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Volkwirtschaftslehre (Subject) / VWL 1 +2 (Lesson)
Prüfungsvorbereitung
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- Angebotskurve Der Begriff der Angebotskurve stammt aus dem Bereich der Wirtschaftstheorie und beschreibt das natürliche Verhältnis zwischen Angebot und Preis einer Ware oder Dienstleistung. Die grundlegende Überlegung hinter dem Begriff besteht in der Tatsache, dass die angebotene Menge eines Gutes ansteigt, je höher der dafür zu zahlende Preis ist. Die Angebotskurve ist somit in aller Regel mehr oder weniger stark ansteigend – je nach betreffender Ware. Der Verlauf der Angebotskurve wird zudem von der sogenannten Angebotselastizität (siehe auch Elastizität) beeinflusst. Diese gibt an, wie stark die relative Mengenänderung im Verhältnis zur entsprechenden Preisänderung
- Nachfragekurve Der Preis eines Gutes bestimmt sich in einer Volkswirtschaft durch das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Grundsätzlich gilt dabei, dass je niedriger der Preis für eine Ware oder Dienstleistung ist, die Nachfrage nach derselben steigt. Je günstiger das Gut, desto mehr Käufer existieren auf dem Markt. Stellt man diese Tatsache grafisch in einem Preis-Nachfragemenge-Diagramm dar, dann ergibt sich die sogenannte Nachfragekurve. Allerdings muss es sich je nach grundlegenden Daten für die Darstellung nicht zwangsläufig um eine Kurve im eigentlichen Sinn handeln. Auch gerade Linien sind theoretisch möglich. Zumindest dann, wenn lediglich der Preis über die Abnahmemenge entscheidet und andere Einflussfaktoren vernachlässigt bleiben.
- Preiselastizität Die Preiselastizität der Nachfrage gibt an, um wieviel Prozent sich die nachgefragte Menge nach einem Gut ändert wenn sich der ursprüngliche Preis um 1% ändert = Mengenänderung( in % ) / Preisänderung ( in %) bei - ist es eine normale Nachfragekuve bei + ist es eine anomale Nachfragekurve bei 0 ist sie starr
- vollkommener Markt Bei einem vollkommenen Markt handelt es sich um ein theoretisches Modell, da bei diesem Markt bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen. So setzt ein vollkommener Markt voraus, dass: eine vollständige Transparenz für alle Marktteilnehmer geschaffen wirddie angebotenen Produkte und Dienstleistungen völlig homogen (gleichartig) sindalle Marktteilnehmer rational entscheidenjede Veränderung bei den Marktvariabeln zu einer Reaktion führt In der Praxis sind die Bedingungen für einen vollkommenen Markt nicht gegeben. So liegt zum Beispiel keine vollständige Transparenz vor. Kein Nachfrager kennt die Konditionen von allen Anbietern. Aus diesem Grund ist es einem Nachfrager nicht immer möglich, das günstigste Angebot sofort zu erkennen. Zudem werden Veränderungen bei den Marktvariabeln von den Verbrauchern in der Regel erst verzögert wahrgenommen. Deshalb führt zum Beispiel eine Veränderung beim Preis nicht gleich zu einer Reaktion auf dem Markt. Neben der fehlenden Transparenz und der zeitversetzten Reaktion besteht auf einem Markt in der Regel auch das Problem, dass die verschiedenen Produkte und Dienstleistungen nicht homogen sind. So unterscheiden sich zum Beispiel die Angebote der verschiedenen Hersteller von Elektrogeräten in der Ausstattung. Dies führt dazu, dass ein direkter Vergleich der verschiedenen Angebote nicht möglich ist. Zudem gilt zu beachten, dass die meisten Marktteilnehmer nicht rational handeln. So kann zum Beispiel eine zielgerichtete Werbung bewirken, dass sich ein Kunde für ein Produkt entscheidet, das bei einer rationalen Betrachtung nicht die günstigste Alternative darstellt.
- unvollkommener Markt entspricht der Realität und liegt vor wenn die Bedingungen zum vollkommenen Markt nicht erfüllt sind.
- Oligopol Das Wort Oligopol kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Verkauf durch wenige". Merkmale von einem Oligopol: Preisgestaltung ist je nach Marktstärke mehr oder weniger von Wettbewerbern abhängig, d.h. der Marktschwache passt sich dem Preisführer an, der Aufgrund seiner starken Marktstellung Preispolitik betreiben kannes herrscht ein Verdrängungswettbewerb auf dem Markt um die Wettbewerber auszuschalten und seine eigene Markposition zu stärken und auszubauenAngebotsoligopol - wenige Anbieter und viele Nachfrager, z.B. MedikamentenmarktNachfrageoligopol - wenige Nachfrager und viele Anbieter, z.B. Staat <--> Straßenbaubetriebezweiseitiges Oligopol - wenige Anbieter und wenige Nachfrager, z.B. Markt für Spezialmaschinen
- Monopol Das Wort Monopol kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Verkauf durch einen". Ist für ein auf dem Markt befindliches Gut lediglich ein einziger Anbieter vorhanden, dann spricht man von einem Marktmonopol – kurz auch Monopol genannt. Es handelt sich dabei um eine relativ ungewöhnliche Situation, da das sonst übliche Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage nur bedingt besteht. Der Bestand eines Monopols kann auf verschiedene Gründe zurückzuführen sein. Beispielsweise kann es sein, dass nur ein einziger Anbieter Zugang zum betreffenden Gut hat. In diesem Fall spricht man von einem natürlichen Monopol. Da ein Monopol grundsätzlich eher schädlich für die klassische Marktwirtschaft ist, unterliegen Monopolisten oftmals bestimmten Restriktionen, die aufgrund staatlicher Regulierung bestehen.Merkmale von einem Monopol: keine Konkurrenten und ist deshalb preis- bzw. mengenpolitischen Entscheidungen völlig unabhängig (d.h. der Monopolist betreibt aktive Preis- bzw. Mengenpolitik)der Monopolist wählt den Preis, bzw. die Angebotmenge von der er sich den größten Gewinn versprichtAngebotsmonopol - ein Anbieter und viele Nachfrager, z.B. früher die BundespostNachfragemonopol - ein Nachfrager und viele Anbieter, z.B. Rüstungsaufträge der Bundeswehrzweiseitiges Monopol - ein Anbieter und ein Nachfrager, z.B. Gewerkschaft / Arbeitgeberverband
- Polypol Das Wort Polypol kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Verkauf durch Viele". Merkmale von einem Polypol: viele Anbieter und viele Nachfrager, z.B. Wochenmärkte oder BörseMarktanteil der einzelnen Marktteilnehmer ist sehr kleinder einzelne Anbieter oder Nachfrager hat keine Einflussmöglichkeit auf den Marktpreis und muss diesen akzeptierenerhöht ein Anbieter den Preis, wandern alle Konsumenten zu den Mitbewerbern absenkt ein Anbieter den Preis, kommen alle Nachfrager zu Ihm und er kann die Nachfrage nicht bedienen
- Wirtschaftspolitik Unter der Wirtschaftspolitik versteht man die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift. Wirtschaftspolitik legt die Regeln fest, innerhalb derer die weitgehend privat organisierte Wirtschaft sich mit all ihren verschiedenen Akteuren entfalten kann
- Fiskalpolitik Die Fiskalpolitik ist ein Begriff aus dem politischen bzw. volkswirtschaftlichen Bereich. Sie darf nicht verwechselt werden mit der Finanzpolitik – vielmehr ist die Fiskalpolitik ein Teilbereich der Finanzpolitik. Mit dem Begriff Fiskalpolitik sind alle Maßnahmen gemeint, die die staatlichen Stellen zur Verfügung haben, um in die wirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft einzugreifen. Es mag umstritten sein, ob es Aufgabe des Staates ist, in diesen Bereich einzugreifen. Die Meinungen gehen hier auseinander.Kritiker verlassen sich lieber auf die selbstregulierende Wirkung der Marktwirtschaft. Fakt ist jedoch, dass wir in Deutschland eine „soziale Marktwirtschaft“ haben. Schon allein aus der Begriffswahl „sozial“ und „Marktwirtschaft“ kann man erkennen, dass sich dieses System nicht ausschließlich selbst regulieren kann, da es sich im Detail oftmals widerspricht. Daher ist der Eingriff von staatlicher Seite teilweise unbedingt notwendig, um eine stabile Balance zwischen „sozial“ und „Marktwirtschaft“ zu erhalten. Die rechtliche Grundlage für solche Maßnahmen wurde bereits 1967 im Stabilisierungs- und Wachstumsgesetz gelegt. Ziel der Fiskalpolitik Ziel ist es extremen Konjunkturschwankungen entgegenzuwirken um eine Rezession abzuschwächen und überhöhte Konjunkturhochphasen einzudämmen. Man spricht hier von einer antizyklischen Konjunktur. Was sich einfach anhört muss im Detail genau überlegt werden. Schon kleine Veränderungen haben oft große Auswirkungen. Vor allem sollen Maßnahmen auch der gesamtwirtschaftlichen Zielsetzung nicht entgegenstehen. So darf zum Beispiel die Subventionierung einer bestimmten Branche nicht die Folge haben, dass etwa der Umweltschutz benachteiligt wird etc. Welche Maßnahmen gibt es? Der Staatshaushalt verfügt über eine riesige Summe an Kapital, dass eingenommen und ausgegeben wird. Je nachdem wie er zum einen die Einnahmeseite, und zum anderen die Ausgabeseite steuert, kann er Impulse an die Wirtschaft geben. Man spricht hier von expansiven und restriktiven Maßnahmen. Soll die Nachfrage gesteigert werden spricht man von expansiven Maßnahmen, soll sie eingedämmt werden von restriktiven. Beispiele für Maßnahmen auf der Einnahmeseite Die Einnahmeseite besteht bekanntlich aus Steuern. Hier kann durch Steuererhöhungen oder -senkung die Einnahmen erhöht oder gesenkt werden.Die Folge von Steuererhöhungen ist zum einen, dass der Staatshaushalt über höhere finanzielle Mittel verfügt, und zum anderen, dass der Volkswirtschaft Finanzmittel entzogen werden. Steuererhöhungen werden daher vor allem zur Eindämmung von Konjunkturhochphasen verwendet. Der Staatshaushalt kann Rücklagen schaffen – oder zumindest mit einer geringeren Neuverschuldung haushalten - und gleichzeitig wird die Nachfrage in der Volkswirtschaft eingedämmt, da weniger finanzielle Mittel frei verfügbar sind. Steuersenkungen haben die Folge, dass wieder mehr Kapital bei Privathaushalten und Unternehmen verfügbar ist. Damit kann die Nachfrage – also sowohl der Konsum aber auch die Investitionsbereitschaft – angekurbelt werden. Sicherlich hat die Steuersenkung von z.B. 1% in der Einkommensteuer keine so große volkswirtschaftliche Wirkung, dass dadurch die Nachfrage bei jedem einzelnen angekurbelt wird. Allerdings verbleiben bei Steuersenkungen mehr finanzielle Mittel im Unternehmen, was zu mehr Investitionsbereitschaft führen kann, und somit zu einem höheren Sicherheitsdenken der Mitarbeiter, was sich letztendlich wieder auf das Konsumverhalten auswirken kann. Beispiele für Maßnahmen auf der Ausgabeseite Hier sind die Möglichkeiten etwas weiter gestreut. In einer Rezession kann der Staat zum Beispiel durch eine Erhöhung der öffentlichen Aufträge die Wirtschaft ankurbeln, z.B. durch Straßenbau, Renovierung von Schulen, Kindergartenausbau etc. Sicherlich kann nicht jede Branche dadurch unterstützt werden, das ist aber auch nicht Ziel der Fiskalpolitik. Es sollen lediglich Impulse gegeben werden, die die Wirtschaft ankurbelt und andere Branchen mitziehen. Eine effektive aber dennoch hoch umstrittene Maßnahme sind die Subventionen. Damit können gezielt Branchen oder Bereiche gefördert werden, in dem Subventionen erleichtert bzw. erhöht oder reduziert bzw. abgeschafft werden.Der Nachteil ist natürlich, dass hier ganz gezielt in die Marktwirtschaft eingegriffen wird. Deshalb muss jede Veränderung genau überlegt werden. Jede Subvention verzerrt den Wettbewerb und was für den Einen ein Gewinn ist , ist gleichzeitig für den Anderen ein Verlust. Das kann dazu führen dass Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig sind, da andere subventionierte Unternehmen, mit niedrigeren Preisen die Nachfrage an sich ziehen. Nur von geringer volkswirtschaftlicher Bedeutung dürften etwa die Neueinstellung bzw. Entlassungen von Personal im öffentlichen Dienst sein, oder die Erhöhung bzw. die Verringerung von Sozialleistungen. Diese sensiblen Bereiche sich hoch brisant und geben im Vergleich nur sehr geringe Impulse an die Wirtschaft ab. Die Fiskalpolitik ist ein sehr komplexer und hoch sensibler Bereich, der mit viel Wissen und Fingerspitzengefühl eingesetzt werden muss. Jede Fehlentscheidung kann gravierende Folgen für die Volkswirtschaft und letztendlich für jeden Unternehmer oder jede Privatperson haben.
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- Maßnahmen EZB Damit die Europäische Zentralbank (EZB) die ihr auferlegten Aufgaben erfüllen kann, stehen eine Reihe verschiedener Maßnahmen bzw. Instrumente zur Verfügung. Nur diese machen es der EZB möglich, eine funktionierende Volkswirtschaft zu erreichen. Folgende wichtige Instrumente der EZB gibt es: EinlagefazilitätenStändige FazilitätenOffenmarktpolitikMindestreservepolitik Einlagefazilitäten Die Einlagefazilität erlaubt es Geschäftsbanken kurzfristig Geld, welches zurzeit nicht benötigt wird, zu deponieren. Hierfür erhalten die Banken den jeweils von der EZB festgelegten Einlagesatz. Der wohl größte Vorteil der Einlagefazilitäten besteht darin, dass Liquiditätsüberschüsse, also „totes Kapital“ vermieden werden. Trotzdem ist der Einlagesatz natürlich nicht besonders hoch, weshalb eine solche Anlagemöglichkeit auf Dauer für Geschäftsbanken ebenfalls nicht besonders attraktiv ist. Es handelt sich vielmehr nur um eine kurzfristige Notlösung. Ständige Fazilitäten Bei den ständigen Fazilitäten handelt es sich sowohl um die Einlagefazilitäten als auch um die Spitzenrefinanzierungsfazilität. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen Nutzen speziell für Geschäftsbanken. Über die Spitzenrefinanzierungsfazilität besteht nämlich die Chance, kurzfristig Liquidität bis zum nächsten Tag zu bekommen – natürlich nur im Gegenzug einer Zinszahlung. Grundsätzlich ist das Volumen nicht begrenzt, aber aufgrund der meist nicht besonders attraktiven Zinssätze ist diese Möglichkeit auf Dauer nicht geeignet. Offenmarktpolitik Das wichtigste Offenmarktgeschäft der Europäischen Zentralbank stellt das sogenannte Hauptrefinanzierungsinstrument dar. Geschäftsbanken haben hierbei die Möglichkeit Geld von der Zentralbank gegen eine Zinszahlung zu erhalten. Das läuft bei der Offenmarktpolitik in der Regel im Auktionsverfahren ab. Wie bei einer Auktion üblich, erhält der jeweils Höchstbietende den Zuschlag und bekommt das Kapital zum vereinbarten Zinssatz. Mindestreservepolitik Ein Anspruch der Europäischen Zentralbank ist es, dass Geschäftsbanken eine Mindestreserve auf einem Girokonto vorweisen können. Die EZB fordert hier einen Prozentsatz von zurzeit ein Prozent der Einlagen.
- BIP as Bruttoinlandsprodukt, BIP, gilt als Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg und die Leistungsfähigkeit eines Landes. Das Bruttoinlandsprodukt gibt Auskunft darüber, welcher Wert an Gütern und Dienstleistungen innerhalb eines Jahres durch eine Volkswirtschaft innerhalb ihrer nationalen Grenzen erwirtschaftet wird, insofern diese nicht als Vorleistungen in die Produktion anderer Güter oder Dienstleistungen Eingang fanden. Unterscheidung zwischen nominalen und realen BIP Das Bruttoinlandsprodukt wird nominal und real berechnet und es wird zwischen drei Kennzahlen unterschieden. Die Entstehungsrechnung gibt Auskunft über die Wertschöpfung in einem bestimmten Wirtschaftsbereich wie etwa dem Handel, während die Verteilungsrechnung das Einkommen der Arbeitnehmer und Unternehmer berücksichtigt und auch Vermögenserträge der Volkswirtschaft in die Rechnung einfließen. Die Verwendungsrechnung als dritte Kennzahl gibt Aufschluss über die Konsumausgaben privater Haushalte und Organisationen sowie den Verbrauch des Staates. Welche Faktoren fließen in die Berechnung ein? Dabei werden sowohl die Leistungen der Inländer als auch der Ausländer innerhalb der Landesgrenzen berücksichtigt, während die Leistungen von Inländern im Ausland keine Berücksichtigung finden. Das BIP wird in Geldwerten berechnet und gibt nur bedingt Auskunft über die Zufriedenheit, die Lebensqualität oder den Wohlstand der Menschen, die in dieser Volkswirtschaft leben. Ebenso wenig gibt es Auskunft darüber, in welchem Zustand sich etwa soziale Sicherungssysteme, die Umwelt oder natürliche Ressourcen befinden. Damit ist der Aussagewert des BIP stark eingeschränkt und andere Bewertungssysteme müssen hinzugezogen werden, um ein ganzheitliches Bild einer Volkswirtschaft zu erzielen. Es ist weiterhin zu berücksichtigen, dass beispielsweise Schwarzarbeit oder unbezahlte Tätigkeiten wie etwa Hausarbeit oder Ehrenämter nicht in die Berechnung einfließen. Ebenso findet die sogenannte Subsistenzwirtschaft, also die Selbstversorgung von Personen, Organisationen oder Staaten, keinen Eingang in die Berechnungen. Aufgrund der Einschränkungen des BIP ist ein realer Vergleich der Situationen, in denen sich die Länder in Bezug auf Lebensqualität und Wohlstand befinden, nur bedingt möglich. Im Jahre 2009 lag das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt bei knapp 58 Billionen US-Dollar. Die Länder der Europäischen Union liegen dabei an der Spitze gefolgt von den USA und China. Deutschland befand sich auf Platz fünf. Dabei hatten alle Länder bis zum Platz zehn einen Rückgang ihres BIP im Vergleich zum Vorjahr zu verkraften. Einzig China verzeichnete ein Plus von 8,74 Prozent.