der menschlcieh Bewegungsapparat kognitiv begreiflich gemacht werden l den menschlichen Bewegungsapparat kognitiv begreiflich machen  Viele Funktionen des Menschen sind unbewusst bereits so perfektioniert, dass sie durch willentliche Kontrolle kaum verbessert werden könnten Viele Verhaltenseisen werden nach einer gewissen Dauer "automatisiert"  Unbewusste Informationsverarbeitung (unbewusst praktizieren)
  • Warum sind manche menschliche Handlungen bewusst und andere unbewusst? Bewusste Handlungen und Entscheidungen sind flexibel und kontrolliert, aber beanspruchen enorme kognitive Kapazitäten ⇒Sie sind wenig effizient und "teuer" ⇒bis zu ca. 40-60 Informationseinheiten/Sek. Unbewusste Handlungen und Entscheidungen sind weniger flexibel, aber sie erfolgen schneller und beanspruchen deutlich weniger kognitive Kapazitäten ⇒Sie sind bereits perfekt organisiert, die willentliche Kontrolle könnte sie kaum verbessern ⇒Sie sind viel effizienter und preiswerter ⇒bis zu ca. 11200000 Informationseinheiten/Sek. ♥Beispiel: Herz-Kreislauf System beim Sport ⇒ erhöhte Sauerstoffzufuhr durch erhöhten Puls und Herzschlagrate, Nervensystem
  • Warum denken Menschen ihre Entscheidungen seien bewusst? Ihnen ist oft nicht bewusst, was sie wahrnehmen und wie diese Stimuli ihr Verhalten beeinflussen Ein Zusammenhang zwischen zwei Variablen sagt allerdings nicht, dass dieser kausal bedingt sein muss.  Unbewusste Motive und Hanglungsintentionen determinieren sowohl unsere Handlungen als auch unsere bewussten Intentionen  Kritiker: Bewusstsein hat keinerlei echte Fubktion, sonern es handle sich um ein reines Epiphänomen l Wegner Da uns die unbewussten Intentionen verborgen bleiben, bringen wir nur die bewussten Intentionen und die Handlung in Verbindung -> Gefühl von Kontrolle Entscheidungen und Informationsverarbeitung erfolgt einerseits durch unser Bewusstsein und unser Unbewusstsein. Beide Systeme sind teilweise redundant, teilweise ergänzen sie sich. 
  • Das Leib-Seele Problem Inwiefern sind alle psychischen Entitäten wie Emotionen oder Kognitionen auf physiologische Prozesse reduzierbar? Subjektives Empfinden: Die meisten Menschen würden sich als "intuitive Dualisten" beschreiben Wir nehmen wahr, einen Körper zu haben Das eigene ICH hat keine materielle Basis Position der modernen Neurowissenschaften ⇒Rückführung alles psychischen Erlebens auf neurnale und somit physikalische Prozesse -> eine immaterielle Seele, die unser Verhalten steuert ist Irrglaube ‡ Subjektives Empfinden spricht gegen die Aussage der Neurowissenschaft ⇒Physilogische Prozesse sind nicht kausale Ursachen der mentalen Prozesse (Tod über Telefon erfahren, Angst beobachtbar auf der mentalen und physiologischen Ebene) -> Dass mentale Prozesse eine physikalische Entsprechung haben bedeuted keineswegs, dass die physikalischen Prozesse die kausale Ursache der mentalen Probleme sind -> Unser Geist ist nicht auf materielle Grundlagen reduzierbar
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  • Das Problem des freien Willens Ist das gesamte menschliche Verhalten durch externe Ursachen determiniert oder besitzen Menschen das Vermögen, Entscheidungen zu treffen, die nicht durch externe Ursachen kausal verursacht sind? Divergenz zwischen formaler Logik und subjektivem Empfinden bei der Frage der Willensfreiheit Determinismus: Die Idee des freien Willens sei absurd, weil alles was sich ereignet, eine Ursache habe Schopenhauer: "Ein Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will Willensfreiheit kann definitionsgemäß nicht kausal erklärt werden. Evolutionäre Perspektive: Freier Wille ist eine höchst funktionale Illusion Baumeister: "Entscheidungen unterscheiden sich im Grad ihrer Freiheit bzw. Unfreiheit" ⇒Funktion: Sich für langfristige Ziele entscheiden können, auch wenn diese im Widerstreit mit kurzfristigen Zielen stehen
  • Reaktanztheorie Wie reagieren wir darauf, wenn man die Entscheidungsfreiheit einschränkt?  -> Altrnative wird aufgewertet und Anstrengungen, sie doch noch realisieren zu können 
  • Neuroeconomice Erklärung menschlichen Verhaltens ohne weiche Konzepte wie Kognitionen oder Einstellungen 
  • Freiheitsgrade der Entscheidung Baumeister: Entscheidungen unterscheiden sich im Grad ihrer Freiheit bzw. Unfreiheit.  ⇒Menschliche Fähigkeit, freie Entscheidungen zu treffen ist ein relativ neues Produkt (Evolution)  ⇒Funktion: Sich für die Verfolgung langfristiger Ziele entscheiden können (Selbstkontrollproblem) 
  • Modulare Intelligenz (Schweizer Taschenmesser) Menschen sind in der Lage, abstrakt und komplex zu denken  Fähigkeit ist phylogenetisch vergleichsweise jung und baut auf ältere Denkstrukturen auf Stammhirn: gleich groß bei Maus, Schimpanse, Mensch = Basisfunktionen Neocortex: beim Menschen grösser = phylogenetisch neu  -> unser Gesamtsystem hat sich Stückchen für Stückchen aus dem evolutionären Erbe weiterentwickelt Funktion den kognitiven Apparats: In der physikalischen und sozialen Umwelt möglichst sinnvolle Entscheidungen zu treffen (nicht Lösung abstrakter Probleme) -> Thinking is for doing! (Fitness erhöhen) ∑Modularer Aufbau unserer Intelligenz: Wie Schweizer Taschenmesser Jede Teilfähigkeit deint der Lösung ganz bestimmter Probleme Bestimmte Teilsysteme sind zu deutlich komplexeren Leistungen in der Lage als andere (Muttersprache vs. Integralrechnung vs. Divisionsaufgaben vs. Wahrscheinlichkeiten verstehen)
  • Default Heuristic Man soll sich an Vorgaben halten, die anscheinend gesellschaftliche Erwartungen zum Ausdruck bringen   Menschen halten an von außen vorgegebene Einstellungen fest, obwohl sie willkürlich sind und änderbar wären --> Organspende
  • Rekognitionsheuristik Entscheidet, welche von zwei Alternaiven den höheren Wert auf einer bestimmten Dimension hat.  ⇒ If one of two objects is recognized and the other ist not, then infer that the recognized object has the higher value" Recognitionsheuristik
  • Fluency Heurstic Alles, was sich leicht und schnell erinnnern lässt hält man für korrekte Erinnerungen ⇒ Vergessen hat eine Funktion - manchmal ist s besser, weniger zu wissen 
  • Adaptive Heurstic In modernen Umwelten benutzen wir oft kognitive Fähigkeiten, die ursprünglich für einen anderen Zweck evolviert waren  ⇒Beispiel: Abschätzen von Geschwindigkeiten - spart wertvolle Ressourcen